Im Sport hat der Mäzen eher einen schlechten Ruf, aber auch nur wenn es läuft wie in Hamburg oder Mannheim, wo die Öffentlichkeit auch ordentlich Anteil nehmen durfte. Diese Dinger sind ja dann auch gescheitert.
Aber ich will nicht wissen in wie vielen Clubs ein Mäzen still im Hintergrund wirkt und sein Ding macht ohne permanente Schlagzeilen.
Kein Medium berichtet über einen Club, wo es läuft, es sei denn der/die Herr/Frau Mäzen(in) hat einen runden Geburtstag oder der Verein hat was zu feiern. Kurz gesagt, läuft alles rund, kriegt man es in aller Regel gar nicht mit.
Dr. Gerhold ist für mich auch eher sowas wie ein Mäzen. Was war denn das für eine Aktion, wo sich Marc Henri extra bei Dr. Gerhold bedankt hat und gesagt hat, dass diese Sache, die mir jetzt nicht einfällt, ohne Hilfe von Dr. G. nicht möglich gewesen wäre?
War das der Bergendahl-Transfer?
Wenn man mal eben eine größere Summe stemmen will oder muss, ist doch so ein Herr Mäzen mit etwas tieferen Taschen hilfreicher als 500 Kleinsponsoren, aus denen man wohl nicht so schnell die 6-stellige Summe rausgeschüttelt bekommt wie aus einem Dr. G.
Wenn man jemanden z. B. als Kunst-Mäzen bezeichnet, hat das auch eher positive Vibes.
Aber das führt zu weit auf den falschen Holzdampfer.