Beiträge von Buster444

    Playoffs um die Meisterschaft finde ich absolut Quatsch. Dann würde die ganze Spannung der Saison verlieren und es würde ggf. auch mal Spiele "abgeschenkt" werden.

    "Playdowns", also drittletzter HBL gegen dritter HBL2 könnte ich mir vorstellen. Da wäre ich dann allerdings für eine Spiel auf neutralem Boden.

    Als (Mit)Verantwortlicher Funktionär oder als Trainer würde ich zukünftig eher alternative Spielerlösungen suchen und bestimmt auch finden.

    Man muss auf diesem Niveau wissen, was man wann sagt oder eben nicht sagt.

    Vor allem war ihm ja bewusst was er raushaut. Er hat ja sinngemäß gesagt das er jetzt genau überlegen müsste was er sagt. Das spricht gegen eine "Affekthandlung".

    Hier die Zitate dazu: "

    "Ich muss aufpassen, was ich jetzt sage." In dem Torhüter arbeitete es sichtlich. "Aber, da sind viele Ahnungslose. Das glaube, sage ich zu Recht",fügte er an und legte nach: "Das ist halt politisch geführt ... und dann kommt es halt mal so, dass man nicht eingeladen wird, wenn man nicht der beste Freund vom Bundestrainer ist."

    Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-1-156660.html"

    Das stimmt alles. Der Kommentator hat es ja auch erwähnt, Kristopans kriegt schnell einen Pfiff gegen sich aber zu selten für sich. Das liegt wohl an seiner Erscheinung und da geht sicher oft was daneben bei den Schieris. Das Ding von Gotte war auch Mist, sah nach Rippe aus oder gibt es da schon eine Info, was da ist?

    Das Ding von Gotte wäre früher eines der wenigen Stürmerfouls gewesen. Da galt noch die Regel, daß Sprungwürfe mit angezogenem Bein verboten waren. Ist heute nicht mehr so.

    ufsatz

    Mein lieber Buster, wäre Dein Post ein Aufsatz, würde ich als Bewertung "Thema verfehlt" zum zweiten Satz darunter schreiben. Kopftreffer ist nicht gleich Kopftreffer und Du lenkst die Diskussion in eine Richtung ab, die von mir nicht beabsichtigt war. Sicher ist es auch wert darüber zu diskutieren, wenn ein Torhüter vom Ball am Kopf getroffen wird. Aber darum ging es explizit nicht. Treffer mit der Hand am Hals oder Kopf des Gegenspielers! Hat das zugenommen oder trügt der Eindruck?

    Mein Lieber Rambo, mir ging es in meinem Aufsatz um das Schinden von Strafen im allgemeinen und ich habe deinen Beitrag als Aufhänger dafür genutzt, da sowohl das Kopf nach hinten reißen als auch der Versuch 2 min durch veremeindliche Kopftreffer zu erzielen dengleichen unsportlichen Hintergrund haben. ;)

    Der Mann bekommt pro Spiel mindestens zehn bis zwölf Attacken Richtung Kopf oder Hals. Da würde ich den Kopf auch einziehen oder zurücknehmen.

    Das bekommen wohl alle Durchbruchspieler. Bei ihm (und ein paar anderen) fällt aber auf, daß auch bei "Brusttreffern" der Kopf nach hinten gerissen wird. Am besten werden dann von diesen Spielern noch zwei Minuten gefordert (leider wird das fordern von Bestrafungen nicht mehr bestraft).

    Ich füge die Zitate mal aus dem Thread Wetzlar-Füchse hier ein, auch wenn der provokative Titel dieses Threads nicht ganz zutrifft.

    Stichwort Kopf- oder Gesichtstreffer!

    Mal unabhängig von den Personen und insbesondere Gidsel, der offenbar immer sehr polarisiert, habe ich den subjektiven Eindruck, dass diese Problematik insbesondere in der jüngeren Vergangenheit stark zugenommen hat. Liegt es an der Spielweise, dem enormen Tempo oder auch den Regeln zur Ahndung? Wenn ein Spieler den Kopf zurückzieht, würde ich das auch als Schutzreflex bezeichnen. Die Grenze zwischen bewußt und unbewußt, ist da wahrscheinlich fließend. Je nach Sichtweise, wird dann auch mal Schauspielerei unterstellt. Es könnte ja auch ein taktisches Mittel sein, Zeitstrafen zu provozieren.

    Wenn Mannschaften ihre Spielweise im Angriff auf Durchbrüche ausrichten, kommt es natürlich zwangsläufig zu mehr Kontakten zwischen Angreifern und Abwehrspielern. Bei Rückraumspielern, die relativ unbedrängt bei 9 m abspringen, dagegen weniger.

    Die o.g. Problematik betrifft ja eigentlich auch hauptsächlich Rückraumspieler, weniger die Außenspieler und Kreisläufer, nach meiner gefühlten Einschätzung. .

    Zum einen stimme ich dir zu, man muss aber auch sehen, daß diese Tendenz bei einigen wenigen Spielern besonders ausgeprägt ist und dann teilweise im Anschluß noch 2 min gefordert werden obwohl gar kein Gesichtstreffer vorlag. Im Gegenzug sieht man leider auch immer mehr Torhüter die mit dem Kopf Richtung Ball gehen (ist mir z. B. bei Wolff augefallen) um dann wegen eines "Streifschusses" 2 min zu ziehen.

    Vielleicht sollte Klimpke auch mal auf die HPI Statistik gucken. Da sind in der HBL 3 deutsche Torhüter vor ihm, dazu kommt noch Wolff.

    Dazu kommt auch noch, daß er nicht aus seiner Komfortzone rauswollte und somit seine internationale Erfahrung gegen null geht.

    Für mich ein Arroganzanfall mit völlig verfehlter Selbstwahrnehmung.

    Hört euch mal Hand aufs Harz mit unseren beiden Schiedsrichterinnen an. Kein SR zählt Schritte. Die Regeln und die Auslegungen sind die Theorie, in der Praxis wird das Ganze nach Gefühl und den Bewegungsabläufen der Spieler gepfiffen.

    Da ist dann halt auch etwas das Problem der Spieler und Spielerinnen sich auf die SR einzustellen.

    PS: Wenn man es genau nimmt ist es z. B. auch physiklalisch so gut wie unmöglich mit beiden Beinen gleichzeitig abzuspringen oder zu landen.

    Gehacke würde ich nicht sagen. Es war mehr Ringkampf. Letztlich kann man dies aber nicht als Vorwurf an den Gegner richten. Sie machen was sie können und dass haben sie mit Herz und Willen auf die Platte gebracht. Dass man dann zum Ende hin nicht mehr genügend Körner hat, versteht sich von selbst. Ständig den Gegner klammern, über weite Strecken schnell auf den Beinen verschieben, dass kostet ordentlich Energie. Da war man dann am Ende nicht mehr so schnell, machte auch vorne mehr Fehler und dies spielte dem SCM in die Karten bzw. ermöglichte den Grün-Roten einfachere Tore, als in der Anfangszeit der 1. HZ. Über das gesamte Spiel gesehen, war Magdeburg in der Offensive sehr effizient. 16 Tore in HZ1 sind ja auch nicht schlecht, vor allem, wenn man bedenkt, wie stark Balingen da noch verteidigt hatte. Dass es trotzdem knapp war, lag mehr daran, dass der SCM eben gerade in HZ1 keine so starke Abwehr auf die Platte bekommen hatte, wie dann in der 2. Spielhälfte. Es waren doch einige erhebliche Lücken, gerade auch im Deckungszentrum, die Balingen immer wieder zu nutzen wußte. Das sah dann auch teils spielerisch gut aus. Wobei es meistens gut aussieht, wenn der Gegner es halt zu lässt.

    Was die kommenden Spiele betrifft, da fahre ich etwas in Ritchie´s Honda mit. Wenn vorne die Wechselmöglichkeiten fehlen, muss man halt hinten Beton mischen und dann sollten auch die Außen möglichst ne ordentliche Trefferquote hinlegen, damit TG auch verwertet werden.

    Das ist doch auch irgendwie Taktik. Wenn ich mir einige Spiele in dieser Saison so angucke fällt schon auf, bis zur 45 Minute ein Spiel auf Augenhöhe (mit müde spielen der Gegner) und dann wird noch einmal angezogen und ein Vorsprung herausgespielt. Vorher wird fleißig durchgewechselt (bei den Spielern die die Abwehr müde machen) und so sind am Schluß noch Körner da um noch einen draufzulegen oder zumindest nicht abzubauen.

    Im Prinzip sind ja jetzt 2 Trainer entlassen worden.

    Die Vereine haben aber finanziell wahrscheinlich keine Luft und regeln es halt so, daß Veträge auslaufen und sie hoffen die Saison einigermaßen zu beenden.

    Ich zitiere mich mal selber (weil dem auch widersprochen worden ist).

    Das Interview von Bürkle und dem GF von Balingen hat gestern ziemlich deutlich gezeigt, daß er spätestens zum Saisonende entlassen worden ist. Im Thema dieses Threads steht ja nichts von fristloser Kündigung (bzw. sofortiger Freistellung was ja bei Trainern meist passiert).