Beiträge von Tob911

    Eigentlich ist es doch ganz einfach. Wenn man Fan eines Vereins ist
    (völlig egal, von welchem Verein), wenn man sich mit diesem Verein
    identifiziert, ihn liebt, für ihn viel Geld ausgibt, der Mannschaft
    hinterherreist, jeden Spieler der letzten zehn Jahre kennt und
    regelmäßig Fanartikel kauft, wenn man bei spannenden Spielen fast Heult, nicht hinsehen kann, wenn man seinen Verein auch als einziger Fan in einer fremden Halle standhaft unterstützt, dann ist man ein echter Fan eines Vereins.
    So sehe ich das. Ob der Verein letztlich ein aufgeblasenes Konstrukt -
    keine 20 Jahre alt - eines geltungssüchtigen Alleinunterhalters ist oder
    120 Jahre auf dem Buckel hat.

    Der Unterschied aktuell zwischen
    Fans z.B. des TVG, VFL oder FAG zu denen der RNL oder des H$V ist, dass
    die "alten" Fans schon einige Höhen und Tiefen mit ihren Mannschaften
    und Vereinen durchlebt haben. Abstiege, Wiederaufstiege und vom
    gefeierten Serienmeister zum Abstiegskandidaten und fadenscheinig
    mehrmals höchst dubios geretteten Traditionsverein.

    Die
    Kategorisierung "Eventfan" und "Traditionsfan" ist schlicht Schwachsinn!
    Klar gibt es solche Leute, die nur zu Events gehen, das sind dann aber
    auch keine Fans, sondern einfach nur Zuschauer, die etwas Abwechslung
    suchen und von dem Sport, den sie auf dem Spielfeld sehen, weiter keine
    Ahnung haben.

    Letztlich sollte es doch
    eigentlich nur um den Handball gehen. Das geht allerdings nur bedingt,
    wenn sich Vereine wie der H$V zuletzt, immer wieder mit sinnlosen
    negativen Verhaltensweisen in den Vordergrund drängen und damit den
    Handballsport als solchen in ein gewaltiges Zwielicht treiben - H$V und
    HBL sei Dank! Wieso darf der Bohmann eigentlich noch weitermachen?

    Man sieht doch bei den RNL schon, dass durch ihre Sparmaßnahmen, das ein oder andere Talent und vor allem auch der sehr guten Jugendarbeit in Zusammenarbeit mit umliegenden Vereinen, deren Ansehen bei den Fans allgemein bereits etwas gestiegen ist. Der H$V hätte gut daran getan, sich demütig zu zeigen und einen vernünftigen Neuanfang in Liga Drei zu starten, anstatt auf fadenscheinige und überaus dubiose Art und Weise sich durch sehr fragwürdige Schiedsgerichtentscheidungen (woher kamen denn plötzlich die Garantien wieder und seit wann darf ein Schiedsgericht Auflagen erteilen?) durchzumogeln. Wenn der H$V den Wiederaufstieg geschafft hätte, mehr in die Jugend investiert hätte und sich ein gesundes Sponsorentool aus Hamburger Unternehmen aufgebaut hätte - unabhängig von Onkel Rudi - dann wäre der Verein H$V auch garantiert höher angesehen, als er es aktuell zu Recht ist.

    Ich habe leider die Befürchtung, das der Kieler Dusel langsam zurückkehrt. Melsungen, wie schon geschrieben, etwas hinter seinem Leistungspotential zurück. Daher rechne ich mit einem knappen Sieg der Kieler in eigener Halle.

    P.S. Bezüglich den Zuschauerzahlen:

    Der Hintergrund der recht vielen leeren Plätze im Stadion ist recht einfach erklärt. Die RNL haben unglaublich viele Vereins- und Firmenpakete (100 Karten zum Vorzugspreis incl. Give Aways) verkauft. Aus meiner Region haben auch viele Vereine schon vor langer Zeit dieses Paket gekauft. Leider wurden jedoch bei weitem diese Karten innerhalb der Vereine NICHT an Mitglieder weiterverkauft und sind somit verfallen. Mir sind mindestens 4 bis 6 Vereine bekannt, die auf ca. 20 bis 40 Karten pro Verein sitzen geblieben sind. Dieser Umstand führt dann selbstverständlich dazu, dass die Karten zwar von den RNL verkauft wurden - aber effektiv so viele Zuschauer gefehlt haben, dass ich ebenfalls von max. 35.000 Zuschauern ausgehe.

    Das kann gut sein, wäre dann trotzdem kein Zuschauerweltrekord, sondern höchstens ein Rekord an verkauften Karten für das Spiel. Beim letzten Weltrekord in Dänemark waren die 36.000 Zuschauer auch wirklich beim Spiel live dabei, ebenso beim ehemaligen Deutschen Rekord.

    Ich würde hier ja auch gerne mehr zum Spiel schreiben, weil es ja eigentlich der Threat zum HBL Spiel RNL vs HSV ist, aber da ich so gut wie nichts gesehen habe, kann ich das leider nicht.

    Der "Tag des Handballs" war eine Enttäuschung auf ganzer Linie! Für den großartigen Sport Handball war dieses Event sicherlich alles andere als eine optimale Werbung, auch wenn manche hier das aus mir nicht ersichtlichen Gründen anders sehen.

    Es gibt einige Punkte, die gegen eine Wiederholung des Events in dieser gestrigen Form sprechen:

    1. Die Ticketpreise

    Die Ticketpreise waren viel zu hoch angesetzt. Speziell in den ersten Reihen hat man vom Spielfeld und damit den Spielen so gut wie nichts gesehen. Dafür bis zu 40€ bezahlen zu müssen, ist ein Skandal, da einem nicht einmal gesagt wurde, dass es sichtbehindert ist. Und es war definitiv SICHTBEHINDERT, wenn man in Reihe 2 saß und durch die Geländer der Absperrung sehen musste.

    2. Drumherum

    Sorry, das was am Tag des Handballs drumherum geboten wurde war lächerlich. Was gab es denn für Stände? Einen Stand des großen Hauptsponsors Goldgas, einen von VELUX, einen für die WM in Quatar, einen der Sporthilfe, diverse Sportbekleidungsstände und ansonsten Stände für Speis und Trank. OK, das klingt erst einmal gut - für ein DKB HBL Topspiel vielleicht!
    Wo war ein Stand des DHB, wo z.B. die Jugendarbeit vorgestellt wird (vllt habe ich den auch übersehen, lass mir da gerne helfen)? Wo gab es Autogramme der Legenden, vllt sogar gewürzt mit kurzen Interviews? Wo konnten sich die Teilnehmer des Jugendturniers mit ihren Vorbildern treffen? Wieso gab es keine Stände der anderen HBL Clubs - hieß ja immerhin "Tag des Handballs" und nicht "Tag der Retortenclubs H$V und RNL"? Wieso gab es nicht auch - dem Leistungssport gerecht - z.B. eine sommerliche Fruchtbar zur Erfrischung (und vor allem zu humanen Preisen)?
    Kurz gesagt: Es war wenig vorhanden und vieles fehlte, was das Drumherum wesentlich attraktiver gemacht hätte. Einen Handball"fremden" hat dieser Tag garantiert nicht dazu animiert, in Zukunft mal zu einem Spiel der RNL oder irgendeines anderen HBL-Vereins zu gehen. Vor allem wenn er davon ausgeht, in diesen Hallen für eine ebenso schlechte Sicht genauso viel Geld bezahlen zu müssen!

    3. Preise allgemein

    Die Preise für Bratwürste usw. lass ich mir noch gefallen. Aber was dort für Getränke verlangt wurde, grenzt an Wucher. Ich weiß, in der Lanxess-Arena in Köln ist es kaum günstiger, aber da bekommt man Drumherum auch mehr geboten.

    4. Das Stadion

    Ich war schon beim bisherige deutschen Zuschauerrekord auf Schalke dabei. Dort hat man das Problem des viel kleineren Spielfeldes elegant gelöst, indem man nur das halbe Stadionoval genutzt hat und eine große Zusatztribüne in der Mitte des Fußballfeldes aufgebaut wurde. So passten zwar keine 51.000 Zuschauer rein, aber alle konnten vergleichsweise gut das Spiel verfolgen. Gestern in Frankfurt (so schön das Stadion als solches ist), war die Lösung dieses Problems auf gut Deutsch schlicht beschi***n gelöst! Wie gesagt, wer Plätze auf den normalen Rängen in den ersten Reihen hatte, hat nichts richtig gesehen. Dazu kam die schlechte Akustik der Lautsprecher(des Mikros) - man hat auf jeden Fall wenig verstanden von dem, was der Stadionsprecher gesagt hat (beim Legendenspiel). Beim Bulispiel ging es dann.

    5. Show

    Die Show rund um das Promispiel war - bescheiden! Das lag einerseits daran, dass man als zahlender Zuschauer im Stadion von den Interviews, welche Sport1 zwar während des Spiels geführt hat und die man auch auf der Leinwand sehen konnte, im Stadion nichts gehört hat. Man hat also, wenn man viel Geld für teure Tickets ausgegeben hat, weil man davon ausging, so näher am Geschehen zu sein letztlich nichts aber auch gar nichts mitbekommen. Enttäuschung herrscht bei mir da auch gegenüber Kretsche vor. Klar sah er es auch als Revange an, aber einem "Weltrekord"Publikum muss ich auch etwas Show bieten. Wo waren die Kempas, Trickwürfe, "Fouls", Späße usw.? Bis zur Einwechslung von Elton, Paul Panzer oder Pocher war davon nichts zu sehen. Schade!

    6. Einlaufzeremonie

    Wieso stellte man da nicht jeden Spieler des Promispiels einzeln vor? Ich meine, da waren wirklich hochkarätige Handballstars alter Tage dabei?! WM der letzten 15 Jahre und gewürdigt wurden davon eigentlich keiner. Das kann ja wohl nicht sein. Das bisschen Feuer dazu und schon wars das? Chance vertan, den Handball in Form seiner Legenden spektakulär zu präsentieren.

    7. Möglichkeiten seine Stars zu sehen/treffen/Autogramme zu holen

    Wie schon erwähnt, ich finde es ziemlich traurig, dass man beim großen "Tag des Handballs" von seinen Vorbildern/Idolen eigentlich nichts mitbekommen hat. Das, was Handball eigentlich ausmacht, die Nähe zu seinen Stars, die Möglichkeit, sich mit seinen Stars fotografieren zu lassen, kurz zu plaudern oder einfach nur ein Autogramm zu holen, war praktisch so gut wie nicht gegeben.

    8. Marketing rund um das Event

    Das Marketing bestand doch eigentlich ausschließlich (wenn man nicht in Mannheim oder Frankfurt lebt), aus Frank Buschmann und Stefan Kretschmann, die von Talkshow zu Talkshow getingelt sind, bei SPort1 Werbung gemacht haben und durch gegenseitiges Sticheln auf FB und Twitter ihre Fans mobilisiert haben. Von Seiten der RNL, des H$V, des DHB oder gar der HBL kam ehrlich gesagt rein gar nichts! Weder Plakatwerbung in den Städten der HBL Clubs, noch Werbung in Zeitungen, im Fernsehen oder wenigstens mal im Radio außerhalb der beteiligten Städte. Ein Wunder, dass überhaupt über 30.000 Karten verkauft wurden. Und die Strahlkraft des Handballs wurde somit erneut in keinster Weise ausgebaut.

    9. Spiel der RNL vs H$V

    Mal davon abgesehen, dass es zwei der unbeliebtesten Clubs der HBL waren, die da gegeneinander gespielt haben (wobei ich den RNL zugestehe, dass sie sich in den letzten 1,5 bis 2 Jahren zum positiven gemausert haben), war das Spiel in der ersten HZ einseitig, was ich aber niemanden vorwerfen will und in der zweiten HZ keine Werbung für die RNL, höchsten für den H$V. Insgesamt ok, aber definitiv kein hochklassiges Handballspiel.

    10. Stimmung

    Die Stimmung war, wie nicht anders zu erwarten, schlecht. Schon beim Legendenspiel war kaum Stimmung im Stadion und beim HBL Spiel, trotz der Mühen des RNL Fanclubs, ebenso wenig. Da hat man wieder gesehen, dass Handball in Fußballstadien nicht funktioniert. Handball gehört in kleine Hallen bis maximal 7500 Plätze. Alles was drüber geht, wird bereits schwer bzgl. guter Stimmung. Die Lanxess-Arena in Köln klammere ich mal aus, da ist die Stimmung einfach super.

    11. Weltrekord

    Sorry, das war niemals ein Weltrekord!!! Ich war 2004 beim Spiel TBV Lemgo vs. THW Kiel auf Schalke dabei und da hatte ich mehr Gänsehaut, als gestern. Das Stadion in Frankfurt war maximal zu 2/3 gefüllt (= 34.000 Zuschauer). Wie die Veranstalter zu der Annahme kommen, 44.189 Zuschauer im Stadion gezählt zu haben, würde mich mal interessieren. Kein Wunder also, dass eher vom deutschen Rekord gesprochen wird. Wie gesagt, ein Weltrekord war das nicht und falls doch, glaube ich es erst, wenn es auch so im Guinessbuch der Rekorde steht. Ansonsten kann das ja jeder behaupten, der ein Handballspiel in ein Stadion verlegt.

    Fazit:

    Mein Fazit fällt damit eindeutig negativ aus. Die Idee ist sicherlich gut gemeint, aber miserabel umgesetzt. Und wenn ich dann noch einen Bohmann sehe, ist es eigentlich ein Wunder, dass es Handball überhaupt noch gibt in Deutschland.
    Da muss neues Personal her. Der Handball hat dieses Schattendasein nicht verdient. In den Medien hat doch kein Hahn nach dem "Tag des Handballs" gekräht. Nur in der FAZ stand gestern Abend kurz mal was von dem Event. Selbst heute findet man diesen Artikel aber nur noch, wenn man direkt danach sucht. Und ob die anderen großen Tageszeitungen darüber berichten werden (in ihren Printausgaben), wage ich zu bezweifeln. Ebenso, wie das der Tag des Handballs im Laufe der Woche noch einmal irgendwo außerhalb von Sport1 erwähnt wird. Marketingeffekt des ganzen ist also gleich null.
    Spätestens wenn rauskommt, dass es tatsächlich kein regulärer Weltrekord war (weil man z.B. x-tausend Tickets verschenkt hat (was gleichzeitig noch ein Skandal gegenüber dem horend zahlenden Publikum wäre)), ist der erhoffte positiv-Effekt dann endgültig verpufft.
    Kurz gesagt, da haben die Verantwortlichen noch sehr, sehr viel zu lernen und es das nächste Mal (wenn es denn ein nächstes Mal geben wird) immens viel wesentlich besser zu machen. Nochmal so ein "Tag des Handballs" wäre ansonsten eine riesen Blamage für unseren Sport und vor allem für unsere eh unfähigen Funktionäre.

    Wenn dein Idol die Wahrheit ist, dann verdreh sie doch nicht ständig! VZ hat ganz offensichtlich einiges verbockt. Fynn wurde dagegen bereits von allen Vorwürfen dadurch entlastet, dass die Staatsanwaltschaft alle Vorwürfe hat fallen lassen gegen ihn, weil es schlicht nichts gab, was hätte bewiesen werden können.

    VZ hat also, so hat es der Beirat gesehen, sonst hätte er ihn nicht angezeigt, Finanzmittel veruntreut und den TBV evtl. betrogen. Was da dran ist und ob da was dran ist, wird sich im Laufe des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren zeigen.

    Das Fynn bei vielen TBVlern nicht beliebt ist, weiß inzwischen jeder. Dennoch ist das kein Grund ihm andauernd irgendetwas anhängen zu wollen. Wie TCLIP schon schrieb, VZ war zu der fraglichen Zeit für das operative Geschäft, Rechnungen, Bestellungen usw. verantwortlich. VZ ganz ALLEINE - evtl. noch mit Jens Lause zusammen. Fynn war Beirat und beim Hauptsponsor tätig. Klar hatte er auch Einfluss, aber für die genannten 350.000 €, die offenbar/scheinbar verschwunden sind, ist definitiv nicht Fynn, sondern VZ verantwortlich (und wer weiß wer sonst noch)!

    Der Vergleich nun zeigt doch, dass VZ durchaus etwas vorzuwerfen ist, sonst hätte er es wie Christian Wulff auf einen Prozess ankommen lassen, bei dem evtl. ein vollständiger Freispruch bei heraus gekommen wäre. So aber gesteht er eine gewisse Schuld an gewissen Dingen ein. Wie du in diesem Zusammenhang und im Zusammenhang des Ermittlungsverfahrens gegen VZ immer wieder auf die Idee kommst, dass der ach so böse und verhasste Fynn damit etwas zu tun haben könnte, bleibt wohl dein Geheimniss!

    @ highnote

    Also Fakt ist, dass es bereits einige Beschwerden von Sportlern gegen diese drangsalierenden Knebelverträge der NADA gab und gibt. Fakt ist auch, dass diese harten und teils gegen jede Form von Freiheit verstoßenden Regeln der NADA nur in Deutschland in dieser harten Form existieren bzw. auch tatsächlich befolgt werden. Ebenfalls Fakt ist, dass dadurch in Deutschland auch nur ein absoluter Bruchteil der Sportler des Dopings überführt werden, die tatsächlich dopen, da die Prüfverfahren der Jäger (in diesem Fall die NADA) fast immer den Methoden der Doper hinterherhinken. Fakt ist auch, dass das System der NADA Menschenrechte aushebelt - auch wenn ein Sportler die Vereinbarungen mit der NADA unterschreibt bzw. sich diesen unterwirft, heißt das nicht, dass damit alles ok ist.

    Klar ist: Wenn jemand dopt und ihm das nachgewiesen werden kann, dann hat dieser Sportler gesperrt zu werden. Wie ich schon erwähnte, von mir aus auch für den Rest seiner Karriere, je nach schwere des Dopingvergehens. Aber wenn es nur darum geht, dass ein Sportler bei unangekündigten Tests nicht anzutreffen war, dann sind Strafen die über ein Maß von einem Monat gehen schlicht vollkommen übertrieben. Zumal ich der Meinung bin, dass wenn es ein solches System gibt, es das bitte für alle gleichermaßen geben sollte/müsste. Denn wie es ja schon im GG steht: Wir sind alle gleich. Warum also ein Sportler der im erweiterten Nationalkader steht anders behandelt wird, als einer, der dies nicht tut, erschließt sich mir nciht wirklich. Ist ein Sportler der dopt weniger relevant, nur weil er nicht für die Nationalmannschaft aufläuft?

    Betrug ist es bei beiden Sportlern. Sowohl dem, der für die Nationalmannschaft spielt (oder im erweiterten Umfeld derer ist) und bei dem anderen. Alleine das ist schon an sich eine Ungerechtigkeit. Der Schaden, welcher dem Verein und auch Mimi Kraus dadurch entsteht, weil kontrollsüchtige NADA Typen absichtlich (und das behaupte ich jetzt einfach mal), sich einen Termin aussuchen, obwohl sie garantiert wussten, dass FA Göppingen am Abend davor in Hamburg gespielt hat, bei dem Mimi Kraus nicht anzutreffen ist, ist schlicht Irrsinn.

    Das kann man anders sehen, ist auch ok, aber ich persönlich halte dieses System als äußerst ungerecht, drangsalierend und sinnlos. Zu leiden hat am Ende der Verein und der Sportler, der offensichtlich nicht gedopt hat, sondern schlicht nicht zu hause war. Das ist meiner Meinung nach nicht Sinn und Zweck von Dopingkontrollen.

    Es gab einiges zu kritisieren. Erste HZ wirklich klasse und dann kommen komische Wechsel (wieso Kaufmann, wenn Nenadcic klasse spielt? - und das sage ich selten), schlechter Torwart in HZ 2 bei der SG, kein Druck im Angriff, wie schon erwähnt wurde auch kein LA...so eine zweite HZ darf der SG nicht allzu oft passieren, sonst ist das auch nicht mit einer Umbruchsaison zu entschuldigen, wie Vranjes vor dem Spiel mal gesagt hat.

    Einfache Fehler im Angriff (Fehlpässe, klare Chancen wieder nicht reingemacht). Man hatte ab der 40ten Minute das Gefühl, dass Flensburg komplett kapituliert hat. Da kam nix mehr. Echt schade!!! Hatte mir wirklich mehr erhofft und es war auch wesentlich mehr drin - zumindest nach HZ 1.

    Das man mit dem Kauf von Tickets keine Rechte auf interne Informationen erhält weiß jeder, darum geht es mir auch nicht. Es geht mir darum, dass da vor zwei Jahren eine Anzeige getätigt wurde, Dinge an die Öffentlichkeit gelangt sind, von Veruntreuung und Betrug die Rede war und ganz offensichtlich ja auch etwas dran ist an diesen Vorwürfen.

    Der gemeine Fan, der zwar keine Anteile an der TBV Spielbetriebs GmbH hält und somit auch keine Rechte hat, diverse Infos zu erhalten, wird mal wieder im Dunkeln stehen gelassen. Ich brauch auch nicht alle Details wissen, aber eigentlich sollte einem schon mitgeteilt werden, ob der Verein, den man mit seinem Geld und seiner Zeit jahrlang unterstützt, betrogen wurde oder nicht.

    Darum geht es mir und nicht um irgendwelche Befindungen von einem VZ oder dem TBV. Der Schaden liegt am Ende sowie so beim TBV und nicht bei VZ, denn der geht ja gut bezahlt seiner Arbeit bei den Füchsen nach, während der TBV riesen Probleme hatte - sicher auch durch VZ - und ihm anscheinend einige Euros fehlten - anscheinend durch VZ!

    Und das Rechtsstaat nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, dürfte inzwischen eh jeder Mensch mitbekommen haben.Und der Unterschied zwischen einem x-beliebigen Kind, das Kaugummis stiehlt und einem in der Öffentlichkeit stehenden, einen Verein nach Außen repräsentierenden VZ als Geschäftsführer, ist der, dass VZ als Geschäftsführer damit eine Person des öffentlichen Lebens war/ist und damit auch das Verfahren (ob nun Ermittlungs- oder Gerichtsverfahren) im öffentlichen Interesse ist. Uli Hoeneß hätte sicher auch gerne auf die Medien verzichtet, geht aber nicht, weil der gute Herr eine Person des öffentlichen Lebens ist. Und genauso verhält es sich auch beim TBV und VZ. Deshalb sollte da etwas mehr Transparenz rein. Und deshalb sollte auch endlich die Staatsanwaltschaft mal in die Pötte kommen.

    Denn die endgültige Aufklärung des Sachverhalts dürfte im Interesse sowohl des TBVs als auch von VZ sein.


    Erstens weiß ich, was der Unterschied zwischen Zivil- und Strafrecht ist. Zweitens ist diese Vergleichsgeschichte zwar rechtskonform, aber dennoch eine indirekte Untergrabung des Rechtsstaates als solchen. Gibt dazu auch diverse Diskussionen unter Juristen. Drittens, kommt es zu einem Gerichtsverfahren, muss es doch eigentlich schon ganz erhebliche Gründe geben, wieso dieses nicht öffentlich stattfinden sollte, immerhin geht es um Veruntreuung/Betrug?! Viertens, der Fan ist deshalb der Dumme, weil er, wie immer, im dunkeln gelassen wird. Hier geht es schließlich um "seinen" Verein, den er finanziell stützt durch Ticketkäufe und dem er viel Zeit opfert. Von den Fans, die durch Mitgliedschaft direkt mit dem Verien zu tun haben, ganz zu schweigen.

    Kurz gesagt: Die ganze Sache zeigt deutlich, dass man wieder einmal im deutschen Rechtssystem konkrete Umstände durch zur Hilfenahme solcher halbgaren rechtlichen Verfahren wie dem Vergleich vertuscht. Kann man OK finden, ich finds nicht gut!

    @ TCLIP: Bei Holpert gab es eine Pressemitteilung, dass das Verfahren vollständig eingestellt wurde, da ihm nichts nachgewiesen werden konnte. Bei Zerbe sieht das anders aus, das zeigt alleine schon dieser Vergleich nun. Einem solchen Vergleich stimmt man in der Regel nur zu, wenn man a) nicht über genug finanzielle Mittel für Rechtsanwälte usw. verfügt oder b) damit höheren zivilrechtlichen Strafzahlungen/Schadensersatzforderungen usw. entgehen will/kann, wenn die Gegenseite zustimmt. Ich vermute, dass Zerbe dadurch hofft, weiteren Strafen und medialer Aufmerksamkeit so zu entgehen. Daher sollte endlich die Staatsanwaltschaft in die Pötte kommen. Schließlich hat sie meines Wissens nach (und das speist sich aus den Pressemitteilungen des TBVs), alle relevanten Unterlagen. Dürfte an sich also nicht so schwer sein, da etwas pro oder contra die Schuldigkeit von Zerbe zu finden.

    So weit ich weiss, nehmen nur die Nationalspieler an dem Meldesystem teil.
    Kraus hätte sich in der Zeit, in der er nicht für den DHB gespielt hat, abmelden können und für die Quali - Spiele wieder anmelden


    Macht das ganze System noch lächerlicher - hast Recht, erinnere mich jetzt auch wieder daran, dass da mal sowas stand von wegen Nationalspieler sind da registriert, der Rest nicht. Aber dann, ganz ehrlich, kann man das ganze System auch gleich abschaffen.

    Das ist lächerlich! Eine typische Verschleiherungstaktik. Wenn Zerbe sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, wieso bezahlt er dann? Wieso geht der TBV darauf ein, anstatt bei der Staatsanwaltschaft endlich mal Druck zu machen, dass es in dem Verfahren weitergeht?

    Ganz offensichtlich hat Zerbe eben doch etwas gemacht, sonst müsste es keinen Vergleich geben. Den Fans gegenüber, die trotz all dieser Querelen dem TBV die Stange gehalten haben, finde ich diese untransparente Art ziemlich unfair gegenüber. Wenn das alles nichts war, wieso hat dann der Beirat damals eine Anzeige gegen VZ gestellt? Aus Spaß bestimmt nicht und heute dann sowas?

    Nein, ich finde das ziemlich erbärmlich und hoffe dennoch, dass bei dem staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahren endlich was bei rum kommt. Anscheinend versucht man die Person Zerbe reinzuwaschen. Allerdings sollten dafür erst einmal alle Fakten auf den Tisch und zwar in einem ordentlichen, öffentlichen Gerichtsverfahren. Diese Vergleiche stinken zum Himmel und wenn darüber Stillschweigen vereinbart wird, erst recht (siehe H$V Schiedsgerichtverfahren)!

    Schade das der Fan am Ende wieder der Dumme ist, der gerade gut genug fürs Bezahlen seiner Tickets ist.

    Mal davon abgesehen, dass man sich schlicht daran zu halten hat, wenn man die entsprechenden Vereinbarungen unterschrieben hat und sich dem System unterwirft, finde ich persönlich das Meldesystem menschenrechtswidrig. Es kann meiner Meinung nach nicht sein, dass man Sportlern die Karriere verbaut, nur weil sie z.B. diese NADA Vereinbarung nicht unterzeichnen.

    Die Macht der NADA dahingehend ist immens. Die Rechte der Sportler stark begrenzt. Wenn sie dafür entsprechend entlohnt würden, wie Fußballer oder andere Sportmillionäre, ok. Aber Handball in der zweiten Liga oder auch bei manch einem kleinen Aufsteiger, oder Leichtathleten, die nicht zu den Topverdienern gehören, sehen sich dabei in ihrer Existenz bedroht. Sicher kann man nun sagen, es gelingt doch so vielen anderen, sich richtig zu melden.

    Aber darum geht es nur sekundär. Es gab auch im Eishockey schon berühmte Verstöße gegen die Meldebedingungen der NADA. Und garantiert auch bei anderen Sportlern, die nur schlicht in keinen so im Fokus der Medien stehen.

    Mimi Kraus ist sicherlich bekannt als einer, der es mit Regeln nicht immer so genau nimmt. Aber wieso zum Beispiel muss ein Sportler immer und zu jeder Zeit der NADA zur Verfügung stehen. Wieso werden die Sportler nicht nach festgelegten Trainingseinheiten getestet, nach Spielen und dann maximal einmal im Quartal stichprobenartig? Das würde genauso funktionieren und würde die grundlegendsten Menschenrechte im Bereich der Privatssphäre wahren.

    Sollte es nun stimmen, dass der zweite Strike nicht korrekt war, dann macht es das ganze System noch unglaubwürdiger. Und ich finde auch eine Strafe, die über einen Monat hinaus geht, sollten alle Strikes korrekt sein, überaus untragbar und unverhältnismäßig. Wer des Dopings überführt ist, der kann von mir aus bis zum Ende seiner Karriere gesperrt werden. Aber bei solchen - sorry - Lapalien sind Sperren, die über einen Monat hinaus gehen schlicht unfair (und diese Sperre hätte Mimi ja inzwischen abgesessen)!

    Also wenn der HSV in dieser Saison schon vor dem Spiel ausgepfiffen wird, verstehe ich das voll und ganz. Auch ein Pascal Hens wird in Lemgo nicht gerade freundlich empfangen, was einer ganz bestimmten Aussage seinerseits von vor einigen Jahren geschuldet ist.

    Vor dem Spiel sollte man die gegnerische Mannschaft nicht unbedingt auspfeiffen. Allerdings auch nicht klatschen und bestimmte Spieler, nur weil sie mal im eigenen Verein gespielt haben, besonders freundlich empfangen. Aber ab dem Anpfiff kann man als Fan ruhig dafür sorgen, dass die Fronten klar sind. Inzwischen sind mir die meisten Fans in den Hallen sogar schon viel zu lieb geworden.

    Solche Krawallmacher wie in Minden z.B. braucht zwar niemand, aber ordentliche Ultras, die egal wann und wo für Stimmung sorgen, wie in Flensburg, finde ich persönlich absolut klasse und von denen sollte es mehr geben. Denn nicht immer gelingt es den "normalen" Fans eine so klasse Stimmung zu erzeugen, wie es den Lemgoern gegen den THW gelungen ist.

    Nach der Auftaktniederlage der Kieler wird das Spiel sicher nicht leichter.

    Wichtig ist, dass die SG hinten genauso hart rangeht, wie es der TBV gemacht hat. Kiel zu Fehlern zwingen, Jicha zur Verzweiflung treiben und selbst vorne die Dinger sicher verwerten. Wird ein spannendes Spiel mit dem hoffentlich besseren Ausgang für die SG.

    Tipp: 28:29 ;) !


    Hm. In Kiel werden Gegner und Schiedsrichter vor dem Spiel in der Regel mit Applaus begrüßt (mit Ausnahmen, selbstverständlich), und das gehört auch so.

    ach so - Pfiffe während des Spiels sind wieder ne ganz andere Kiste und gehören tatsächlich absolut dazu. Und dass bekennende schlechte Verlierer wie Jicha, oder auch z.B. Karabatic, Rutenka... sich in fremden Hallen wenig bis keine Freunde machen, ist auch durchaus verständlich ;)

    Oh ja, Rutenka ist auch so ein Kandidat - der geht gar nicht :pillepalle: ! Ansonsten muss vor dem Spiel auch nicht jede Mannschaft ausgepfiffen werden, sehe ich genauso. Nur "besondere" Mannschaften ;) ...

    Zur DHB Pokal Auslosung: Wieso hat eigentlich immer der TBV das Glück gefühlt jede DHB Pokal Saison den THW Kiel zugelost zu bekommen ?( ?!?!


    Gebe ich dir Recht, wenn es Pfiffe für eine berechtigte Aktion gibt, wie ständiges lamentieren, Tätlichkeit, überhartes Foulspiel etc. dann kann ich persönlich damit leben. Aber -wie gesagt- kommt es öfters vor, dass ein Spieler bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wird, weil er ein völlig normales zum Handballsport dazugehöriges 2-Minuten würdiges Foul begangen hat. Dieses aber vom Schiedsrichter nicht geahndet, und deshalb der Spieler ausgepfiffen wird. Diese Pfiffe finde ich völlig unsportlich.

    Bei Jicha gibt es eigentlich immer einen Grund zu pfeiffen ;)! Von daher können die Fans nur Recht gehabt haben, ihn auszupfeiffen. Seine typische Art, wenn es schlecht läuft, Amok zu laufen - wie TWJST schriebt - ist bekannt und er lamentiert quasi schon, wenn er aufs Spielfeld geht - prophylaktisch sozusagen. Also sich für Pfiffe gegen Jicha fremdzuschämen...naja. Man muss sich sowas als Spieler ja auch erarbeiten und Jicha arbeitet in dieser Hinsicht wirklich hart für die Pfiffe. Das muss man ihm anerkennen.

    Ansonsten sollte man das Thema Auspfeiffen von Spielern oder Mannschaften nicht so hochschaukeln, denn das gehört dazu, in jeder Mannschaftssportart. Ist halt so und wenn ich so viel Geld verdienen würde wie ein Jicha, wäre mir das auch ziemlich egal.

    Ich will mich nicht festlegen, aber ich meine die Pfiffe gegen Jicha begannen, nachdem Hornke für Trikot ziehen bei Jicha 2 Minuten bekam.

    Aber das ist leider nichts neues in Lemgo, dass Gästespieler ausgepfiffen werden, weil ihr Gegenspieler beim 1g1 eine vermeintlich falsche 2 Minuten Strafe bekommen hat. Wo der Gästespieler auch so viel für kann.

    Naja, also erstens finde ich es nicht dramatisch, wenn gegnerische Spieler ausgepfiffen werden, das ist nun mal Sport und das gehört meiner Meinung nach zu einer emotionalen Sportart auch dazu, wenn es berechtigte Gründe dafür gibt.

    Zweitens: Jicha ist bekannt dafür, Strafen für seine Gegner zu fordern, seien sie berechtigt oder nicht. Das an sich wäre noch kein schwerwiegendes Problem, wenn die Schiris nicht sofort auf Jichas Interventionen reagieren würden und direkt - nicht wie nun gefordert, den Meckernden Spieler bestrafen - den von Jicha beschuldigten Spieler vom Feld schicken.

    Drittens: Jicha sollte öfter wegen seinem unsportlichen Verhalten ausgepfiffen werden. Denn Jicha jammert bei jeder Berührung, begeht gerne Frustfouls wenn es nicht so läuft bei ihm und fordert, wie gesagt, ständig und ziemlich aufdringlich Zeitstrafen gegen seine Gegner - das ist unsortlich und zum Fremdschämen!

    Von daher kann ich die Lemgoer Fans durchaus verstehen, wenn sie bei einer strittigen Szene, in der Jicha 2 min gefordert hat oder Frustfouls begangen hat, ihn dann im weiteren Verlauf dafür auspfeiffen. Aber das ist letztlich totale Nebensache, denn einzig der grandiose Sieg des TBVs zählt :)!

    Ich glaube es zeigt erstmal das Kiel schlagbar ist, wenn der gegnerische Torwart das Spiel seines Lebens macht. Ich würde daraus nichts weiter schließen. Ich glaube zwar nicht das Kiel unbesiegbar ist, aber Rückschlüsse kann man aus so einem Spiel kaum ziehen. Es kann bereits am Dienstag völlig anders aussehen. Erst wenn sich das wiederholt (was ich für uns ja sehr hoffe), kann man irgendwann mal darüber reden das etwas bei Kiel nicht stimmt. ;)


    Ich habe auch nur gesagt, dass Kiel schlagbar ist und keine weiterreichenden Schlüsse darauß gezogen ;)! Dennoch hörten sich ja selbst die Trainer der Liga noch vor wenigen Stunden so an, als könne der THW eig. gleich daheim bleiben und die Meisterschaft feiern. Und das scheint mir dann doch nicht so einfach zu gehen. Dennoch bleibt der THW natürlich weiterhin Favorit.