Beiträge von Handballfan70

    Ukraine und Milit鋜konvoi: Gab es einen Angriff? - SPIEGEL ONLINE was möchte man mehr von einem medium als das es seine aussagen selbsständig korrigiert?

    dass die angst der natoländer in osteuropa haben, ist historisch nachvollziehbar. sie alle hatten nicht unbedingt die besten erinnerungen an die udssr. die konflikte in den baltischen staaten mit der russischstämmigen bevölkerungk lassen sich meines wissens nach auf die annektion im 20. jahrhundert und die dadurch entstehende konflikte zurückverfolgen. nun "rächen" sich die baltischen staaten.

    die nato-osterweiterung wurde nur mündliche zugesichert, da niemand während der 4+2 gespräche daran glaubte, dass es jemals solch eine erweiterung geben würde. schließlich existierte noch der warschauer pakt.

    du kannst doch nicht die stationierung von atomwaffen mit der nato-osterweiterung vergleichen. das sind zwei verschiedene ebenen. das eine liegt mitten im kalten krieg, das andere nach dem kalten krieg. hier ein apfel, dort eine birne.

    in deinem gleichnis legst du eine kotrafraktische weltordnung zu grunde. dann wäre mexiko eine großmacht (betrachtet die usa als ihre natürliche einflusssphäre) und russland die supermacht. die usa wäre einfach da. also mexiko nimmt russlands rolle war und russlands jene der usa bzw. des westens. aber wer wikrt auf die usa ein, sodass mexiko glaubt bedroht zu sein und texas völkerrechtswidrig einverleibt? wären die politischen verhältnisse auch 1:1 zu übernehmen oder haben sie sich auch verändert? wenn man davon ausgeht, dass russland den kalten krieg gewonnen hätte, dann wäre dort ein anderes politisches system als heute. wahrscheinlich kommunismus oder ein sehr ähnliches system. welches hätte mexiko? die usa müsste sich dann vom kapitalismus hin zum kommunismus gewendet haben.

    weil ich keinerlei grundlage für dieses konstruierte ereignisse sehe, die vergleichbar mit jenen in der ukraine wären.

    kuba war während des kalten krieges einflussphäre der udssr und von niemanden sonst.

    das stimmt, dass ich das wort gleichgeschaltet in die diskussion eingeführt habe, aber darauf läuft es hinaus. dieses wort schwingt überall mit. auch jetzt wieder. du schreibst, dass die medien nicht vollständig frei wären. ergo muss sie doch jemand steuern und kontrollieren.

    es wird kritisch über das westliche vorgehen berichtet, ebenso die problematik, dass der westen eigentlich nicht weiß, was putin will.

    aber die agressionen, die zum krieg führten, wurden aus russland forciert. dass andere akteuer hier auch tätig sind und waren ist normal.

    die einkesselung weg gab es schon vor 1990. das ist nichts neues. das eine bewegung, die als demokratiebewegung wahrgenommen wurde, unterstützt wird, ist auch nicht als negativ zu bewerten. das putin wenig mit demokratie zu tun hat, ist auch nichts neues. dass auf der besetzten krim 95 % der stimmen dann prorussisch abstimmten, ist auch nicht überraschend. deshalb sollte dieses referndum auch kritisch betrachtet werden.

    der bericht soll morgen vorgestellt werden.

    russland ist auf der krim einmarschiert. es wurden russische soldaten mit entsprechender ausrüstung eingesetzt. vor dem referendum ohne kennzeichnung, danach mit. ebenso sind russische soldaten in der ostukraine. zu recht wurde in diesem zusammenhang das verwenden von archivmaterial kritisiert.

    russland wollte die eskalation. erst nachdem die seperatisten von russland material bekommen haben, konnten sie sich gegen die ukrainische armee wehren. somit ist russland eindeutig der agressor.

    aber was du gemacht hast (andere hier ebenfalls), ist zu behaupten, dass die deutschen medien nicht korrekt über die krise berichten, sondern nur russische oder "alternative" medien in deutschland. jede abweichung wird als durch die politik gewollt wahrgenommen, sowie ein informationsmangel als propaganda des westens abgetan. es ist schwer aus einem kriegsgebiet informationen zu bekommen. die gründe sind hierfür vielfältig: quellenschutz, eigenschutz, zugängig oder nicht und bestimmt viele mehr. das also nicht jede militärische operation von journalisten begleitet wird, ist nachvollziehbar. auch ist es nachvollziehbar, dass das militär nicht alle informationen preisgibt, denn dadurch könnte die gegenseite informationen über die arbeitsweise erhalten.

    dir sollte jedoch klar sein, wenn du von den irreführenden, gleichgeschalteten medien schreibst, bewegst du dich automatisch in einem bestimmten umfeld. das sich gleich mehrere foristen mit diesen ansichten in diesem thread äußern, ist bedenklich.

    Ich ahne eher, dass so ein Lagerdenken herrscht (them .. die Russen und us ... der Westen, them ... die Bösen und us ... die Guten)


    aber genau das machst du doch auch: nur jene medien, die nicht zur sogenannten "political corectness" angehören, berichten die wahrheit über die krise und alle anderen nicht.

    es ist zu einfach, sich auf die formel gut vs böse zu berufen, egal in welcher situation. man sollte alles kritisch betrachten/ hinterfragen und bewerten, dadurch entsteht eine differenzierte sichtweise.

    diesen annahmen, dass die deutsche medienlandschaft a) gleichgeschaltet und b) political correct wäre, deuten in eine rechte, revisionistische denkweise. denn in diesem umfeld werden diese begriffe verwendet, um auf die vermeintliche jüdische-weltverschöwrung hinzuweisen. diese denkweise und ansichten sind höchst gefährlich.

    ich versteife mich auf die these, solange putin keine friedliche lösung möchte, wird es weiterhin krieg geben. die frage ist, ob die nato in diesem aktiv werden würde oder es bei der errichtung von stützpunkten und einsatzgruppe in den östlichen nato-staaten bleiben wird. ich weiß auch nicht, ob putin selbst von seinen supermachtsfantasien überzeugt ist oder diese nur einsetzt, um an der macht zu bleiben und von innenpolitischen problemen abzulenken. mein eindruck ist, dass die nato eigentlich nicht in den konflikt eingreifen möchte. die hardliner nutzen es, um die wehretats in den jeweiligen ländern zu erhöhen.

    mich würde interessieren, wie sich die verbände zu dem thema "ganztagsschule" äußern. durch veränderte schulzeiten und angeboete und die daraus resultierende veränderte freizeitgestaltung der kinder und jugendliche, werden sich die vereine an der basis früher oder später damit auseinandersetzen. welche ideen gibt es in den verbänden, gibt es überhaupt schon ideen, was wünschen sich vereinsvertreter etc.

    im koppverlag wimmelt es nur so vor spinnern mit ihren verschwörungstheorien. der verlag hat eine nähe zu rechten kreisen. oder ist das zu viel mainstreammeinung?

    Zitat

    Als Verschwörungstheorie bezeichnet man im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, konspirative Wirken von Personen zu einem illegalen oder illegitimen Zweck.

    "http://de.wikipedia.org/wiki/Verschw%C3%B6rungstheorie"

    die formulierung "gleichgeschaltete medien" ist ein eindeutiges signal. es markiert den akteur als verschwörungstheoretiker, der in meinen augen grundsätzlich in der rechte ecke zu suchen ist. ebenso wie es sich bei der formulierung "ich hab nichts gegen ausländer, aber..." eindeutig um einen rassisten handelt.

    dass westliche medien anders über den konflikt berichte, als z.b. russische oder ukrainische überrascht nicht. ebenso wenig überrascht es, dass der russische ausminister eine andere sich hat als der deutsche. ich habe nicht den eindruck, dass in den deutschen medien nur über die westliche ansichten berichtet wird. man kann natürlich kritisch hinterfragen, ob mehr über die russische ansicht berichtet werden soll. auch darf gewünscht werden, dass sich kritischer mit mh17 auseinandergesetzt wird.

    aber wenn man behauptet, dass die deutschen medien nur das berichten und untersuchen, was der politik genehem ist, dann baut man sich eine verschwörungstheorie zusammen. diese hypothese entbehrt jeglicher grundlage.

    also ken jebsen ist ein spinner. jemanden der an die zionistische weltverschwörung glaubt, kann man nicht anders bezeichnen.

    den tschetschienkonflikt ist höchst komplex. da jemanden irgendwie eine schuld zuzuweisen zu wollen, ist realitätsfern. ebenso vermutetete und wirkliche schuld gegeneinander aufzurechnen. nur weil eine seite 10 menschen weniger umgebracht hat, ist sie nicht besser.

    nochmal zurück zur mär, dass die medien in deutschland gleichgeschaltet wären. dieser grundtenor liegt euren beiträgen zu grunde. es ist quatsch. die medien kontrollieren sich gegenseitig (auch plattform übergreifend). mit dieser annahme bewegt man sich mindestens im verschwörungstheoretischen bereich.

    wieso "beweise"?

    es ist schwierig in einem kriegsgebiet einen abschuss zu untersuchen. die lage dort dürfte höchst unübersichtlich sein. das russische truppen in der uktraine agieren, ist recht offensichtlich. zum einen wurde es von den seperatisten selbst zugegeben (oder waren es nur truppen die in russland ausgebildet worden sind?) und die gefangenen falmschirmspringer sowie zum anderen die ungekennzeichneten soldaten auf der krim.

    dass medien über die krise unterschiedlich berichten, ist nachvollziehbar. welche politische ausrichtung hat das medium, in welche wertekannon bewegt es sich, ist relevant für die beurteilung der nachricht, deshalb sollte man sich mehrere unterschiedliche medien bemühen (oder geht das in deutschland mit den gleichgeschalteten massenmedien nicht?). dass der russische ausminister russlands vorgehen in rbth verteidigt, ist auch nicht überraschend.

    was genau vorgefallen ist, wird man höchstwahrscheinlich erst in jahrzehnten überprüfen, sobald die archive geöffnet werden. alles andere wird spekulation bleiben.

    es ist doch bekannt, dass dort überall basen sind. das dadurch die russen sich angegriffen fühlen, kann man nachvollziehen. aber dafür einen stellvertreterkrieg in der ukraine zu beginnen ist quatsch. dass die natostützpunkte russland einkreisen, sollten wegen des kalten krieges auch nicht wirklich überraschen.

    die vermeintliche nicht vorhandenen erstschlagsmöglichkeit der russen bezweifele ich. zwar soll deren u-bootflotte nicht mehr die beste sein, aber ein oder zwei boote schippern bestimmt vor den us-küsten rum.

    wo sind überall russische militärstützpunkte?

    also ich finde gerade die kommentatoren unterirdisch. sobald götz den mund aufmacht, mache ich den ton aus. es ist ein inhalsleeres geschwafel und die "experten" beteiligen sich daran. der höhepunkt war vor ein oder zwei jahren. da haben kretsche und götz über hsv und thw geredet und es haben die löwen gegen flensburg gespielt. dies ist ein extremes beispiel, aber veranschaulicht gut, wie sich die kommentatoren auf das spiel einlassen. irgendwann berichten sie noch über die stiefgroßtante von spieler xy, weil sie einen neuen haarschnitt bekommen hat...

    lieber sollten sie die spielhandlungen kommentieren und das spiel analysieren. dies wird wohl ein frommer wunsch bleiben...

    wir können gerne an anderer stelle darüber diskutieren, ob und wie sinnvoll die ganztagsschule ist, und welche form warum wo sinnoll ist oder auch nicht. fakt ist, dass alle schulen zu ganztagsschulen werden sollen. daraus ergeben sich problemstellungen für die vereine (hallenzeiten, zeitliche einschränkungen, veränderte mannschaftsstärke u.v.m.). wie kann man damit umgehen, kurse und ags ist ein erster schritt. gibt es weitere? verändert sich evtl. dadurch der gesamte breitensport, z.b. in richtung des amerikanisches schulsportsystem?

    deshalb interessiert es mich, wie es im vorreiter bundesland nrw im bereich des breitensports aussieht. welche erfahrungen wurden gemacht?

    nochmal, wenn wir noch die schulpolitik in diese problemstellung einbeziehen und bewerten wollen, dann wird es sehr schnell emotional. wie wir mehr als 80 mio dfb-bundestrainer haben, haben wir auch mehr als 80 mio bildungsminister. lasst es uns bitte neutral bewerten und lösungen für vereine finden, wie sie mit der neuen situation umgehen können/müssen/sollen.

    die gründe können vielfältig sein:
    -schlechte technik
    -zu wenig kraft (wurf und sprung)
    -fehlende koordination, sodass die kraft nicht auf den wurf übertragen werden kann
    -in der falschen situation geworfen

    ohne dich in aktion zu sehen ist es schwer dir zu helfen. mein tipp, frage deinen trainer. dafür ist er da. ich habe auch schon spieler aus dem training gezogen, sodass sie ihre technischen schwächen schwächen können.