Beiträge von blocker

    TSV Bayer Dormagen - TV Großwallstadt 23:23 (HZ 10:11) Joshua Reuland verwandelt in der Schlusssekunde einen 7meter zu einem glücklichen Unentschieden.

    Vorschlag an den Trainer: einfach mal das gute alte Abräumen nach außen trainieren. Im Angriff werden nMn einfach zuwenig die Außen in Wurfposition gebracht.

    Aber der TSV ist jetzt fünf Spiele ohne Niederlage! :respekt:

    Gruß Flevo

    Linksaußen hatte in der ersten Hälfte mehrere Fehlversuche, RA auch ein, oder zwei. Beide Außen sind bei den Würfen von annähernd "0-Winkel", nicht wirklich mit einer guten Quote gesegnet.
    Was ist eigentlich mit Noll? Seit mehreren Spielen wird er gar nicht mehr eingesetzt, so mein Eindruck.
    Das Spiel nur über den Rückraum funktioniert halt nicht mehr bei körperlich präsenten UND schnellen Abwehrspielern. Es hätte vielleicht das Spiel des Kreisläufer werden können, hier fehlt im Angriff bei Dormagen aber die Qualität für die 2. Liga (oberes 1/3).

    Insgesamt fand ich das Spiel aber zum abschalten. Es war kein gutes und recht keine Werbung für den Handball.

    Die besten Spieler waren eindeutig beide Torwarte und Pierre Busch 1. Hälfte, sowie in der zweiten Hälfte Nummer 10 Matijasevic Großwallstadt.

    Ich war, und bin immer noch der Meinung ,dass die schiere Anzahl an Infizierten und auch Toten nicht das eigentliche Problem ist, sondern die Systemrelevanz eines funktionierenden Gesundheitswesen. Solange das Sterben "still" ist, wie z.B. die Hitzetoten, mit denen man im übrigen gut für seine Klimapolitik argumentieren kann, ist alles hinnehmbar und wird von der Bevölkerung mit Trauer akzeptiert. Unfälle, Naturkatastrophen auf beschränkten Raum etc.
    Wenn aber das öffentliche Gesundheitswesen bundesweit kollabiert, dann hat man auch schnell die Frage der politischen Verantwortung und im schlimmsten Fall die Frage nach der Legitimation des Gesamtsystems. China, Nordkorea, da läuft es doch prima, könnte sich der ein, oder andere denken.
    Und hier hat Corona eine andere Dynamik, als z.B. die Grippe. Es ist schneller und, Stand heute, es gibt keine vorhandene Immunität in Teilen der Menschheit durch alte Grippeerkrankungen. Es kann tatsächlich jeden treffen und jeder kann es weitergeben.


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    Ok, ich hatte ihn so verstanden, dass er das nur benutzt hat, weil es die gängige Formulierung ist. :hi:


    und hier ist doch mein Gedankengang: man zieht sich am kleingedruckten hoch und diskutiert Nebensächlichkeiten ist aber im Grund gar nicht so weit voneinander weg.
    Mir ist klar, dass die heute getesteten sich in den 4 - 6 Tagen vorher angesteckt haben.
    Mein Punkt ist aber einer, da muss ich HG Saarlouis widersprechen, wenn kein klarer Lockdown, vergleichbar mit März vollzogen wird, dann ist es in meinen Augen schon sehr erheblich, ob ich in die Breite teste, oder nicht, da ein scheinbar gesunder Mensch auch infektiös sein kann.
    Schaue ich mir den Verkehr und das Gewusel in den Städten an (Maske hin, oder her), dann sind wir eigentlich bis auf die Bars und Restaurants im Corona-Normalbetrieb, so mein Eindruck.
    Jeder symptomlose Infizierte hat gute Chancen nicht nur seine Haushaltsmitglieder, sondern auch Arbeitskollegen und alle möglichen Mitmenschen anzustecken. Dies unterscheidet sich vom Frühjahr, als sehr viele, ich möchte fast sagen alle, ihre Kontakte minimiert haben.
    Die Anzahl der Neuinfektionen schlägt sich mit einem zeitlichen Verzug auf die Kliniken durch. Die Last vieler Kliniken übersteigt bereits die Frühjahrzahlen und ich bin mir nicht sicher, ob das medizinische Personal fähig ist das kommende zu bearbeiten.

    ich sehe da gar keinen großen Unterschiede bei vielen Beiträgen.

    Die Zahl der Neuansteckungen heute, lässt auf die Menge an intesivmedizinischer Betreuung in ungefähr 10 Tagen schließen.

    Die Anzahl der Neuinfektionen heute, lässt eine Prognose zu, wie hoch die Anzahl in 10/20/30 Tagen sein wird, bei keinen/kleine/großen Lockdown (zugegeben mit einer recht hohen Fehlertoleranz).

    Als Merkel vor einigen Wochen von 19200 Neuansteckungen zu Weihnachten sprach (bei damals grade mal 2000?) wurde sie doch von vielen wegen Panikmache angegangen. Frau Merkel hatte recht einfach ihre Berechnung vorgetragen, hätte jeder verstehen können, auch, dass der Wert vermutlich vorher erreicht wird, sprich, sie sehr konservativ gerechnet hat.

    Heute werden bereits viele nicht zwingend notwendige Operationen wieder verschoben, damit die Intensivbetten nicht unnötig belegt werden. So erklärt sich der bislang recht gleichbleibende Belegungssatz.

    Was mir ein wenig Sorgen macht, ist das testen von nur noch symptomatischen Patienten, so wie es im Frühjahr war. Symptomlose Infizierte sind auch infektiös, werden es aber nun nicht mehr wissen und entsprechend den Virus weitergeben. Hier befürchte ich einen Turboeffekt.

    Ja die gibt es auch. Kassernärztliche Vereinigung und weitere Experten wie Herr Streek hielten den jetzigen Lockdown für nicht erforderlich. Hast Du sicher auch gelesen.

    Viele Verfassungsrechtler sehen das übrigens auch so. Gut, sind keine Virologen, also dürfen sie dazu wahrscheinlich nichts sagen :irony:

    Abgesehen davon geht es hier auch um den "Normalbürger". Darf der keine Meinung zu dem Thema haben nur weil er kein "Experte" ist? Dann könnte man diesen Thread auch schliessen, weil so viele Virologen gibt es in der Handallecke wohl kaum.

    hier mal eine Meldung zum Positionsppapier. Man hat wohl bei den Verbänden nachgefragt.:

    Ist die Liste der Unterzeichner des #Streeck-Positionspapiers in großen Teilen Fake? Bisher gesichert gegen ihren Willen wurden aufgelistet:

    - Berufsverband Deutscher Anästhesisten e. V.
    - Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V.
    - Berufsverband Deutscher Internisten e.V.

    Tatsächlich wurde die Unterstützerliste heimlich geupdated - und ist jetzt plötzlich nur noch fast halb so lang (Nur noch 32 statt 55 Verbände), nachdem Recherchen gezeigt haben, dass viele Unterzeichner gar nichts von ihrer "Unterstützung" wussten und sich distanziert hatten.


    Ja, die Berichterstattung in Deutschland ist leider immer etwas arg allgemein gehalten. Die wirklich Interessanten Sachen muss man sich oft selber zusammensuchen.

    Wenigstens gab es gestern mal ein Live Interview mit Biontech-Chef: https://www.youtube.com/watch?v=3EuU9lZlycE.

    Aus seiner Sicht erwartet er, dass die Immunität mit dem Impfstoff mindestens ein Jahr anhält. Wahrscheinlich sogar länger. (ab 21:48)

    Das deutet aber auch darauf hin, dass der Mensch nach überstandender Krankheit nicht lange immun bleibt. Entsprechende Berichte habe ich schon gelesen, weiß aber irgendjemand hier, ob dies schon wissenschaftlich untersucht wurde?

    Ich bin mir nicht sicher, ob die Vollmasken, die du meinst, identisch sind mit den Halbmasken, so wie ich sie kenne.
    Komplett abschließend um Mund und Nase mit aufgeschraubten Filter(n), kenne ich unter Halbmasken. Vollmasken umschließen dann noch die Augen, auch bekannt unter Gasmasken.
    Das Problem bei beiden sehe ich tatsächlich in der Machbarkeit. Die Tragezeiten bei beiden sind in der Arbeitswelt begrenzt. Wenn ich mich nicht irre, 30min tragen - 30 Minuten Pause und nur maximal 2, oder 3 Stunden Gesamttragezeit/ Arbeitstag. Die Fähigkeit zum tragen muss regelmäßig Arbeitsmedizinisch überprüft werden.
    Wer die Teile schon mal getragen hat, weiß auch warum diese Regel begründet ist.

    Insofern bin ich bei diesen Masken zwar von der Wirksamkeit absolut überzeugt, halte diese aber aus o.g. Gründen für nicht praktizierbar.

    Hier kam ja auch kurz auf das nur mehr getetestet wird als im Frühjahr und als Konsequenz aus diesem Gedanken momentan alles nur Hype ist.

    Was mich bei jedem der dieses Argument bringt dann ehrlich interessiert...wie erklärt man sich dann die letzten zweieinhalb Monate oder sagen wir nur mal Anfang diesen Monats bis jetzt? Wurde da auch mehr getestet, gibt es quasi exponentielles testen?

    Ist nur halb ironisch gemeint. Mich interessiert ehrlich wie man a denkt und dann meinen Gedankengang da reingebaut kriegt.


    Mal mein Gedankengang.
    Heute wird ca. 3x soviel getetestet, wie Mitte April. Im April wurde bei den Tests aber knallhart (zumindest regional) gesiebt. Es wurde mit den knappen Ressourcen also hausgehalten. Im September und sicherlich auch bis Mitte Oktober wurde getestet, wer nicht schnell genug weglaufen konnte, ich übertreibe hier mal.
    Jetzt wird wieder eher hausgehalten, die Quote der positiv getesteten geht ja auch wieder deutlich hoch.
    Wir sollten alle beten, dass die 9% vom Frühjahr nicht erreicht werden.

    Zur Frage: Warum steigen jetzt die Zahlen so schlagartig?

    Wenn 8 von 10 Infizierten Symptomlos sind, dann sind diese doch sicherlich auch in wärmeren Monaten weniger infektiös, oder?

    Jetzt, in der kalten Jahreszeit, reicht schon eine kleine Erkältung, damit auch diese 80% zur Virenschleuder werden.

    Daneben gab es sicherlich auch eine schleichende Schludrigkeit in der gesamten Bevölkerung, was die AHA Maßnahmen betraf und eine steigende Anzahl, nicht nur von Querdenkern und Co., die bewusst gegen die AHA Maßnahmen verstoßen haben.

    Dies ist ein Diskussionsansatz, keine absolute Meinung.

    Nordrhein 2. Spieltag

    TuS Königsdorf - HSV Solingen-Gräfrath 31:32
    Bergischer HC - HC Düsseldorf 25:23

    Erfreulich aus bergischer Sicht. :hi:

    der BHC ist für mich sehr überraschend. Hätte ich so nicht erwartet. Königsdorf nach dem Abgang des Toptorschützen spielt an seiner Leistungsgrenze und scheint ein wenig an seinen Nerven zu scheitern und von Düsseldorf habe ich eindeutig mehr erwartet.
    Dem BHC kann man wohl schon gratulieren, auch wenn theoretisch noch einiges möglich ist.
    Spielberichte hier

    Die bei Geisterspielen wo herkommen ?

    das weiß im Augenblick wohl keiner. Es gab die Staatshilfe, aber wie oft kann man das wiederholen? Sponsorengelder, aber werden die lange ohne Gegenleitung zahlen?
    Wie gesagt, ich weiß keine Lösung, außer den Spieltrieb mit Zuschauern aufzunehmen, was gewaltig in die Hose gehen könnte.
    Für den Spielbetrieb, wenn das ganze mal handelbar ist, sehe ich insofern einen Bruch, sollte es tatsächlich zu einer Pause von mehr als 12 Monaten kommen.
    Dann heißt es "Mund abwischen und weiter machen" mit dem was dann noch da ist.

    Freundschaft!

    Ich bleibe bei dem, was ich von Anfang an gesagt habe. Man kann die Saison 2020/21 nicht seriös (mit Zuschauern) planen und ohne funktioniert der Handball wirtschaftlich nicht. Ich sehe nach wie vor ein Jahr "Winterschlaf" als noch die gangbarste Lösung an.

    das wäre vermutlich das Ende, des Profihandballs, so wie wir ihn Heute kenne.
    Wie viele Vereine können sich 1,5 Jahre Pause leisten?
    Wie sollen die SpielerInnen dies überbrücken und dann aber noch halbwegs fit halten?
    Die meisten Vereine dürften jetzt schon kurz vor der Insolvenz stehen, die brauchen Einnahmen und zwar schnell.

    Ich sehe leider keine Lösung und wünsche den handelnden Personen viel Glück, sie werden es brauchen.

    Die Behörden in der chinesischen Provinz Hubei haben nach eigenen Angaben eine Person positiv auf Covid-19 getestet, die vor Monaten nach einer Infektion als geheilt gegolten hatte. Die 68-Jährige sei nun in Quarantäne. Tests hätten gezeigt, dass alle ihre Kontaktpersonen nicht infiziert seien.

    das sollte einem wirklich Sorgen machen.
    Ähnlich beunruhigendes wurde ja auch von dem Webasto Mitarbeiter berichtet, der seit April keine nachweisbaren Antikörper mehr hat.

    Man erwartet durch die ganzen Einschränkungen auch einen Anstueg der Kindersterblichkeit in 3.Welt Länder vor allem Afrika.


    Da das aber weit weg ist interessiert das bei uns kaum einen.

    es handelt sich um souveräne Staaten. Was sollte deiner Meinung nach passieren? Wie kann Deutschland und der deutsche Bürger daran etwas ändern?
    Wieso hängt man sich beim Thema Corona daran auf, aber nicht beim Thema Versklavung, Kinderarbeit etc.?
    Warum unterstützt man die Landflucht in Afrika, indem man billigstes Fleisch kauft und die industrielle Massentierhaltung in der EU favorisiert?

    Ich könnte ewig so weiter machen (Papst, Bodenschätze, Blutdiamenten, Waffenhandel etc.). Wir alle leben ganz gut davon, diesen Kontinent bis aufs Mark auszuquetschen.

    Fangt mal bei euren täglichen Entscheidungen damit an, zu bedenken welche Folgen diese für irgendjemanden in der 3. Welt hat.

    Die Zahl der Corona Intensivpatienten und Toten wird natürlich im Verhältnis nicht mehr den Stand aus dem April erreichen.
    Zum einen, da die Risikopatienten (Altenheime/Pflegeheime) besser informiert und vorbereitet sind und zum anderen die Versorgung und Behandlung der Patienten sich verbessert hat.
    Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es immer noch Patienten geben wird, die versterben, bzw. mit Langezeitfolgen leben müssen.
    Der Fall Tönnies führte zum Beispiel dazu, dass die Intensivbetten wieder zu einem erheblichen Teil belegt waren.