Beiträge von Handballfan70

    dürft ihr dann nur noch 3:3, manndeckung und 4:2 spielen?

    wie wäre es, wenn alle mannschaften aus protest 3:2:1 spielen?

    mir fällt kein grund ein, warum in der selben atersstufe spielklassenabhängig unterschiedliche deckungssysteme vorgeschrieben werden sollen.

    Jetzt ist es soweit, kommende Saison darf ich in Niedersachsen in der weiblichen C-Jugend keine 3:2:1 mehr spielen.

    Habe ein paar Fragen, damit ich es besser verstehe.
    also dürfen die mC-Mannschaften weiterhin 3:2:1 spielen? Ist es an eine Spielklasse gebunden? Wir die 3:2:1 dann in den Auswahllehrgängen gelehrt? Welche Deckungsvorgaben werden denn vom Verband gemacht?

    Aber mein Thema ist der Sport, keine Nebenkriegsschauplätze. Mein Thema ist auch nicht, dass in Katar die Menschenrechte eventuell mit Füßen getreten werden. Ja, ich habe eine Meinung zu Politik oder Relegion. Aber die hat in einem Podcast über Sport nichts zu suchen.

    Ich sehe das differenzierter. Ich beziehe mich erst auf deine Aussage und werde dann allgemeiner. Dein Ansatz ist der Sportjournalismus, aus dieser Perspektive berichtest du. Dass dabei vollkommend überraschend der Sport im Vordergrund steht, ist nicht zu kritisieren. Jedoch ist es zu kritisieren, dass dann alle andere Themenfelder ausgeblendet werden. Der Sport steht in einer Wechselwirkung zur Gesellschaft und Politik. Deshalb sollten diese Themenfelder ebenfalls im Sportjournalismus behandelt werden. Eben aus der Perspektive des Sports. Dazu gehört auch, grundsätzlich immer, wenn man in ein fremdes Land reist, dass man sich mit dessen Geschichte auseinander setzt. Nur dann kann man dessen aktuelle Gesellschaft verstehen.

    Dies kann nicht immer von jedem Journalisten aus den unterschiedlichsten Gründe gewährleistet werden. Aber ich kann es nicht nachvollziehen, dass der Sport als etwas autarkes dargestellt wird, dass in keiner Wechselwirkung zur Gesellschaft und Politik steht.

    Danke für die Antwort und viel Spaß in Katar!
    Wäre es vielleicht möglich wenn du deine Augen etwas offen halten könntest hinsichtlich der vielen Kritikpunkte an Katar insbesondere bzgl der Arbeitsbedingungen und sozialer Missstände?
    Du bist zwar Sportjournalist und das ist vielleicht zu viel verlangt. Recherchieren und so sollst du ja nicht. Aber ich kann mir unter Katar ja nichts vorstellen außer einer riesigen Playmobil Welt.
    So eine Art kleiner Reisebericht, auch inwieweit man in Katar von der WM in der öffentlichkeit überhaupt was mit bekommt?
    Ist ja nicht die letzte Sportgroßveranstaltung die dort Stattfindet.
    Danke

    den ansatz für einen kritischen bericht über Katar finde ich gut, gerade weil spon [ Handball-WM 2015 in Katar: Die Farce beginnt, Kommentar - SPIEGEL ONLINE ] festgestellt hat, dass politik und sport nicht trennbar ist. aber ist es nicht aufgabe eines journalisten zu recherchieren, egal was seine fachrichtung ist? sie sollen doch grade zusammenhänge aufdecken und erklären.

    die sg hat zu recht gewonnen. ich hatte das gefühl, dass das ergebnis nie gefährdet war. der hsv wußte einfach nicht, was er machen soll.

    warum sollen fans sich nicht über das lizenzierunsverfahren in der halle äußern? dass dieses ergebnis nicht überall auf freudige gesichter in der ach so friede-freude-eierkuchen-welt des handballs tifft, ist doch klar. es wurde hier den flensburger fans vorgeworfen ihre mannschaft nicht unterstützt zu haben. aber vllt gerade durch die auseinandersetzung mit dem hsv durch die fans, haben sie evtl diesen erreicht und konnten so ihrer mannschaft helfen?

    Nagut, propagandistisch vielleicht nicht, aber ziemlich unkritisch der westlichen Rolle in diesem Konflikt gegenüber.

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    also propaganda findet überraschenderweise bei den öffentlich-rechtlichen nicht statt.

    @unsagbar fett- Fahr in den weissrussischen Schurkenstaat und sprich mit den Leuten, dann geht auch Dir ein Licht auf.

    was passiert denn dann? wird einem dann berichtet, dass oppositionelle verschleppt werden oder dass es auch eine lupenreine demokratie wie russland ist?

    Du meinst, sie waren nicht begeistert, dabei erwischt zu werden?

    genau DAS habe ich gemeint. nichts anderes.

    Celje und Kuestentanne - ihr reibt euch hier auf, ist vergeudete Zeit. Der dt. Michel war, ist und bleibt dämlich. Geschichte wiederholt sich tatsächlich, hätte ich vor 20 Jahren in der Form auch nicht unbedingt vermutet, scheint aber so zu sein. Ein System hetzt und intrigiert so lange gegen ein anderes, bis es dann soweit ist. Das kann Jahrzehnte dauern. Die Feindbilder ändern sich zwar, aber die Machart ist immer die gleiche. Spätestens nachfolgende Generationen werden bitter für die Hetzer unter ihren Vorfahren zahlen müssen.

    Und dann wollen wieder alle nichts davon gewusst haben - hatten wir alles schon einmal.

    was wiederholt sich?


    es ist faszinierend, wieviele menschen davon ausgehen, dass die medien in deutschland angeblich fremdgesteuert wären. ich versteh nicht, wie man auf solchen quatsch kommt. nur weil die medien nicht das berichten, was man selber für die wahrheit hält? die wahrheit gibt es, aber man kann sie selber nicht erfassen, weil man durch zig faktoren die wahrheit subjektiv wahrnimmt. um der wahrheit möglichst nahe zu kommen, muss man sich ihr aus unterschiedlichen blickwinkeln nähern, konkret bedeutet dies, dass man sich aus verschiedenen medien informieren muss. gleichzeitig muss man sich bewußt werden, in welche kontext das entsprechende medium entsteht. rt ist z.B. nur russische propaganda.

    wie ich schon an anderer stelle in diesem thread erwähnt habe, liegt dem zu grunde, dass die deutschen medien gleichgeschaltet wären und propaganda betreiben würden. diese sichtweise ist vor allem in rechten-esoterischen kreisen extrem beliebt. also jenen menschen, die glauben, dass deutschland islamisiert würde und alle ausländer grundsätzlich terroristen, mörder, vergewaltiger und sowieso verbrecher wären.

    also die öffentlich-rechtlichen betreiben propaganda? dass dort falsche bilder gezeigt worden sind, ist denen bewußt. begeistert waren sie davon nicht. aber weil fehler gemacht worden sind, ist doch nicht automatisch der inhalt der nachrichten über den uktraine-konflikt falsch. weiterhin bedeutet es nicht, dass auch automatisch die russischen medien dann die wahrheit verbreiten.

    übel ist das nicht, sondern amüsant und dazu sportpolitisch. für die saubere handballwelt, in der sich alle lieb haben, ist das natürlich übel. kritische fans in der eigenen halle, die den gegner nicht lieb haben. ein zustand, über den man sich empören muss! ist doch klasse, dass kritik am gebahren des hsv geäußert wird. das ist viel relevanter als die künstlich erschaffene empörung.

    es war ein foul von der seite im gegenstoß, sodass es einen strafwurf geben muss. nichts weltbewegendes.
    die ausführung des 7m zeigt nicht gerade von fairplay. ebenso die sinnfreien behauptungen des trainers.

    ob nun die spielweise richtig oder falsch ist, darüber lässt sich streiten. für meinen geschmack fängt sich die mannschaft zu viele gegentore. diese deckungsart als variante zu haben, finde ich gut. bei 60 min spielzeit stellt sich jedoch irgendwann der gegner darauf ein, aber das ist nicht mein problem. am ende der saison wissen wir, ob solch eine deckungsformation erfolgsversrpechend ist oder nicht. die dachse sind zwar 3. mit den meisten geworfenen toren, sie haben jedoch auch die meisten eingenetzt bekommen.

    ich bezweifel stark, dass aus dem dachse-umfeld eine objektive bewertung der ereignisse stattfindet. so wie die spielberichte geschrieben worden sind, geht es gar nicht. andere spieler, offizielle und funktionäre anzugreifen ist nicht nachvollziehbar. gerade vor dem hintergrund, dass man in der jhbl gespielt hat. da erwarte ich einfach einen respektvollen umgang. ich erwarte auch einen selbstkritischen blick. der, so zeigen es mir die berichte sowie die kommentare der foristen, ist nicht gegeben. gerade hier muss der trainer als vorbild vorangehen.

    es ist für mich auch erstaunlich, dass der zuständige verband (zumindesft öffentlich) nicht einschreitet. zu vermuten ist, dass es in zukunft zu problemen kommen könnte.

    also ich habe die these, dass die meisten fußballjournalisten relativ wenig ahnung vom modernen fußball haben. ebenso dürften die meistens fans davon keine ahnung haben. mit dem 3. und 4. platz konnte er kaum mehr rausholen. wie ein trainer aufstellt, ist ihm überlassen. gerade, wenn es den einen oder anderen verletzten gibt. dass keller ne ausstrahlung wie ne gurke hat, sollte dabei keine rolle spielen. entweder es funktioniert zwischen trainer und mannschaft oder nicht. alles andere ist untergeordnet.

    natürlich kannst du atlethische belastungen (kraft, schnelligkeit, koordi) bei angriffs- oder abwehrübungen vorschalten. funktioniert bestimmt auch mit denen dir bekannten übungen.

    jeder torecke mit einer zahl benennen, spielerinnen sollen dorthin werfen. oder verwende farben (leibchen). dann kannst du entweder auf optische oder akustische signale zurückgreifen. vorgeschaltet dann angriffsgrundbewegungen und/oder die genannten atlethischen belastungen.

    weiterhin den spielerinnen den druck nehmen. sie dürfen im training fehler machen und sich ausprobieren. sie dürfen also auch das tor nicht treffen.

    das wären meine ansätze.

    stellt sich die Frage, wie wird der logistische Aufwand bewältigt, sprich wie kommen die Schüler an die jeweilige Halle, wo kommt das Personal her, wer bezahlt die nötigen Busse/Busfahrkarten?

    Da es sich um ein Angebot der Schulen handelt, müssen die Gelder vom Staat kommen. Natürlich schwierig u.a. durch die Schuldenbremse. Das für Bildungseinrichtungen zu wenig Geld ausgegeben wird ist ein offenes Geheimnis.


    Wenn es schon darum geht, den Vereinssport in den Nachmittag zu legen, was wäre denn mit sportartübergreifenden Angeboten. Wenn ich das richtig im Kopf habe, gab/gibt es zumindest in Baden-Württemberg Minispielfeste, da wird Handball gespielt, geturnt und auch Leichtathletik gemacht. Was wäre denn mit Sport-AGs, die die Kinder umfassend ausbilden und fördern, die Koordination und die Motorik schulen und man spezialisiert sich eben erst ab Klasse 5 auf eine Sportart?

    Bin ich ganz bei dir. Jedes sportartspezifische Training im Alter von 6-10 halte ich für unsinnig. Die Kinder sollen keine Techniken erlenen, sondern wie du es richtig formuliert hast, eine vielseitige atlethische Ausbildung erhalten (evtl bereits ab dem Kindergarten?). Dies müsste auch verpflichtend sein (Gesundheit). Dann fallen diese Altersgruppen aus dem Trainingsbetrieb raus und man braucht auch keine Hallezeiten für diesen Altersbereich und der Druck auf die Vereine wird auch genommen. Ab Klasse 5 können z.B. bei Spielfesten oder Schnupperwochen mehrere Sportarten vorgestellt werden und die Kinder können jede Sportart X Wochen kostenlos ausprobieren, damit sie herausfinden, was ihnen Spaß macht. Ein ähnliches Model gab (gibt?) es bei Musikschulen.

    Ganztagsschulen - Konsequenzen für den Kinder- und Jugendhandball - Reden kann man viel darüber.

    Das Ergebnis steht schon fest, es werden immer weniger Kinder oder Jugendliche zu den Vereinen kommen oder aufhören mit dem Sport.
    z.B. Durch die langen Unterrichtszeiten bei g8 ist keine Zeit mehr für Sport, wenn man die Schule ernst nimmt. Man will sich auch noch Vorbereiten für den nächsten Tag. Erfahrungsbeispiel !

    Und nun? Wie kann man das lösen? Ganztagsschulen abschaffen? G8 abschaffen?

    Ganztagsschulen sollen und werden flächendeckend kommen, ob wir nun wollen oder nicht. Nun müssen sich alle gesellschaftlichen Gruppen damit auseinandersetzen und Lösungsstrategien entwickeln. Nur zu schreiben, dass man das doof fände, bringt keinen weiter. Die Einführung hat praktische Auswirkungen auf, in diesem Forum, Handballvereine bzw. Handballsparten. Der organisierte Sport muss sich damit auseinandersetzen, lieber früher und Fehler machen als später und dann alles verpennt zu haben.

    die studie werde ich die nächsten tage durchsehen.

    zumindest training mit den jüngsten (6-10 Jahre) später als 17 Uhr zu beginnen (90 min eine einheit) finde ich problematisch. deshalb tendiere ich dazu, dass in schulen mehrere sportarten angeboten werden und eine art schulliga gebildet wird. statt vom verein werden von den schulen z.b. minispielfeste veranstaltet. am besten in kooperation mit den vereinen. inwiefern trainer der einzelnen sportarten eingebunden werden, wäre noch zu klären. eine schule müsste auch nicht alle sportarten anbieten. dies wäre ähnlich zu der profiloberstufe. nicht jedes profil wird an jeder schule angeboten.

    dafür, und die weitere aufgaben, die mittlerweile schulen übernehmen sollen, müssen sie natürlich finanziell besser ausgestatt werden.

    kurz zusammengefasst: ags, damit sich sportarten an schule etablieren können (evtl. mehrere schulen kooperieren?), später entwickelt sich ein schulsportligasystem (muss noch erst entwickelt werden), sodass der jugendbereich in der schule angesiedelt ist und der erwachsenenbereich eher im verein. regional wird es höchstwahrscheinlich unterschiedlich stark gewichtet. damit wird der breitensport bedient, dadurch, dass der breitensport bedient wird, wird automatisch auch der leistungssport bedient. ist dies ein vorstellbares vorgehen? welche alternativen gibt es?