Mal eine Frage: Hast du beruflich mit Atemschutz zu tun? So wie ich es herauslese, ja...
Ich selber habe damit in verschiedenen Bereichen bzw. Atemschutzklassen zu tun. Allerdings in der chemischen Industrie und nicht im medizinischen Bereich.
Es ist in meinen Augen schon wichtig wie man eine Maske an bzw ablegt. Das Ding muss dicht sitzen, damit es seine Wirkung nicht verliert. Ein Vollbart ist zb kontraproduktiv.
Für Interessierte:
https://www.arbeitssicherheit.de/schriften/doku…988981%2C1.html
Ja, ich beschäftige mich schon lange mit jedweder Form von PSA, nutze und bestelle auch diese. Würde aber nicht behaupten, das ich ein Experte für Atemschutz bin.
Grundsätzlich hast du auch recht, dass es sehr wichtig ist, seine Schutzklamotten richtig an, und wieder ab zu setzten. In der höchsten Schutzstufe ist dies alleine ja auch gar nicht mehr möglich, egal ob Industrie- oder medi. Bereich.
Das Thema Bart wird in dieser Situation nur als Appell gehen. Die Diskussionen im Berufsleben sind mir aber bekannt.
Es gibt, ich glaube vom WDR, ein gutes Video, wo eine Asiatin es sehr gut erklärt und zeigt, wie man einen Mund-/Nasenschutz richtig aufsetzt.
Auch wenn Laschet mal gezeigt hat, wie eine OP-Maske (der Begriff ist fachlich nicht korrekt) nicht getragen werden sollte, halte ich die Benutzung für relativ unproblematisch.
Eher ist es eigentlich für viele Menschen eine lästige Aufgabe und dies kann man auch am tragen der Maske sehen. Da liegt die Nase frei, die Brille fängt an zu beschlagen etc.
Wir reden von Millionen von Menschen und wer sich innerlich weigert, wird die Maske nur bei sich führen, mehr nicht. Sollte doch aus dem Arbeitsleben noch bekannt sein. Da hat man ja auch solche Leute, denen alles zu lästig ist.
Die eigentlich für den öffentlichen Bereich idealen OP- Masken sind ja auch nicht für den Dauergebrauch, oder Mehrfachgebrauch gedacht, müssen aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit aber vorläufig, wie auch andere Formen der Nasen-/Mundschutze leider länger benutzt werden. So bitte auch den Verweis auf die Keime und Pilze verstehen.
Wer FFP2 oder 3 im Alltagsleben benutzt, tut sich und auch dem med. Personal, aus vielerlei Gründen keinen Gefallen.
Abraten, im Alltag, würde ich auch von diesen Latexhandschuhen, die im Labor, oder auch von Ärzte häufig getragen werden. Einmalprodukt, dass im Anschluss, je nach Tragedauer, einer intensiven Handreinigung und Pflege bedarf. Leute die beruflich damit umgehen wissen das und haben die Abläufe auch verinnerlicht.
Das als kurzer Abriss zu den diversen Themen rund um PSA. Die Notwendigkeit stellt meine Meinung dar und was das Thema Atemschutz angeht seit beginn der Krise Anfang März.
Und seit Januar war aus China bekannt, dass das Virus über die Luft übertragen werden kann.
Laut irgendeiner Luftpumpe bin ich damit leider schon ein Aluhutträger mit rechter Gesinnung.