Beiträge von stocri

    Klasse.... Das bisher überzeugendste Spiel der Deutschen. Es freut mich auch für Heinevetter,dass er in seinen 10 Min ein paar echte Glanzlichter setzen konnte.
    Zum ersten Mal habe ich ein Schiriteam bei den TV-Übertragungen gesehen, das fast fehlerfrei agiert hat und sehr viel situatives Fingerspitzengefühl hatte. Auch die beiden Referees mMn mit dieser Leistung Kandidaten das Finale

    Dissinger sollte mit den tiefsitzenden Hämatomen in seiner Gesaessmuskulatur lieber nach Hause fliegen und die Saisonvorbereitung bei Gislason mitmachen. Vielleicht merkt das DHB-Trainerteam dann,dass es den zweiten RL ständig beim Einwechseln vergessen hat.

    Mysteriöse Knieverletzung eines RA, der zwei volle Spiele ohne Einsatzminuten blieb. Es heisst ja immer mal wieder ,dass Frustadrenalin schwere Entzündungen hervorrufen kann.Das sind Spieler, die in ihren Leistungen keinen Deut schwächer sind wie die bevorzugten 60-Min-Akteure. Ich sehe mit Heinevetter, Dissinger und Groetzki 3 Spieler, die sich ihre
    10 Min pro Halbzeit


    durchaus verdient hätten. Dem sensiblen Dissinger merkt man in den Spielaktionen an, dass ihm dieses Auswechselverhalten garnicht guttut. Heinevetters Miene sagt auch etwas über seinen Frust.Groetzki sah man nicht im TV-Bild aber warum Reichmann 60 Minuten Einsatzzeit bekommt,lässt sich nicht erklären.

    Ich finde die Entwicklung aeusserst bedenklich zumal die gefoulten Angreifer extrem regelwidrig blockiert,zT schmerzhaft gestoppt werden, die Schiris gewöhnen sich dran, lassen viel zu viel durchgehen, und bringen dann noch mit Passivspielanzeige die Angreifer zu unvorbereiteten Torwürfen die oft auch noch zu leichten GS Toren der ruppigen Abwehr führen. Oder die Handvoll Ballverluste der Kieler nach Körperfouls. Vielleicht liegt es auch einfach daran,
    dass Schiris aus einer europ. Liga von Amateur und Freizeitsportlern nicht abschätzen können wie schnell sich Profis regelwidrige Freiräume schaffen wenn die Schiris zu nachsichtig sind.Ich fand Geipel/Helbig nicht gut, zB die Bodenkontakte bei erfolgreichen Wurfaktionen der Aussen 4mal oder das 1000füssler Dribeln einiger Rückraumwirbler..... Aber die beiden Norweger verloren mit zunehmender Spieldauer den Durchblick,die Konsequenz im Ahnden
    von Körperfouls und belohnten auch noch die Klopper.....

    Ein unerwartetes Ergebnis oder nur die Vertiefung der Pauschalmeinung bzgl. der mentalen Schwächen der Rhein Neckar Kätzchen ?
    Die Füchse können mit diesem spektakulären Erfolg mindestens ein Dutzend Versagerspiele und Enttäuschungen bei den eigenen Fans vergessen machen.

    Es wird doch immer wieder kolportiert, dass die RNL den Titel der letzten Saison in Gummersbach verloren hätten,weil sie nich hoch genug gegn die Oberbergischen gewonnen hatten.
    Dabei wird leider immer wieder unter den Teppich gekehrt, dass der TB V Lemgo und zuletzt die Füchse Berlin, in Spielen ohne Gegenwehr den Kielern so hohe Ergebnisse erlaubten, dass das Gesamttorergebnis zu Gunsten der Schleswig-Holsteiner ausfiel. Ein ganz dunkles Kapitel sportlicher Fairness.

    Kentin Mahe hat die Manndeckungsaufgabe sehr geschickt und überzeugend gegen Andy Schmid gelöst, zumal bei diesem spielintelligenten und technisch starken Tempohandballspieler immer die Gefahr besteht, dass er jeden Ballgewinn blitzschnell erfasst und im Gegenstoss verwertet.
    Was ich bei den RNL vermisst habe, dass man eine oder zwei taktische Lösungen im Positionsverhalten für Schmid und die Rückraumkollegen der RNL gehabt hätte ,zB raumentlastend in den Aussenstreifen verziehen, um Mahe nicht das RR-Spiel stören zu lassen,Frustgefühle und Gewaltaktionen des Manngedeckten durch klar strukturierte Spielhandlungen vermeiden.Trainingsmässiges vorbereiten auf diese Situation, die Aufgabenverteilung im Rückraum und die zu erwartende 5 zu 0 Abwehr und deren personelle Positionsbesetzung ( wer trifft au f wen). Einfach die Message der 5er Angriffsgruppe , dass die Manndeckung keine Panik und Frust auslöst, und man mit diesen Spielbedingungen souverän umgehen kann. Es darf kein Zufalls- Individuall-Handball der Angreifer sein...... Ich denke, dass die Verantwortlichen der RNL lernfähig sind, um ihre entsprechenden Spieler besser und gezielter auf die Situation vorzubereiten........ Es ist vieles Kopf- und Konzentrationssache und mit taktischer Disziplin immer zu lösen. Es sollte nicht mit dem Auftreten der Manndeckungssituation gegen den Spiellenker,denker,schützen,anspieler eine hektische Suche nach einem neuen Häuptling beginnen.

    FLENSBURG ENTTÄUSCHEND.........

    Und wenn Andersson kein Rückhalt ist, dann kann sich das müde Team auf dem Feld auch keinen Leerlauf erlauben. Auffällig, dass die Rückraumreihe so verkrampft war, dass sie sehr oft zu dicht auf der Deckung agierten und keine Tiefe hatten um Tordruck und wurfchancen zu generieren.
    Vielleicht hat Vranjes einfach zu spät den Torwart gewechselt.

    Ich glaube, die Häme gegen die RNL ist absolut nicht angebracht. Dazu waren doch ein paar Entscheidungen oder Nichtentscheidungen der durchaus akzeptablen Schiris mit sehr viel Tiefenwirksamkeit gegen die Löwen (unnötige 2 MIN gg Kneer brachten Überzahl und 2 Tore der Flensburger, das Doppelprellen Glandorfs nach Ball herausschlagen ungeahndet.Diese Kleinigkeiten waren ergebniswirksam zugunsten der Norddeutschen.

    Was sind denn da bei der Spielkleidung fuer individuellen Verirungen zu sehen. Nachdem in der Vergangenheit Mahe den Pariser Chic mit überlangen schwarzen Kniestrümpfen (es fehlten nur die schwarzen Strapse) auf die Platte brachte, überrascht heute Rasmus Lauge mit Mamas langer schwarzer Gymnastikhose unter der Sporthose. VIELLEICHT LIEGT ABER AUCH EIN ERFRORENER EISBAER VOR DER HALLE.