Bin grade mal auf die Website von Freiberg gegangen. Deren Trikots gabs auch nur in Kindergröße...
Sehr inhaltsvoller Beitrag...aber dennoch möchte ich kurz darauf eingehen. Die engen Trikots sollen es dem Gegner einfach nur erschweren, das temporeiche Spiel der Dachse durch gezieltes Trikotziehen unfair zu stoppen. Außerdem findet ein Großteil der weiblichen Zuschauer daran bestimmt auch Gefallen...
Zum Thema "Angst um Leib und Leben" unserer Burgdorfer Sportsfreunde:
Ich kann versichern, dass das Freiberger Publikum ein sehr fachkundiges und faires Publikum ist, was bestimmt auch an der über 90-jährigen (und nicht wie irrtümlicherweise in einem Vorgängerpost behaupteten 20-jährigen) Handballtradition liegt. Soweit ich mich zurückerinnern kann, kam es noch nie zu irgendwelchen Zwischenfällen, bei denen Gegner oder Schiedsrichter in welcher Art auch immer bedrängt wurden. Gute Aktionen des Gegners werden genauso honoriert wie gute Leistungen der eigenen Mannschaft.
Wenn nun aber über 500 Handballfans einen klaren Schlag ins Gesicht oder andere unfaire Aktionen unterhalb der Gürtellinie erkennen, so wird dies logischerweise von der Tribüne aus auch klar geäußert, so wie es jedes Heimpublikum tun würde. In diesem Fall fällt es den Schiedsrichtern meist deutlich schwerer, "bewußt" keine angemessenen Strafen auszusprechen.
Mehr aber auch nicht weniger wollte Herr Bolomsky damit sagen.
Hoffen wir auf ein spannendes und faires Spiel am Samstag, bei dem auch Burgdorf wieder bei "Null" anfangen darf und zeigen kann, dass auch bei ihnen der Handball im Vordergrund steht.
Glück auf!