Bislang wurde im Zusammenhang der fianziellen Probleme nur diskutiert, dass der HSV einen ziemlich grossen Schuldenberg aufgebaut hat.
Jedoch, wie kam es dazu, gibt es in Hamburg eine "Euro-Sickergrube"? Oder ist das Konzept nicht stimmig?
Es wurde mit viel Elan und Geld eine Mannschaft zusammengestellt, die auch hervorragende Leistung liefert. Die Spiele werden in einem grossen Multifunktionstempel ausgetragen, den manch ein Handballboss der Branche auch gerne zur Verfügung hätte.
Das ganze Vorhaben beruhte auf der Hoffnung, dass in diesem Umfeld, bei der sportlichen Potenz, eine breite Masse der sportlich Interessierten, sich dem Handball zuwenden würde.
Diese Rechnung scheint aber nicht aufzugehen, denn es bleibt, mit Ausnahme der Begegnungen gegen 4 oder 5 Top-Teams, die Halle zu 2/3 leer. Welcher Sponsor, der dem Handballsport vieleicht nicht so zugewandt ist, steckt freiwillig Geld in solch ein Projekt. Und die Herrschaften sind in allererster Linie Kaufleute, und keine Altruisten. Und diese Leute braucht jeder Klub, um bestehen zu können.
Unterm Strich meine ich, solange man nicht die Ursachen der bisherigen Misere erkannt und behoben hat, ist ein Neuanfang wenig sinnvoll, in birgt die Gefahr des neuen Scheiterns in sich.
Gruss,
Block-O