Beiträge von TuSsie

    In drei Tagen beginnt die Saison für den TuS Ferndorf mit dem Spiel in Großwallstadt.

    Trotz diverser Vorbereitungspartien und dem Pokalwochenende fällt eine Prognose hinsichtlich des angestrebten Klassenerhalts nicht leicht.
    Legt man einzig den angestrebten Etat im Vergleich zu anderen Mannschaften zu Grunde (bspw. Großwallstadt, sicherlich kein Etat-Riese mit heute veröffentlichten "gut einer Million"), sind die Voraussetzungen alles andere als optimal.

    Trotzdem kann es dem TuS Ferndorf gelingen, ein Viertel der Liga hinter sich zu lassen, denn die vorhandenen Mittel sind m. M. n. gut eingesetzt worden.
    Einem homogenen Kader mit einer Mischung aus z. T. noch jungen Eigengewächsen, routinierten Spielern und noch entwicklungsfähigen Neuzugängen ist es durchaus zuzutrauen, 34 Pluspunkte zu erreichen.

    Nein, nach Aussage des Spielleiters hat man Schalksmühle den Vorzug gegeben, da in den letzten Jahren Ferndorf (im Gegensatz zu Schalksmühle) des Öfteren in den Genuss gekommen ist, im Pokal gegen Spitzenmannschaften antreten zu dürfen.

    Was sicherlich richtig ist...

    "Schalksmühle hat zuerst."

    Nicht richtig, Ferndorf und Schalksmühle hatten beide das Erstzugriffsrecht.
    Letztlich musste ein Gremium der DKB-Handball-Bundesliga ("Spielorganisation") entscheiden, an wen das Turnier vergeben wird.

    "Turnier 5", Flensburg, Nordhorn, Ferndorf, Schalksmühle:

    Schalksmühle hat den Zuschlag bekommen.
    Etwas verwunderlich angesichts der Tatsache, dass Ferndorf als Ausrichter mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ähnliches Event wie im Oktober 2017 in Gummersbach durchgeführt hätte (über 3.000 Zuschauer).

    Als Zuschauer vor Ort kann ich nur sagen, der TV Hüttenberg bereichert die 1. Handball-Bundesliga um einige Facetten, auf die ich nur ungern verzichten möchte.
    Allein die Tatsache, sich mit dem Durchschnitts-Budget eines Zweitligisten wohl bis zum Ende der Saison Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen zu können, ist sensationell.

    Andreas Schröder wünsche ich die baldige Rückkehr und Brodbeck/Reich ein wenig Zeit, sich mit ihren möglicherweise Abstiegs-relevanten Entscheidungen nochmals auseinanderzusetzen...

    Nun zum dritten Mal steigt der TuS Ferndorf alle drei Jahre in die 2. Handball-Bundesliga auf.

    Das Resultat einer klugen Personalpolitik, deren Focus diesmal weniger auf die individuelle Klasse einzelner Spieler (die natürlich auch vorhanden ist :)), sondern vor allem auf die Herstellung eines funktionierenden Mannschaftsgefüges ausgerichtet war.

    Im Unterschied zu den letzten Jahren wird es zur Saison 18/19 kaum Fluktuation innerhalb des Kaders geben, d. h., man schenkt der jetzigen Mannschaft (ein Profi) das Vertrauen, in der kommenden Hammersaison bestehen zu können.

    Die dazu zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sind im Vergleich zu den Wettbewerbern überschaubar.
    Für potentielle Neuzugänge ist der TuS aber aus anderen Gründen interessant. Dazu zählen z. B. die Kontinuität in allen Leitungsbereichen, ein enthusiastisches und zugleich fachlich versiertes Publikum in einer Halle, die oft aus allen Nähten platzt (demnächst 30% zusätzliche Kapazität) sowie die Möglichkeit der Nutzung eines beruflichen Netzwerkes, das ständig ausgebaut wird.

    Feststehende Neuzugänge sind z. Zt. veröffentlicht:
    Jonas Müller (RL) vom Drittligisten HSG Rodgau NIeder-Roden und
    Jan Wicklein (RA) vom Drittligisten HSC Bad Neustadt.

    Mit mindestens zwei weiteren Zugängen darf gerechnet werden ...

    Tag zusammen,

    so wie es ausschaut, sehen wir Euch ja ab der kommenden Saison - und freuen uns schon sehr auf den TVG!

    Die 2. Liga zu halten, ist für beide Vereine wohl eine ähnlich große Herausforderung,
    Wobei es bei den (Ziel-) Etats anscheinend doch Unterschiede gibt.

    Beim TuS Ferndorf hofft man, dass dieser zumindest 700.000, besser 800.000, erreichen wird.
    Der Drittliga-Kader (ein Profi) bleibt bis auf zwei Abgänge nahezu komplett zusammen, was durchaus von Vorteil sein kann...

    Wünsche Euch eine baldige Aufstiegs-Sause!

    Reisen bildet - in diesem Fall nach Krefeld.

    Dort nämlich lernt der Auswärtsfan, dass nach dem Einlaufen der eigenen Mannschaft noch genügend Zeit bis zum Anpfiff bleibt
    - um etwas Essen und Trinken zu holen
    - draußen eine Pfeife zu rauchen
    - oder, damit es sich bis dahin nicht zu sehr in die Länge zieht, einen Satz Socken zu stricken. :)

    Zum Spiel:
    Zwei starke Abwehrreihen dominierten den Spielverlauf. Entscheidend könnte die Maßnahme des Krefelder Trainers gewesen sein, gegen Spielende Jonas Faulenbach kurz zu decken.
    Als Folge daraus entstanden Löcher in der eigenen Abwehr, die vor allem Julian Schneider bestens zu nutzen wusste.

    Wenn es blöd läuft, fällt Linkshänder Lucas Schneider nun für den Rest der Saison aus.

    Ansonsten fällt auf, dass es gegen vermeintlich oder auch tatsächlich viel schwächere Gegner z. Zt. schwer fällt, 100% des vorhandenen Potentials abzurufen. Da der Mensch bekanntlich mit seinen Aufgaben wächst, ist das wohl normal und hat nichts mit Überheblichkeit zu tun.

    Seit einer gefühlten Ewigkeit geht es für den TuS Ferndorf in jeder Saison entweder darum, den Aufstieg zu realisieren oder den Abstieg zu vermeiden. Spiele ohne Bedeutung sind in der "Stählerwiese" deshalb seit langem Mangelware.

    Die braucht aber auch keiner. :D

    Nun gehen die Erwartungen dahin, dass im Februar der Rat der Stadt Kreuztal der Hallenerweiterung zustimmt und deren Kapazität um rd. 30% wächst.
    Kleine Schritte, auf jeden Fall aber in die richtige Richtung...

    14 Spiele, 28:0 Punkte.

    Eigentlich gäbe es nichts zu meckern, aber gerade das heutige Spiel gegen Minden II (45 Minuten eine grauselige Vorstellung des TuS mit 17:23 Toren, Endstand 31:26!) hat gezeigt, dass es nach dem bisherigen Saisonverlauf keine leichte Aufgabe ist, in jedem Spiel 100% des vorhandenen Potentials abzurufen.
    Für die Mannschaft spricht, ein eigentlich schon verloren geglaubtes Spiel in einer Art und Weise umzudrehen, wie es selten zu sehen ist.

    In zwei Wochen wird es noch einmal einen heißen Tanz im Sauerland geben ...

    Den TuS Ferndorf sehe ich in der Partie gegen die Rhein Neckar Löwen durchaus mit Chancen, in die nächste Runde einzuziehen.

    Vorausgesetzt, der Löwen-Bus steuert am Mittwochabend die Ferndorfer Halle und nicht die Schwalbe-Arena an... :)
    In dieser werden sich wohl um die 3.000 Zuschauer einfinden, die meisten in der Hoffnung, dass es der "Heim-Mannschaft" gelingen wird, an die 20-Tore-Marke heranzukommen und das eine oder andere Autogramm abzustauben.

    Es gibt in dieser Saison eine Menge positiver Aspekte, was die Leistung des TuS betrifft.

    Insbesondere ist hier die im Vergleich zur Vorsaison stark verbesserte Abwehrleistung incl. beider Torhüter zu nennen.

    Verbesserungswürdig scheint mir allerdings der Angriff zu sein. Es fehlt oft an Rezepten gegen offensiv ausgerichtete Abwehrreihen, vor allem das Kombinationsspiel ist ausbaufähig und die Kreisläufer werden in Anbetracht der vorhandenen Potentials zu wenig in das Spiel einbezogen.

    In Anbetracht der personellen Situation meine ich, dass es Mannschaft und Trainer verdienen, in Ruhe die weiteren drei Viertel der Saison angehen zu dürfen.
    Es gibt, auch angesichts des heutigen Spiels in Stuttgart, einige Hinweise darauf, dass sich der VfL bald im gesicherten Mittelfeld der Liga befinden dürfte.

    Zum Thema Linkshänder, bzw. Florian Baumgärtner: Bis vor einem Jahr haben wir seine Entwicklung aus nächster Nähe verfolgen können. In dieser Zeit hat er sich kontinuierlich, nicht explosionsartig, aber in kleinen Schritten, weiterentwickelt. Anfangs gar nicht oder kaum als Abwehrspieler eingesetzt und im Angriff trotz seines Potentials mit einer hohen Fehlerquote spielend, wurde er, zumindest in der zweiten Liga, zunehmend besser.
    In Verbindung mit einem weiteren RR, ob dieser nun schon während dieser Saison oder danach zum VfL hinzustößt, sollte sich diese Entwicklung fortsetzen.

    Schon in vier Wochen wird sich abzeichnen, wer die besten Karten in Sachen Aufstieg haben wird:

    Am 15.10. haben "Die großen Drei" (Dormagen, Krefeld und Ferndorf) allesamt gegeneinander gespielt.

    Mit Miroslav Volentics, in der letzten Saison einer der besten Rechtsaußen der 2. LIga, hat Wetzlar einen guten Fang gemacht.
    Obendrein noch absolut sympathisch.
    Er musste Ferndorf verlassen, da er sonst kaum mehr in der slowakischen Nationalmannschaft eingesetzt worden wäre.

    Ach ja: Wir hätten ihn gerne bald wieder, möglichst schon zur kommenden Saison. :)