ZitatAlles anzeigenDer Tabellenführer erwartet die TSG Friesenheim
Mit dem Spiel gegen die TSG Friesenheim beginnt für den Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga Balingen-Weilstetten, so etwas wie die Woche der Wahrheit. Das Spiel gegen den Tabellenachten wird am Samstagabend um 20 Uhr in der Balinger Längenfeldhalle angepfiffen.
„Wenn wir die Partie gegen Friesenheim und das Nachholspiel am Dienstagabend bei der TSG Münster unbeschadet überstehen, steht Dormagen in einer Woche gegen uns unter großem Druck“, glaubt der zur Zeit verletzte Jörg Kunze, dass diese drei Spiele mehr als eine Vorentscheidung im Kampf um den Aufstieg und die Meisterschaft sein können. Er selber wird in allen drei Begegnungen wohl kaum über die Rolle des Zuschauers hinauskommen, denn nach seiner schweren Bandscheibenverletzung hat der ehemalige Nationalspieler gerade erst wieder mit dem Aufbautraining begonnen. Auch Jens Bürkle und Sascha Ilitsch werden gegen die „Eulen“ mit größter Wahrscheinlichkeit noch fehlen und auch hinter dem Einsatz von Regisseur Alexander Job steht noch ein ganz großes Fragezeichen. „Ich werde versuchen das Abschlusstraining zu absolvieren und dann wird man sehen, ob es Sinn macht, gegen Friesenheim zu spielen“, hofft der 29-Jährige, dass seine Sprunggelenksverletzung einen Einsatz gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden aus Friesenheim zulässt.
Die werden nach ihrem souveränen 29:17-Erfolg gegen die HSG Gensungen/Felsberg am vergangenen Spieltag mit gestärktem Selbstvertrauen beim Tabellenführer antreten. Nach einer verkorksten Saison streben die Kurpfälzer eine Stabilisierung der zuletzt gezeigten Leistung an. „Es wäre schön, wenn wir bis zum Saisonende noch viele solcher Leistungen zu sehen bekommen. Zum Beispiel am Samstag beim Tabellenführer in Balingen", sagte der sportliche Leiter, Gunnar Krug, nach dem die TSG Friesenheim eines ihrer besten Spiele der Saison absolviert hatte. Das Saisonziel „Anklopfen am Tor zur ersten Bundesliga“ das die TSG-Verantwortlichen zu Beginn der Meisterschaftssaison an ihrer Fahnen hefteten, haben sie, zumindest nach Außen, ad acta gelegt.
Mit derzeit acht Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz und elf auf Tabellenführer Balingen-Weilstetten sieht man in Friesenheim kaum noch Hoffnung dieses Ziel zu erreichen. Nach Ansicht der Verantwortlichen würde zum jetzigen Zeitpunkt selbst eine Siegesserie zu spät kommen. HBW-Trainer Dr. Rolf Brack sieht dies allerdings etwas anders. „Mit Friesenheim verhält es sich ähnlich wie mit Oßweil. Die Mannschaft galt vor der Saison als Titelanwärter und hat bislang die Erwartungen nicht erfüllt. Die werden bestimmt mit viel Ehrgeiz nach Balingen kommen. Mit einem Sieg beim Tabellenführer könnten sie bei ihren Anhängern einiges gut machen und Friesenheim ist an einem guten Tag auf alle Fälle in der Lage, jedes Team der Liga zu schlagen. Wir müssen deshalb höllisch aufpassen“, lässt sich der erfolgreiche HBW-Coach vom Tabellenstand und den bisherigen Ergebnissen nichts vormachen, zumal beim Tabellenachten eine ganze Anzahl von Akteuren um neue Verträge spielt. Die Verhandlungen mit der Vereinsführung stehen für die Kurpfälzer im kommenden Monat an und weitere Niederlagen könnten für den einen oder anderen Akteur fatale Auswirkungen haben.
Wie schon vor einer Woche bei der TuSpo Obernburg muss vor allem die HBW-Abwehr auch gegen die TSG Friesenheim höllisch auf der Hut sein. Den Top-Torschütze und Spielmacher Nico Kibat sowie Andreas Neumann im linken Rückraum dürfen HBW-Abwehrchef Daniel Sauer und Co. keine Sekunde aus den Augen lassen. Fast noch gefährlicher als der wurfgewaltige „Eulen-Rückraum“ ist Lew Woronin auf der rechten Angriffsseite. Der Linkshänder hat 114 A-Länderspiele für Russland absolviert und ist mit allen Wassern gewaschen. Was passieren kann, wenn die HBW-Abwehr nicht von Anfang an auf dem Posten ist, haben die Kreisstädter im Hinspiel erlebt. Ehe sich HBW-Kapitän Wolfgang Strobel und seine Mitstreiter versahen, lagen sie bereits mit 11:6 im Hintertreffen. Trainer Rolf Brack musste schon ganz tief in die Trickkiste greifen, um das Spiel im zweiten Durchgang doch noch um zubiegen, um schließlich mit einem 25:23-Sieg und zwei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten zu können.
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Beiträge von dieKleine
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Original von Linksaussen
15.15h ist doch nicht mittags. da stellt man sich einen wecker und frühstückt dann schön beim handballgucken!Schön (oder auch nicht) das du zu denjenigen zählst, die um diese Uhrzeit einfach nicht arbeiten müssen. Manch andere haben es da nicht so einfach.
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Da gibt es schon einen anderen Thread dazu.
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Will Wetzlar nächste Saison mit den jungen Wilden durchstarten? Bestimmt keine schlechte Idee. Wünsche den beiden viel Glück und Erfolg bei euch.
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In Kornwestheim sind alle Salamanderstädter.
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HG Oftersheim/Schwetzingen verliert knapp in Eisenach
Denkbar knapp mit 26:25 (12:12) unterlag die HG Oftersheim/Schwetzingen beim ThSV Eisenach in einer vorgezogenen Partie des 27. Spieltages am Mittwoch. Das Ergebnis brachte den Hausherren Platz 3 in der Südstaffel der 2. Bundesliga ein. Bester Eisenacher Schütze war Kneer mit 8/2 Toren. Für Oftersheim erzielte Buschsieper mit 7/3 Treffern die meisten Tore.
Es war schon ein bedenkliches Bild, dass das Innenleben des 51 Personen fassenden Mannschaftsbusses bei der auf 14 Uhr festgelegten Abfahrt an der Oftersheimer Kurpfalzhalle nach Eisenach bot. Gerade Mal acht Spieler waren an Bord und zwei Betreuer sowie ein vereinzelter Fan. „Dess iss mol gail“, entfuhr es Chef Wilfried Job, als das großzügige Platzangebot betrachtete. Doch Dank eines ausgeklügelten Logistik-Konzeptes wurde dann doch noch ein Großteil des Teams zum Anpfiff in der altehrwürdigen Werner-Assmann-Halle aufgeboten. 13 Spieler standen dem Pfälzer Trainerfuchs zur Verfügung bei Spielbeginn an der Katzenaue. Nur die rechte Seite war ein wenig verwaist. Dennis Krätz und Jens Zwißler vermochten sich nicht ihrer beruflichen Verpflichtungen entziehen.
Eisenachs Coach Zdenek Vanek wollte mit dem Schwung den seine Mannschaft gegen Leutershausen und in Willstätt gezeigt hatte weitermachen, warnte seine Spieler aber vor der „jungen und ehrgeizigen Truppe, die Job geformt hat, die ausgesprochen homogen agiert mit Denker und Lenker Tobias Job“. „Höllisch aufpassen, Eisenach vor der Überraschungsmannschaft“, titelte auch die örtliche Presse.
Aber so ganz funktionierte es nicht wie Vanek sich das vorgestellt hatte. Bastian Rutschmann hielt wie ein Weltmeister, bot in der ersten Halbzeit elf Paraden und stach noch vier Siebenmeter wg. Zerfahren schleppte sich die Partie der der Dreißig-Minuten-Grenze entgegen. Dreimal egalisierte die HG einen Zwei-Tore-Rückstand und mit der Pausensirene verwandelte Mathias Conrad zum 12:12- Pausenstand.. Job hatte 10 Sekunden vor dem Abpfiff die Marschroute vorgegeben, die mustergültig umgesetzt wurde.
Unter gellendem Pfeifkonzert bei Angriffen der Gäste wurde die Begegnung fortgesetzt. Viel besser kam auch das Schiedsrichtergespann Hering/Schulte nicht weg. Die Krönung dann in der 37. Minute. Boris Meiser kassiert auf der Bank sitzend eine Zeitstrafe für Trikot ziehen, den Erfolg versprechenden Tempogegenstoß der Eisenacher pfiffen sie ab. Direkt im Anschluss war dann Conrad dran. Bei einem Allerweltsfoul, bei dem Zwei-Minuten und ein Strafwurf durchaus gerechtfertigt waren, sah er rot. Eine vier Tore Differenz war die Folge der nächsten 120 Sekunden. Auch Rutschmanns Opponent Karsten Lehmann steigert sich beständig und verleidete den HG-Schützen das Werfen.
Und gerade als die Gäste aus Baden wieder heran kamen wurde Kim Höger des Feldes verwiesen. Job schwächte seine Mannschaft ebenfalls, da er die Leistung der Schiedsrichter, besonders bezüglich eines nicht gegebenen Tores von Matthias Polifka, kommentierte. Doch seinem Sohn gelang bei vier gegen sechs der Anschlusstreffer zum 18:19 (50.). Zwar gerieten die Kurpfälzer erneut mit 14:18 (44.), 15:19 und 20:23 ins Hintertreffen, aber sie gaben nicht auf und beim 22:23 (58.) war alles wieder offen. Doch in erneuter doppelter Unterzahl war gegen die Hausherren wenig drin, die mit Konter auf 26:23 erhöhten. Mittels offener Deckung und zusätzlichem Feldspieler statt Torwart gelang die Abstandsreduzierung auf ein Tor.
ThSV Eisenach - HG Oftersheim/Schwetzingen 26:25 (12:12)
ThSV Eisenach:
Lehmann, Nositschka (2 Siebenmeter)
Kneer (8/2), Sklenák (2), Weiß, Riehn (4/4), Emmelmann (3), Dau, Mellack (1), Baumgarten, Veselý (3/1), Kastelic (4), Szép-Kis (1/1).HG:
Köstler (drei Siebenmeter), Rutschmann;
Conrad (2), Höger, A. Rybakov, Buschsieper (7/3), Weißling (1), Sauer, Job (3), D. Rybakov (5/2), Meiser (3), Litzinger (3), Polifka (1).Zuschauer: 1000.
Schiedsrichter: Hering/Schulte (Bamberg/Bischberg)
Siebenmeter: 13/8:6/5
Zeitstrafen: 10:10 Minuten.
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Der TVK gewinnt auch zum zweiten mal gegen den VfL Waiblingen. Endstand 35:26 für den TVK.
Am Sonntag kommt es zum entscheidenden Spiel in Kornwestheim.
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Original von Schieri_neu
Ist der Wirbelsturm nicht männlich

Gibt es nur hetero-Wirbelstürme???

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Serbien & Montenegro - Tschechien
Griechenland - Polen
Portugal - Ukraine
Schweiz - Rußland
Slowenien - Österreich
Schweden - Island
Rumänien - Norwegen
Slowakei - UngarnDie Schweden hier in Deutschland wäre ja schon gut

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Original von lischen
denkst du ich weiß wie die hießen? sowas unwichtiges merk ich mir doch nicht!
Gut das der TuSEM nur in der Regionalliga spielt, da sind auch die Namen der Spieler unwichtig...
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Original von Jonny Bravo
wieso böse enden? ab 16 gehts doch
Gemäßigt und mit fachlicher Unterstützung. Ansonsten machst du auch da noch zu viel kaputt. Und kann man Kraftübungen nicht auch ins training einbauen? Muss man gleich wie Arni aussehen wollen???
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Ihr habt jetzt 59,05 % und der nächste erst 20 %. Das dürfte also jetzt kein Problem mehr sein das zu gewinnen.
Viel Glück noch...
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Freitag | 10.02.2006
22. 19.30 HSG Gensungen/Felsberg - TSV Bayer Dormagen :
22. 20.00 TV Hüttenberg - SG Leutershausen :
22. 20.00 TSG Ludwigsburg-Ossweil - TV 08 Willstätt :
Samstag | 11.02.2006
22. 17.30 TV Kornwestheim - SG Solingen :
22. 19.30 TV Gelnhausen - ThSV Eisenach :
22. 20.00 HBW Balingen/W. - TSG Friesenheim :
22. 20.00 HG Oftersheim/Schwetzingen - TuSpo Obernburg :
Sonntag | 12.02.2006
22. 17.00 LTV Wuppertal - EHV Aue :
22. 18.00 TSG Groß-Bieberau - SG Bietigheim/M. : -
Durch die Vorverlegung des Eisenach-Spiels, fängt der 27. Spieltag schon heute an.
Mittwoch | 08.02.2006
27. 20.00 ThSV Eisenach - HG Oftersheim/Schwetzingen :
Mittwoch | 15.03.2006
27. 19.30 TV Gelnhausen - HBW Balingen/W. :
27. 19.30 TV 08 Willstätt - TV Kornwestheim :
27. 19.30 SG Solingen - LTV Wuppertal :
27. 20.00 TV Hüttenberg - HSG Gensungen/Felsberg :
27. 20.00 SG Bietigheim/M. - EHV Aue :
27. 20.00 TuSpo Obernburg - TSG Münster :
27. 20.00 TSG Friesenheim - TSG Ludwigsburg-Ossweil :
27. 20.00 SG Leutershausen - TSG Groß-Bieberau :Ich denke Eisenach gewinnt, alle anderen Tipps erst kurz vor den Spielen.
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Ich kann dir das leider nur für den Handballverband Württemberg sagen. Bei den anderen Landesverbänden kenne ich mich leider nicht aus. Habt ihr vielleicht eine HP für euren Verband?? Da könntest du was finden. Wenn ich daheim mal Zeit habe, dann werd ich für dich suchen. Könnte aber ein paar Tage dauern.
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Ein Unentschieden reicht euch auf jeden Fall, da wir einen Minuspunkt mehr haben. Aber warten wir doch einfach das Spiel bei uns ab. Möge der bessere gewinnen

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Am besten verlieren sie noch bei uns daheim. Der TVK hat nämlich noch alles selber in der Hand.
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Es gibt im Inet bestimmt einige Seiten, wo deine Anfrage besser aufgehoben ist. Ich hab jetzt aber keine Lust dir die raus zu suchen
Schau doch mal einfach nach und stell die Frage dann dort. -
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Nach Schiedsrichter-Attacke: TV Kornwestheim muss nach Ketsch
Der Vorfall beim letzten Heimspiel gegen Friesenheim, kommt dem TV Kornwestheim teuer zu stehen. Durch die Attacke eines Zuschauers auf einen der Schiedsrichter entschied die HBL auf eine Heimspielsperre und eine hohe Geldstrafe. Zudem wird bei den nächsten drei Heimspielen eine Spielaufsicht mit in der Halle sein. Bereits das nächste Heimspiel gegen Solingen wird nach Ketsch (1. Bundesliga Frauen) verlegt.
Das Präsidium, die Mannschaft, das Management und auch die Sponsoren des Vereines verurteilen diese Aktion eines einzelnen Zuschauers auf das schärfste. „Solche Zuschauer wollen wir nicht bei uns in der Halle haben. Emotionen gehören zu jedem Handballspiel, aber Aggressionen gegen Schiedsrichter und gegnerische Mannschaft haben nichts bei einem Spiel zu suchen", so Heinz Kipp, Präsident beim TV Kornwestheim. „Wir werden das Sicherheitskonzept bei uns in der Halle überarbeiten und verschärfen. Leider „bestrafen“ wir damit auch alle friedlichen Fans und Zuschauer."
Die Attacke auf den Schiedsrichter kostet den TV Konrwestheim einen hohen vierstelligen Betrag, wie der Verein mitteilte. "Wir werden selbstverständlich überlegen bzw. mit unseren Anwälten darüber beraten, in wie weit wir diese Kosten an den Verursacher weiter geben können“, so Markus Graf, Manager beim TV Kornwestheim.
Der TV Kornwestheim wird für alle Fans und Zuschauer einen kostenlosen Bustransfer nach Ketsch und zurück organisieren. Das Spiel wird am Samstag den 11.02.2006 um 17.30 Uhr angepfiffen. Im Anschluss an die Begegnung spielt um 20.00 Uhr die TSG Ketsch gegen den Tabellenvierten aus der 1. Bundesliga DJK/MJC Trier. Dauerkarten behalten für dieses Spiel ihre Gültigkeit.
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