Beiträge von block-o

    Nun ziert euch nicht so! So bierernst war das Thema auch nicht gemeint. Aber ich merke schon, wir Deutschen haben, warum wohl, keine Tradition!

    Ich, z. B, würde mir als König von Deutschland überlegen, ob ich schon einen Tronfolger hätte....

    Ein entspannter Block-O!

    Vor einiger Zeit gab es mal 'ne Fernsehdiskussion über diese Thema, und ich möchte den einen Wortbeitrag, von wem weiss ich nicht mehr, hier wiederholen.
    Also, auf dem Flughafen von Madrid gab es eine riesige Werbetafel, auf der die deutsche Firma Siemens für eines ihre Produkte warb. Alles wunderschön auf spanisch, in Paris gab es die gleiche Werbung, alles auf französisch, und auch in Düsseldorf gab es diese Tafel, jedoch .... auf englisch!

    Ich habe in diesem Forum mich schon an anderer Steller als jemand der im öffentlichen Dienst beschäftigt ist, (ich schreibe jetzt nicht geoutet, nee) zu erkennen gegeben. Und da wir eine so tolle Behörde sind, und moderne Arbeitsformen kultivieren wollen, hat die Behördenleitung eine Firma eingeladen, die ihr Konzept vorstellen durfte, wie so etwas gemacht wird. Das war eine Industrie- und Anlagenberatungsgesellschaft. Ich gehörte zum erlauchten Kreis der Zuhörer. Ihr könnt euch in eurer wildesten Phantasie nicht vorstellen, wie die reden.

    Viele Grüsse, Block-O!

    Eine Kollegin von mir, ich will nun nicht den Feministinnen das Wort reden, meint, dieser Tempowahn sei ein unbewußtes männliches Balzgehabe.

    Und meine Losung lautet, nach jahrelanger Berufserfahrung, willst Du eine optimale Unfallvermeidung betreiben, dann bilde Frauen am Steuer besser aus, und verweigere den Männern die Fahrerlaubnis!

    Block-O

    jhl,

    ich fahre einen Mercedes 220 C, 115 Kw, sei versichert, daß ich nicht mit 80-100 km/h auf der linken Spur herumschleiche. Nur muß man ja nicht zwangsläufig, die Nadel auf 215 drücken.

    Und sieht man dann, daß bei schlechter Sicht, Gischt, Kurve oder Bergkuppe, die Leute mit einem Tempo 170 bis 180 mit 20 oder 25 Meter Abstand über die Piste jagen, wird einem schlecht, oder man wird wütend.

    Die sehen doch maximal 2-3 Bremslichter der Vorderleute. Niemand kann bei sochen Tempo und den Abständen einen Unfall auf ein stehendes Hindernis abwenden, auch Schumi nicht.

    Block-O

    Coco,

    mit dem "Blitzen" haben wir nichts zu tun, aber hast Du eigentlich eine ungefähre Ahnung, was 1 km Strassenbau kostet. Da muß aber kräftig geblitzt werden, um die Kosten zu kompensieren.

    Im übrigen, haben wir in Deutschland wohl auch den mildesten Sanktionskatalog. Das kratz die Leute doch garnicht, mal 150 oder 250 Euro abzudrücken, 'n Satz Reifen kostet mehr!

    Block-O

    Ich möchte noch hinzufügen, daß ich im Kraftfahrt-Bundesamt arbeite, Abt. Statistik, und befasse mich dort unter anderem mit der wissenschaftlichen Auswertung des Verkehrszentralregisters (Verkehrsünderdatei). Was man hier gelegentlich zu sehen bekommt, auch nach jahrelangem Abstumpfens, spottet jeder Beschreibung. Tempo 195, und 10 Meter Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, und das über eine Strecke von mehreren km. Und wer glaubt das sei ein extremer Einzelfall, sollte sich mal einen Besuchstermin bei uns geben lassen!

    Da kann man doch nicht von freier Fahrt für freie Bürger sprechen, wie frei sind dann die Autofahrer, die im Falle eines Crash's in das Unglück hineingeraten.

    Das ist doch so, als würde ich einen geladenen Revolver am Zeigefinger kreisen lassen ..., wenn ich nicht gegen den Abzug gerate, passiert auch nichts!

    Block-O

    Ich möchte mal wissen, was es den öffentlichen Kassen zusätzlich kostet, daß wir kein Tempolimit haben. Besieht man sich mal kritisch den Zustand des Strassenbelages, kommt man auf den Gedanken, man könne sich in einem Entwicklungsland befinden. Ich bin kein Stassenbauingenieur, denke aber, das höhere Tempo schädigt auch den Belag mehr, als eine mässigere Geschwindigkeit. Es würde mich mal interesieren, ob die Teilstrecken, die aus bestimmten Gründen mit einem Tempolimit versehen sind, weniger oft repariert werden müssen, als die freien Stecken.

    Aber das ist nur ein Aspekt. Niemand kann ernsthaft leugnen, das ein höheres Tempo auch einen steigenden Schadstoffausstoss zur Folge hat. Ganz zu schweigen, von dem größeren Unfallrisiko.

    Und daß man auch anders bequem, und schnell genug, von A nach B kommt, merkt man bei jeder Auslandstour. Micha hat hat das Beispiel Dänemark schon genannt. Ich war kürzlich in der Nähe von Karlruhe auf Verwandtenbesuch. Und weil ich vor vielen Jahren mal in der Schweiz gewohnt habe, wollte ich den Ort mal wieder besuchen. Was sich da, auf hiesiger Seite der Grenze, zum Teil abgespielt hat, kann man nur noch mit "Kleinkrieg am Steuer" bezeichnen. Warum tun sich Menschen so etwas an? Kommt man dann in Lörrach auf die schweizer Seite, hat man sogar noch Zeit die schöne Landschaft zu geniessen.

    Hoimar von Dittfurt meinte mal, die Menschen hinken noch in ihrem Tun, um ein paar tausend Jahre , hinter ihren Wissen zurück. Ein Fuchs, zum Beispiel, würde nie in einem Bach pinkeln, aus dem er gelegentlich trinkt.

    Block-O