Beiträge von Handballfan70

    da hast du recht. die schulen sind bereits im fokus. dennoch ist es notwendig, dass auch von verbandsseite auf die politik eingewirkt wird bzw. die träger der bildungseinrichtungen. gründe hierfür sind die veränderungen im schulsystem. vor allem die ganztagsschulen werden die arbeit im breitensport verändern. dazu kommt der demografische prozess und die damit veränderte mitgliederstruktur, also weniger mitglieder und dadurch größere konkurrenz zu anderen sportarten. wenn durch lehrer und kursangebote handball in den schulen bekannter gemacht wird, kann dem entgegengewirkt werden. in diesem kontext sind auch die migranten interessant, die zumindest meiner erfahrungen nach unterrepräsentiert sind. auf grund der gebundenen ganztagsschulen kann man diese bevölkerungsgruppe erreichen.
    dies bezieht sich im besonderen auf den breitensport, der die basis des leistungssports ist.

    zum leistungssport:

    ich bin da nicht so fit, darum einige fragen, deren beantwortung vielleicht lösungansätze hervorruft.

    gibt es ein zentrales leistungszentrum für alle nationalmannschaften oder sind die verteilt, an denen die lehrgänge durchgeführt werden? beim dfb wird nun eins in ffm gebaut. sie erhoffen sich davon eine bessere förderung der spieler. ist so etwas, falls nicht vorhanden, auch für den dhb eine idee?
    gibt es ein einheitliches konzept für alle dhb-stützpunkte?
    muss die philosophie des dhb verändert werden? zB eine andere athletische ausbildung?
    welche konflikte gibt es zwischen der hbl und dem dhb und wie kann man sie lösen?

    in den vereinen muss eine gute verzahnung zwischen dem jugendbereich und der profimannschaften unter einbindung der 2. mannschaft geben. dazu gehört auch eine hohe durchlässigkeit und das gefühl habe ich eher weniger, dass dies geschieht. damit es geschieht, müssten die vereine den jungen spielern das vertrauen schenken und ihnen auch erlauben fehler zu machen.

    es wurde immerhin mit dem papier "perspektive 2020" ein anfang gemacht, in dem der dhb selbstkritisch gearbeitet hat.

    konkret müssen meiner meinung nach kinder und jugendliche mit handball in kontakt kommen. dadurch wird zum einen der breitensport gestärkt und dadurch zum anderen auch der leistungssport. wie kommen wir nun an die kinde und jugendlichen ran?
    handball muss in den schulen präsenter werden. sei es durch handball-ags/kurse oder durch die lehrer. lehrer müssen entweder bereits in ihrem studium mit handball in kontakt kommen oder später durch die lv workshops angeboten werden.
    gerade weil sich das deutsche schulsystem im moment massiv ändert, muss hier neu gedacht werden.