da hast du recht. die schulen sind bereits im fokus. dennoch ist es notwendig, dass auch von verbandsseite auf die politik eingewirkt wird bzw. die träger der bildungseinrichtungen. gründe hierfür sind die veränderungen im schulsystem. vor allem die ganztagsschulen werden die arbeit im breitensport verändern. dazu kommt der demografische prozess und die damit veränderte mitgliederstruktur, also weniger mitglieder und dadurch größere konkurrenz zu anderen sportarten. wenn durch lehrer und kursangebote handball in den schulen bekannter gemacht wird, kann dem entgegengewirkt werden. in diesem kontext sind auch die migranten interessant, die zumindest meiner erfahrungen nach unterrepräsentiert sind. auf grund der gebundenen ganztagsschulen kann man diese bevölkerungsgruppe erreichen.
dies bezieht sich im besonderen auf den breitensport, der die basis des leistungssports ist.
zum leistungssport:
ich bin da nicht so fit, darum einige fragen, deren beantwortung vielleicht lösungansätze hervorruft.
gibt es ein zentrales leistungszentrum für alle nationalmannschaften oder sind die verteilt, an denen die lehrgänge durchgeführt werden? beim dfb wird nun eins in ffm gebaut. sie erhoffen sich davon eine bessere förderung der spieler. ist so etwas, falls nicht vorhanden, auch für den dhb eine idee?
gibt es ein einheitliches konzept für alle dhb-stützpunkte?
muss die philosophie des dhb verändert werden? zB eine andere athletische ausbildung?
welche konflikte gibt es zwischen der hbl und dem dhb und wie kann man sie lösen?
in den vereinen muss eine gute verzahnung zwischen dem jugendbereich und der profimannschaften unter einbindung der 2. mannschaft geben. dazu gehört auch eine hohe durchlässigkeit und das gefühl habe ich eher weniger, dass dies geschieht. damit es geschieht, müssten die vereine den jungen spielern das vertrauen schenken und ihnen auch erlauben fehler zu machen.