Beiträge von Lord Vader

    So unterschiedlich können Geschmäcker sein. Ich fand den gestrigen Tatort zwar nicht überragend jedoch anschaubar.
    Sehr gefallen hat mir hingegen wie Darstellung des Verhältnisses der beiden Kommissare zueinander und die beiden Figuren generell.

    Ich hatte schon befürchtet ich sei da allein. Mir hat die Erzählung auch gefallen - ungewohnt sicher die Aufklärung des Falles als Versicherungsbetrug der von der Polizei auch noch gedeckt wird


    Er sagt, dass er Belege gesehen hat, mit Überweisungen an Volarevic. Das ist nicht wirklich neu.

    Die "Selbstanzeige" von Volarevic hat er zwar gesehen,er sagt aber auch, dass er nicht weiß, ob es nicht vielleicht ein Rachefeldzug von Noka gegen Uwe war.

    Unterm Strich bleibt da nicht wirklich viel.

    Es geht nicht immer um etwas Neues - eine eventuell belastende Aussage muss vor Gericht erfolgen.

    Und diese Aussage wurde von einigen hier einfach so abgetan als sei sie nicht erfolgt - ob man ihr folgt ist etwas anderes, aber zunächst steht diese Aussage eines außerhalb der THW-Welt neutralen Zeugen im Raum

    Ich weiß gar nicht, wo das Problem ist.

    Schießt ein Angreifer dem stehenden TW aus dem Spiel heraus auf den Kopf, wird üblicherweise durch die Abwehrspieler dem Angreifer nötigenfalls mit physischen Argumenten klargemacht, das dieses nicht geduldet wird. Häufig übernimmt auch der TW diesen Part selbst, da gibts genügend MIttel und Wege. Da braucht man keine Regeländerung oder kreative Auslegungen.

    Bei ein Regeländerung muss man dann nämlich auch darauf achten, ob der TW wirklich steht und darüber wird dann wieder diskutiert. Das Regelwerk so wie es ist ist vollkommen ausreichend.


    Ich sehe Du bist der Praktiker - in der Tat regelt sich das häufig auf diese Art und Weise.

    Aber sicher wäre es auch schön wenn es in den Regeln sinnvolle Lösungen gäbe um nicht die alttestamentarische Auge-um-Auge und Zahn-um-Zahn Methode anzuwenden.


    @ Thomas

    Unstrittig ist doch, dass hin und wieder Feldspieler nicht immer das Tor treffen und manche Würfe auch mal 2m neben das Tor gehen

    Ich erinnere mich da noch ein Handballspiel vor ca. 20 Jahren. Ein Feldspieler hat im letzten Saisonspiel auch neben das Tor geworfen und dabei den Torschiri k.o. geworfen. Vielleicht hättest Du auch da von fehlendem Vorsatz und von fehlender Regelwidrigkeit gesprochen - der Schiri tat das nicht - er gab Ausschluss.

    Eben! Eben! Eben!
    Außer dem Torwart selbst bedeutet eben er muss damit rechnen, dass da noch ein Gegenspieler ist! Nämlich der Torwart!

    Du meinst den Torhüter der nach Regel 5:3 außerhalb des Torraums den Regeln für Feldspieler unterliegt ? ;)

    Ich denke die Diskussion ist müßig - die Befürworter der Diskussion bestehen auf ihr Axiom dass der Angereifer nicht mit jemandem rechnen muss, die anderen sehen das nicht so.

    Schön - habe ich seit meinen (wenigen) Strafrechtsvorlesungen nicht mehr gehört.

    Aber was wolltest Du mir damit sagen ?

    Aus dem Spiel heraus zu erkennen ob eine Tat vorsätzlich geschieht wird immer schwer sein - aber ist es möglich ?

    Schauen wir ins Regelwerk: Da werden wir fündig bei Regel 8:6 bei der auch ein Tatbestandsmerkmal "vorsätzlich" verwendet wird. Also kann dies kein grundsätzlich Unmögliches sein dies als Schiri festzustellen.

    @ Uwe und Thomas

    Lest bitte Zeebees Vorschlag nochmal:

    Wir alle wissen, dass es Spieler gibt die (ohne Ankündigung) mit voller Absicht auf den Kopf des Goalies werfen. Nach den Regeln nicht zu ahnden. Aber dennoch gibt es Schiris die - vgl. Diskussion hier - über die Bestrafung nachdenken.

    Nun zu Zeebees Regelvorschlag: Mithilfe einer Erläuterung wird direkt in den Regeln definiert was keine Regelwidrigkeit ist. Dies erspart jegliche weitere Erläuterungen. Nicht mehr und nicht weniger hat er angeregt, auch wenn ihm wie auch mir die Sanktionierung des vorsätzlichen Kopftreffers lieber wäre

    @ DonMaffa

    Ich traue Dir durchaus zu verstanden zu haben was meine Aussage war. Natürlich wird der Angreifer irgendwann Richtung Ball blicken müssen - aber wenn er dann dabei weiterrennen will ohne zu wissen wohin, dann geht ein eventueller Zusammenstoß jedenfalls nicht nur auf die Kappe des auch in Richtung Ball blickenden Torhüters.

    Naja, damals sollte das ja auch eine Eventveranstaltung sein, für die Fans in Dänemark. Nun ist die Situation ja so, dass man quasi ab dem neuen Jahr keine Halle zur Verfügung hätte. Und ich glaube, wenn es eine Halle in Dänemark in der Nähe der Grenze geben würde, könnte es da schon anders aussehen. Leider kenne ich die Hallen in der Nähe der Grenze leider nicht und wüsste ad hoc auch nicht, wo die nächstpassende stehen würde.....

    Die Situation ist keine andere - man will nur den Mietvertrag nicht zu den Konditionen anpassen wie es der Hallenbetreiber will. Ein Halle wäre aber da

    Die Passivität begründet sich in beiden Fällen darin, dass der Spieler (im Gegenstoß) bzw. der Torhüter (beim 7-m) die Folgen der Aktion nicht verhindern kann. Der Konterspieler sieht den Torhüter nicht, während der Torhüter beim 7-m die Hände nicht schnell genug vor das Gesicht ziehen kann.

    Und wenn der Gegenspieler sich dann im Torhüter absichtlich verhakt, dann gibt es eben die Hinausstellung für den Spieler.

    Auch wenn man das immer wieder schreibt - es wird dadurch nicht richtig. Der Konterspieler muss nicht nach hinten schauen. Wer bewusst nicht dahin schaut wo er hinläuft kann nicht beanspruchen den Zusammenstoß nicht verhindern zu können.

    Das hört sich in der Theorie gut an, aber in der Praxis muss der Torhüter kalkulieren:

    Komme ich wirklich rechtzeitig hin und erkennt der Schiri das auch richtig. Da verzichten einige drauf und dessen sind sich viele angreifende Mannschaften auch bewusst.

    Man muss immer davon ausgehen, dass die Spieler/Innen clever genug sind die Regeln zum eigenen Vorteil auszunützen. Daher verlässt der Torhüter im Zweifel nicht mehr den Torraum, da er ansonsten eventuell umgerannt wird (ohne eigene Aktion) und dafür mit DQ und 7m "belohnt" wird.

    Daher werden wie Steinar schrieb die Pässe mit mehr Zug zum Tor gespielt und jetzt kommt es halt auch mal im Torraum zu Kontakten.

    Warten wir auf die Regel dass der Torhüter auf der Linie stehen muss - oder ein 2m-Kreis eingeführt wird in dem er sich bewegen darf ...

    Im Moment lautet die Prognose für Marcus Ahlm " einige Wochen Ausfall", also wird er im Bestfall erst vor Weihnachten oder sogar erst nach der Europameisterschaftspause wieder auflaufen können. Ich wünsche Marcus erstmal gute Besserung und hoffe, dass er sich wieder gut davon erholt. Ich glaube aber nicht, dass der THW deshalb jetzt plötzlich jede Ablösesumme für Wiencek akzeptieren wird. Vielleicht wird man in Gummersbach kurz anfragen, aber ehrlich gesagt erwarte ich keinen vorzeitigen Wechsel.
    Das wird wohl eher die "eigentlich schon fast abgeschriebene" Chance für Dragisevic sich doch noch zu zeigen und vllt seinen Marktwert, der zugebenermassen vom THW selbst ruiniert wurde, wieder zu steigern. Alfred hat schon in der PK anklingen lassen, dass Milutin die nächsten
    Spiele bestreiten darf.

    Und woher diese Prognose des Bestfalls - ich finde dafür nur die Quelle einer vielleicht schweren Verletzung am Knie, die jedoch kein Kreuzbandriss ist.

    Warten wir doch erstmal die Diagnose ab, dann wird über eine Kieler Wunderheilung spekuliert und dann sind wir letztendlich alle erstaunt wie lange er wirklich pausieren muss. Momentan ist da alles nur Kaffeesatzleserei.