Neuerer Fund?
Wand wurde...
beim Bau einer Straße gefunden?![]()
beim Bau einer Brücke?![]()
beim Bau eines Gebäude?ein eindeutiges jain
eher
Teil der Stadtmauer?
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Beiträge von Handballfan70
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diese möglichkeit besteht. und das interessiert mich, wie die fans damit umgehen werden. im moment wird eher über mögliche polizeirechnungen diskutiert und das jedes risikospiel ohne polizeipräsenz auskommen muss.
wie werden die fans also damit umgehen? wie müssen sich die fanbeauftragten neu sortieren? welche lösungsstrategien müssen her? werden die fußballfans es als chance begreifen und sie nutzen? können konflikte mit anderen gruppierungen gelöst werden, sodass das gewaltpotential sich verringert?
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ich weiss nicht, ob es einer ist.
Ich überlege nur gerade, ob ein Rückzug der sichtbaren präsenz nun den Nährboden nimmt, oder vielleicht doch noch viel mehr Plattform zur Unterwanderung bietet. I dont know... . Speziell in Düsseldorf werden die Linken aktuell eher hofiert, als abgeschreckt (von Vereinsseite) - ich traue den Handelnden dort definitiv nicht zu, eine stattfindete Unterwanderung zu erkennen, geschweige denn dagegen tätig zu werden.
Wäre dann aber eher Aufgabe des SKB, als der Hundertschaften,ja.
Also eine Verschwörung zwischen SPD und linker Fanszene, um die Gesellschaft unter zu Hilfe nahme des Fußballs nach links zu bringen?
Ich unterstelle der Politik, dass schlicht und ergreifend nach Einsparmöglichkeiten sucht, sodass sie die Schuldenbremse einhalten können. Daraus ergeben sich Chancen für die Fans. Sie können zeigen, dass Polizei beim Fußball eigentlich nicht notwendig sein muss.
In einigen Medienbeiträgen wird auch angedeutet, was ich als Militarisierung der Polizei beschrieben habe. Eine Konsequenz davon ist es, dass die Polizei auch das einsetzen wird, was ihr zur Verfügung steht. Also mehr Polizisten zu den Spielen schicken, als es notwendig wäre.
Aber wie geschrieben, liegt der Grund für den Vorstoß der Politik in der Schuldenbremse und nicht weil Politik die Fans unterwandern will oder weil sie auf die Fans zu gehen möchte. Es ist einfach kein Geld mehr da.
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Naja. In ihrer Gewaltbereitschaft vielleicht nicht. Wenn man das, was die so fordern, aber umsetzt, ist der gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Schaden allerdings enorm. Das ist ja das Schlimme: Die machen politik mit dem ideologiebuch, nicht mit dem Kopf. So gut die THEORIEN in dem Ideologiebuch selbst mir gefallen mögen, sie funktionieren eben nicht, schon gar nicht isoliert in nur einem Land - und die Folgen, die eine Umsetzung hätten, übersteigen leider zumindest den Horizont der schwarzen Block Spinner. Schon alleine, mit einem Che Shirt rumzulaufen und gegen rechte Gewalt zu demonstrieren oder Gulag für einen Riesen aus dem Hobbit zu halten, aber Hammer und Sichel überall aufzukleben.... nunja....
Alleine das reicht mir schon, danke

Was reicht dir denn? Was du beschreibst ist genau das, was ich versucht habe darzustellen. Die linke Szene ist heterogen. Sie stellt häufig Maximalforderungen, die nur schwierig umsetzbar sind. Aber eins funktioniert nicht, dass du alle linken als Trottel hinstellst, ebenso funktioniert das nicht bei den Rechten oder bei Fußballfans. Jede Gruppe, Verein, Unternehmen etc. haben informelle und formelle Verhaltensregeln, die dazu führen, dass Inklusionen und Exklusionen stattfinden. Dieser Prozess kann zu Auseinandersetzungen und/oder Konflikten führen. Die Frage ist, wie man die/den Auseinandersetzungen/Konflikte lösen kann. In diesem Zusammenhang ist die Strategie von NRW interessant. Es wird ein eingefahrenes Muster durchbrochen und eröffnet die Chance die/den Auseinandersetzung/Konflikt zu lösen.
Was ist denn dein anderer Aspekt?
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Der gemeine Fußballfan geht doch ins Stadion, einem Fußballspiel beizuwohnen und sich nicht über Politik auszutauschen. Ich gehe davon aus, dass es auf die meisten Profimannschaften zutrifft. Dennoch ist es gut, wenn man die Chance ergreift, um auf politische Missstände hinzuweisen. Dabei völlig egal, ob es Sport-, Außen-, Innen- oder sonstige Politik sei. Diese unterschiedlichen Politiken stehen in einer ständigen Wechselwirkung und darum entstehen Verquickungen. Ob die immer einer logischen Kosequenz unterliegen, müsste immer im Einzefall zu klären sein.
Das viele Projekte, die sich für die Bekämpfung Rechtsextremismus einsetzen, eine Nähe zu Linksradikalen haben, liegt in deren Entstehung. Bevor der Staat erkannte, dass hier was getan werden muss, haben Linksradikale, Antifa und andere die Projekte gegründet. Die Nähe ist also historische gewachsen.
Die linke Szene ist nicht so gefährlich, wie du sie darstellst. Die Szene ist extrem heterogen. Es gibt keine Führungsfiguren. Einige Gruppen wollen Gewalt als politisches Mittel einsetzen, andere nicht. Dann wird diskutiert gegen wen/was Gewalt eingesetzt werden soll. Und so weiter und sofort.
Du hast natürlich recht, dass links und rechts ähnliche Feindbilder haben, teilweise aus den selben Gründen. Jedoch sind die Motivationen und Idieologien deutlich verschieden. Die einen streben nach einer rassistischen und intoleranten Gesellschaft. Die anderen wollen eine soziale und solidarische Gesellschaft, in denen Rassismus nicht vorhanden sein soll. Was schwer genug wird, weil wir alle Rassisten sind. Du, ich, letzlich alle, die im Westen geboren und aufgewachsen sind.
Um das mal wieder ein bischen on-topic zu bringen...
Mir fällt beim Reflektieren der eigenen beiträge gerade ein ganz neuer Aspekt ein - möglicherweise brauchen wir die Polizeipräsenz in MANCHEN Stadien aus ganz anderen Gründen, als der bisher diskutierten Gewalt und Sachbeschädigung. Schlimm wärs...
Hm... jedenfalls spannend, wie das weitergeht.
was denn?

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Von
Rechtsradikalen, die jährlich wiederkehrend ganze Viertel verwüsten,
wie auf der Schanze, wäre mir auch noch nichts zu Ohren gekommen.Also ist die Gefahr von links für dich gefährlicher als von rechts?
Gehört aber nicht hier hin - genauso wenig, wie Politik ins Stadion
Teil 1 ja, Teil 2 nein. Da machst du einen Fehler. Sport und Politik sind nicht trennbar. 1. müssen die Verbände Lobbyarbeit betreiben, um finanzielle und materielle Mittel vom Staat zu bekommen. Dies machen meist die Funktionäre. Hier handelt es sich klassisch um Sportpolitik. 2. Da Sport auch die Gesellschaft massiv beeinflußt und Aufgaben für sie übernimmt, Integration und Inklusion sind zwei neue große Themenfelder. 3. Da Fußball ein Volkssport ist, dürfen (müssen?) politische Aspekte im Stadion nicht fehlen. Solange diese nicht rassistisch, homophob, sexistisch oder diskrimierend dargestellt werden. Die können sich vermutlich sogar innerhalb der selben Fanszene unterscheiden. Aber dafür gehen die meisten Menschen nicht ins Stadion, wollen sie sich politisch betätigen, dann gehen sie in eine Partei oder nehmen an Demonstrationen oder sontigen politischen Aktivitäten wie Initativen teil.
Es gab doch schon viele politische Aktivitäten, z.B. die 12:12 Kampagne.Gemessen an der Gesamtzahl der Zuschauer sind es aber im Verhältnis immer noch wenige. Und gemäß meinem natürlich völlig subjektiven Empfinden laufen beim Fußball auch nicht mehr Spinner rum als bei anderen Großveranstaltungen.
Ja. Da kann man nur schwer widersprechen. Aber wird nicht nur den informellen Verhaltenkodex weitere angesprochen sich den Spinnern anzuschließen? Einer wäre, dass man seinen Mitfans hilft. Beispiel ein eindeutig als Fan gekleideter Mensch hat eine körperliche Auseinandersetzung mit jemanden anderen, der "zivil" ist. Aufgrund der informellen Meldungen helfen sie dem als Fan gekleideten ohne zu wissen, ob der andere auch ein Fan ist oder worum es in der Auseinandersetzung geht.
Ich denke diese informellen Zugehörigkeitsgefühle müssen aufgebrochen werden. Die Fanbetreuer der Vereine wären dafür verantwortlich, dies zu tun. Dies kann man mit Interessierten, der organisierte Fanszene tun, evtl. der Polizei. Die Frage ist, möchten die Fans das?
Auf der anderen Seite müsste die Polizei ähnliches machen. Was genau kann ich euch gerade nicht sagen
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Genau dieses Thema wird viel zu oft bewußtt unter den Teppich gekehrt. In den Ultra-Gruppierungen ist die "rechte Szene" leider stark präsent - und auch da verschließen die Vereine beide Auge
ich dachte eigentlich, dass ultras an sich eher links sind. auch von der tradition und entstehung her. lass mich aber gerne eines besseren beleheren
aufjedenfall gibt es in deutschland rechte und linke gruppierungen, sogar im selben verein. glaube mich zu erinnern, dass in braunschweig vor ein paar monaten auseinandersetzungen zwischen einer rechten und einer linken ultragruppe gab. ich denke, dass gerade in den ultragruppierungen ein umdenken stattfinden muss. denen wird durch das feindbild polizei ein krawallgrund entzogen, wenn sie nicht da bzw. sichtbar ist. die ultras geben doch den ton in der fanszene an, somit müssen sie umdenken und auf auseinandersetzungen mit fans anderer vereine verzichten. also als vorbild vorangehen.wenn man in diesem Staate auf einem Auge blind ist, dann ist es nicht das Rechte
nope. der staat ist auf dem rechten auge blind. rassistische verbrechen werden nicht als solche gewertet oder gesehen. weiterhin kann man die linke und rechte szene schwer miteinander vergleichen. sie sind unterschiedlich organisiert. weder die linksextremisten noch die rechtsextremisten können zur Zeit unserer freiheitlichen demokratischen grundordnung gefährlich werden. zumindest sehe ich es nicht und sehe es auch nicht, wann das passieren soll. aber diese diskussion gehört woanders hin

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Ach so, “gesellschaftsrelevante Proteste“ rechtfertigen also die Zerstörung ganzer Stadtviertel, Angriffe auf Polizisten. Würde das in Deinen Augen auch für die Proteste in Dresden gelten, die an die Zerstörung der Stadt jährlich erinnern, sollten die auch einmal gewalttätig werden? Vermutlich in Deinen Augen nicht. Es ist so, es wird mit zweierlei Maß gemessen, wie gerade der Beitrag von Handballfan70 unmissverständlich beweist.
nochmal. ich versuch dies neutral zu beschreiben. in deinen beispielen handelt es sich um politische veranstaltungen, seien es angemeldete oder spontane demonstrationen, in denen unterschiedliche protestformen angewendet werden. ob man diese protestformen gut heißt oder nicht, ist etwas ganz anderes. ich unterstelle den menschen ,die sich für eine erhaltung des kopfbahnhofes in stuttgart und für eine abkehr von der atomenergie einsetzen, dass sie politisch aktiv sind. ebenso sind es gesellschaftsrelevante fragen, die sich in diesen zusammenhängen diskutiert werden. ja/nein für atomenergie oder welche kosten, monetäre, ökologische etc. dürfen großprojekte haben.bei fußballspielen handelt es sich um private veranstaltungen, ebenso jahrmärkte, konzerte, festivals uvm. das ist ein anderer veranstaltungstyp. deswegen kann man das nicht miteinander vergleichen.
so wie nicht jeder fußballfan ein randalierer ist, ist auch nicht jeder demonstrationsteilnehmer ein randalierer. ich unterstelle auch, dass den randalieren unterschiedliche motivationen haben, einmal eine an der puren lust an gewalt und zerstörung, die andere hat eine politische komponente, was auch für die demonstranten sprechen würde, die in deinem besipiel an die zerstörung dresdens erinnern.
verstehst du, dass es 2 veranstaltungstypen sind, dass man sowohl als auch nicht alle teilnehmer über einen kam scheren kann, dass sie unterschiedliche motivationen haben und dass man über protestformen diskutieren kann?
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In Gorleben werden den Verursachern der Krawalle die Kosten für den Polizeieinsatz auch nicht in Rechnung gestellt. Warum eigentlich, weil die für eine vermeintlich gute Sache alles zerschlagen und Polizisten massiv angreifen, während es sich beim den Fußballfans nur um dumpfe Schläger handelt? Nein, wenn solche Maßnahmen erforderlich sind, dann auch in Gorleben und am Stuttgarter Hauptbahnhof.
einen größeren quatsch habe ich selten gelesen. du vergleichst besucher einer privaten veranstaltungen mit politischen protesten, die gesellschaftsrelevante fragen betreffen. wir können natürlich über die richtigen protestformen bei politischen protesten diskutieren, aber darum soll es hier nicht gehen. es soll hier darum gehen, warum überhaupt so viel polizei bei fußballspielen von nöten ist, ob man sie reduzieren kann, ob der fußball für die polizei zahlen soll, wie/ob man konfliktpotentiale bei fußballspielen verringern kann. welche chancen und gefahren im vorgehen von nrw liegt.es wird also nicht mit zweierlei maß gemessen. kann es gar nicht, weil es sich um unterschiedliche veranstaltungstypen handelt.
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Ich versuche eine kleine Zusammenfassung.
1. Man kann Fußball als Veranstaltung nicht mit anderen Veranstaltungen Vergleichen, seien es private (Konzerte, Festivals, Sport, Feste, Partys) oder politische (Demonstrationen). Dies liegt zum einen an dem informellen Verhaltenskodex, der bei jeder Veranstaltung anzutreffen ist.
2. Die Polizei ist für die Sicherheit/Ordnung im öffentlichen Raum zuständig, sollte diese nicht mehr gewährleistet sein.
3. Vereine bzw. DFB/DFL an den Polizeikosten zu beteiligen, ist politisch und juristisch schwierig.
4. Warum muss die Politik die Polizeikosten reduzieren? Die Schuldenbremse ist hierfür verantwortlich, also werden Lösungen gesucht. Der unrealistische wird in Bremen verfolgt. Die realistische in NRW, die mir auch sympathischer ist.
5. Die Lösung aus NRW reduziert die Kosten und sorgt auch dafür, dass die militarisierte Polizei als mögliche Provokation nicht mehr wahrgenommen wird.Diese 5 Punkte sind aber nur Symptome eines anderen Problems. Nämlich wie hier festgestellt worden ist und bei 1. beschrieben, dass die Gesellschaft in einer breiten Diskussion den informellen Verhaltenskodex der Fußballfans kritisch hinterfragen muss. Daraus ergibt sich, dass Lösungen gefunden werden müssen. Wie könnnen die Aussehen? Mehr Geld für die Fanarbeit? Wie muss die Fanarbeit geregelt werden? Wie kann der Verhalteskodex verändert werden?
Ich gehe davon aus, dass dies ein langer Prozess wird, auch ein schwieriger. Aber ich erhoffe mir, sofern es passiert und nicht nur über die Symptome diskutiert wird, dass sogar die gesamte Gesellschaft davon profitieren wird, weil Fußball der Sport in Deutschland und Europa ist.
Die Probleme liegen nicht im Profifußball alleine, sondern in den unteren Ligen, in denen Beleidigungen, Homophobie, Rassismus und körperliche Auseinandersetzungen "normal" sind. Hier ist der DFB und die Landesverbände gefragt, ein gutes Konzept zu entwerfen. Das daran gelegen ist, glaube ich nicht so ganz, wenn in Hannover und Hamburg Antirassistische Banner überklebt werden. Die Funktionäre sehen vermutlich diese Problematik gar nicht.
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Römische Provinz nach Diokletian:
Britannia secunda?
- Hauptstadt Eboracum?
Flavia Caesariensis?
- Hauptstadt Lindum Colonia?
Britannia prima?
- Hauptstadt Corinium Dobunnorum
Maxima Caesariensis?
- Hauptstadt Londinium?heutige Einwohnerzahl größer als
10.000?
20.000?
50.000?
100.000?
200.000?
500.000? -
Noch ein schönes beispiel aus einem Forum dazu im Nachgang zu Düsseldorf-braunschweig von Freitag. Einige beschwerten sich darüber, das man sich mit den Braunschweigern eigentlich gut verstanden hat, beide Löwen im Wappen haben, ähnliche Historien haben, beide 1895 gegründet sind und es schade ist, das es zu Reibereien und Antigesängen kam.
Antwort dazu "Alles Weicheier. Während des Spiels bitte nur puren Hass, egal gegen wen" - dieses Posting bekam dutzende Danksagungen.... .
Ich bin der Meinung im Profisport darf man während des Spieles dem Gegner nichts Gutes wünschen. Der Gegner wäre in diesem Fall alles was nicht die eigenen Farben trägt. Entscheidend ist doch, wie man das macht. Auch wie man die Gegnerischen Fans mit Gesängen belegt, hier gibt es auch Unterschiede. Ich komme als Fan vom Eishockey. Ich habe noch nie erlebt, dass es zu Auseinandersetzungen der Fans gekommen ist. Das Gegenteil ist der Fall, man trinkt noch das ein oder andere Bier und unterhält sich über das Spiel oder Eishockey oder das Leben im Ganzen. Man ist sich da ziemlich schnell einer Meinung. Vermutlich wird ein anderes Milieus vom Eishockey angesprochen als beim Fußball, sodass dies möglich ist. Zu wünschen ist, dass es auch im Fußball möglich wäre, wovon ich ausgehe.
So ist es. Eine ganz ätzende Gemengelage aus Leuten mit Minderwertigkeitskomplexen, die irgendwo auf dicke Hose machen wollen, einfach gestrickten Typen, die sich sinnfrei kloppen und/oder Aufmerksamkeit haben wollen, verklärten und ideologisch verblendeten Einheitsmeinungen zum Thema Fankultur, eingeschossene Feindbilder, teils unterirdische Bildungsferne, in manchen Szenen unheilvoll verquickt mit politischem Radikalismus... . Und unterm Strich will das so aber keiner hören, denn wenn man da irgendwo den Finger anlegt, kommt oben Geschriebenes "wir sind die Verfolgten, die Guten, die anderen sind Schuld".... besonders schlimm deshalb, weil dies: "verklärten und ideologisch verblendeten Einheitsmeinungen zum Thema Fankultur" auch auf jene Teile zutrifft, auf die die anderen Punkte nicht zutreffen - und an der Stelle war es das mit Selbstregulation und Besserung. Die eigentlich intelligenteren, gemässigteren wirken nämlich auch nicht mehr positiv, weil sie in den Einheitstenor einstimmen, ohne davon abweichen zu dürfen. Tun sie es doch, sind sie für die, auf die sie einwirken wollen/könnten nämlich nur noch linienkonforme Klatschpappen-WM-Eventies.
Ich würde da aber für andere Sportarten nicht verneinen. Wer mag, bemüht mal ein bischen Google und liest mal zu Westkurve Coburg, Handzetteln, Hallenverboten auf deren Seiten, der Presse, auf Facebook und ultras.ws nach..... gruselig. Wobei ultras.ws erstens mit Vorsicht zu genießen ist (viele Möchtegerns und Hochstapler unterwegs), zweitens aber zum Thema Handball Ultras auch ganz "spannende" Geschichten kennt - leider.
Da Fußball der Volkssport ist, sind auch alle Milieus dort vertreten, über Spieler, Funktionäre, Trainer, Mitarbeiter und Fans. Das bedeutet, dass die Fans nicht eine Masse sind, sondern aus vielen Einzelmassen besteht. Durch tradierte Feindbilder, sei es andere Vereine oder die Polizei, wurde ein Erinnerungsort geschaffen. Das Problem ist, dass der Erinnerungsort nicht kritisch hinterfragt wird und sich wenig verändert. Das muss geschehen. Dann kommt man auch die gesellschaftlichen Probleme ran und kann Lösungsansätze ausprobieren.
Kostendebatte: Streit um Polizeieins鋞ze bei Fu遙allspielen - SPIEGEL ONLINE
Der Autor in dem Kommentar hofft, dass der deutsche Fußball durch die möglichen neuen Ausgaben endlich an der Fanbasis arbeitet und dadurch Ruhe entstehen könnte. Ich befürworte nach wie vor die Kostenübertragung nicht. Hoheitliche Rechte dürfen nicht vermietet werden oder gar übertragen werden (was historische und gegenwärtige Praxis was und ist). Dies führt zu etwas, was ich beim nächsten Zitat beleuchten möchte.Das ist vom gesetz her aber nicht gedeckt. Die Polizei ist für die öffentliche Sicherheit nun einmal zuständig. Ausserhalb des Stadions MUSS sie also für Ruhe sorgen. Würde man das beim Fußball anders handhaben, müßte man das bei politischen Demos und Co auch tun.
Ich sehe es genau so. Die Polizei als nichtpolitische Exekutvie muss im öffentlichen Raum für Sicherheit sorgen. Soweit ich die juristische Debatte verfolgen konnte, wäre eine Gebührenordnung sehr schwer umzusetzen. Sollte dies geschehen, dann wird früher oder später auch von Seiten der Politik überlegt, ob Versammlungen (Demos) auch in Rechnung gestellt werden könnten. Das ist extrem gefährlich. Demonstrationen sind im Grundgesetz verankert. Sie sind Ausdruck einer lebendigen Demokratie und keine privaten/kommerzielen Veranstaltungen wie z.B. Fußballspiele oder die berühmten Facebookpartys. Das ist ein Vergleich zwischen Äpfeln und Pferden. Er funktioniert nicht.
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1. etwas klugscheißen, hsv handball und der hsv ev bzw nun die ag für den fußball haben nur die raute gemeinsam, die von den handballern gemietet wird. ansonsten haben die beiden hsv nichts miteinander zu tun.
2. kühne hat eine andere bedeutung als rudolph. rudolph hat den hsvh gegen die wand gefahren. kühne hat bis jetzt nur den hsv gerettet. ob er ähnlich bedrohlich wie rudolph wird, steht in den sternen. er kann zumindest formal nicht so mächtig werden wie rudolph.
3. ich bin gespannt, wie es nach der saison mit dem hsv weitergeht. -
nähe Hadrianswall?
Oder hat es was damit zu tun?
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Die sogenannte "Selbstreinigung" wird höchstwahrscheinlich lange dauern. Grund hierfür sind, wie BergischerLöwe schreibt, die eingefahrenen Denk- und Verhaltensmuster. Diese werden, so hoffe ich es, durch das neue Konzept aufgeweicht, sodass hier ein Perspektivenwechsel stattfinden kann. Es wird Rückschläge geben, alles andere wäre realitätsfern, aber ich gehe davon aus, dass es gelingen wird. Wenn das Feindbild Polizei verschwindet, dann müssen sich zwangsläufig die Perspektiven verändern, da die Polizei dann nicht mehr verantwortlich gemacht werden kann. An der Stelle müssen dann die Vereine aktive werden.
Der Rückzug der Polizei wird, soweit ich es verfolgt habe, von den Fans gefordert. Nun erfolgt er, dass müssen die Fans nutzen und zeigen, dass sie ohne Polizei auskommen können.
Ich gebe dem BergischenLöwen recht, dass es auch in anderen Sportarten die Probleme gibt. Auch muss darauf geachtet werden, dass die dazugehörigen Personen nicht in die anderen Sportarten wechseln. Aber die Gefahr sehe ich im Moment nicht.
Einen anderen Aspekt möchte ich noch einwerfen. Die Politik reagiert durch dieses Vorgehen auf ihre schlechten Haushaltslagen, die u.a. durch die Schuldenbremse forciert werden. Als ersts Schlugen sich die Einsparrungen im Bildungs- und Kulturbereich sowie der Infrastruktur nieder. Nun ist der Sport dran. Es ist einfach hieraus ersichtlich, dass Sport und Politik nicht trennbar sind, wie es gerne die Funktionäre hätten. Ähnliches berichtet der aktuele Spiegel auch im Bericht über Pep Guardiola in einem Nebensatz.
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Der Bremer Senat will die DFL die Polizeikosten bei Risikospielen in Rechnung stellen. Konsequenz war, dass der DFB das Länderspiel von Bremen nach Nürnberg verlegte.
Nun will NRW die Polizeipräsenz bei Fußballspielen deutlich runterfahren, teilweise gar keine Polizei bei den Spielen.
Polizeieinsatz im Fu遙all: Polizeigewerkschaft will 50 Millionen Euro - SPIEGEL ONLINE
Polizeikosten: NRW k黱digt R點kzug aus Bundesliga-Stadien an - SPIEGEL ONLINE
Pilotprojekt in Stadien - NRW-Polizei verringert Präsenz bei Fußballspielen - Sport - Süddeutsche.de
Ich finde den Ansatz aus NRW deutlich besser als jener aus Bremen. Die Zurschaustellung der militarisierten Polizei wird zurückgefahren, dadurch entfällt eindeutig ein Provokationsfaktor. Vielleicht kann somit auch das Vetrauensverhältnis zwischen Polizei und Fans wieder verbessert werden.
Weiterhin kann durch das Fehlen der Polizei es dazuführen, dass die Fans sich besser verstehen. Ein Beispiel hierfür wäre Bohmte. Verkehr: Erster Ort ohne Verkehrsschilder und Regeln - Diverses - FOCUS Online - Nachrichten Es wird auf ordnungsgebende Signale verzichtet. Die Folge ist, dass alles besser abläuft.
Eine Sache stört micht massiv an dieser Diskussion. Es werden nur die Symptome des Problems, Auseinandersetzungen zwischen Fans, mit Polizei bekämpft. Um die Einsatzkosten massiv zu verringern, müssen die Fans verstehen und hier sind auch die Vereine und Fanprojetke in der Pflicht, dass man friedlich miteinander umgehen muss. D.h. nicht unbedingt, dass man die gegnerische Mannschaft oder die Schiedsrichter im Profisport mit Applaus begrüßen muss, aber sich vor und nach dem Spiel zu benehmen, ohne andere Menschen zu gefährden. Im Handball, Eishockey oder Baksetball sind mir solche massiven Auseinandersetzungen, wie im Fußball nicht bekannt.
Es ist vollkommen klar, dass in allen Sportarten auch alle gesellschaftlichen Milieus abgebildet sind und dadurch natürlich auch die Menschen, die sich nicht benehmen könnnen. Dennoch verstehe ich nicht, wieso die Fans von den anderen genannten Sportspielen es schaffen, obwohl auch hier teilweise über 10.000 Menschen zusammenkommen.
Was ist eure Meinung?
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Mittelmeerraum?
Alpenraum?
Frankreich?
GB?
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habe nur die 2. hz geguckt und die hat doch überzeugt. das macht mut für die 1-mannschaft