Beiträge von wolferl63

    Mir macht diese Liga ebenfalls sehr viel Spaß!


    So wie sich Dein TVG präsentiert wundert mich das nicht :D

    Entgegen mancher Unkenrufe vor der Saison hat man in Großwallstadt offenbar doch sehr vieles sehr richtig gemacht - und vielleicht auch das nötige Glück gehabt.

    Auch wenn es auf die Tordifferenz am Ende nicht ankommt, spricht diese doch für FFB, Konstanz und den WHV (zumal mit dem Punktabzug) als Absteiger. Aber wer weiß wie Ferndorf die enge Taktung des Spielplans wegsteckt, und auch Emsdetten und Hüttenberg sehe ich noch als ernsthaft gefährdet an.

    'Lustige' (=spannende) Liga :)
    Da gewinnt auch mal der (beinahe) abgeschlagene Tabellenletzte gegen den (beinahe) souveränen Tabellenführer. Sicher ist nur, dass nichts sicher ist. Mir macht diese Wundertüte Spaß! :geschenk:


    Keine Freude macht mir allerdings die Niederlage der Konstanzer...

    Und genau um das Gefühl hat es nicht zu gehen, sondern um die Umsetzung der Regelanweisungen. Kann man hier nachlesen (Internationale Handballregeln mit DHB-Zusatzbestimmungen Stand 01.07.2016) auf Seite 13 und 58

    https://www.dhb.de/de/verband/schiedsrichter/regelwerk/


    Na, also wenn schon, dann doch bitte auf die aktuellste Fassung verlinken:
    Internationale Handballregeln mit den DHB-Zusatzbestimmungen (Stand 06.08.2020)

    Um Gefühl geht es sicher nicht, aber um einen Ermessensspielraum, welcher, nach meinem Verständnis, den Schieris zugestanden wird:

    ""Erläuterungen zu den Spielregeln, 2. Time-out (2:8) (Seite 48)
    Hinsichtlich der Notwendigkeit eines Time-outs in diesen und anderen Situationen sollten die Schiedsrichter vor allem berücksichtigen, ob eine Spielunterbrechung ohne Time-out einen ungerechtfertigten Nachteil für eine der Mannschaften entstehen lassen würde. Wenn z.B. eine Mannschaft kurz vor Spielende mit klarem Vorsprung führt, ist es vielleicht nicht erforderlich, für eine kurze Unterbrechung zum Wischen der Spielfläche Time-out zu geben. Sicherlich keinen Anlass für ein Time-out gibt es, wenn eine Mannschaft, die in Rückstand liegt, selbst das Spiel verzögert.""

    Ansonsten: es war ein absolut sehenswertes und spannendes Spiel, ein Unentschieden wäre vielleicht gerechter gewesen, ich war mit der Leistung 'meines' HBW absolut happy und bin angesichts des Auftretens, auch schon in den beiden Spielen zuvor, äußerst optimistisch was den Klassenerhalt anbelangt.

    Schieris machen auch mal Fehler, das wissen die Schieris selbst am Besten. Im Idealfall gleicht sich das schon während eines Spiels aus, und sonst eben über den ganzen Saisonverlauf. Ob die Entscheidung in den letzten Sekunden ein Fehler war oder nicht wage ich nicht zu beurteilen. Ich habe weder Re-Live noch Superzeitlupe zu dieser Szene. Sollte es ein Fehler gewesen sein, werden sich die Schieris selbst am Meisten darüber ärgern.

    So wurde es auch auf der FHC Webseite kommuniziert. Ziemlich wirres Konstrukt, wie ich finde...

    https://www.f-hc.de/index.php?seite=news&news=1616932932


    Das entspräche der Regelung welche bei den Männern - ohne Corona - gegolten haben würde. Wie kann man da nur von einem "wirren Konstrukt" sprechen! :D

    Wenn das alles ist was die HBF will, dann finde ich das ziemlich harmlos! - Und damit auch nichts was den plözlichen Rücktritt von Horst Keppler erklären würde. Wenn es geheißen hätte: "Aufsteigerinnen nur wenn sich ein Team aus der HBF/HBF2 zurückzieht" dann könnte ich das eher verstehen.

    Klar, zum - scheinbar - "wirren Konstrukt" gehört auch das mit den Überkreuzspielen, und die Tabellenletzten der ersten Runde sollen trotzdem noch eine Chance haben...

    Ich finde das _nicht_ "wirr". Es ist der verzweifelte Versuch möglichst vielen eine faire Chance zu geben.

    Diskussionen ob es Aufsteiger*Innen aus Ligen, welche die Saison doch eigentlich abgebrochen haben, überhaupt geben soll, gibt es auch in anderen Sportarten:
    Fußball - RL Süd/West

    Ich fände es interessant, grundsätzlich mal zu klären, wie die (meines Wissens nach einzige?) dt. Spielergewerkschaft GOAL zur aktuellen Situation rund um die durch Covid und Nachholspiele massiv verschärfte Überbelastung steht. Wenn in den Medien und bei sportlichem Fachpersonal von "karriereverkürzenden" Verletzungsketten gesprochen wird, die gegenwärtig als Damoklesschwert über den Spielern hängen, ist, um es im entsprechenden Jargon zu sagen, die Reproduktion von Lebenskraft als Voraussetzung für die Leistung von Arbeitskraft auf kontinuierlich-bleibendem Niveau bedroht - historisch betrachtet war spätestens dieser Punkt für die dt. Sozialdemokratie immer ein Grund zum Einschreiten. Bleibt die Frage: Ist GOAL SPD- und DGB-nah? ;)

    Nein, ernsthaft: (und um den Bogen zurück zum TuS zu schlagen): Zwischen dem 9.4. (Hamm-Spiel) und dem 26.6. (letzter Spieltag) verbleiben gerade einmal 78 Tage, in denen 19 Spiele mit Zweitliga-Intensität in ganz Deutschland nachgeholt werden sollen. Das ist eine unfassbare Belastung und sportmedizinisch fragwürdig. Und vergleichbare Konstellationen (im Spitzenniveau noch mit den internationalen Reisestrapazen) werden weitere Vereine ereilen, nicht nur den TuS. Vor ein paar Jahren gab es mal die eher als PR-Aktion denn als Arbeitskampf geplante Spieler-Initiative "Dont play the players". Lag dieser Umstand am Ende auch an den geringen Aussichten auf Besserung angesichts einer arbeitsrechtlich anspruchsvollen Situation im Leistungshandball? Man weiß es nicht. Mich würde in jedem Fall interessieren, was die damaligen Protagonisten zur heutigen Situation sagen. Aber mich würd allgemein mal interessieren was die Spieler so sagen. Und besonders bei denen interessiert es mich, die vielleicht schon 1 oder 2 aufwendigere Verletzungen hatten und durch die aktuelle Situation ernsthaft in ihrer Karriere bedroht sind. Leider gibt es nicht so wirklich einen Stimmenfang.


    Emotional gebe ich Dir mit jedem Wort recht! Trotzdem: "massiv verschärfte Überbelastung" - wie und wo ist das, wissenschaftlich fundiert, konkret definiert? Nirgendwo.

    Es werden Final-Fours gespielt, mit zwei intensiven Spielen an zwei unmittelbar aufeinander folgenden Tagen... Gab/gibt es auch bei EM/WM, und ein Reisetag gilt trotzdem als freier Tag.

    Arbeitsrechtlich? Der Arbeitgeber müsste mindestens wissentlich und/oder willentlich und/oder fahrlässig das sportliche Personal einer - mit hoher Wahrscheinlichkeit oder sogar Sicherheit - gesundheitsgefährdenden Belastung aussetzen. Dafür müsste aber erstmal definiert sein was - in Bezug auf Handball - das ist.

    Im ArbSchG §4 steht u.a.:
    "Der Arbeitgeber hat bei Maßnahmen des Arbeitsschutzes von folgenden allgemeinen Grundsätzen auszugehen:

    1. Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird;

    2. Gefahren sind an ihrer Quelle zu bekämpfen;"

    "möglichst" - mehr Gummi geht kaum...

    Eigentlich wäre dieses Thema einen separaten und vom TuS losgelösten Thread wert.

    Angehängt ein (un)möglicher und rein fiktiver "Restspielplan" für den TuS.

    Zumutbar? Gesundheitsgefährdend? Überhaupt vermeidbar?

    Für alle, die nicht hier wohnen: Weiterhin stand geschrieben, dass der TuS der Liga nun ein Durchführungskonzept vorlegen soll, wie man 19 Spiele in den extrem kleinen Zeitraum manövriert. Im Blickfeld stehen zB. Lösungen wie die Austragung beider Spiele gegen Schwartau binnen 72h an einem neutralen Ort etc.

    Es wird am Ende nur mit solchen Geschichten gehen wie:

    12.05. in Rimpar (wie geplant), keine Heimfahrt
    14.05. in FFB (Nachholspiel)
    in München in den Flieger und
    16.05. in Hamburg (wie geplant), keine Heimfahrt
    18.05. in Schwartau (Nachholspiel)

    FFB und Schwartau wären an den genannten Tagen tatsächlich auch frei (ohne Spiel gleich am nächsten Tag). Von den entfernteren Auswärtsfahrten bliebe dann nur noch Dresden.

    Also mehrfach Spiele jeden zweiten Tag. Bei Heimspielen sowieso. Immerhin hat Ferndorf geographisch einen gewissen Standortvorteil. Das sollte es den Planern erleichtern.

    Ahlen, Schalksmühle, Bad Neustadt und Burgdorf II haben zurückgezogen.
    Damit besteht die Nord-West-Gruppe nur noch aus vier Teams mit einem Pokal-Platz zu vergeben.

    Lemgo 2 und die HSG Ostsee haben noch zurückgezogen.
    Der restlichen Teams werden nun in eine Nord-Gruppe zusammengelegt. Gespielt wird eine einfache Runde.


    Herzlichen Dank erstmal noch für Deine jeweils sehr frühzeitigen und zutreffenden Hinweise!

    Nach Prüfung auf weitere Quellen jeweils auch schnellstmöglich in der Karte aktualisiert:

    3.Liga M 2020/21 inkl. Aufstiegs- u. Pokalrunde


    Könnte daran liegen, dass man Rassismus und/oder Fremdenhass traditionell i.d.R. von einer politischen Seite kennt, mal so ganz wertfrei.


    Das ist allerdings vollkommen richtig.

    Ich möchte das was BHC06-JST geschrieben hat gerne dick unterstreichen!


    Bei Rassismus und Fremdenhass unaufgefordert auf semantische Unterschiede zu pochen ist zumindest interessant. ;)


    Das ist - leider - nicht nur ein semantischer Unterschied. Rassismus bezieht sich primär auf eine andere Hautfarbe. Fremdenhass gibt es auch unter Menschen gleicher Hautfarbe.

    Man denke nur an die deutsch-französiche >Feindschaft< in der ersten Hälfte des 20.Jh. Oder an Massaker der Hutu an den Tutsi (Ruanda), oder, in der jüngeren Vergangenheit 'ethnische' 'Säuberungen' in Ex-Jugoslawien. Von den Kriegen am Horn von Afrika gar nicht zu reden.

    Fremdenhass ist 'Stammesdenken'. Dieses gibt es auch innerhalb Deutschlands zu Hauf. In einer Ballsportart, welche nicht mit der Hand gespielt wird, gibt es oft genug gewaltsame 'Fan'-Kriege. In Deutschland, teilweise noch heftiger im europäischen Ausland.

    Rassismus und Fremdenhass sind keine Synonyme - was nichts daran ändert dass beides einfach nur zum :kotzen: ist.

    Ich habe zwar tatsächlich oft den Eindruck, dass sich Berlin, Brandenburg und Hamburg auf der einen, sowie Bayern plus Baden-Württemberg auf der anderen Seite, auf anderen Planeten befinden, tatsächlich ist das aber die selbe Klimazone.


    Ich finde auf die schnelle keine Links dazu, und es mag auch 2018 gewesen sein. Es wurden definitiv Handballspiele wegen Hitze abgesagt bzw. abgebrochen. Und es war im _Norden_ Deutschlands. Das ist keine Frage der Klimazone, sondern des Wetters.

    Zum Kommentar: War es nicht so, dass die zweigleisige 2. Liga auch drunter zu leiden hatte, dass es ein zu großes Gefälle in den Strukturen gab? Da gab es den Ex-Erstligisten der nach einem Betriebsunfall sofort wieder hoch will, aber eben auch den Abstiegskandidaten dessen Spieler mitunter keine Vollzeithandballer waren. Oder erinnere ich mich falsch dran? (Dann möget ihr meine Erinnerung bitte richtigstellen.)


    So ähnlich habe ich das auch in Erinnerung.

    An der Nahtstelle zwischen Amateurbereich und Profitum wird es immer Probleme der unterschiedlichen Strukturen geben. Das ist mit Sicherheit auch in allen anderen Sportarten so. Von den - auf anderem Niveau - unterschiedlichen Strukturen in der 1. Liga, mal gar nicht erst angefangen.


    Darum braucht man bei dem Kommentar von Harzhelden auch nur "Handball" durch "Fußball" zu ersetzen und "3. Liga" durch Regionalliga und es würde auch wieder passen – dann sogar der Saisonbeginn.

    Aber es ärgert mich massiv, dass der August-Vorschlag - offenbar ohne ihn ernsthaft zu prüfen - bereits im Februar abgebügelt wurde...


    Mich wundert eher, dass überhaupt an einen Saisonbeginn schon Anfang August gedacht wurde. Von Ferienterminen und evtl. nicht zur Verfügung stehenden Hallen mal ganz abgesehen: war es nicht im Sommer 2019 dass einige Test-/Vorbereitungsspiele abgesagt bzw. abgebrochen wurden weil es in den Hallen schlicht und einfach gesundheitsgefährdend heiß war?

    Spiele im August war auch ein Teil des Nicht-Erfolgsrezeptes für die Eröffnungsturniere im DHB-Pokal. Hallenhandball im August brauche und will ich zumindest nicht.

    Dazu kommt in diesem Pandemiejahr noch die Impferei. Ich schätze mal dass im August so 12-15 Mio. Menschen ihre zweite (wenn erforderlich) oder sogar erst die erste Impfung erhalten. Je mehr Menschen geimpft sind, desto größer die Chance dass die Hallen gut ausgelastet werden dürfen.

    Und selbst wenn ich das alles außer Acht lasse, sähe ich ganz einfach gar keine Notwendigkeit für einen Start schon im August, erst recht nicht Anfang. Langer Rede kurzer Sinn: gut dass der August raus ist!

    Es wurde doch von Seiten des DHB schon kommuniziert, daß maximal in 12er Staffeln gespielt wird und wenn das klappt folgen Relegations- bzw. Play-Off Spiele. Denke das ist der richtige Ansatz, mit 16er oder gar 18er Staffeln kann man in der ungewissen Lage nicht planen.


    Mich überzeugt diese Herangehensweise nicht. Schon die Formulierung "Und wenn das klappt…" – Und wenn nicht?

    Ich würde mein Augenmerk darauf legen schon mit relativ wenigen Spielen zu möglichst aussagekräftigen Tabellen zu kommen. Um beim weiter oben genannten Beispiel mit 84 Teams zu bleiben:
    4 Staffeln zu 21 Teams. Nur Hinrunde = jedes Team 10 Heim- und Auswärtsspiele = 20 Spiele / 21 Spieltage = aussagekräftige Tabelle.
    Danach obere, mittlere und untere Finalrunde mit je 7 Teams, jedes Team 3 Heim- und Auswärtsspiele = 6 Spiele / 7 Spieltage.
    Danach Entscheidungsspiele z.B. 2.UF gegen letzter MF um den Klassenerhalt, 1.MF gegen ein Team OF um Teilnahme DHB-Pokal.

    Kommt es zu einer größeren Unterbrechung auch in der kommenden Saison werden Finalrunden und Entscheidungsspiele ersatzlos getrichen. Maximal bräuchte es noch 2 K.O.-Paarungen um den Aufstieg in die HBL2.

    Bei einer Saison beginnend am 1. September-WE und endend im Mai, notfalls auch im Juni, würden die 21 Spieltage auch ausgetragen werden können bei 2 Monaten Lockdown und 1 Monat um das Training wieder aufzunehmen.

    Dagegen: 84 Vereine in 7 Staffeln:
    Nach 22 Spielen/Spieltagen hättest Du sage und schreibe 7 Staffelsieger - und müsstest aus denen die Aufsteiger bestimmen. Das geht definitiv nicht mit 2 K.O.-Paarungen.

    Je mehr Staffeln Du hast, desto größer ist zudem die Gefahr dass es ein erhebliches Leistungsgefälle zw. den Staffeln gibt. In Staffel "A" landet ein Verein auf einem Abstiegsplatz der in Staffel "B" im Mittelfeld gelandet wäre- oder umgekehrt. Ein Team wird in Staffel "C" Staffel-Sieger wäre in Staffel "D" aber nur im Mittelfeld gelandet.

    Aber nehmen wir an "es klappt", wie, ganz konkret, sollen dann die übrigen 11 Teams je Staffel - oder auch 12, falls welche an der Aufstiegrunde gar nicht teilnehmen wollen oder dürfen - sinnstiftend beschäftigt werden?

    Das mit den kleinen Staffeln ist auf den ersten Blick verlockend. Nach meiner Ansicht würde damit das Pferd aber vom Schwanz her aufgezäumt.

    Deshalb, wie andere schon geschrieben haben: warten wir doch einfach erstmal ab wieviele Teams es am Ende tatsächlich sind. Von Vorfestlegungen ("kleine Staffeln") halte ich absolut nichts.

    Alles sehr mutig kalkuliert in dem aktuell Nebel


    Sehe ich auch so.

    Findest Du? Die Zwischenrunde und Finalrunde hören sich nach viel an, sind für die Sieger aber "nur" vier Spiele. Im Endeffekt spielt man ein Viertelfinale und ein Halbfinale. Ein Endspiel kann man sich schenken, weil ja zwei anstatt ein Aufsteiger gesucht werden.


    Das sind in der Summe immerhin elf Spieltage. 4 mehr als sinnvoller Weise nötig, 2 mehr als ich mir gewünscht hätte.
    Hoffen wir dass nicht eines oder mehrere der Teams zwischendurch in Quarantäne muss/müssen - dann läuft die Zeit ganz schnell davon - und für den Fall dass es Infektionen gibt niemand ernsthaft erkrankt.

    Egal wie, es braucht auch im April/Mai ein konzeptionellen Plan B, damit bei Spielausfällen die Diskussionen nicht wieder beginnen.


    Ich denke nicht dass es gerade da noch einen Plan B braucht. Entweder kann die Aufstiegsrunde, wie auch immer sie am Ende gespielt werden soll, finalisiert werden - oder es gibt eben keine Aufsteiger.


    2 Spiele pro Woche bräuchte es doch gar nicht. Eine einfache Runde, jedes Team 3 Heim- und Auswärtsspiele, würde es in dieser Situation auch tun. Wenn es gut läuft könnte es dann vielleicht sogar noch für Überkreuzspiele der Gruppenersten und -zweiten reichen.

    Edit: meine kleine Karte zur 3. Liga M habe ich inzw. angepasst: 3. Liga M inkl. Aufstiegsrunde

    Die ganzen Jahre konnte es nicht früh genug zu den Erwachsenen gehen mit den ganzen Top-Talenten und jetzt sollen sie ein weiters Jahr in der Jugend behütet und bedüddelt werden.

    Außer Polemik nix drin Schade.


    Polemisch vielleicht, ich halte den Einwurf trotzdem für sehr berechtigt. In Verbindung mit der Reform der JBLH mA hatte ich schon mal die Frage in den Raum geworfen ob die jetzige Alterseinteilung überhaupt noch zeitgemäß ist.

    Tatsächlich werden doch mindestens A-Jugenliche des älteren Jahrgangs, nicht nur im oberen Leistungsbereich, oft auch schon intensiv oder vollständig im Erwachsenenbereich eingesetzt. Insofern dachte ich sogar eher an eine Verkürzung der Jungendspielzeit.

    Nachdem schon der letzte A-Jugend-Jahrgang die Saison nicht beenden und jetzt im Erwachsenenbereich nicht spielen, und zum Teil noch nichteinmal vernünftig trainieren konnte, könnte man aber über die - dann einmalige - Einrichtung U21-Spielklasse nachdenken. Ich habe allerdings einige Zeifel ob sich besonders viele Vereine dafür interessieren würden...

    Ich wundere mich tatsächlich warum hier nicht über Konstantin Poltrum spekuliert wird...

    Er will künftig bei einem Verein spielen der näher an Konstanz ist. Gut, das wären auch Winterthur, Schaffhausen oder St. Gallen. Der HBW aber auch.

    Simon Sejr mag ein talentierter Torhüter sein, das ist Mario Ruminsky ohne Frage ebenfalls. Jensen kam auch als "talentierter Torhüter" hierher. In seinen ersten beiden Jahren hier waren seine Leistungen aber nur bedingt HBL-würdig.

    Neben oder vor den Talenten Ruminsky und Sejr noch Poltrum zu haben fände ich... nunja... nicht so verkehrt!