Beiträge von wolferl63

    Also es wird jetzt schon wieder sehr viel vom worst case aus argumentiert.


    Wehe dem, der _nicht_ vom "worst case aus argumentiert" hatte - wenn der worst case dann blöderweise eben doch eintritt! Dann heißt es "das hätte man doch wissen können / einkalkulieren müssen"


    Wie ist denn das Ende der Pandemie definiert? Wie die magischer 50er Grenze in der Inzidenz? Oder wenn der Virus verschwunden ist?


    Weder noch. SARS-COV-2 wird uns noch Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte beschäftigen. Zum Vergleich HIV. Die Mutanten von Viren neigen dazu im Laufe der (langen) Zeit eher weniger gefährlich zu werden. Die HIV von Heute sind immernoch gefährlich genug, aber doch weniger gefährlich als vor 30 Jahren. Ausreißer nach oben in der Gefährlichkeitsskala sind aber jederzeit möglich.

    Letzteres wird wohl nicht passieren. Wenn man dann den 2. Teil von Brot und Spiele erhalten will, wird man Zuschauer wieder komplett zulassen müssen, sobald es Impfstoff gibt. Und das Restrisiko akzeptieren, sowohl gesellschaftlich als auch persönlich. Vielleicht brauchen die Veranstalter das sogar schon früher.


    Aus der Anti-Kernkraftbewegung: "Das Restrisiko ist das Risiko das uns den Rest gibt."

    Die Impfstoffe werden dazu führen, dass das 'Restrisiko' auf ein gesellschaftlich akzeptables Niveau sinkt.

    Siehe Influenza, an welcher Jahr für Jahr noch immer, im unteren fünfstelligen Bereich, tausende Menschen sterben. Sehr, sehr viele unnötig, wenn sie sich nur hätten Impfen lassen - und immer den wirksamsten zur Verfügung stehenden Impfstoff bekommen hätten. Noch sehr, sehr viel mehr könnten noch leben - wenn wir die letzten Jahrzehnte durchgängig Schutzmaßnahmen befolgt hätten wie jetzt bei SARS-COV-2. Die Influenza-Zahlen seit Beginn der Schutzmaßnahmen sprechen da eine unmissverständliche Sprache. Gesamtgesellschaftlich war das aber nicht gewollt oder nicht zumutbar, so scheint es zumindest.

    Bei SARS-COV-2 sind wir - trotz aller Schutzmaßnahmen - schon jetzt 'gut' im mittleren fünfstelligen Bereich bei den Todesopfern.

    Sowohl mRNA- wie auch Vektor-Impfstoffe lassen sich heute schneller denn je an Mutanten anpassen. Insoweit bin ich mittelfristig (2 bis 3 Jahre) sehr optimistisch. Kurzfristig rechne ich mit einer 3. Welle schon im Frühjahr, zumindest bei zu frühen Lockerungen, und einer weiteren heftigen Welle im Herbst, verursacht durch Mutanten bei welchen die Impfstoffe zunächst zu schlecht wirken, samt einem weiteren Lockdown im November/Dezember.

    Und nein, ich bin mit Karl Lauterbach weder verwandt noch verschwägert :D

    Müssten es nicht dann bis zu 85 Mannschaften sein? Aktuell 72 minus 2 Aufsteiger in die 2.Liga plus 3 Absteiger aus der 2.Liga sind 73 Mannschaften. Dazu die 12 Aufstiegsplätze aus den Oberligen wären doch 85 Mannschaften.


    So ist auch meine Rechnung

    Ja, so in etwa, aber mal abwarten, wer alles nciht überlebt, wieviele aufstiegswillige Oberligisten es gibt etc.


    Das genau ist der andere Teil der 'Gleichung'.

    Ich frage mich mit jedem Tag mehr an Lockdown/Aussetzung des Spielbetriebs, was wäre weniger schlimm:

    Dem 'Esel' (Amateurhandball, Jugendhandball - inkl. 3.Liga u. JBLH) die 'Möhre' (Restart) schon jetzt wegzuziehen - oder noch einige Wochen damit zu warten?

    Ich befürchte zwar eine "Meldeflut" für die Aufstiegsrunde (bessere Trainigsspiele kannste nicht kriegen), aber auch dafür sollte eine Lösung zu finden sein.


    Ich unterstelle mal, dass nur Vereine würden teilnehmen dürfen welche auch tatsächlich einen Lizenzantrag für die HBL2 stellen bzw. gestellt haben. Termin hierfür wäre normalerweise der 1. März. Was Mike verlinkt hat liest sich so als ob dieser Termin evtl. schon auf den 15. März verschoben wurde.
    Der Antrag ist mit gewissen Kosten und einer Bankbürgschaft verbunden - 'Spaßbewerber' dürften damit ausgeschlossen sein.

    Wer Könnte denn überhaupt Interesse haben? Zu meinen 'Verdächtigen' gehören Rostock, Vinnhorst, Hildesheim, Saarlouis, Hagen, evtl. auch Krefeld, Dansenberg und SGSH.

    komplettes ko-system


    Hatte ich vor 2 Monaten mal angeregt - stieß aber auf wenig Resonanz (#170)

    setzliste : 1-32


    Unnötig komplziert. Alle Spiele des ersten Spieltags wie angesetzt - nur eben als k.o.-Spiele usw.

    Dann kann Grönland bald ja doch noch antreten.

    Vielleicht will ja Australien, quasi als Wiedergutmachung für das Possenspiel 2015.


    Nicht ganz.

    Nachrücker WM 2021

    Seite 28. Nachrücker nur aus Europa.

    Wie läuft das in den anderen Bundesländern? Hessen, Saarland, z. B. ?


    Herzlichen Dank zunächst für Deine Infos bzgl. RLP!

    Hessen und das Saarland sind nicht das Problem - die waren schon vorher auf der Linie auf welche nun RLP eingeschwenkt ist. Das Problem sind Bayern und HH. Von dort scheint es keine entsprechenden Signale zu geben - daher weiter 3.Liga-Handball-Lockdown bis 31.01. Und bis dahin nähern wir uns schon der dritten - und hoffentlich letzten - Welle...

    Entweder 'eiskalt' Quotientenregel oder Annullierung, viel mehr bleibt kaum...

    Immerhin scheint wenistens RLP die Einordnung des DOSB übernehmen zu wollen:

    Fussball RL Südwest

    Naja, für die Kicker. Spricht aber wenig dagegen, dass das dann auch für die 3.Liga im Handball gilt.

    Nutzt nur nicht so richtig viel wenn nicht auch Bayern und HH das tun. Und glauben tue ich es natürlich sowieso erst wenn es von der Landesregierung RLP offiziell gemacht wird. Selbst dann ist noch die Frage wie lange es dabei bleibt.

    Von den anderen Problemen (Impfzentren, Bereitschaft insbesondere der berufl. eingespannten unter den gegebenen Umständen überhaupt noch zu spielen) mal ganz abgesehen.

    Die einen wollen die WM unbedingt spielen:
    Ägypten/IHF

    die anderen lieber absagen:
    u.a. TVB Stuttgart

    Wie wäre es den Modus zu ändern? Vom ersten bis zum letzten Spiel nur k.o.-Spiele, wer verliert fliegt sofort heim. Presidents-Cup natürlich auch keiner.

    Wäre nicht die WM wie sie sich Ägypten/IHF vorstellen, aber, aus deren Sicht, besser als nichts.

    Könnte das ein Kompromiss sein?

    Bei deinem Vorschlag ist mir nur nicht klar, wieviele Spiele noch durchgeführt werden?


    Naja, zunächst wären es 18 Spieltage in der Gruppenphase, abzüglich zu berücksichtigender bereits absolvierter Spiele.
    Ich habe das tatsächlich mal durchgespielt, also die Tabelle nach Quotientenregel begradigt und dann die Teams nach Setzliste verteilt. Ergebnis siehe Anhang. Die Vereine würden mit 1 bis 4 bereits absolvierten Spielen in die Grupen gehen. Kiel beispielsweise mit 4 Spielen welche auf die Spieltage 17, 15, 13 und 11 gebucht werden könnten. In Gruppe A wären insgesamt 12 Spiele bereits ausgetragen, in Gruppe B 10.

    Danach, je nach Pandemielage, Platzierungsspiele der gleichplatzierten Vereine aus den Gruppen. Also nur 2 weitere Spieltage

    Oder eben obere/untere Finalrunde mit Spielen nur noch gegen die Vereine aus der Nachbargruppe. Also weitere 10 Spieltage

    Beispiel HBW: der würde zunächst die gegen Lemgo erzielten Punkte verlieren. Sollten HBW und Lemgo Platzierungsspiele austragen würde das Spiel wieder in die Wertung genommen und nur noch das Rückspiel ausgetragen. Ebenso wenn beide Vereine in der gleichen Finalrunde landen sollten.

    Bevor ich deinen Beitrag gelesen hatte, war meine Idee die Hinrunde bis Ende März zu Ende zu bringen. Dann zwei Zehnergruppen (erste und zweite 10) bilden und die Saison einfach zuende spielen.

    Da jeder schon gegen jeden gespielt hat, ist auch klar, wer bei einem zweiten Spiel Heimrecht hat.


    Bei Deiner Idee sehe ich ein Problem. Im Extremfall könnte z.B der 10te der Vorrunde sämtliche Auswärtspiele gegen die übrigen oberen 9 Vereine gehabt haben - und hätte dann in der oberen Finalrunde nur Heimspiele. Ebenso ist das umgekehrte Extrem denkbar und eine Verein hätte nur Auswärtsspiele. Ganz so extrem würde es wahrscheinlich nicht kommen, trotzdem die Vereine am Ende eine sehr, sehr unterschiedliche Zahl an Heim- und Auswärtsspielen gehabt haben. Das könnte den Wettbewerb doch arg verzerren.

    Idee is interessant, Problem werden da aber sicher Sponsoren sein.


    Das ist sicher richtig, aber wenn die Saison womöglich nach 27 oder 30 oder 32 Spielen (pro Verein) abgebrochen werden muss entsteht dieses Problem ebenso. Betrifft natürlich auch Dauerkarten.

    Nach den jüngsten Corona- und Quaratänefällen scheint mir mir der Spielplan mit 38 Spielen pro Team (endgültig) obsolet.

    Wie also weiter?

    Meine Idee war schon vor Monaten zunächst in zwei Gruppen zu 10 Teams zu spielen.

    Das ginge auch jetzt noch.

    1. Runde sofort stoppen damit nicht Spiele gespielt werden welche am Ende aus der Wertung fallen

    2. Die Tabelle nach der Quotientenregel begradigen

    3. Zwei Gruppen nach Setzliste einteilen.
    Gruppe A: 1-4-5-8-9-12-13-16-17-20
    Gruppe B: 2-3-6-7-10-11-14-15-18-19

    4. Spiele zw. Teams die in der gleichen Gruppe landen bleiben in der Wertung und werden auf den _vorletzten_ Spieltag und vorhergehende Spieltage gebucht.

    5. Je nach Pandemielage gibt es eine obere und untere Finalrunde mit jeweils 10 Teams _oder_ es finden 'nur' noch Platzierungsspiele zw. den Gleichplatzierten der Gruppen statt. Also 1.Gr.A vs. 1.Gr.B um Platz 1 (Meister) usw. Auch hier: bereits gespielte Spiele bleiben in der Wertung, ggf. gibt es nur noch die Rückspiele.

    Kein Neustart bei 'Null'! Von den bereits gespielten Spielen sollen so viele wie nur möglich in der Wertung bleiben!


    Nur ganz kurz. Ich habe dann auch keinen Bock mehr. Warum denn jetzt gleich wieder die Populismus-Keule? Corona ist nicht auf Schland beschränkt. Sind die Schweden jetzt Populisten, weil sie immer einen eigenen Weg gegangen sind oder Südkorea, Taiwan, Japan, Neuseeland, Griechenland, Portugal, Dänemark?
    Es gibt ja nun nicht nur Deutschland, die bisher ganz gut durchgekommen sind. Einige haben auch hart gedownlockt, andere haben es selektiver gemacht, mit mehr elektronischer Überwachung, was auch immer. Es gab und gibt nicht nur Deutschland mit Drosten und Lauterbach.
    Des weiteren definieren wir Risikogruppe. Ich habe da vor allem die Alten und die Heimbewohner mit im Sinn und die eher schwerer chronisch Kranken. Man kann natürlich auch jeden Bierbauch und 145: 95 Blutdruck dazu zählen, wenn man will. Aber ein Blick auf die Letalität nach Altersgruppen sollte ausreichen, um zu erkennen, dass man es mit der Risikogruppe auch übertreiben kann.


    Ich habe schon lange keinen Bock mehr. Risikogruppen _sind_ _klar_ definiert:
    Allgemeiner Corona-Thread - der 2. Versuch

    Aus. Punkt. Ende.

    Die von tatsächlichen Experten klar definierten Riskogruppen sind die _Wahrheit_. Punkt.

    "Ich habe da vor allem die Alten und die Heimbewohner mit im Sinn und die eher schwerer chronisch Kranken." - da hast Du eben schlicht und einfach zu _wenig_ im "Sinn".

    Dir gefällt nicht wie Risikogruppen definiert werden? Wie heißt es so schön: Alle haben ein Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eine eigene Wahrheit. Du dagegen dichtest die Risikogruppen so um wie es Dir in den Kram passt und wie Du meinst dass es möglichst vielen gefällt... Das ist Populismus.

    "Sind die Schweden jetzt Populisten, weil sie immer einen eigenen Weg gegangen sind oder Südkorea, Taiwan, Japan, Neuseeland, Griechenland, Portugal, Dänemark?"

    Die Schweden haben in Relation zur Bevölkerung mehr Tote als nahezu alle anderen Länder - haben dafür aber ihre Rentenkassen saniert. In Süd-Ost-Asien sind sie es - traurigerweise - gewohnt mit Epedimien umzugehen, tragen Maske und desinfizieren alles was nicht rechtzeitig auf die Bäume kommt. Neuseeland hatte einen der umfänglichsten Lockdowns überhaupt. Portugal wie Tschechien dachten es überstanden zu haben - stecken jetzt auch in Lockdowns.

    Griechenland und Dänemark sind jetzt auch wieder mit gefährlich steigenden Zahlen konfrontiert.

    Also was willst Du mir erzählen?

    Die Vorrunde hätte mit den Spielen am WE des 21./22. November abgeschlossen sein sollen. Von den bis heute geplanten 120 Spielen konnten 98 gespielt werden. Die Spieltage 7./8. und 14./15. November sind abgesagt.

    Unter den gegeben Umständen noch am gelanten Modus mit Meisterschafts- und Pokalrunde festhalten zu wollen hielte ich für weltfremd.

    Meine Meinung: Modus ändern, Termine nach der Vorrunde bis einschl. 24.01.2021 für Nachholspiele reservieren. Ab dem WE 30./31. Januar 2021 Rückrunde innerhalb der gegebenen Staffeln. Und dann kucken ob ein VF möglich ist oder auch nur ein "Final Four" der Staffelsieger (notfalls nach Quotientenregel).


    Die PM des DHB welche Du da velinkt hast ist doch sehr aufschlussreich.

    Die - aus meiner Sicht - Schlüsselsätze:

    "Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat hierzu folgende Forderung formuliert:
    „Nach DOSB-Verständnis fallen alle Kaderathlet*innen (OK, PK, NK 1 und 2) sowie die 1.-3. Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten, die vierte Liga im Männerfußball sowie nationale und internationale Sportveranstaltungen an denen professionelle Sportler*innen teilnehmen in diesem Fall unter die Definition „Profisport“.“"

    Diese "Forderung" des DOSB scheint auch Gehör gefunden zu haben, denn die Drittligisten u.a. im Handball sind, wenn ich es richtig mitbekommen habe, berechtigt Bundeshilfen wegen Corona zu beantragen. Das ist, gewissermaßen, die eine Realität.

    Die andere Realität ist die, dass in der 3. Liga (weit?) überwiegend Amateure, Vertragsamateure/Feierabendprofis, spielen.

    Als "Profiliga" nach "Forderung" des DOSB dürfte die 3. Liga weiterspielen - ohne Publikum.

    Da in dieser 'Profiliga' aber überwiegend Menschen zugange sind die hauptsächlich einen Beruf ausüben, in Ausbildung sind, einem Studium nachgehen oder noch Schüler sind, wird man sich beim DHB vermutlich primär Gedanken darüber machen was verantwortbar ist.

    Wenn Vollprofis wegen einer Ansteckung während ihrer Berufsausübung in Quaratäne müssen ist das eine Sache, wenn Amateure wegen Ansteckung während Ausübung ihres 'Hobbys' in Quarantäne müssen ist es eine ganz andere.

    Kleiner Zwischenstand: von den 180 Spielen welche bis einschl. dieses WE hätten stattfinden sollen wurden 136 gespielt, 44 also abgesagt. Besonders betroffen ist die Staffel Mitte mit nur 24 von 45 Spielen. An den kommenden beiden WE hätten, ein Doppelspieltag, weitere 108 Spiele sattfinden sollen - diese sind bekanntlich ebenfalls abgesagt. Drei Vereine hatten überhaupt erst ein Spiel (statt 5), 8 Vereine 2 Spiele und weitere 17 Vereine nur 3 Spiele.

    Also zurück zu meiner eigentlichen Frage (Startbeitrag): Neustart mit kleineren Staffeln oder weiterspielen so gut es geht und am Ende - weil nicht alle ausgefallenen Spiele nachgeholt werden können - nach der Quotientenregel werten?

    DARUM teile ich Deine Ansicht nicht, dass wegen der - durchaus realistischen- anzunehmenden zwei letzten Fallbeispiele von Dir eine Quarantäne VORSORGLICH akzeptabel wäre - am Ende des Tages eine Grundrechtsbeschränkung. DAFÜR ist, was ich aktuell per John Ionnadis´WHO Studie erfahre, die Case Fatality Rate viel zu gering!
    "Durchschnittliche Infektionssterblichkeit nur 0,23 Prozent"
    ntv


    Die CFR ist nach wie vor unklar. Regional sind die Zahlen extrem unterschiedlich. In einem Jahr wird sie besser zu beziffern sein. Aber selbst wenn sie nur bei 0,23% läge, und damit etwa auf dem Niveau der saisonalen Grippe, wäre es naiv alleine darauf zu schauen.

    Es wird immer wieder auf saisonale Grippewellen mit auch bis zu 25.000 Toten verwiesen - innerhalb eines _Zwölfmonatszeitraumes_!

    Bei SARS-COV-2 haben wir - trotz Schutzmaßnahmen! - 10.000 Tote nach nur 8 Monaten. Wieviele wären es wohl ohne Schutzmaßnahmen?

    SARS-COV-2 ist _offensichtlich_ ansteckender als die saisonale Grippe. Selbst bei gleicher CFR gibt es daher in der Summe mehr Tote.

    Hinzu kommt: COVID-19 verursacht - nicht bei allen Erkrankten aber doch bei sehr vielen - Folgeschäden die von der saisonalen Grippe nicht bekannt sind.

    Und schließlich: gegen die saisonale Grippe haben wir gut wirksame Impfstoffe - gegen SARS-COV-2 nicht.

    Bemerkenswert: bei der letzten Grippewelle mit vielen Toten bekamen die 'Kassenpatienten' nur den 3-fach Impfstoff verabreicht. Der 4-fach Impfstoff war den privat Versicherten vorbehalten. Erst die Todeszahlen haben dazu geführt dass auch Kassenpatienten den 4-fach Impfstoff erhielten und auch in diesem jahr erhalten.

    Weiß jemand was dazu ob das so korrekt ist?
    In der dort zu findenden Aufzählung sind aber Ehegatten, Lebenspartner, Kinder, die älter als sechs Jahre sind, oder Menschen die im gleichen Haushalt leben, nicht aufgeführt. Damit ist die Tragepflicht auch für Ehegatten, Paare und Familien aus dem gleichen Haushalt für weite Teile des öffentlichen Raums bereits durch die CoronaVO verbindlich vorgeschrieben.
    https://corona.karlsruhe.de/aktuell/info…oeffentlichkeit


    Corona Verordnung BaWü vom 18.10.2020

    Wenn das so ist macht das doch keinen Sinn, wenn auf Privatgelände wo man sich meist aufhält keien getragen werden muss aber draußen schin...


    Für mich ergibt das schon einen Sinn und zwar unter gleich zwei Aspekten:
    1. es soll - selbstverständlich - so wenig wie eben möglich in den privaten Raum hineinbestimmt werden. Zumal in diesem Land, zum Glück, niemand auf die Idee käme eine solche Regelung - eben Maske tragen in den eigenen vier Wänden - ernsthaft zu kontrollieren. Corona-Partys mit dutzenden Leuten sind da schon etwas ganz anderes.
    2. Vorbildfunktion, oder, umgekehrt, Nachahmereffekte vermeiden: wenn die ohne Maske rumlaufen dürfen...

    Im Kern ist es das "mit dem Virus leben lernen", mit entsprechendem Schutz der Risikogruppen,


    Wer gehört denn alles zu den Risikogruppen?
    Risikogruppen nach Bundesregierung
    Risikogruppen nach Gelbe Liste
    Risikogruppen nach Apotheken-Umschau
    Unterschiedlich formuliert, inhaltlich aber praktisch identisch.

    Ich stelle noch mal den Artikel der ZEIT HIER! rein, in dem die ZEIT als Hauptkritikpunkt nennt, dass die 3 keine anderen Lösungen nennen. Okay, es mag kein fertiger Gegenplan sein, aber das Papier enthält doch durchaus Ansätze, die man diskutieren oder einpflegen könnte.


    Wieviel Prozent der Bevölkerung gehören zu (mindestens) einer Risikogruppe? So um die 30%? Oder sogar etwas mehr - wenn ich alleine an Bluthochdruck denke?
    Wie willst Du diese Menschen so schützen, dass alle anderen keine Freiheiten aufgeben müssen? - Es ist schlicht nicht möglich!

    Vermutlich genau deshalb habe ich auch noch keinen einzigen dieser 'Experten' erklären hören wie ganz genau das denn gehen soll - weil es eben nicht geht.

    Die Behauptung/Forderung "wir müssen nur die Risikogruppen schützen" ist daher in meinen Augen blanker Populismus.

    Ich oute mich hiermit offiziell als bezüglich Profitum etwas naiv. Profisport bedeutet für mich, dass jemand sich primär eben diesem Sport widmet und von eben diesem Sport tatsächlich den Lebensunterhalt (mindestens überwiegend) bestreitet.

    Das gab und gibt es gewiss auch in der 3. Liga, nach meinem Dafürhalten aber eher als Ausnahme.

    Mein Verständnis entspricht da dem was Mike geschrieben hat.

    Alleine Vertragsgebundenheit als Indiz für Profitum zu sehen, ohne Berücksichtigung der Höhe von Zahlungsverpflichtungen - welche ja auch nur bescheidene vertraglich vereinbarte Aufwandsentschädigungen sein können -, dürfte bedeuten dass auch Ligen (weit) unterhalb der 3. Liga als 'Profiligen' bezeichnet werden müssten.

    Juristisch/fiskalisch mag das aber anders aussehen.

    Der heute verkündete Teil-Lockdown beinhaltet auch eine Unterbrechung des Spielbetriebs im Amateursport. Ich gehe davon aus, dass dazu auch unsere 3. Liga zählt.

    Nach den ohnehin schon verschobenen Spielen fallen damit, so wie es aussieht, 4 weitere komplette Spieltage weg. Wie und wann sollten auch noch diese nachgeholt werden?

    Ich denke es ist Zeit über eine Staffel-Neu-Einteilung nachzudenken. Und ich meine, es wäre nicht schlimm wenn das schnell ginge!

    Vorschlag: aus jeder der vier Staffeln werden 6 Teams herausgenommen und bilden mit 6 Teams einer benachbarten Staffel eine neue Staffel. Danach also 6 Staffeln insgesamt.

    Bisherige Staffeleinteilung:
    bisherige Staffeleinteilung 2020/21

    Neue Staffeleinteilung:
    Staffel-Neu-Einteilung 2020/21

    Ergebnisse gegen Teams mit welchen die Vereine nach Neueinteilung weiterhin in der selben Staffel sind werden mitgenommen. Die übrigen Ergebnisse gestrichen.

    Beispiel Rostock:
    Rostock spielte bisher gegen Barmbek, Füchse II, Altenholz und Magdeburg II. Rostock würde weitehin in einer Staffel mit Füchse II und Magdeburg II spielen - diese Ergebnisse würden mitgenommen, die Spiele also nicht erneut gespielt werden müssen. Die Ergebnisse gegen Barmbek und Altenholz würden gestrichen.

    Beispiel Leuteshausen:
    Die SGL spielte bislang gegen Günzburg, HBW II, RNL II und die HG O/S. Die Ergebnissen gegen RNL II und HG O/S würden mitgenommen, die Ergebnisse gegen Günzburg und HBW II gestrichen.

    Sorry @RT! Dass damit der SGL die einzigen bisher erzielten Punkte gestrichen würden ist keine Absicht!

    Nur 22 statt 34 Spieltagen und davon sogar schon ein paar Spiele gespielt. Das könnte trotz Pandemie durchgebracht werden, selbst wenn es (spätestens) im März zu einem weiteren Teil-Lockdown kommt (womit ich fest rechne).

    Was meint ihr, Neueinteilung Ja oder Nein?

    Und beim fünften hoffe ich, das in naher Zukunft vom abschließen, wegsperren und separieren weggekommen wird, um intelligentere Konzepten zu verwenden
    „Besorgniserregende Fehlentwicklungen“: Wissenschaftler zweifeln an Corona-Maßnahmen


    Dir ist womöglich nicht ganz klar was in dieser "Great Barrington Erklärung" steht. "Schutz der verletzlichen Bevölkerungsgruppen" wird gefordert. Wie ganz konkret das aussehen soll, darüber schweigt sich das Papier komplett aus. Wie sollte gerade das denn funktionieren, wenn nicht mit "abschließen, wegsperren und separieren"? Ebenso schweigt sich das Papier darüber aus wer denn alles konkret zu den "verletzlichen Bevölkerungsgruppen" gehören soll. Es sind keineswegs nur alte Menschen besonders gefährdet. Zu den besonders gefährdeten gehören auch alle mit Erkrankungen des Herzens, der Lunge, Leber, Nieren etc., an Krebs erkrankte oder Rekonvaleszenten nach Krebs. Auch ich gehöre mit meiner Thrombose im Arm zur Risikogruppe. Eine von Covid-19 ausgelöste Gefäßentzündung und der 2017 mühsam gerette Arm wäre womöglich doch noch weg.

    Wie würdest Du mich denn schützen wollen - außer durch mich "abschließen, wegsperren und separieren"? Nach dem was ich so lese scheint es eine deutliche Mehrheit der Wissenschaftler und ebenso die WHO für unethisch zu halten wie oben beschrieben zu verfahren. Ich finde sie haben recht.

    Mal ganz abgesehen davon dass bis zum heutigen Tag niemand seriös sagen kann ob das mit der Herdenimmunität bei Sars-Cov-2 überhaupt funktioniert. Hoffen kann man es, wissen (noch) nicht.

    Viel lieber wäre es mir Du würdest einfach diese sch.. Maske (ja, ich hasse die Dinger auch, zumal als Brillenträger) tragen, Dir regelmäßig gründlich die Hände waschen und so gut es geht Abstand halten. Und bitte keine Familienfeiern mit ein paar hundert Leuten auf engstem Raum.

    Das hier ist aber nicht der Thread um das weiter zu thematisieren.