Dann hätte ich ja schon in einer halben Stunde Feierabend. Das wäre ja mal total geschickt ![]()
Beiträge von dieKleine
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Gruppe A:
1 POL 1 1 0 0 33:24 9 2
2 SLO 1 1 0 0 29:25 4 2
3 SUI 1 0 0 1 25:29 -4 0
4 UKR 1 0 0 1 24:33 -9 0Gruppe B:
1 FRA 1 1 0 0 35:21 14 2
2 ESP 1 0 1 0 31:31 0 1
2 GER 1 0 1 0 31:31 0 1
4 SVK 1 0 0 1 21:35 -14 0Gruppe C:
1 ISL 1 1 0 0 16:11 5 2
2 DEN 1 1 0 0 29:25 4 2
3 HUN 1 0 0 1 25:29 -4 0
4 SCG 1 0 0 1 11:16 -5 0Gruppe D:
1 CRO 1 1 0 0 24:21 3 2
1 RUS 1 1 0 0 24:21 3 2
3 POR 1 0 0 1 21:24 -3 0
3 NOR 1 0 0 1 21:24 -3 0 -
Schlimm, aber mit solchen Leuten habe ich nicht mehr oder weniger Mitleid, als unbedingt nötig.
Ich finde die Onkelz haben einige gute Lieder gemacht, und deswegen höre ich es mir manchmal an, aber sonst...
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Und mal wieder das gleiche Problem. Es ist kurz vor zehn, aber Beiträge werden schon geschrieben um 11.30. Server Probleme gehabt heute morgen? Ich kam nämlich auch nicht auf die HE ne Zeit lang.
EDIT: 9.57 Uhr genau

EDIT2: Jetzt kann ich wieder Ewigkeiten lang nichts schreiben

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Süd-Derby in der TÜ-Arena
Juniorennationalmannschaftstreffen: Balingens Haller trifft auf Bietigheims Salzer
Nach einer sechswöchigen Punktspielpause greift auch der Zweitligatabellenführer HBW Balingen-Weilstetten am kommenden Freitagabend wieder ins Meisterschaftsgeschehen ein. Mit dem Heimspiel gegen die SG Bietigheim-Metterzimmern starten die Balinger in die Rückrunde. Spielbeginn in der Tübinger Sporthalle „Europastraße“ ist um 20 Uhr.
Nach einer überragenden Hinspielrunde, die der HBW Balingen-Weilstetten trotz einer noch ausstehenden Partie (am 14. Februar in Münster) in jedem Fall auf dem ersten Tabellenplatz und damit als Herbstmeister abschließen wird, hatte Trainer Dr. Rolf Brack vor allem nach der Niederlage gegen die TSG Ludwigsburg-Oßweil Verstärkung für sein Team gefordert. „Alex Job spielt auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau, aber ständig mit der Gefahr, dass er auf Grund seiner Rückenprobleme mal längere Zeit ausfällt“, warnte der Balinger Erfolgscoach davor, dass dann kein Spieler da sei, der diese Lücke adäquat füllen kann. Während der ganzen Winterpause war die Verantwortlichen unterwegs und suchten sowohl Verstärkung für die Rückrunde, als auch für die kommende Saison. Mit dem österreichischen Nationalspieler Klemens Kainmüller, der bislang für die TSG Oßweil spielte, scheint diese Verstärkung jetzt auch kurzfristig gefunden zu sein.
Der HBW Balingen-Weilstetten hat den 25-Jährigen aus einer ganzen Reihe von Spielern als denjenigen herausgefiltert, der sowohl von der Spielweise, als auch vom Alter und Charakter am besten in das HBW-Profil „jung und wild“ passt. Manager Günther Kirschbaum am Mittwochabend: „Wir gehen davon aus, dass Kainmüller bereits am Freitagabend im Lokalderby gegen die SG Bietigheim-Metterzimmern sein Debüt im HBW-Dress gibt.“ Für Trainer Rolf Brack ist der Spielmacher der österreichischen Nationalmannschaft, der Spieler, der seiner Mannschaft unter den gegebenen Umständen am ehesten weiterhelfen kann. „Er ist ein klassischer Mittelspieler und Alex Job sehr ähnlich“, glaubt Dr. Rolf Brack, dass der HBW-Neuzugang die Verantwortung in der Rückraummitte des Tabellenführers übernehmen kann.
Während man beim HBW davon ausgeht, dass Klemens Kainmüller mit von der Partie ist, werden mit Jörg Kunze und Sascha Ilitsch definitiv zwei Spieler fehlen. Während Ilitsch nach einer Bilddarmoperation noch einige Zeit pausieren muss, hat Jörg Kunze nach einer massiven Bandscheibenvorwölbung gerade wieder mit dem Lauftraining begonnen.
Die Gäste der SG Bietigheim-Metterzimmern haben sich für das erste Rückrundenspiel gegen den Tabellenführer einiges vorgenommen. Vor der Weihnachtspause hat der Aufsteiger mit einer ganzen Reihe von überzeugenden Ergebnissen auf sich aufmerksam gemacht und gezeigt, dass er nach einem kleinen Zwischentief zwischenzeitlich in der zweiten Liga angekommen ist. Vor allem der Sieg gegen den TV Kornwestheim, immerhin Tabellendritter, sorgte für Aufsehen. Trainer Severin Englmann zum Höhenflug seiner Mannschaft mit 9:5 Punkten aus sieben Spielen: „Durch die Rückkehr von Kai Hudalla bekam die Mannschaft mehr Sicherheit. Auch wenn er vorwiegend nur in der Abwehr spielt, so strahlt er doch Ruhe und Sicherheit aus und kann über Stresssituationen bzw. brenzlige Spielsituationen hinweg führen. Zum anderen liegt es auch an der Rückkehr von Thorsten Salzer, der vor allem das Angriffsspiel, aber auch die Abwehr deutlich belebt!“
In die TÜ-Arena reist der kecke Aufsteiger gewiss nicht, um die Punkte zu verschenken. „Der aktuelle Tabellenführer der zweiten Liga wird nach dem Hinspiel gewarnt sein und versuchen alles daran zu setzen, um uns zu schlagen. Nachdem wir vor der Winterpause nur knapp gegen TSV Bayer Dormagen verloren und gegen den TV Kornwestheim gewonnen haben, wird dies aber sehr schwer werden“, sieht SG-Coach Englmann durchaus eine Chance dem Favoriten ein Bein zu stellen. Der clevere Übungsleiter hofft dabei auch etwas auf den „TÜ-Arena-Bonus“, denn dort hat der HBW noch kein Spiel gewonnen und die SG Bietigheim-Metterzimmern ist als auswärtsstark bekannt.
Zu dem Lokalderby setzen beide Mannschaften Fanbusse ein und wie zu hören war, geht man davon aus, dass diese bis auf den letzten Platz gefüllt sein werden. Im HBW-Bus, der um 18.30 Uhr in Weilstetten an der „Linde“ und in Balingen auf dem Stadthallenparkplatz um 18:45 Uhr abfährt, gibt es noch ein paar freie Plätze. Wer mitfahren möchte, kann sich unter der Rufnummer (07433) 3384 bei Herrn Karl Merz anmelden.
Quelle -
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Mit Besetzungssorgen in den Rückrundenstart - ThSV Eisenach erwartet die SG Leutershausen
Die 2. Handballbundesliga setzt ihre Meisterschaftssaison fort. Der ThSV Eisenach, mit 21:15 Punkten derzeit auf Tabellenplatz 7, empfängt am Samstag, 28.01.06 um 19.30 Uhr in der heimischen Werner-Aßmann-Halle den Tabellen-Fünften, die SG Leutershausen. Die Wartburgstädter wollen mit ihrer jungen Mannschaft (Durchschnittsalter 23 Jahre) an die Leistungen der Hinrunde anknüpfen. Ein voller Erfolg zum Auftakt der Rückrunde wäre dazu die richtige Einstimmung, für Mannschaft und Fans.
Wir sprachen vor dem Anpfiff mit dem verantwortlichen Coach des ThSV Eisenach, Zdenek Vanek:
Der Rückrundenstart steht für Ihre Mannschaft mit der Partie gegen Leutershausen an. Was haben Sie sich mit Ihren Schützlingen für die 18 Punktspiele der 2. Halbserie vorgenommen?
Kurz um, wir wollen ähnlich gut wie in der Hinrunde abschneiden, so viele Punkte wie möglich erobern .Ein einstelliger Tabellenplatz bleibt unser Ziel. Wir wollen attraktiven Handball mit Herz und Leidenschaft bieten, die Handballfans veranlassen, weiter vermehrt in die Werner-Aßmann-Halle zu kommen. Es gilt, unsere Abwehrarbeit zu verbessern, um über Ballgewinne zu Tempogegenstößen und damit zu sogenannten leichten Treffern zu kommen. Wir werden an unserer Grundauffassung festhalten, junge Spieler zu integrieren.
Die Vorbereitung auf die Rückrunde verlief allerdings nicht optimal; ein letzter Test am vergangenen Wochenende fiel aus, Sie haben zudem Verletzungen zu beklagen?
Mit einem Test gegen Erstligist Melsungen wollten wir uns eigentlich am vergangenen Samstag in Treffurt auf die zweite Halbserie einstimmen. Leider machten die Hessen einen Rückzieher. „Ersatz“ SV Anhalt Bernburg aus der 2. Liga Nord musste verletzungs- und krankheitsbedingt auch passen. So fehlt uns eine letzte Standortbestimmung. Wir konzentrierten uns im Training auf Kondition, Kraft und Ausdauer, um mit aufgetanktem Akku die weiteren Punktspiele aufzunehmen. Leider standen und stehen mir nicht alle Akteure zur Verfügung. Unser torgefährlichster Spieler, Linksaußen Andrej Kastelic, laboriert an einer langwierigen Schulterverletzung. Eine Entscheidung der Ärzte wird fallen, ob der Routinier die zweite Halbserie bestreiten kann oder sich einem komplizierten operativen Eingriff unterziehen muss. Hinter seinem Einsatz gegen Leutershausen steht ein großes Fragezeichen. Definitiv nicht dabei wird der junge Robert Weiß sein. Er zog sich am Dienstag eine Fußverletzung zu, muss vorerst eine Woche pausieren. Wir hoffen, die Verletzung zwingt nicht zu einer längeren Pause. Robert fällt damit ja auch für unsere 2. Mannschaft in der Oberliga Männer und die A-Jugend in der Regionalliga aus. Marcel Liebetrau konnte krankheitsbedingt zeitweise nicht am Training teilnehmen. Er ist aber wieder fit. Kompliment, wie er trotz Arbeit im 3-Schicht-System seine Trainingsteilnahme absichert. Krisztian Szep-Kis zwang eine Bauchmuskelverletzung zum Aussetzen. Wer letztendlich gegen Leutershausen auflaufen kann, wird sich wohl erst unmittelbar vor dem Anpfiff entscheiden.
Stefan Kneer lehnte ein neues Vertragsangebot ab, erklärte, den ThSV Eisenach spätestens zum Saisonende Richtung Balingen/Weilstetten zu verlassen. Erwarten Sie dadurch Auswirkungen auf seine Leistung?
Um sich für angestrebte Aufgaben in der 1. Bundesliga zu empfehlen, muss er weiter unter Dampf stehen. Er ist, so glaube ich es zumindest, ein Typ, der seinen Vertrag erfüllt, sich voll reinkniet. Die Mannschaft braucht ihn und er braucht die Mannschaft, um sich positiv zu zeigen. Der Stern des Stefan Kneer ist schließlich beim ThSV Eisenach aufgegangen. Er dürfte intelligent genug sein, das richtig zu werten und einzuordnen!
Mit der SG Leutershausen kommt ein Team, das mit dem bisherigen Saisonverlauf ausgesprochen zufrieden ist. Doch bei den „roten Teufeln“ gibt es wegen finanzieller Engpässe eine „teuflische Situation“, war von Streik und möglichen Abgängen zu hören. Wie erwarten Sie die Gäste?
Bei allen Problemen außerhalb der Spielfläche, die Mannschaft wird brennen, in Eisenach erfolgreich zu bestehen. Mit einer ehrgeizigen jungen Truppe setzt Leutershausen auf ein hohes Tempo, bevorzugt die schnelle Mitte. Mit Frantisek Sulc steht ein Top-Torjäger im Aufgebot. Unsere Abwehr muss im Zusammenspiel mit dem Torwart kompakt stehen. Beim überraschenden Punktgewinn zum Saisonstart in Leutershausen gelang uns das prächtig. Karsten Lehmann war mit 24 gehaltenen Bällen seinerzeit maßgeblich am erfolgreichen Saisoneinstand beteiligt. Unser Ziel, mit der Hilfe unserer Fans erfolgreich ins neue Jahr starten. .
Ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus: Die Europameisterschaft hat gerade begonnen. Was trauen Sie der Auswahl Deutschlands zu?
Die DHB-Auswahl ist zwar Titelverteidiger, angesichts der großen personellen Probleme jedoch alles andere wie Favorit. Bei solch einem Turnier ist es wichtig, wie der Auftakt gelingt. Ein positiver Start ist für die Psyche ganz wichtig. Gelingt der, können die Schützlinge von Heiner Brand für positive Überraschungen sorgen. Wir drücken aus der Wartburgstadt jedenfalls die Daumen!
Das Gespräch führte Thomas Levnecht
Quelle -
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Franzosen sagen Testspiel ab - Pfullingen nun gegen Böblinger Auswahl
Das für den morgigen Freitag, 27. Januar (19.30 Uhr), in der Murkenbachhalle in Böblingen vorgesehene Testspiel gegen das französische Erstliga-Team USM Pontault-Combault fällt aus. Pontault-Combault hat das Spiel kurzfristig abgesagt. Trainer Philippe Carrara war die Anreise plötzlich zu lang. Stattdessen spielt der VfL an gleicher Stätte und zur selben Zeit gegen eine Auswahl, die sich aus Spielern diverser Vereine in und um Böblingen zusammensetzt.
Am Mittwoch spielte der VfL Pfullingen-Stuttgart in einer vollen Halle in Engstingen gegen eine Auswahlmannschaft des TV Großengstingen (Bezirksliga) und der SG Ober-/Unterhausen (Verbandsliga). Der Zweck des Spiels war eine Spende, die der Familie eines verstorbenen Handballspielers zukommt. Eher nebensächlich war das Ergebnis. Das Spiel endete 51:25.
Für den VfL spielten: Trost (9), Gaugisch (2), Bader (5), Kromer (9/5), Stojkovic (8/3), Breitenbacher, Bräuning (5), Nartey (5), Blank (4), Baran (4)
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Hier einmal der Bericht von der hw.com
ZitatAlles anzeigenDeutschland feiert Unentschieden gegen Spanien
"Mit mannschaftlicher Geschlossenheit müssen wir die Ausfälle kompensieren", so Heiner Brand vor der Partie und dies sollte heute seiner Mannschaft in beeindruckender Weise gelingen. Neben dem Verletzungspech steckte die deutsche Auswahl auch einen 0:5-Fehlstart weg und fand über eine sichere Abwehrleistung zu ihrem Spiel. Am Ende war der Sieg zum Greifen nah, dennoch ist das Unentschieden keineswegs ein verlorener Punkt, sondern wahrscheinlich der erste Punkt den das deutsche Team mit in die Hauptrunde nehmen wird, sofern das DHB-Team am Samstag die Pflichtaufgabe Slowakei lösen kann.
EHF-Vizepräsident Jean Brihault zur Eröffnung der Gruppe in Basel: "Wir können uns kein besseres Spiel zur Eröffnung der EM wünschen, als dieses. Der amtierende Weltmeister trifft auf den Titelverteidiger". Und die von den dänischen Unparteiischen Henrik La Cour Laursen und Jens Carl Nielsen geleitete Partie sollte halten, was die Konstellation versprach. Die 5.300 Zuschauer sahen eine bis zur Schlußsekunde spannende und packende Partie in der sich am Ende beide Teams mit einem 31:31 gerecht die Punkte teilten.
In den Anfangsminuten dominierte vor 5.300 Zuschauer in der Baseler St. Jakobs-Halle dabei der Weltmeister die Partie. Den Spanier war durch Rolando Urios auch der erste Treffer dieser Europameisterschaften gelungen, mit einem spektakulären Rückhandwurf hatte der Kreisläufer seine Mannschaft mit 1:0 in Führung gebracht. Titelverteidiger Deutschland tat sich schwer in das Spiel zu kommen und so sah sich Bundestrainer Heiner Brand bereits in der fünften Spielminute beim Stand von 0:5 dazu gezwungen, seine Auszeit zu nehmen und das Spiel seines Teams neu zu ordnen.
Dies gelang, insbesondere Oliver Roggisch verlieh der deutschen Auswahl die notwendige Stabilität. Nach 5:12 Minuten erlöste Andrei Klimovets die deutschen Fans mit dem ersten deutschen Treffer und obwohl der deutschen Auswahl das Fehlen eines international erfahrenen Spielmachers deutlich anzumerken war, konnte der Titelverteidiger die Partie nun offener gestalten. Obwohl in der Offensive in vielen Aktionen noch keine wirkliche Linie zu erkennen war, konnte das DHB-Team den Abstand nun konstant halten und nach dem 8:12 wuchs die deutsche Deckung über sich hinaus.
Fast zehn Minuten gelang dem Weltmeister kein Treffer, Europameister Deutschland hingegen konnte mehrere einfache Treffer im Gegenstoß erzielen. Die spanische Führung schrumpfte und nach Anspiel von Pascal Hens gelang Torsten Jansen beim 12:12 der erste Ausgleich. Durch Klimovets und Hens konnte Deutschland sogar mit 14:12 in Führung gehen. Der Titelverteidiger konnte die Führung bis zum Seitenwechsel verteidigen, der letzte Treffer des ersten Abschnitts gelang aber den Spaniern, mit einem sehenswerten Dreher in den Winkel sorgte Albert Rocas für das 15:16.
Im zweiten Abschnitt begeisterte die Partie die Zuschauer vor allem durch ihre Dramatik. Spanien führte mit zwei Toren, Deutschland holte sich diese zurück und konnte sogar selbst auf bis zu drei Tore davoneilen. Bei der deutschen Auswahl zeigte sich dabei insbesondere das Trio Pascal Hens, der oftmals mit Tempo auf die spanische Deckung stieß und dannn unnachahmlich in die Höhe stieg, Christian Zeitz und Andrei Klimovets nun seine Torgefahr, bei den Spaniern war es in dieser Phase vor allem Rolando Urios. Nach einem Treffer von Florian Kehrmann zum 30:27 bekam vier Minuten vor Spielende die spanische Armada so merklich Schlagseite.
Die Iberer ließen sich aber nicht beirren, David Davis und Juan Garcia brachten den Weltmeister wieder heran. Die 5.300 Zuschauer hielt es nun nicht mehr auf den Sitzen, die Halle war fest in deutscher Hand, was insbesondere die beiden dänischen Unparteiischen nach einigen strittigen Entscheidungen zu hören bekamen. Sebastian Preiß brachte den Titelverteidiger nach einem sehenswerten Spielzug mit 31:29 in Führung, doch David Davis konnte mit zwei Treffern von der Außenposition ausgleichen. In den Schlußsekunden überschligen sich dann die Ereignisse, die deutsche Auswahl musste in Unterzahl agieren und nach einem Time-Out von Heiner Brand ging der Arm der dänischen Schiedsrichter für die deutschen Fans überraschend schnell in die Höhe. Deutschland verlor den Ball, doch durch frühes Stören der Spanier konnte die DHB-Deckung einen letzten Wurf der Spanier vereiteln.
Heiner Brand zeigte sich überglücklich mit der Leistung seiner Mannschaft und nicht unzufrieden mit dem Unentschieden: "Wir hatten enorme Probleme mit der spanischen Deckung in der Anfangsphase. Aber ich muß meinen Spielern ein Kompliment machen. Hervorheben möchte ich eigentlich nur Christian Zeitz, ohne die Leistung der anderen zu schmälern. Gestern abend habe ich nie gedacht, dass ich ihn einsetzen könnte, aufgrund der starken Magenprobleme. Heute morgen meinte unser Arzt zu mir, einige Minuten würden gehen. Dann erzielt der Junge sechs Tore und glänzt mit zahlreichen Anspielen."
"Mit etwas Glück zum Schluss hätten wir gewinnen können. Aber das ist ein gewonnener Punkt", sagte Rechtsaußen Florian Kehrmann (Lemgo) und fügte an: "Wir haben einen ersten Schritt Richtung Hauptrunde gemacht, aber das nützt uns nichts, wenn wir gegen die Slowakei nicht gewinnen."Deutschland - Spanien 31 : 31 (16:15)
Deutschland:
Fritz, Bitter
Hens (9), von Behren (3), Roggisch, Preiß (2), Hegemann, Kraus (2), Zeitz (6), Jansen (1), Klimowets (5), Kehrmann (3/1), Sprenger, Michel
Spanien:
Barrufet, Hombrados
Urios 6, Rocas 6/2, Romero 6/4, Davis 4, Alberto Entrerrios 3, Garcia 2/1, Garabaya 1, Belaustegui 1, Fis 1, Perez 1
Schiedsrichter: La Cour Laursen / Nielsen (Dänemark)
Zuschauer: 5300
Strafminuten: 10 / 4
Quelle -
31:31...
Es hat nicht sollen sein, aber wenigstens einen Punkt geholt, hätte ja vorher niemand unbedingt erwartet..
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Zitat
Original von einstein-husum
Deutschland - Spanien zur Halbzeit 15:14Das ist aber eine Überraschung!
Darfst du nur im Whisky-Forum schreiben?? 
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Hegemann schon mit 2x2-Minuten. Wie lange er da noch spielen darf??
Halbzeitstand: 16:15 für Deutschland. Schlechten Auftakt wett gemacht??
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Das ging ja schonmal gut los
Schlafen die alle noch??Der Ticker hier ist besser, Mone!
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Sehr schön, danke schön. Dann such ich mir einen aus und schau das mich niemand erwischt beim schauen

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Ich dachte das verrät mir irgendwer. Vllt. kann uns ja jemand helfen und nen Ticker für uns anfangen hier in der HE.
*liebguck* Will jemand nen Ticker machen?? *liebguck*
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Und ich bekomm nichts mit, weil ich im Geschäft sitz
Naja, vllt schaff ich es ja den Ticker bissle laufen zu lassen... -
Waaaaaaaaaaaaaaaaaaas??? Das ist ja wohl ein schlechter Scherz. Na dann versinkt der TVK bald wieder im Mittelmaß der Liga. *kopfschüttel*
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Zitat
Original von Ellob
und wann unterschreiben die Gebrüder Yoon bei den Kröten?Nachdem Mocsai weg will ....
Das war das erste, woran ich denken musste, als ich das mit Yoon gelesen habe

Nicht schlecht...
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Peter Jungwirth hat letzte Saison in der BWOL so weit ich weiß, in 5 Spielen hintereinander mehr als 15 Tore gemacht. 18 Dürfte dann das meiste gewesen sein.
Ich hab mal 12 in einem gemacht

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Sollten die Ossweiler doch anfangen einen Mannschaftsausverkauf zu starten? Zumindest könnte man dann viel geld einsparen. Sollen sie den Pfahl doch zu uns kommen lassen, der würde uns weiter helfen.

Alles nur blödes Gelaber
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Pascal Hens im Interview: Heiss auf die EM
Wenn heute Nachmittag für die DHB-Auswahl mit dem Spiel gegen Weltmeister Spanien die Europameisterschaft beginnt, dann steht ein Mann besonders im Mittelpunkt. Pascal Hens, Shooter auf der Königsposition im linken Rückraum, ist nach den vielen verletzungsbedingten Absagen seiner Kollegen mehr denn je gefordert. Wie der 97-malige Nationalspieler damit um- und wie es künftig mit seinem Verein, dem HSV Hamburg, in der Liga weitergeht, darüber redete er in einem ausführlichen Gespräch.
Am 5. Februar steigt in Zürich das Finale der EM 2006. Haben Sie schon konkrete Pläne für den Abend?
Hens: Ich hoffe, dass ich mir für den Tag nichts vorzunehmen brauche, sondern selbst dort spielen darf und muss.
Die Chancen, den Titel zu verteidigen, stehen nach Absagen und Verletzungen diverser Leistungsträger nicht besonders gut. Wohin gehen Ihre Erwartungen?
Hens: Wir waren auch schon vor der Verletzung von Oleg Velyky nicht der große Favorit. Jetzt gehen wir als starker Außenseiter ins Turnier. Wir haben gut trainiert und in den kommenden Tagen nur wenig zu verlieren. Das kann durchaus eine gute Ausgangsposition sein, um in einer superschweren Vorrundengruppe zu bestehen. Wenn wir wirklich etwas erreichen wollen, müssen wir eben auch gegen Spanien und Frankreich erfolgreich sein. Wir sind jedenfalls gut drauf und machen uns keinen Kopf über negative Dinge.
Vor allem auf Sie ruhen nach dem Ausfall einer kompletten Rückraum-Reihe die Hoffnungen. Fühlen Sie sich stark genug?
Hens: Eines vorweg: Wir haben immer noch einen echt starken Rückraum. Aber es stimmt: Es lastet durchaus ein wenig mehr Druck auf meinen Schultern. Aber ich fühle mich richtig gut, habe im letzten Vorbereitungsspiel gegen Ungarn eine starke zweite Halbzeit gespielt. Genau dieses Gefühl nehme ich mit ins Turnier. Ich bin topfit und gesund und heiß auf die EM.
Immerhin: Sie hatten aufgrund diverser Verletzungen und den Querelen bei HSV Hamburg erstmals in Ihrer Karriere eine schwere Zeit zu überstehen. Wie haben Sie sich Ihre Unbekümmertheit erhalten?
Hens: Ich habe in der Zeit meiner Verletzung viel an der Stabilität meines lädierten Rückens gearbeitet. Jetzt fühle ich mich stabil und sicher auf dem Spielfeld. Das schafft eine gewisse Unbekümmertheit. Außerdem habe ich mir nach all den Verletzungen gedacht, dass die Sch...-Zeit auch einmal ein Ende haben muss. Denn eins ist sicher: Wenn du mit Angst vor Verletzungen spielst, dann passiert auch was.
Mit Ihren 25 Jahren haben Sie bereits eine beachtliche Erfolgsgeschichte hinter sich: Sie sind Europameister, Sie haben olympisches Silber gewonnen. Doch auf Vereinsebene warten Sie noch auf Ihren ersten Titel.
Hens: Am Anfang war es in Hamburg sicher turbulent und holprig. Doch mittlerweile fügen sich die Dinge. Wir haben eine Supertruppe und mit Martin Schwalb einen hervorragenden Trainer. Ganz sicher wird der Weg in den nächsten Jahren nach oben führen.
Ihre Bedeutung für den HSV liegt sicher nicht allein im sportlichen Bereich. Gefällt es Ihnen, als echter Typ vermarktet zu werden?
Hens: Ich habe kein Problem damit. Es ist ja nicht so extrem wie einst bei Stefan Kretzschmar. Natürlich war es ein Beweggrund, mich zu verpflichten, dass ich ein junger Nationalspieler auf der Königsposition bin. Schließlich wollten die Verantwortlichen hier in Hamburg etwas bewegen und die Zuschauer davon überzeugen, dass Handball ein toller Sport ist. Mit einem wie mir, der schon ein bisschen ein außergewöhnliches Getue besitzt und deshalb öfter in den Zeitungen steht, geht das offenbar ein wenig leichter.
Auch in der DHB-Auswahl sollen Sie als Persönlichkeit die Lücke füllen, die Stefan Kretzschmar nach seinem Rücktritt hinterließ. Nervt es, ständig derjenige zu sein, der zu Interviews und ähnlichen Veranstaltungen abkommandiert wird?
Hens: Das ist gar nicht so viel, dass es mir über den Kopf wächst. Es verteilt sich viel mehr als noch zu Kretzsches Zeiten. Wir haben mit Henning Fritz den aktuellen Welthandballer in unserer Mannschaft. Und wir haben mit Florian Kehrmann einen bunten Vogel im Team. Da bin ich nicht der Alleinunterhalter. Und falls es doch zuviel werden sollte, wird Heiner (Brand) das schon entsprechend einbremsen.
Während die DHB-Auswahl aus erklärbaren Gründen den Erfolgen der Vergangenheit nachhängt, boomt die Liga. Auch in dieser Saison erwartet die HBL wieder einen neuen Besucherrekord ...
Hens: ... weil die Vermarktung des Handballs professioneller geworden ist. Zudem bekommen die Leute guten Sport geboten. Viele Teams sind in tolle, große Arenen mit geiler Stimmung umgezogen. Und die Erfolge der Nationalmannschaft in der Vergangenheit haben ihr Übriges dazu beigetragen.
Wie wichtig ist in diesem Zusammenhang die WM 2007 im eigenen Land?
Hens: Sie wird diese Entwicklung weiter beflügeln. Wir werden mit einer tollen Mannschaft und Klasse-Spielen die Hallen in Deutschland voll machen. Eine WM in Deutschland bewegt immer etwas. Man schaue doch mal, was die Fußball-WM mit Deutschland macht. Sicher können wir Handballer uns nicht damit vergleichen, aber es ist enorm wichtig für den deutschen Handball und dessen Weiterentwicklung, die WM 2007 im eigenen Land zu haben.
Die Perspektiven für den deutschen Handball bleiben offenbar glänzend. Auch sportlich?
Hens: Ganz sicher. Wir haben schließlich keinen schlafenden Nachwuchs. Unsere Jugendmannschaften sind durchaus erfolgreich. Und wenn die Nationalmannschaft endlich mal die Chance bekommt, verletzungsfrei und mit allen Spielern zu trainieren und zu spielen, dann werden wir 2007 ein Team haben, das sicher ganz oben angreifen kann.
Das Gespräch führte Arnulf Beckmann
Quelle