Beiträge von wolferl63

    Bei 3 Vierergruppen dürften doch bei 6 freien Plätzen jeweils die beiden bestplatziertesten Teams qualifiziert sein, da braucht es doch keine weitere Runde??

    Da hat sich Funkruf ein bisschen verzählt. Trotzdem könnte es noch zu Spielen zwischen den Tabellendritten kommen - aber nur zwecks einer Rangfolge der Nachrücker für den Fall dass ein qualifizierter Verein doch noch verzichtet. Evtl. wird auch einfach eine Tabelle der Dritten gebildet auf Basis der in den Vierergruppen erzielten Ergebnisse.

    Sieverstedt, Potsdam (Q1), spielt noch (Q2), SIS defekt (Q3), Hochdorf, Osthofen (Q4), Konstanz, Günzburg, Erlangen (Q5).

    In der Qualigruppe 3 wären JSG NSM-Nettelstedt und DJK Oespel-Kley direkt für die JBL qualifiziert. VfL Eintr. Hagen, TuS Ferndorf und JSG Werther/Borgholzhausen müssten nach Ahlen zur Bundes-Quali. So wie es aussieht dürfte es für die Vereine HSG Refrath/Hand und JSG HLZ Ahlen gewesen sein.

    Da muss ich euch zwei beiden ein bisschen widersprechen. Hochdorf ist raus, Wiesbaden fährt zur Endrunde. Im QB3 gewinnen 3 Teams ein Direktticket, 3 weitere fahren zur Endrunde. Refrath und Ahlen haben also beide noch Chancen. Nur bei einem Unentschieden zw. Nettelstedt und Ospel-Kley wären beide vorzeitig sicher in der JBLH, Chancen auf ein Direktticket haben auch noch Hagen, Ferndorf und Werther. Die Karte: JBLH mA Saison 2017/18

    das Warum ist leicht zu erklären..die Funktionäre haben sich gemeinsam getroffen, mehrere Tüten geraucht, noch etwas Alk konsumiert dazu, und das kam dann raus :D

    Klingt plausibel :D
    Eine Vorquali der 5. bis 13. ist Zeitdiebstahl und sinnfreie Umweltverschmutzung.

    Ich hatte mir für die Jahre 2015/16 und 2016/17 eine etwas andere Gruppeneinteilung überlegt. Für diese Jahre natürlich noch basierend darauf, dass Zweitligisten die Gastgeber sind. Würde auch mit Drittligisten als Gastgebern funktionieren. Vereine aus den verschiedenen Töpfen werden den Gastgebern zugeordnet nach der Methode "Der längste notwendige Weg muss der kürzest mögliche sein".

    Gastgeber waren ja die Vereine aus Topf 2 (Pins), denen wäre zunächst ein Verein aus Topf 1 (Sternchen) zugeordnet worden (Saison 2015/16):
    Topf 1 zu Topf 2 in 2015/16

    Dann Topf 3 (Kreise):
    Topf 3 zu Topf 2 in 2015/16

    und schließlich Topf 4 (Quadrate):
    Topf 4 zu Topf 2 in 2015/16

    Das Gesamtergebnis:
    Alternative 2015/16

    Die reale Einteilung sah damals so aus:
    Real 2015/16

    Für 2016/17:
    Alternative Einteilung:
    Alternative 2016/17

    Reale Einteilung:
    Real 2016/17

    Ich greife jetzt für 2016/17 nur mal das Beispiel Aue heraus. Dort waren der HBW und Konstanz zu Gast und haben sicher eine eher überschaubare Zahl an Fans mitgebracht, besonders zugkräftig dürften beide in dieser Region dagegen eher nicht sein. Bei der Alternative wären Dessau, Elbflorenz und die Füchse Berlin zu Gast gewesen - diese hätten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Publikum angezogen und auch selbst mehr Fans mitgebracht. Umgekehrt wären der HBW und Konstanz nach Neuhausen (Metzingen) gefahren und hätten dort sicherlich für ein ziemlich volle Bude gesorgt...

    Ausgelost würde nur noch wer als erstes gegen wen spielt.

    Wie gesagt, würde auch mit Drittligisten als Gastgebern funktionieren. Ist nur so 'ne Idee...

    Außerdem wird die 2. Bundesliga künftig von 20 auf 18 Teams reduziert – offen ist aber noch, wann. Nach dem Willen der HBL sollen schon in der Saison 2017/18 insgesamt fünf Teams aus der 2. Liga absteigen, um so zügig die Zahl 18 zu erreichen. Ob es ausreicht, die HBL-Mitgliederversammlung am 5./6. Juli 2017 in Köln darüber entscheiden zu lassen, diskutieren aber noch die Sportjuristen. Falls das Risiko einer Klage eines Zweitligisten zu groß erscheint, weil die Durchführungsbestimmungen zu spät bekannt gemacht werden, würde die Reduzierung erst in der Saison 2018/19 erfolgen.

    Hier nochmal der Link zu Interview mit Matthias Kohlstrung: http://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-62-91188.html

    Er sagt dazu u.a.: "Der dritte Wunsch ist es schließlich, die Reform innerhalb eines Jahres auf einen Schlag durchzuziehen und nicht auf zwei Jahre zu strecken, wie es die HBL derzeit plant."

    Weniger Aufsteiger und mehr Absteiger kann ja nicht das Ergebnis sein.

    Hierzu auch ein Zitat aus o.g. Interview: "Wir haben drei Wünsche. Als erstes darf dieser vermehrte Abstieg aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga, der durch die Reduzierung der Liga entsteht, nicht zu einem zu einem vermehrten Abstieg aus der 3. Liga in die Landesverbände führen. Das Problem muss auf Ebene der Landesverbände gelöst werden, zum Beispiel durch einen verminderten Aufstieg bzw. eine Aufstiegsrelegation. Diesem Wunsch stehen die Landesverbände bisher positiv gegenüber. Wenn man sich da die Historie anschaut, hat sowieso meist irgendeiner verzichtet, weshalb es die Abstiegsrelegation in der
    3. Liga gab."

    Das Argument, dass zu viele auf den Aufstieg verzichten ist ja in dieser Saison wiederlegt wurden.

    Nein, im Gegenteil. Zwei Meister haben verzichtet, deshalb sind 2 Vizemeister aufgestiegen. Da sich die 3.Liga als eine Liga, aber eben in vier Staffeln, begreift, wäre es aus meiner Sicht nur logisch wenn künftig die Vizemeister nur noch zum Zuge kämen wenn es weniger als 3 aufstiegswillige Meister gibt.

    Huch! Schon seit 10 Tagen keine neuen Spekulationen mehr! Da will ich dann doch mal etwas nachhelfen. Mit dem WE konnte ich immerhin 4 Vereine aus der Liste der noch abstiegsgefährteten löschen. Die SGL scheint mir noch immer der am stärksten abstiegsgefährtete Verein zu sein. Für den Fall dass es die SGL wirklich erwischt gibt es aber eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Allerdings könnte es nach wie vor auch einen ganz anderen Verein erwischen! Trotzdem hier schon mal ein paar Alternativen für den 'Fall' der SGL:

    Fall SGL

    Kam Samstag leider erst spät dazu die Ergebnisse der Relegationspiele in die Karte einzupflegen, Sonntag ging es schneller. Die Liste der Vereine habe ich inzwischen aus praktischen Gründen 'umgebaut'. Ganz oben jetzt die _noch_ abstiegsgefährdeten Zweitligisten - und ich bin sehr gespannt ob sich diese Liste noch im Mai nennenswert verkürzt -, ganz unten die Zugänge aus den Oberligen. Die Legende zu den Symbolen im Startbeitrag habe ich auch entsprechend geändert.

    Nachdem inzwischen ja alle Absteiger feststehen habe ich im Startbeitrag auch eine aktualisierte Version der Datei mit den bereinigten Zuschauerzahlen angehängt. Von den 10 - nach meiner Definition - besonders zuschauerschwachen Vereinen sind also 4 abgestiegen. Von den 6 verbleibenden sind 5 zweite Mannschaften von Bundesligisten.

    Bestätigt meine These, dass die Reserven zu den weniger attraktiven Mannschaften gehören.

    Das gilt zwar für die Heimspiele der Mehrheit dieser Teams - aber nicht für alle. Bei Auswärtsspielen ziehen diese Teams keineswegs auffallend weniger Publikum. Wie im Startbeitrag schon erwähnt sind ja auch "Erste" von schwachen Zuschauerzahlen betroffen. Gerade im Fall von SG LVB Leipzig könnte ich sogar mir vorstellen, dass eher mehr Publikum zu erreichen wäre wenn das 'Produkt "SC DHfK II" hieße.

    bringen keine Zuschauer mit

    Ich besuche die Spiele des HBW II - dass Gästeteams nennenswert Zuschauer mitgebracht hätten habe ich extrem selten erlebt. Zwei Dutzend sind regelmäßig schon auffallend viele!

    weitere Fahrten sollten Spielern, die mal Profis werden woll(t)en auch nichts ausmachen

    Die weiteren Fahrten haben dann aber nicht nur die 'Zwoten' - sondern auch deren Gäste. Und es spielen dann eben andere Gäste als bisher vor mehr oder minder leeren Rängen. Ich sehe nicht was dadurch gewonnen sein sollte? Außerdem, selbst wenn einige Profis werden wollen sollten, auch diese Jungs stehen 'nebenbei' in Ausbildung oder Studium. Warum sollten sie schlechter behandelt werden als andere?

    Wenn mehr Publikum in die Hallen soll halte ich meinen Gedanken im Startbeitrag für zielführender. Bundesligisten die es nicht schaffen mehr Menschen für ihre Nachwuchsteams zu begeistern würden so zur Kooperation mit - hoffentlich - zuschauerstärkeren Nachbarvereinen gezwungen.

    Nur sollte diesen Vereinen dann nicht die Identität geraubt werden. "Gummersbach/Derschlag" ist da ein Negativbeispiel aus der Vorsaison. Warum hat man Derschlag nicht einfach den Namen gelassen? Die Kooperation von Kiel mit Altenholz funktioniert doch offensichtlich auch sehr gut - ohne dass Altenholz Kiel mit im Namen führen muss.

    Inzwischen stehen auch die Bewerber für aus dem Quali-Bereich 1 fest. Neben 'den üblichen Verdächtigen' THW Kiel, 1.VfL Potsdam und HC Empor Rostock sind dies noch AMTV Hamburg und TSV Sieverstedt. Das Turnier findet am 27./28.05.2017 in Potsdam statt. Die beiden ersten der 5er-Gruppe ziehen direkt in die JBLH ein, der dritte und vierte spielen bei der bundesweiten Quali.

    Nochmal der Link zur Karte: JBLH mA Saison 2017/18

    Kann man so und so sehen, aber es gibt für viele der 63 feststehenden Vereine schon eine Richtung.

    Sicher gibt es die! Ich bin z.B. relativ ;) sicher, dass Flensborg und SG F/H II auch in der kommenden Saison in einer Staffel 'Nord' und TV wie TSV Neuhausen in einer Staffel 'Süd' spielen werden. Da hört es für mich mit der Sicherheit auch beinahe schon auf ?(

    Aber lassen wir die Kommission sich mal ihre Gedanken machen, wird schon was dabei rauskommen.

    Mein Vertrauen in diese Kommission hält sich in engen, sehr engen Grenzen ;)

    Wenn es nach einem Artikel im Hamburger Wochenblatt von gestern geht, überlegt man in HH-Barmbek noch oder prüft, ob der Etat reicht.

    Da hättest Du gerne auch den passenden Link einfügen dürfen: Die dritte Liga lockt... - Barmbek - hamburger-wochenblatt.de

    Seitens des DHB ist HH-Barmbek allerdings als sicherer Aufsteiger vermeldet worden. Evtl. hat da das "HH-Wochenblatt" nicht bis zuletzt recherchiert.

    Ja, aber eine Richtung wäre erkennbar.

    Da muss ich Dir leider ein bisschen widersprechen. pko weiter oben hat da schon recht. Der Verein welcher am Ende das Teilnehmerfeld komplettiert kann für einen anderen Verein - oder auch mehrere - den Unterschied machen zwischen Traum und Alptraum bei der Staffelzuordnung. Zumal ja auch noch alle Himmelsrichtungen in der Verlosung sind. Würde mich in dieser Saison nicht wundern wenn das sogar vor dem letzten Spieltag noch der Fall wäre.

    Für den Quali-Bereich 5 steht inzwischen die Gruppeneinteilung offenbar fest:

    Gruppe 1 (Südbaden, 4 Teams, 20.05.2017)
    SG Meißenheim/Nonnenweier (Gastgeber)
    SG Köndringen/Teningen
    TV Bittenfeld
    VfL Günzburg

    Gruppe 2 (Baden, 5 Teams, 20./21.05. 2017)
    HG Oftersheim/Schwetzingen (Gastgeber)
    TuS Schutterwald
    TSV Wolfschlugen
    DJK Rimpar Wölfe
    HASPO Bayreuth

    Gruppe 3 (Württemberg, 4 Teams, 20.05.2017)
    SG BBM Bietigheim (Gastgeber)
    JSG Leutershausen/Heddesheim
    HSG Konstanz
    HC Erlangen

    Die 3 Gruppensieger haben das Ticket für die JBLH in der Tasche.
    Die Gruppenzweiten und -dritten spielen beim besten (LV-Quali) im Wettbewerb verbliebenen Vertreter aus Bayern um drei weitere Plätze für die bundesweite Quali. Ist keiner aus Bayern mehr dabei findet das Turnier beim besten im Wettbewerb verbliebenen Vertreter aus Südbaden statt (27./28.05.2017).

    Gleich zu Anfang möchte ich Menschen mit einer Rot/Grün-Schwäche um Verzeihung bitten! Diese werden höchstwahrscheinlich nicht so richtig viel Freude am größten Teil meiner Tabellen haben.

    Info: ausschlaggebend für die Zuordnung zu einem Monat war der Samstag als Hauptspieltag. Fiel der Samstag auf einen Monatsersten habe ich die Freitagsspiele zum neuen Monat und umgekehrt Sonntagsspiele an einem Monatsersten zum vorhergehenden Monat gerechnet. Da es im Mai nur noch einen Spieltag gab, habe ich diesen mit den Spielen im April zusammengelegt.

    Die Zuschauerbilanz sollte mit etwas Vorsicht genossen werden. Warum?

    Zuschauerzuwachs:
    Obwohl der (knapp) größte Teil (25 zu 24) der Vereine welche schon im vergangenen Jahr der 3.Liga angehört haben einen Zuschauerrückgang zu verzeichnen hat, langt es am Ende zu einem Plus von 9,1% (siehe unten) für die Liga insgesamt. Einen ganz wesentlichen Anteil an diesem Plus hat offensichtlich der Handball SV Hamburg. Auch die ohnehin zu den publikumsstarken Vereinen zählenden Mecklenburger Stiere, Eintracht Hildesheim und Großwallstadt konnten deutlich zulegen und so Verluste bei weniger gut besuchten Vereinen mehr als ausgleichen. Zu den Vereinen mit Zuschauerrückgang zählen nicht ganz überraschend auch die Absteiger aus der 2.BL. Trotzdem sind die Zahlen zumindest in Dormagen und Hagen für die dritte Liga nicht gerade schlecht (und erst recht nicht für die Staffel West). Schließlich haben auch einige der weiteren (außer Hamburg) Zugänge aus den Oberligen die Absteiger aus der Vorsaison (publikumsmäßig) mehr als ersetzt.

    Der Auswärts-Durchschnitt der Vereine:
    Dieser hängt zu einem guten Teil auch davon ab zur rechten Zeit am rechten Ort zu spielen. Beispiele:
    Staffel Nord: Da hatte DHK Flensborg gleich zweimal Glück. Zunächst beim Spiel gegen den Handball SV Hamburg vor mehr als 8000 Zuschauern, dann auch noch beim Spiel gegen SG F/H II vor mehr als 3000 Zuschauern. Bei beiden Gastgebern gab es solche Zahlen sonst nicht annähernd. Umso bemerkenswerter ist insofern Rang zwei des Handball SV Hamburg bei der Auswärtsbilanz. In der Staffel wie auch insgesamt. (Für die Auswärtszahlen habe ich bewusst auf eine extra Tabelle verzichtet)
    In der Staffel Ost wird die Auswärtsbilanz von Kirchzell durch das Spiel gegen Großwallstadt in Aschaffenburg aufgehübscht.
    Ahlener SG: mit der sportlichen Talfahrt sanken auch die Zuschauerzahlen (blieben für die Staffel West dennoch gut) - wer zu Saisonbeginn dort spielte hatte für seine Auswärtsbilanz also einen kleinen Vorteil.

    Die Monatsbilanzen der Staffeln:
    Mehr als von der Jahreszeit hängt der Publikumszuspruch augenscheinlich davon ab, ob im fraglichen Monat eher die zuschauerstarken oder die zuschauerschwachen Vereine Heimspiele hatten. Dazu später noch etwas mehr. Auch hier ein Beispiel aus der Staffel Nord: von den gut 24TSD Zuschauern im Dezember war mehr als ein Drittel bei einem einzigen Spiel (Hamburg vs. Flensborg, 8.555 Zuschauer)!

    Der Heim-Durchschnitt der Vereine:
    Auch dieser kann durch ein einziges gut besuchtes Spiel erheblich verfälscht werden. Ein extremes Beispiel: das Heimspiel der SG F/H II gegen Flensborg. Zu diesem einen Spiel (war kombiniert mit dem Heimspiel SG F/H mA vs. Kiel mA in der JBLH) kamen mehr Zuschauer als in den übrigen 14 Heimspielen der SG F/H II zusammen!

    Wegen der oben genannten Beispiele habe ich für die 4 Staffeln jeweils auch noch eine Berechnung durchgeführt bei welcher ich das jeweils best- und schwächst-besuchte Spiel gestrichen habe. Die Zahlen sind also um einen möglichen Sondereffekt durch ein einzelnes besonders gut oder besonders schlecht besuchtes Spiel bereinigt. Erwartungsgemäß sinkt dadurch bei fast allen Vereinen der Zuschauerschnitt. Überwiegend sind die Abweichungen eher gering, in einigen Fällen aber durchaus bemerkenswert. So sinkt beispielsweise der Schnitt der schon oben erwähnten SG F/H II gleich um 48,5%, jener der SG PF/Eutingen um 19,9%.

    Diese (bereinigten) Tabellen zeigen noch etwas sehr schön: Die Vereine hatten den jeweiligen besten bzw. schlechtesten Publikumszuspruch in ganz unterschiedlichen Monaten. Schon innerhalb der Staffeln ist das Bild äußerst heterogen, vergleicht man dann auch noch die Staffeln wird es völlig diffus. Aufgrund dieser Zahlen halte ich es für einen Mythos dass ein bestimmter Monat ein besonders guter 'Handball-Monat' sein soll. Einige Vereine hatten ihren besten und schlechtesten Besuch sogar in ein und demselben Monat. Beispiele: Aurich (Oktober), Bernburg (April/Mai), Groß Umstadt (Dezember), Korschenbroich (November), Oftersheim/Schwetzingen (November).

    Falls sich nun jemand über die gelb markierten Vereine wundert: das sind Zuschauerzahlen die mir einfach nicht gefallen. Ich habe dafür den bereinigten Schnitt der Staffel mit dem schlechtesten Durchschnitt verwendet und davon zwei Drittel berechnet. Also den bereinigten Schnitt der Staffel West (394) und davon 2/3 = 263. Vereine mit einem bereinigten Schnitt von weniger als 263 Zuschauern sind daher gelb markiert.

    Warum? Ich bleibe bei der Staffel West: Dort ist Langenfeld bereits abgestiegen, Volmetal hat immerhin noch eine Chance in den Relegationsspielen. Sowohl Langenfeld als auch Volmetal haben einen Zuschauerschnitt der (etwas) höher ist als der vom Lemgo II, Gummersbach II und Minden II zusammen! In der Staffel Ost steigt Groß Umstadt mit einem Schnitt von 589 ab, während Burgdorf II mit gerade mal 188 Zuschauern in der Liga bleiben darf. Mir ist geradezu ein Stein vom Herzen gefallen als Ahlen (681) und Gelnhausen (732) den Klassenerhalt am letzten Spieltag geschafft hatten!

    Was ich mir wünschen würde: Vereine mit einem (bereinigten) Publikumsschnitt von weniger als 2/3 des bereinigten Schnitts der zuschauerschwächsten Staffel bekommen am Ende der Saison eine "Gelbe Karte". Und so wie im Spiel die dritte Zeitstrafe den Ausschluss bedeutet, könnte dann auch bei den Zuschauerzahlen die dritte Gelbe Karte in Folge (in aufeinanderfolgenden Spieljahren) den Ausschluss, sprich Zwangsabstieg bedeuten.

    Vor Mini-Kulissen wie bei Minden II oder auch Burgdorf II zu spielen kann deren eigenen Jungs eigentlich keinen richtigen Spaß machen und den Gäste-Teams auch nicht. Das soll übrigens kein Plädoyer sein die 'Zwoten' generell aus der 3. Liga zu verbannen! Als Gäste sind diese ja durchaus gerne gesehen. Und es sind ja auch nicht nur diese Nachwuchsteams von schwachen Zuschauerzahlen betroffen.

    Jedenfalls wäre ich sehr gespannt darauf was für Ideen die Vereine entwickeln - wenn sie es denn müssten - um mehr Publikum in die Hallen zu bekommen. Von diesen Ideen könnten am Ende durchaus alle profitieren!

    PS: Man kann alles nicht oft genug ankucken!
    Eben habe ich erst bemerkt dass ich den prozentualen Zuwachs bzw. Rückgang bei den 'Alt'-Drittligisten und Staffeln natürlich anders hätte berechnen müssen, nämlich mit der Saison 2015/16 als Basis. Bei Pfullingen ist mir das aufgefallen als ich die Tabelle vorhin nochmal angesehen habe. Das ist in der neuen Tabelle korrigiert. Der Zuwachs für die Liga erhöht sich damit auf 9,1%. Bei den Vereinen ändert sich beispielsweise der Rückgang bei Krefeld von -10% auf -9,1%, der Zuwachs bei Burgwedel von 3,8 auf 3,9%. Bei einigen Vereinen fällt der Unterschied auch größer aus. Es ändert sich jedoch nichts an den absoluten Zahlen, auch nicht daran dass die knappe Mehrheit der 'Alt'-Vereine einen Rückgang zu verzeichnen hat. Entschuldigt bitte!

    Nach den zahlreichen Entscheidungen der letzten 2 Wochen und der Bekanntgabe durch den DHB dass - außer den Vertretern aus der OL Ostsee-Spree - alle aufstiegsberechtigten Oberligisten (Nordrhein: Regionalliga) auch aufsteigen wollen, ist es allerhöchste Zeit für ein Update auch hier. Den Startbeitrag habe ich entsprechend aktualisiert.

    Also nach meinem Stand ist Eisenach für dieses Jahr raus, da sie zwei Spiele in der JBLH Ost abgesagt haben. Zumindest steht es so in den DfB, dass dies die Folge wäre.

    Du hast mich falsch verstanden, §25.1 steht außer Frage, aber es gibt immer wieder Überraschungen . . .

    Ich unterstelle mal, dass Eisenach ärztliche Atteste für den krankheits-/verletzungsbedingten Ausfall einer sehr hohen Zahl von Spielern beigebracht hat. Dass auch solche Spiele als verloren gewertet werden ist normal. Eisenach zusätzlich von der Quali auszuschließen empfinde ich aber tatsächlich ein bisschen als Doppelbestrafung - zumal im Jugendbereich. 'Bestraft' wird hier auch gleich noch der nachrückende Jahrgang. Und Spiele wie das von pko schon erwähnte 46:5 können ja nicht wirklich im Sinne des Sports sein.

    Es ist in 25.1 der DfB ausdrücklich von "Schuldhaftes Nichtantreten..." die Rede. Und in 50(1) der SpO heißt es:

    "(1) Für eine Mannschaft ist ein Spiel in folgenden Fällen mit 0:2 Punkten und 0:0 Toren als verloren zu werten:
    a) wenn sie das Spiel absagt oder schuldhaft (unentschuldigt und/oder ohne stichhaltigen Grund) nicht antritt;"

    Insofern könnte man in Bezug auf die Quali vielleicht Gnade walten lassen.

    Dann macht die Abstiegsrelegation ja doch einen Sinn und wird nicht zur reinen Spaßveranstaltung.

    Eine Spaßveranstaltung war das noch nie. Hat ja beinahe schon Tradition dass nicht alle 14ten absteigen müssen. Mal abgesehen von der Startsaison der 3.Liga, nach welcher durch Einführung der Eingleisigkeit der 2.BL viele Vereine von dort hinzu kamen, gab es das jedes Jahr. Diese Vereine haben den Klassenerhalt schon mal in der 'Nachspielzeit' geschafft:

    Saison 2011/12: VfL Eintracht Hagen, HSG Pohlheim

    Saison 2012/13: ART Düsseldorf

    Saison 2013/14: VfL Fredenbeck, VfL Gladbeck, SV Salamander Kornwestheim

    Saison 2014/15: TuS Fürstenfeldbruck

    Saison 2015/16: TSG Haßloch, HSG Gummersbach-Derschlag (VfL Gummersbach II)

    Saison 2016/17: ?

    Gespielt wird am 13./14.05.2017 beim Vertreter der Staffel West. Sofern alle Tabellen-14ten teilnehmen spielen zunächst "Ost" gegen "Süd", danach "West" gegen "Nord". Zur Bestimmung einer Rangfolge ggf. noch die beiden Sieger, danach die Verlierer gegeneinander. Das Spiel der Sieger gegeneinander könnte entfallen wenn zu dem Zeitpunkt schon feststehen sollte dass mindestens 2 Vereine in der Liga bleiben können.

    (zwei Plätze bleiben unbesetzt?)

    Jap! Vergangene Saison gab es sogar nur einen und dann gescheiterten Interessenten (Budenheim)

    Hessen, 29.4. in Melsungen: mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, HSG Wettenberg, HSG Bachgau, in unbekannt Wallau/Massenheim, Eintracht Baunatal, Eintracht Wiesbaden.

    Dann packe ich die Jungs auch noch mit auf die Karte. Gruppe A (mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen, HSG Wettenberg, HSG Bachgau) spielt übrigens in Melsungen, Gruppe B (Wallau/Massenheim, Eintracht Baunatal, Eintracht Wiesbaden) in 65719 Hofheim.

    Beim Quali-Bereich 2 fehlte mir direkt ein Name. Was ist mit Eisenach?

    Ein paar Entscheidungen hat das vergangene Wochenende schon gebracht:

    In der 2.BL kann Empor Rostock auch rechnerisch die Klasse nicht mehr halten, also in der kommenden Saison die 3.Liga bereichern.

    In der Staffel West steht Neuss (künfitg in Spielgemeinschaft mit ART Düsseldorf als HC Rhein Vikings unterwegs) als Meister fest. Sowie es seitens der HBL offiziell grünes Licht für den Aufstieg gibt wird Neuss aus der Karte verschwinden.

    In der Staffel Süd kann die TGS Pforzheim nicht mehr mindestens Zweiter werden, der Aufstieg war aber laut Verein schon etwas vorher nicht mehr das Ziel. Ebenso in der Staffel Süd kann SV 64 Zweibrücken nicht mehr mindestens 14ter werden, wird die 3.Liga also verlassen und fehlt deshalb ab sofort in der Karte.