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Ja, dieses Problem wird gern vergessen oder -drängt. Sport kostet - und wenn die Mannschaften dann nicht als Wirtschaftsunternehmen gemeldet sind, sondern als Verein, muss die Kasse am Ende des Jahres +/- Null sein, um nicht den Ehrenamtsstatus des Vereins zu gefährden. Ohne Ehrenamtliche ist die Basisarbeit (Jugend- etc.) nicht zu leisten, was dann der Leistungsabteilung schadet. Wir hatten hier in OL vor nicht allzu langer Zeit auch das Problem, dass der Hauptsponsor sich anders als in den Jahren davor entschied und die Bundesligamannschaft plötzlich mit der Hälfte des Etats auskommen musste. Das ist ein Erdbeben, das den ganzen Verein erschüttert, nicht nur die Leistungsabteilung.
Handball ist ein Mannschaftssport. Man reicht sich die Hände, hält zusammen und packt gemeinsam an. Es wäre schön, wenn sich einige Fans wieder daran erinnerten - nicht nur bei den Flames, wie Du schreibst. Fans und Verein müssen gemeinsam für die Ziele arbeiten. In guten wie in schlechten Tagen. Ein "Schönwetterfan" ist in meinen Augen kein Fan, sondern ein Schädling für den Sport.
Nein, abgestiegen sind die Flames noch nicht. Handball ist ein schneller Sport, ein zwei Tore Rückstand in der 58. Minute bedeutet noch lange nicht die Niederlage. Es kommt auf die Moral an - und ohne die Fans im Rücken wird's schwer.