Beiträge von kamue11

    Trainer von Mainz kann mit den beiden Schilla Schwestern zufrieden sein. Die haben seine Mannschaft mit einigen Entscheidungen überhaupt im Spiel gehalten. Insgesamt mal wieder ein richtiges schlechtes Spiel der Schwestern. Hoffentlich pfeifen die mehr international. Wie sie das machen wollen weiß ich wirklich nicht...
    Neckarsulm stand in der Abwehr nicht gut und hat auch vorne wirklich viel verworfen. Mainz hat seine Chancen gut genutzt.

    Neckarsulm - Bietigheim 29 - 27

    In der gut besuchten Neckarsulmer Pichterichhalle überraschte die
    Sport-Union durch den starken 29:27-Sieg gegen die SG BBM Bietigheim.
    Verzichten musste die Sport-Union dabei auf Celia Schneider, Louisa Wolf
    und Trainer Emir Hadzimuhamedovic, der aus privaten Gründen fehlte und
    von Sven Fischer souverän vertreten wurde.
    Die stark ersatzgeschwächten Bietigheimerinnen reisten nur mit 2
    Auswechselspielerinnen an, weshalb direkt von Anfang an die
    Nationalspielerinnen Susann Müller, Nina Wörz, etc. spielten. Die SG
    verteidigte sehr offensiv (lange Zeit in der 4:2-Deckung) und
    erarbeitete sich so beim Stand von 5:8 erstmals eine 3-Tore-Führung.
    Neckarsulm agierte wie zuletzt beim Pfulben-Cup in der 3:2:1-Deckung und
    kämpfte sich zurück in das Spiel.

    Nach der ersten Pause (die Spielzeit betrug nach beidseitiger
    Absprache 3 x 20 Minuten) gelang der NSU dann sogar die
    zwischenzeitliche Führung (11:10) und setzte die Gäste und Trainer
    Martin Albertsen so weiter unter Druck. Nachdem Lena Hoffmann verletzt
    vom Feld musste und somit in der Abwehr fehlte, kam ein kleiner Bruch
    ins Neckarsulmer Spiel. Bietigheim setzte sich bis zur 31. Minute wieder
    auf 11:14 ab und NSU-Coach Sven Fischer nahm seine Auszeit.

    Daraufhin kämpften sich die Unionerinnen in der ersten
    Überzahlsituation durch zwei Tore wieder zurück ins Spiel und konnte
    durch ein Konter von Kathi Fischer in der 50. Minute den Anschluss
    wiederherstellen (22:23). Bietigheim wurde langsam bewusst, dass
    Neckarsulm hier nicht einfach aufgeben würde und nahm wenige Minuten
    später eine Auszeit. Doch auch diese zeigte keine Wirkung und die
    überragend aufspielende Isabel Tissekker erzielte somit in der 53.
    Minute nach langer Zeit wieder den Ausgleich.

    Nachdem Susann Müller kurze Zeit später verletzt vom Feld musste und
    Mack durch eine unnötige Zeitstrafe die SG weiter schwächte, nahm die
    Sport-Union das Heft in die Hand und lag durch weitere Tissekker-Tore
    1:30 Minute vor Schluss mit 28:26 in Front. Angela Malestein vergab kurz
    vor Schluss per 7m die Chance zum Anschluss und Kathi Fischer setzte
    schließlich mit ihrem fünften Treffer den Schlusspunkt beim 29:27-Sieg! :D


    Neckarsulm:

    Herrmann (12 Paraden, davon 1 Siebenmeter)Kalmbach (1), Hoffmann (1),
    Breitinger (4), Gerber (1), Fischer (5), Kaufmann (3), Tissekker (11/5),
    Daniels, Ineichen (1), Vojtiskova (2)

    Zeitstrafen: Neckarsulm 3, Bietigheim 3

    Bericht in der Heilbronner Stimme:

    Handball Die Zweitliga-Frauen der
    Neckarsulmer Sport-Union haben ihre Torhüter-Vakanz ungewöhnlich schnell
    behoben. Katrin Rüttinger wird in den Kader zurückkehren, um die
    verletzte Celia Schneider (Kreuzbandriss) zu ersetzen.


    Die 25-Jährige war zu Beginn der vergangenen Saison von der TSG
    Ketsch zur Sport-Union gewechselt. Nach nur einer Saison hatte die
    Referendarin allerdings beschlossen, zukünftig beim Oberligisten HSG St.
    Leon/Reilingen im Tor zu stehen. Dazu wird es nun nicht kommen. "Das
    war eine wahre Hiobsbotschaft für uns", sagte HSG-Trainer Marcus Gutsche
    gegenüber dem "Mannheimer Morgen".


    Offenbar hatte Rüttinger bisher nur mündlich bei der HSG zugesagt,
    aber keinen Vertrag unterschrieben. Den bekommt sie nun bei der
    Sport-Union. Für den Aufstiegsaspiranten in Richtung erste Liga ist dies
    eine optimale Lösung, da Rüttinger nicht erst integriert werden muss
    und in der vergangenen Saison bereits bewiesen hat, dass sie in der 2.
    Bundesliga ein Rückhalt des Teams sein kann. son

    In dem Artikel ist zu lesen, dass Sie den Vertrag wegen einer Kreuzbandverletzung nicht antritt.
    Ich verstehe es so, dass Sie nach ihrer Genesung in Island oder Schweden spielt. Danach ist Ihr ja der Weg in die Bundesliga immer noch offen.

    siehe Artikel bei Stimme.de
    Transfer-Coup tröstet über Niederlage hinweg

    Handball Die Neckarsulmer
    Sport-Union verpflichtet Rückraumspielerin Maike Daniels und Torhüterin Melanie Herrmann vom abstiegsbedrohten Erstligisten Frisch auf Göppingen.

    Von unserem Redakteur Dominik Knobloch

    Maike Daniels wurde mit dem HC Leipzig 2009 und 2010 deutsche Meisterin. Ihr Lebensmotto lautet: "Et kütt wie et kütt".

    Nicht nur weil sich sein Team beim Tabellenzweiten Sachsen Zwickau teuer verkauften, konnte sich Emir Hadzimuhamedovic, Trainer der Neckarsulmer Sport-Union, trotz des knappen 32:33 (16:18) seines Teams freuen. Denn mit der Verpflichtung von Rückraumspielerin Maike Daniels und Torhüterin Melanie Herrmann ist den Neckarsulmern ein absoluter Transfer-Coup gelungen.

    Beide kommen vom abstiegsbedrohten Erstligisten Frisch auf Göppingen. Und beide sind absolute Hochkaräter. Doch trotz der guten Nachrichten für die NSU für die kommende Saison − die Niederlage in Zwickau war eine äußerst ärgerliche. Denn 45 Sekunden vor Spielende hatte Neckarsulm noch mit 32:31 geführt.

    "Das war ein hässlicher Ausgang eines richtig geilen Handballspiels", sagte Hadzimuhamedovic. Schiedsrichterleistungen zu kommentieren, ist für gewöhnlich nicht die Art des NSU-Coaches. Doch was in der letzten Minute der Spitzenbegegnung passierte, war eben auch nicht gewöhnlich. Und was die Unparteiischen pfiffen, für ihn eben absolut parteiisch:
    "Das war eine Unverschämtheit. Und das haben auch alle in der Halle gesehen. Die Schiedsrichter hatten zu 1000 Prozent Angst vorm tobenden Publikum."

    Offensiv-Kontakt
    Noch etwas mehr als 30 Sekunden waren auf der Uhr, als Neckarsulm mit der 32:31-Führung im Rücken in die Verteidigung ging. Eine Zwickauerin
    suchte energisch das 1:1 mit Kathrin Fischer. Die Neckarsulmer Kreisläuferin ging nach heftigem Kontakt zu Boden, doch statt das fällige Stürmerfoul zu pfeifen, ließen die Schiedsrichter weiterlaufen. Silvia Bachrata nutze die Defensivlücke: 32:32.
    Im Gegenzug suchte Neckarsulm im Eins-gegen-Eins die Entscheidung. Doch im Zweikampf schnappten sich die Gastgeberinnen den Ball und machten mit der Schlusssirene den 33:32-Siegtreffer. Emir Hadzimuhamedovic ärgerte sich: "Natürlich haben wir etwas auf Foul spekuliert. Doch nach dem was vorher war, muss man da auch einfach pfeifen." Stolz war er dennoch auf die Leistung seines Teams. Zwickau habe richtig gut gespielt, seine Mannschaft geackert wie wahnsinnig. "32 Tore gelingen hier nicht vielen. Wir fühlen uns nicht als Verlierer. Aber wenn du ohne Punkte da stehst, ist es natürlich auch nicht ideal gelaufen."

    Heiß umworben
    Ein Trost dürfte die Verpflichtung von Maike Daniels und Melanie Herrmann sein. Emir Hadzimuhamedovic weiß: "Hinter ihnen war sowohl die halbe erste, wie auch die halbe zweite Liga her." Doch Neckarsulm bekam den Zuschlag. Beide haben für ein Jahr unterschrieben. "Sie passen wirklich exzellent zu uns", sagt Hadzimuhamedovic erfreut. Die 29-Jährige Daniels sei eine absolute Powerfrau und mit ihrer Erfahrung enorm wertvoll neben den vielen jungen Neckarsulmerinnen. Mit Maike Daniels kommt eine zweifache deutsche Meisterin und Pokalsiegerin. Nach vier Jahren in Göppingen sucht sie mit Neckarsulm neue Herausforderungen.

    Genau wie Melanie Herrmann. Die 25-jährige Torfrau ist österreichische Nationalspielerin und ebenfalls ein echter Glücksfall, findet Hadzimuhamedovic. "Das Konzept der Neckarsulmer hat mich überzeugt. Ich spiele seit sieben Jahren in der ersten Bundesliga, habe mit Leipzig den einen oder anderen Titel mitgenommen − ich kenne die Liga. Jetzt freue ich mich auf ein neues Umfeld, neue Gesichter und neue Anreize", sagt Herrmann, Beamtin im gehobenen Dienst, die Ende Juni nach Neckarsulm ziehen will. Nicht mehr im NSU-Tor stehen wird dann Kathrin Rüttinger. Die frisch gebackene Lehrerin will aus beruflichen Gründen kürzer treten.

    Hauptsponsor weg, Topspielerinnen her

    In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Neckarsulmer Sport-Union mit der Fujitsu TDS GmbH am Saisonende ihren Hauptsponsor verliert (wir berichteten). Jetzt wurden zwei Erstligaspielerinnen für die nächste Runde verpflichtet. Wie passt das zusammen? "Die Verträge wurden bereits im Januar unterzeichnet. Da ahnten wir vom TDS-Ausstieg noch nichts", erklärte Sport-Unions-Vorsitzender Rolf Härdtner gestern. Die beiden Neuzugänge hätten deutlich besser dotierte Angebote ausgeschlagen, weil sie das positive Umfeld in Neckarsulm überzeugt habe. "Entweder versuchst du den nächten Schritt zu gehen, oder du lässt es ganz bleiben. Wenn es das Unterland jetzt nicht packt, dann packen wir es nie mehr", sagte Härdtner weiterhin auf neue Geldgeber hoffend.

    Ich denke, dass das ganze schon bei der Jugenmannschaft beginnt. Konnte die Qualifikationsspiele zur letzten Jugend-WM (U21) live sehen. Da war Xenia Smits verletzt, die Mannschaft hat es aber trotzdem geschafft (auch da ohne wirkliche Hilfe des Trainers, der außer an der Aussenlinie den Hampelmann zu machen, keinen Spielzug oder ähnliches an die Mannschaft brachte!).
    Wenn eine Spielerin vom Lehrgang zurück kam, konntest du sie die nächsten Tage am besten in die Ecke stellen, weil wohl eine Gehirnwäsche stattgefunden hatte. Ball fangen -> was ist das :wall: ... Früher Sprungwurf (sehr effektiv) -> nach Lehrgang: Stemmwurf ohne Dynamik.
    Zum Thema Schnelligkeit / Tempogegenstoß / Rückzugsverhalten: Anweisung vom Trainer Thorsten Schmid: mehr Krafttraining zum 4 mal wöchentlichen Handballtraining im Verein. Haben jetzt alle ein riesen Kreuz, können aber keinen Wackler mehr vor lauter Kraft oder Rennen wie unsere Nationalspielerinnen die Gegnerinnen mit einem Stürmerfoul um. Meiner Meinung wird das Schnelligkeitstraining und auch die Beweglichkeit viel zu häufig ignoriert...