Beiträge von wolferl63

    Ich dachte, das mit der Immunität nach infektion ist noch gar nicht so klar. Auch von Unklarheit über Spät- und/oder Langzeitfolgen habe ich gehört.


    Das mit der Immunität _kann_ schlicht auch noch nicht klar sein, dafür ist dieses Virus einfach noch zu jung. Auch bei Spät- bzw. Langzeitfolgen gibt es zwar Auffälligkeiten, es wird aber noch Monate, teilw. Jahre dauern das aufzuarbeiten und Zusammenhänge zu belegen oder auszuschließen.

    Habe ich auch gehört. Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben. Mit so was werden die Leute auch verrückt gemacht.


    Nein, es wird nicht "Jeden Tag wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben"! Es gibt aber einfach jeden Tag neue Erkenntnisse - oder eben auch nur Auffälligkeiten - die erstmal eingeordnet und überprüft werden müssen. Und das dauert nunmal, auch Jahre. Zumindest wenn es seriös gemacht werden soll. Die mit den schnellsten Antworten sind nicht automatisch auch die mit den richtigen Anworten. Im Gegenteil.

    Saulgau war mal zu meiner Zeit eine Nummer :) Ich hab es korrigiert.


    Ich meine in der Jugend mal gegen Saulgau gespielt zu haben ist ein paar Jahrzehnte her :cool:

    Ich denke die Staffeln werden mal eingesteilt, ich gehe auch von 5 aus, und dann wird im Juli verkündet das frühestens im Januar 2021 angefangen werden kann.

    Es wird mit 4 Staffeln a 18 Teas geplant

    Unter den jetzigen Umständen, sollte mal wieder gespielt werden, sind wir aus Zeit- und Kostengründen klar für 5 x 14er Staffeln.


    Der DHB steht ja mit der Zahl von 72 Vereinen im Wort - das lässt sich schlecht durch 5 teilen. 6 Staffeln hätten aber ein Thema sein können. Wären 22 Spieltage in den Staffeln plus 3 um die beiden Aufsteiger zu ermitteln. Würde selbst bei einem Saisonstart im Januar noch mit ach und krach durchzuprügeln sein.

    Mich würde mal interessieren, wie "Wolferl63" auf 71 kommt. Ich rechne da ganz anders:
    64 Teams in der 3. Liga, abzüglich 4 Aufsteigern in die 2. Liga. Minus Nußloch, Neusses/Düsseldorf und Leichtinger TV. Das ergibt 57 Teams + 12 Aufsteiger aus der Oberliga in Summer 69 Teams. Oder ?

    Zum Zeitpunkt meines Posts war von einer Insolvenz (der Spielbetriebs GmbH) in Leichlingen noch nicht die Rede. Die Spielberechtigung ist an den Verein zurückgegangen, nach meiner Kenntnis hat der Verein bislang nicht erklärt auf die Spielberechtigung zu verzichten. Daher kann Leichlingen auch (noch) nicht gestrichen werden. Vergessen hast Du die HSG Krefeld die aus der 2.BL dazukommt. Es sind also zunächst mal 71 Vereine.

    Ich komme auch bei den Nachrückern auf ein anderes Ergebnis (von der vorläufigen Empfehlung der Spielkommision der 3. Liga):

    [Blockierte Grafik: http://www.bliga.info/bl2_image/liga3nachr.png]

    Dass es auf den Rückstand zu den ersten Aufstiegsberechtigten ankommen soll - davon habe ich erst gestern gelesen. Könntest Du bitte das Dokument verlinken mit der Ziffer C? Ich habe das bisher noch nicht entdecken können. Danke!

    Und "SG Saulgau" ist definitv falsch. SG Saulheim wäre korrekt. [ursprünlicher Post von longdrink korrigiert]

    Das war etwas zäh in diesem Jahr. An den ersten Spieltagen Saison fehlten auf den Seiten des DHB die Angaben zum Publikum komplett – wurden dann aber noch nachgetragen. Auch in der Folgezeit fehlten die Zahlen – zumindest gefühlt – häufiger als in den Vorjahren. Wie üblich habe ich dann in den Internetauftritten der Vereine recherchiert bzw. nach Presseberichten gesucht. Besonders letzteres war wenig ergiebig, weil immer mehr hinter Bezahlschranken verschwindet.

    Bei 11 fehlenden Spielen und einem Spiel mit nicht plausibler Publikumszahl habe ich schließlich direkt bei den Vereinen angefragt. Postwendend Antwort bekam ich dabei von den Bergischen Panthern (2*), dem TuS Volmetal (2*), der TGS Pforzheim, dem TV Plochingen, den Dataliners Burgwedel, dem HC Elbflorenz II und schließlich vom TuS Spenge.

    Keine Antwort gab es leider von den Rhein Vikings, dem SCM II und Füchsen Berlin II.

    Die Staffel Nord-West hat in 2019/20 deutlich von den Publikumsstarken Zugängen aus Aurich, Wilhelmshaven und Hagen profitiert. In der Staffel Nord-Ost wurden die erheblichen Rückgänge in Schwerin, Hildesheim, Oranienburg und Potsdam durch den starken Zuwachs in Rostock kompensiert.

    Ebenfalls hervorzuheben der enorme Zuwachs bei der HSG Bieberau/Modau (57,4%)! Mit Zuwächsen von rund 20% und mehr dürfen sicher auch Pfullingen, Fürstenfeldbruck, Wetzlar II und Oftersheim/Schwetzingen zu den Gewinnern gezählt werden.

    Sichtbar keinen Gefallen getan hat sich die 3.Liga mit Spielen im Januar, parallel zur Drei-Länder-EM. Schon durch die Insolvenzen von Nußloch und Rhein Vikings und erst recht natürlich durch Corona sind die Zahlen nicht so besonders aussagekräftig, ich wollte sie euch aber trotzdem nicht vorenthalten.

    Edit vom 14.05.2020: bei den Füchsen Berlin II war ich um eine Zeile verrutscht. Tatsächlich muss es dort bei Publikumsdurchschnitt "-4,9%" heißen. Ich hänge das korrigierte PDF neu an.

    Trotz des Abbruchs der Saison eine kleine Publikumsbilanz. Im Monatsvergleich sticht natürlich der Dezember heraus. Rechnet man allerdings die Weihnachtsspiele von Hamburg (vs. Ferndorf) und Hamm (in Dortmund gegen Gummersbach) heraus sinkt der Schnitt auf 'nur' noch 1927 – was dann allerdings trotzdem noch den besten Durchschnitt im Vergleich der Monate bedeutet.

    Die genannten Spiele 'schönen' natürlich auch die Auswärtsbilanzen von Gummersbach und Ferndorf. Ferndorf rutscht ohne das Spiel in Hamburg mit einem Schnitt von 1740 ins Mittelfeld; Gummersbach dagegen bleibt auch ohne das Spiel in Dortmund der zugkräftigste Verein der Liga (2125) – hätte allerdings noch bei den drei nach Publikumszuspruch schwächsten Vereinen anzutreten gehabt.

    Im Schnitt hat die Liga fast 200 Menschen mehr in die Hallen locken können als im Vorjahr. Umso bedauerlicher, dass die Saison abgebrochen werden musste. Nur am Rande: die HBL weist für Rimpar 24 BesucherInnen weniger aus als es nach der Summe der Einzelspiele sein sollten (Stand heute), und bei dem von der HBL insgesamt ausgewiesenen Schnitt muss sich wohl ein Tippfehler eingeschlichen haben.

    Wenn ich mir aber anschaue wieviele freie Wochenenden es beim WHV in dieser Saison allein in der Rückrunde gegeben hätte, da sollte es ja überhaupt keine Problematik darin geben 4 oder sogar 6 Spieltage mehr dazustellen.


    Und wo bringst Du die 4 oder 6 Spieltage mehr unter wenn in diesem (Kalender)Jahr gar nicht mehr gespielt werden kann oder es im Herbst eine Unterbrechung von mehreren Wochen gibt? In diesem Jahr werden beispielsweise (hoffentlich) viele Dauerkartenbesitzer auf Rückforderungen verzichten. Ein zweites Mal werden sie das eher nicht tun.

    Ich hielte es eben für klüger von vornherein mit weniger Spieltagen zu planen, dafür aber einigermaßen sicher sein zu können dass diese auch stattfinden. Läuft es besser als befürchtet könnte man immernoch an einen nachgeschalteten Pokalwettbewerb denken.

    Mit Verlaub liebe Freunde des Handballs, aber einen allgemeinen Corona-Thread gibt es bereits. Der Themeneröffner hatte gezielt die Frage gestellt: "Wie werden die Vereine das wirtschaftlich überstehen?"

    Ein erster Verein, Drittligist immerhin, so wie es aussieht, schon mal gar nicht: Insolvenzantrag: Was wird aus dem Leichlinger Handball?

    Also: welche Ideen werden wo entwickelt um trotz allem Gelder zu akquirieren oder eben einzusparen? Wo kann tatsächlich - nach euren Einschätzungen - gespart werden (wo hätte schon in der Vergangenheit gespart werden können), wo nicht? Wo liegt die Grenze bei Einsparungen? Wo könnten zusätzliche Gelder eingenommen werden (vielleicht Felder die bisher vernachlässigt wurden)? U.s.w.

    Das sollte, mutmaßlich, der Sinn dieses Threads sein, _nicht_ ab wann es einen Impfstoff gibt etc.

    Ich persönlich kann mir aber auch vorstellen, dass in der kommenden Runde, wenn gespielt wird, die Mannschaften in fünf Gruppen aufgeteilt werden. Somit könnten einige Spieltage gespart werden.

    Bei 5 Staffeln hättest du dann aber auch gleich 5 Staffelsieger - von denen nur 2 aufsteigen dürfen. Das ist bei 4 Staffeln besser handlebar. Spieltage einsparen kann man auch durch einen entsprechenden Modus. Z.B mit einer Vorrunde in 2 9er-Gruppen = 16 Spiele/18 Spieltage, danach eine obere und zwei untere Finalrunden (gemischt aus den beiden Vorrundengruppen) mit je 6 Teams. Wird nur gegen die Teams der Nachbargruppe gespielt kommen nochmal 6 Spiele/Spieltage dazu, in der Summe also 22 Spiele/24 Spieltage. Zur Not könnten nach der VR auch nur die Gleichplatzierten der beiden Gruppen noch gegeneinander spielen. Dann wäre die Saison auch mit 18 Teams schon nach 20 Spieltagen regulär zu Ende gebracht. Aber das ist nur _ein_ Beispiel!


    Ich bin ziemlich sicher dass es in der nächsten Saison, egal wann sie stattfinden kann, keine 72 Teams geben wird.

    So oft wie du den Teufel seit Corona (leider zurecht) an die Wand gemalt hast dürftest du inzw. eine schöne Selbstportrait-Tapete haben ;)

    Edit: ich habe ein "r" gekauft (danke Mike)

    Auch wenn die Saison 2019/20 jetzt abgebrochen wurde, wird es noch etwas dauern bis über die künftige Staffeleinteilung wenigstens spekuliert werden kann. Die Meldefrist wurde ja bekanntlich auf den 15. Mai verlegt. Bis dahin kann bezüglich Verzichten, Rückzügen aber evtl. auch juristischen Entscheidungen noch eine Menge passieren. Müssen die Bundesligisten den Rotstift ansetzen, könnte es für die eine oder andere Zwote eng werden oder es kurzfristig noch zu Kooperationen kommen (müssen).

    Angestrebt wird eine Ligenstärke von 72 Teams, davon dürften im Moment 71 bereits feststehen. Bei den normalerweise nachrückberechtigten Vereinen führt nach meiner Rechnung Usedom Cloppenburg das Tableau an: siehe (neuer) Anhang. Bei Pohlheim komme ich auf eine anderes Ergebnis al HandballWorld, dürfte aber am Ende ohnehin keine Rolle spielen.

    Eine Staffeleinteilung wird es wohl geben, ab wann dann auch gespielt werden kann steht in den Sternen. Gespannt bin ich deshalb auf den Modus in dem gespielt werden soll. Bei 18 Teams pro Staffel würde man unter normalen Umständen an 34 Spieltage denken. Die Umstände sind aber nicht normal und daher hielte ich das für extrem gewagt.

    Alle Entwicklungen, insbesondere Erkenntnisse in/zu diesem Thread: Wer will eigentlich 19/20 aufsteigen?
    lasse ich natürlich möglichst schnell in die Karte einfließen.

    Handball 3.Liga M 2020/21 – Teilnehmerfeld / Staffeleinteilung

    Die Liste der möglichen Nachrücker ist inzw. deutlich geschrumpft, siehe Anhang

    Saisonabbruch? - Wie wäre zu verfahren?

    Seit einigen Stunden ist ja nun die "Katze aus dem Sack".Was mir vollkommen fehlt: eine Härtefallregelung.

    Verzichte mal außer acht gelassen, nur die augenfälligsten Härtefälle:

    Coburg/Essen/Bietigheim/Gummersbach/Hamm/N-Lübbecke in Liga 2.

    Dessau / Rostock in Liga 3.

    In den Oberligen M:
    Habenhausen/Cloppenburg
    Stralsund/Usedom
    Günzburg/Bayreuth/Landshut
    PF-Eutingen/Konstanz II/NeuhausenF./Bad-Bad/Söflingen
    Burgenland/Delitzsch
    Hamm II/Loxten

    Oberligen F:
    Würm/Erlangen
    Buchholz II/Mönkeberg
    Lumdatal/Kriftel
    Prenzlau/Schwerin/Rostock

    Gerade die Oberligen wären schon Aufgabe des DHB gewesen. Die LV können dem DHB ja nicht vorschreiben wieviele Vereine er in die 3.Liga aufzunehmen hat. Wenn es dumm läuft werden das jetzt Gerichte tun. Wäre vermeidbar gewesen.

    Komplette Annullierung insofern, als das man andernfalls ohne Absteiger keine einheitliche Wertung der Plätze hätte (oben wertest du und unten nicht?). Aber auch hier scheint es ja, wie erwähnt, rechtliche Probleme mit der Spielordnung zu geben.


    Haben Vereine ein Problem damit, wenn sie absteigen müssen? Ja.
    Haben Vereine ein Problem damit, wenn sie aufsteigen dürfen? Nein.

    Du lässt also nur Mannschaften aufsteigen, die es aus eigener Mannschaft noch schaffen könnten?


    Vermutlich Tippfehler Deinerseits. Ja, es sollen nur Mannschaften aufsteigen die es aus eigener Kraft geschafft haben könnten.

    das Nußloch und Rhein Vikings in der dritten Liga eh schon Absteiger wären,


    Das hatte ich berücksichtigt. Ist inzw. aber obsolet (siehe https://www.dhb.de/de/redaktionsb…3-spielbetrieb/)

    Härtefälle sind halt schwer zu definieren,


    Ich habe es zumindest versucht

    Natürlich nicht optimal, aber was soll man machen?

    aber auch da stellte sich wieder die Frage, was man genau werten will (aktuelle Tabelle, Hinrunde etc.).

    für mich stellt sich sowohl ohne als auch mit Absteigern die Frage, ob man die jetzige Tabelle, die vom Ende der Hinrunde oder sonst irgendwas nimmt.


    Sei mir bitte, bitte nicht böse, aber der Titel des Threads lautet "Saisonabbruch - Wie wäre zu verfahren?"
    Der Sinn dieses Threads besteht doch nicht darin diese Frage möglichst oft zu wiederholen, sondern darin Antworten anzubieten...

    Im Grunde bliebe so nur die Annulierung der kompletten Saison


    Aus welchem Grunde?

    Die aktuelle Tabellensituation in Liga 2 zu nehmen, macht keinen Sinn, da die Mannschaften komplett unterschiedliche Restprogramme haben.

    Man kann ja schlecht Nordhorn den Klassenerhalt schenken und z.B. Bietigheim, die knapp hinter den Aufstiegsplätzen stehen und sich nach schlechtem Saisonbeginn gesteigert haben, die Chance auf den Aufstieg verwehren.


    Meinst Du nicht, dass Du Dir da selbst widersprichst? "Die aktuelle Tabellensituation in Liga 2 zu nehmen, macht keinen Sinn" und "Man kann ja schlecht Nordhorn den Klassenerhalt schenken und z.B. Bietigheim, die knapp hinter den Aufstiegsplätzen stehen und sich nach schlechtem Saisonbeginn gesteigert haben, die Chance auf den Aufstieg verwehren." - ja welche Tabellensituation sollte man denn dann nehmen? Die Hinrunde, als Bietigheim noch nahe der Abstiegsränge war?

    Europacupplätze und CL könnte man ja einfach durch EHF vergeben lassen...


    Und inwieweit würde das für Klarheit in der Abstiegszone der ersten Ligen und generell für die 2. und 3. Ligen sorgen? Gar nicht. Es geht doch nicht nur um eine einzelne Liga, und erst recht nicht um einzelne Vereine.

    M.E. kann man nur eine Tabelle nehmen bei der alle Teams die gleiche Anzahl von Spielen hat. Das ist bei der jetzigen nicht der Fall.


    Richtig! Was wäre Dein Vorschlag um dieses Problem zu lösen?


    Das glaube ich auch nicht unbedingt, jedoch glaube ich eben auch nicht, dass Handball-Profis, die jetzt nach Corona mit dem Handball aufhören und in der freien Wirtschaft ihr Glück versuchen wollen, dort mehr verdienen als sie auch nach Corina mit dem Handball verdienen können. Ich sag es mal ganz direkt: es wird kaum ein Unternehmen in der jetzigen Situation auf einen Ex-Handball-Profi ohne jegliche Berufserfahrung gewartet haben und diesem dann mehr Gehalt zahlen als jemandem, der in dem Beruf schon die ein oder andere Erfahrung sammeln konnte. Ich glaube, dass Gehaltseinbußen unvermeidbar sind, aber sich die Spieler mit einem Berufswechsel nicht besser stellen als wenn sie weiter Handball spielen würden.

    Glück auf
    smoerf

    Ich hatte nur Bauchweh bei Deiner Formulierung "Wenn jemand, der als Handballprofi z.B. 25.000 Euro Brutto verdient...". Das klang für mich so als ob das für Dich der 'Normalfall' wäre. Ist es sicherlich nicht. Bei allem anderen was Du schreibst bin ich völlig Deiner Meinung!


    In Polen gibt es keinen Abstieg!
    Noch in keinem Landesverband und keinem Europäischen Verband gibt es bisher einen Abstieg!!

    Es geht zunächst um die Frage ob ein anderer Verband ebenfalls die Tabellen 'eingefroren' hat. Das hat der polnische Verband. Ob auf Basis dieser Tabellen auch über Auf- und Abstieg entschieden werden soll steht auf einem anderen Blatt.

    Unabhängig davon, ob die Lösung jetzt fair ist oder nicht, halte ich es für ein Unding, einen Alleingang zu machen. Wir brauchen eine deutschlandweit einheitliche Lösung, wie auch immer die ausfallen mag, und zwar für Senioren und Jugend.

    Halte ich grundsätzlich für richtig! Muss/kann aber vielleicht nicht für die Jugend und bis in die untersten Kreisklassen so gehandhabt werden.

    Wenn ich das als Argumentationsgrundlage nehmen müsste, dann würde das die Entscheidung aber doch eher bestätigen.

    Der Tabellenführer hat 5 Punkte Vorsprung, ist die beste Auswärtsmannschaft mit noch ausstehenden Auswärtsspielen gegen die beiden Tabellenletzten. Von den Heimspielen sollten auch 2 Siege machbar sein, dann ist der Drops gelutscht.

    Am Tabellenende sind die letzten 3 auch in den Heim-/Auswärtsbilanzen unter den letzten 3, Obernburg hat punktgleich mit Gr.-Umstadt nur eine maginal bessere Tordifferenz. Dafür hat Gr.-Umstadt als deutlich bessere Heimmannschaft noch 4 Heimspiele, die durchaus machbar sind, u.a. auch gegen Vellmar.

    So ganz sehe ich hier keine Umstände, welche die Position des HHV schwächen. Aber es ist tatsächlich so, dass man es in diesem Fall gar nicht richtig machen kann. Annuliert man die Saison, dann gehen die jeweiligen Tabellenführer in die Luft. Und alle, die jetzt auf einen prognostizierten Saisonendspurt setzen, haben m.E. eine noch viel dünnere (hypothetische) Argumentationslinie. In meinen Augen ist dann in der Tat, die über den größeren Zeitraum der Saison positiv erbrachte Leistung als Tabellenführer mehr wert, als die negative Performance auf einem Abstiegsplatz. Das ist für mich sportlich gesehen fairer.

    gummiball: alles nachvollziehbar was Du schreibst! Ich hätte mir vom HHV aber so etwas gewünscht wie: Wir haben die Möglichkeiten "A", "B", "C" und "D" in Betracht gezogen und uns dann wegen Erstens, Zweitens, Drittens für Möglichkeit "C" entschieden.

    Ich habe hier Saisonabbruch? - Wie wäre zu verfahren? versucht verschiedene Möglichkeiten aufzuführen und ebenso versucht Pro und Contra zu sammeln - ohne Wertung zunächst!

    Gibt es in Europa noch einen Verband der so entschieden hat?


    Soweit ich das verstanden habe wird es Polen genauso gehandhabt: Polnische Superliga mit Saisonabbruch

    In dieser Zeit werden Tausende Entscheidungen getroffen, von denen wir alle hoffen und glauben, dass sie die richtigen sind. Und die Allermeisten von uns sind froh, diese weitreichenden Entscheidungen nicht selbst treffen zu müssen.


    Wie wahr!


    Allerdings: gerade wenn ich mir die Oberliga der Männer in Hessen ankucke, mit einer unterschiedlichen Zahl an Spielen, erst recht bei den Heim- und Auswärtsspielen, dann vermisse ich eine Begründung warum man sich so und nicht anders entschieden hat. Kommt es zu juristischen Auseinandersetzungen wird man begründen _müssen_.

    Sven weist in seinen Tabellen Heim- und Auswärtsspiele dankenswerterweise getrennt aus:
    HHV Oberliga Männer

    Wenn jemand, der als Handballprofi z.B. 25.000 Euro Brutto verdient und nach der Krise dann nur noch 50%, also 12.500 Euro Brutto erhält,

    Und selbst die die nur 10.000 Brutto haben, haben danach bei einer Minderung um 50% noch 5000 Brutto.

    Hier gibt es geschätzte Zahlen zu einigen deutschen Nationalspielern:
    Verdienst von Nationalspielern

    Ich denke mal, dass der weit größere Teil der Erstligaspieler den 5-stelligen Bereich nicht erreicht..