Beiträge von smoerf

    Moin,

    Dahmkes Vertrag läuft auch bis zum 30.06.2020. Dementsprechend glaube ich auch hier weiterhin nicht, dass er vorzeitig wechselt. Als "echter" Kieler muss dann im Angebot wohl wirklich alles passen bevor er vorzeitig den Abflug macht und nicht versucht in seiner Heimat zu zeigen, dass er doch mehr kann!

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    smoerf


    Verleirt der AN und wird somit nicht mehr weiterbeschäftigt dann brauchet es gar keines "Hausverbotes" mehr...Mit solchen "Hausverboten" agieren übrigens meist nur Betriebe die eher unprofessionell geführt werden...Großbetriebe sehen solche Arbeitsgerichtsprozesse eher gelassen, sie haben hierfür meist schon Rückstellungen gebildet und das Ergebnis des Rechtsstreites wird dann natürlich eben akzeptiert....natürlich handelt es sich bei dem THW nicht um einen solchen professionellen Großbetrieb

    Nur, dass hier den Rechtsstreit niemand gewonnen hat, sondern man sich auf einen Vergleich geeinigt hat und dementsprechend keine Weiterbeschäftigung besteht, aber das Verhältnis der beiden Parteien dennoch eher zerrüttet sein dürfte :)

    Im übrigen ging es mir nicht darum, ob sich ein Arbeitgeber einen Rechtsstreit leisten kann oder ob Rückstellungen gebildet wurden, sondern darum, ob man jemanden, der einen verklagt hat, ggf. noch als Kunden, Patienten oder aus sonst welchen Gründen auf dem Firmengelände haben möchte. Bei uns im Haus hat jemand aufgrund von angeblich bewilligtem Urlaub eine Klage angestrengt, diese dann gewonnen und danach gekündigt. Das erste was nach der Kündigung durch den Mitarbeiter gemacht wurde, war denjenigen von der Arbeit freizustellen und ein Hausverbot für alle Filialen in der Stadt auszusprechen, da man diese Person eben nicht mehr im Haus haben wollte. Der finanzielle Schaden war überhaupt kein Thema, aber das gestörte Vertrauensverhältnis war Grund genug, denjenigen aus dem Haus zu verbannen.

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    smoerf

    Vom Gefühl her hätte ich das Bild dort hängen lassen, denn die Ehrung erfolgte aufgrund der Verdienste rund um den THW in den vielen Jahren der Vertragsbindung - da sollte der Abgang eigentlich keine große Rolle spielen. Auf der anderen Seite kann ich die Verantwortlichen beim THW durchaus verstehen, dass sie jemanden, der sich mit dem Verein vor Gericht um den Arbeitsvertrag streitet nicht in einer Galerie haben möchte, in dem es um eine Ehrung von verdienten Spielern im Bezug auf den Verein geht. Mit dieser Klage und der menschlichen Enttäuschung passt Zeitz aus Sicht des Vereins einfach nicht mehr zu den anderen Spielern, die dort aufgenommen worden sind. Das ist eine Entscheidung, die man als Fan nicht unbedingt teilen muss, aber schlussendlich entscheidet der Verein, wer dort geehrt wird.

    Im übrigen halte ich es für ziemlich "normal", dass ein Arbeitnehmer, der sich mit dem Arbeitgeber vor Gericht gestritten hat, nicht mehr so gern gesehener Gast ist. In der normalen Arbeitswelt - und man vergleicht den Rechtsstreit ja immer wieder gerne mit den normalen Gegebenheiten in der Arbeitswelt- hätte es zumindest bei meinem Arbeitgeber nach Beendigung des Rechtsstreits mit großer Sicherheit ein Hausverbot gegeben, denn mein Arbeitgeber hat nicht so gerne Leute auf dem Gelände, die nicht mit der Firmenphilosophie übereinstimmen.

    Zusätzlich frag ich mich, ob Zeitz ggf. es nicht sogar ganz lieb ist, dass er nicht mehr in der Halle hängt, denn auch aus seiner Sicht dürfte das Verhältnis zum THW inzwischen mehr schlecht als recht sein. Ich würde nach so einem Rechtsstreit, bei dem es letztendlich keinen echten Gewinner gab, durchaus versuchen alle Verbindungen zum ehemaligen Arbeitgeber zu kappen - und dazu würde garantiert aus meiner Sicht eben auch eine Ehrung für die Ahnengalerie gehören.

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    smoerf

    Moin,

    geben die Offiziellen des THW als Saisonziel den Gewinn des EHF-Pokals aus, wirft man ihnen Hochmut vor - geben sie die Finalteilnahme an, nennt man es Tiefstapelei.

    Ich persönlich halte die Frage nach den jährlichen Saisonzielen irgendwie immer für ziemlich blödsinnig, denn Vereine wie Flensburg, die RNL und der THW wollen immer um die Titel mitspielen und das Ziel bei einem Wettbewerb ist es eh, so weit wie möglich nach oben in der Hierarchie zu gelangen. Die Mannschaften, die vermutlich gegen den Abstieg spielen, werden alle als Ziel haben genau diesen zu verhindern, während die Mannschaften, die sich normalerweise im Mittelfeld tummeln, um den besten Mittelfeldplatz kämpfen werden.

    Deutlich interessanter, aber oftmals auch sehr spekulativ, finde ich die Frage, nach den mittelfristigen Zielen, also danach, wo man den Verein in 3 bis 5 Jahren sieht. Das sind nämlich für mich Ziele, die man mit der richtigen Transfer-Strategie und einer passenden Sponsorenunterstützung schon deutlich beeinflussen kann, während das aktuelle Saisonergebnis durchaus auch von Verletzungen und auch anderen Einflüssen von Außen massiv beeinflusst werden kann.

    Zusätzlich glaube ich, dass auch bei einem Mannschaftssport die persönlichen Ziele der einzelnen Spieler differieren können. Während die offizielle Aussage des Vereins ist, dass man Platz 3 anstrebt, wird es Spieler geben, die insgeheim doch eher Platz 2 oder gar Platz 1 als realistisches Ziel ansehen und mit Platz 3 persönlich nicht zufrieden sind. Ebenso kann es Spieler geben, die in der eigenen Mannschaft nicht das Potential sehen, was die Offiziellen sehen und deswegen auch mit einem niedrigeren Tabellenplatz zufrieden sind.

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    smoerf

    Moin,

    das Jicha die Trainingseinheiten leitet halte ich für sinnvoll und auch für logisch. Gislason wird am Ende der Saison in Kiel aufhören und -zumindest ist das ja wohl der Plan- die Verantwortung an Jicha übertragen. Also ergibt es durchaus Sinn, dass Jicha jetzt schon einmal das Zepter in der Hand hält, aber der erfahrene Mann in greifbarer Nähe ist. Vielleicht hilft es der Mannschaft ja schon, dass jemand anderes mit ihnen spricht auch wenn Alfred im Hintergrund noch die Fäden in der Hand hält.

    Zum Thema Dule:
    im letzten Jahr hing der Gesamteindruck der Mannschaft ziemlich stark von Dules Gesundheitszustand ab. Ob dies in diesem Jahr immer noch so ist, wird sich zeigen, jedoch kann ich mir durchaus vorstellen, dass die Mannschaft inzwischen insgesamt gefestigter ist und somit auch einen Ausfall von Dule besser verkraften kann. Im letzten Jahr hatte ich oftmals das Gefühl, dass der Mannschaft der "Kopf" in Form eines dauerhaftenFührungsspielers fehlte und sich zunächst keiner so recht getraut hat, diesen Hut aufzusetzen. Wenn sich dieser Aufgabe jetzt jemand anderes gewachsen fühlt und diese Rolle mit "Leben" füllt, ist ein Ausfall von Dule zwar weiterhin schmerzhaft, aber vielleicht führt es nicht gleich zu einem Hühnerhaufen auf der Platte. In einer Mannschaft mit jungen Spielern muss jeder auch erst einmal seinen Platz finden und vielleicht ist dieser Zeitpunkt jetzt auch schon gekommen.

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    smoerf

    Was für eine Posse, von beiden Seiten.

    So ganz seh ich noch nicht, warum es eine Posse sein sollte.
    Der Arbeitnehmer ist der Ansicht, dass sich der Arbeitgeber falsch verhält und versucht den Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass er im Recht ist und er in diesem Fall einen unbefristeten Vertrag hat. Der Arbeitgeber sieht auf seiner Seite kein Fehlverhalten und weist die Forderungen des Arbeitnehmers zurück - das ganze landet dann vor Gericht, weil man im Vorfeld keine gütliche Einigung erzielen kann und sich die Fronten verhärten. Das ganze landet - wie im normalen Arbeitsleben tagtäglich nicht unüblich- vor Gericht und dort einigt man sich -auch wie absolut üblich- auf einen Vergleich.
    Für den Profisport ist es vielleicht (noch) unüblich, dass man Streitereien vor Gericht austrägt, aber so richtig ungewöhnlich im Arbeitsleben ist es eben nicht und wenn sich Christian Zeitz als "normaler" Arbeitnehmer sieht, ist sein Gang zum Anwalt durchaus normal.
    Ebenso ist es nicht ungewöhnlich, dass es bei Vertragsabschlüssen zu Fehlern kommen kann, die ungeahnte Konsequenzen haben - sieht dann zwar gerade bei großen Firmen oder in der Öffentlichkeit stehenden Firmen ziemlich doof aus, aber dort wo Menschen Arbeiten passieren Fehler und ich glaube, dass es auch bei anderen Vereinen Konstrukte geben wird, die vor Gericht durchaus auf wackeligen Beinen stehen, jedoch gilt immer: wo kein Kläger, da kein Richter.

    Generell halte ich es für nicht "schön", dass sich der Verein und der Spieler auf diese Art und Weise getrennt haben. Zeitz hat viel für den Verein geleistet (ja, das ist sein Job und dafür bekommt er eben auch das Gehalt) und auch der THW hat sich -zumindest aus meiner Sicht- jetzt nicht so schlecht Zeitz gegenüber verhalten, als dass man vor diesem Rechtsstreit das Gefühl haben konnte, dass es hier nur eine reine Zweckgemeinschaft wäre, aber anscheinend war der öffentliche Eindruck dann wohl nicht ganz so richtig.

    Aus der Sicht von Zeitz ist es eben sinnvoll gewesen, den Versuch zu starten seine Forderungen durchzusetzen, denn zumindest mit einer Abfindung in Höhe X dürfte er gerechnet haben. Ob sich die nun zu zahlende Summe wirklich lohnt oder ob er mit dem angeblich angebotenen Vertrag als Fitness-Coach auf Dauer besser dagestanden hätte, kann nur er beurteilen, aber er wird sich bei der Vorgehensweise etwas gedacht haben. Für den THW war es vielleicht zumindest sinnvoll nicht auf die Forderung des unbefristeten Vertrages einzugehen, denn die Bezüge lassen sich nun mal nicht so einfach anpassen und wenn man mit Zeitz als Spieler nicht mehr geplant hat, ist das kolportierte Gehalt für jemanden, der entweder auf der Tribüne sitzt ganz schön hoch. Hinzu kommt, dass das Gerichtsverfahren vielleicht auch direkt ein Fingerzeig an andere Spieler ist, bei denen es ähnliche Konstrukte geben könnte (wenn so ein Fehler einmal passier ist, bin ich mir nicht sicher, dass es nicht noch mehr solcher Verträge gibt), dass der Verein sich eben nicht durch angedrohte Gerichtsverfahren von der eigenen Linie abbringen lässt - das lässt sich mit Sicherheit mit einem Spieler mit dem man eh nicht plant besser durchziehen als mit jemandem, den man eigentlich noch als Spieler halten möchte.

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    smoerf

    Man hat sich ja auch für Salger und gegen den Top7-RR entschieden :hi:
    Wobei ich Zeitz auch nur ins Spiel gebracht habe, weil man im Forum auf der Suche nach einem freien Top7-RR (Backup) gewesen ist und da könnte Zeitz eben durchaus reinfallen.

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    smoerf

    da würde ich eher auf den back up des rr eines top 7 tippen...


    Zu einem freien RR eines Top7 Club fällt mir eigentlich nur Jaanimaa ein, vorausgesetzt er hat in Lübbecke nur Vertrag für Liga1 (wovon ich irgendwie ausgehe).

    Je nach Ausgang des Rechtsstreits zwischen dem THW Kiel und Christian Zeitz, steht dieser auch ohne Verein da, jedoch kann ich nicht unbedingt beurteilen, ob Zeitz überhaupt noch mal einen neuen Spielervertrag unterschreiben wollen würde, denn schließlich ist er auch nicht mehr der Jüngste. Vielleicht wäre die Nähe zu seinen heimatlichen Wurzeln aber durchaus ein Argument gewesen um zumindest noch ein Jahr zu spielen (und vielleicht auch den THW-Verantwortlichen zu zeigen, dass er auf der Platte mehr kann, als er in der letzten Saison zeigen durfte).

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    smoerf

    Der THW hat überhaupt keine Wildcard beantragt!

    Bei der Willkür der EHF würde es mich nicht einmal mehr wundern, wenn der THW trotzdem noch CL spielen würde. Zwar nicht über den Weg einer offiziell beantragten Wildcard sondern über eine "Einladung" seitens der EHF aus welchen Gründen auch immer. Ich glaube kaum, dass die Verantwortlichen in Deutschland eine "Einladung" durch die EHF für eine Deutsche Mannschaft ablehnen und dem THW oder welcher Mannschaft auch immer die Teilnahme verweigern würden - zumal damit weiterer Stress mit der EHF vorprogrammiert würde. Dies soll übrigens nicht heißen, dass ich dem THW die Teilnahme an der CL gönnen oder wünschen würde, aber mich würde es einfach nicht mehr wundern, wenn die EHF sich das so zurecht dreht, bis die Wunschteilnehmer dann doch im Wettbewerb dabei sind.

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    smoerf

    Moin,

    auf direktem Weg hat der THW sich nicht qualifiziert und von den "normalen" Wildcard-Plätzen ist der THW eben auch entfernt, so dass der THW sportlich gesehen in der CL in der nächsten Saison erstmal nix verloren hat. Ich hatte es bei Sky auch so verstanden, dass der THW eine Wildcard beantragt hat, aber warum diese nicht berücksichtigt wurde oder ob es hier gar nicht um die Wildcard über den nationalen Verband ging, sondern um irgendeine andere hanebüchene Variante, ist für mich nicht klar geworden. Zumal irgendwie ziemlich gleichzeitig bei Facebook irgendwelche Spekulationen über eine Wildcard für "das beste" Publikum" oder wie auch immer das beschrieben wurde, aufgekommen sind.
    Finanziell wäre es für den THW natürlich gut nächstes Jahr auch CL zu spielen, aber ob sie sich damit wirklich einen Gefallen tun würden, weiß ich nicht. Ja, der EHF-Cup wird in den Augen vieler als nicht "wertvoll" angesehen und wird auch kaum dem Anspruch des THW entsprechen. Dennoch ist die dadurch geringere Belastung für die Spieler und vielleicht auch die Spielweise der Zebras gar nicht so schlecht, denn es gibt dann einfach mehr Zeit zum Trainieren und auch vielleicht mal etwas mehr Zeit mit der Familie, um den Kopf freizubekommen. Sowohl der Trainer als auch die Mannschaft haben in den letzten Jahren immer wieder verlauten lassen, dass eigentlich gar kein richtiges Training zwischen den Spielen mehr stattfindet, da es in der meisten Zeit um Regeneration und dann schon wieder Anreisen zum nächsten Spiel ging - dieses Problem dürfte in der nächsten Saison ja somit vom Tisch sein und man kann Abläufe vielleicht auch mal länger als nur einen Tag einüben!

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    smoerf

    Tops:

    • alle Spiele bei Sky mit einer Sonntagsanwurfzeit, die für mich persönlich super passt
    • Meisterschaft bis zum Schluss spannend
    • Flensburg Meister
    • Nantes und die Fans beim CL Final4

    Flops:

    • andauernde Schiedsrichterdiskussionen in gefühlt allen Threads dieses Forums
    • 7-6-Spielweise - ich find das leere Tor einfach doof
    • Bundesliga-Terminierung der RNL im Bezug auf die CL und die daraus resultierenden Schuldzuweisungen
    • unkonstante Spielweise von Kiel
    • das immer wieder aufkommende "Trainingsspiel" für die vermeintlichen Topclubs gegen die untere Tabellenhälfte
    • viele Verletzungen
    • Rechtsstreit zwischen Christian Zeitz und dem THW Kiel
    • Umgang mit dem Bundestrainer und die (in meinen Augen) Farce um das "Weitermachen" mit ihm - für diese Entscheidung hätte es meiner Meinung nach keine wochenlange Findungsphase benötigt, sondern man hätte sich dazu eher bekennen müssen, um ihm den Rücken zu stärken oder sich eben doch trennen müssen

    Moin,

    einen vorzeitigen Wechsel von Dahmke schon zur kommenden Saison kann ich mir absolut nicht vorstellen, da ja schon Santos und auch Emil Frend Öfors den THW verlassen werden. Wenn man Dahmke nun auch vorzeitig abgibt, hätte man auf LA dann nur Landin und ich kann mir nicht vorstellen, dass der THW mit nur einem Spieler auf der Position in die Saison gehen wird. Zumal Dahmke in der Rückrunde mit einer Schambeinentzündung längere Zeit ausgefallen ist und dies ja durchaus zu einem wiederkehrenden bzw. langfristigen Problem bei Toft Hansen bzw. Jicha geworden ist.

    Bei Weinhold seh ich den Wechsel als durchaus realistisch an. Auf der einen Seite fänd ich es natürlich ziemlich schade, wenn Weinhold gehen sollte, denn ich mag seine Spielweise, aber auf der anderen Seite schleppt er sich von einer Verletzung zur Nächsten und das ist auf Dauer weder für Ihn noch für den Verein wirklich sinnvoll.
    Die reine Anzahl der Spieler halte ich übrigens nicht für ein Indiz dafür, dass ein Weinhold-Wechsel unmittelbar bevor steht. Wenn ich Zeitz mal außen vor lasse, würde der THW stand jetzt mit 3 Spielern auf der Position in die kommende Saison gehen, also genau wie in der aktuellen Saison. Klar fällt die CL-Belastung aber natürlich auch die Einnahmen weg, aber ich für so abwegig halte ich es nicht, dass man zumindest versucht, die Spieler zu halten.

    Glück auf
    smoerf

    Moin,

    natürlich ist eine dauerhafte Abschaltung des Forums Unsinn, aber vermutlich ist die hoffentlich nur vorübergehende Abschaltung die einzig gangbare Lösung gewesen, da man sich vermutlich einfach viel zu spät gekümmert hat. Von der Ankündigung der möglichen Abschaltung bis zum Deaktivieren waren es kaum 48 Stunden und das sieht für mich ziemlich nach Panikabschaltung aus. Ich hoffe, dass sich die zuständigen Menschen im Hintergrund Gedanken machen und die notwendigen Informationen einholen und danach das Forum umstellen - so schwer ist das ja nun auch nicht.

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    smoerf

    Ehrlich kapier ich auch nicht, es sei denn der hat sich von Frau getrennt ?( . Wetzlar-Leipzig oder Berlin-Leipzig. Aber muss jeder selber wissen. Oder geht er ggf. wegen Biegler?


    Mit dem Zug ist man in ca. 4 1/2 Stunden von Wetzlar aus am Leipziger Hauptbahnhof, während man von Leipzig maximal 2 Stunden benötigt um am Berliner Hauptbahnhof zu sein. Das ist bei regelmäßiger Fahrerei schon ein deutlicher Unterschied und kann die Lebensqualität und somit auch die Zufriedenheit deutlich verbessern. Je nach Uhrzeit der Fahrt ist man mit dem ICE in 75 Minuten die Strecke gefahren - das dürfte so ziemlich dem entsprechen, was viele Arbeitnehmer täglich pendeln, so dass die Familie dort bleiben kann, wo sie jetzt ist.
    Dennoch sieht es schon merkwürdig aus, wenn man im Interview sagt, dass nur der Rückwechsel nach Leipzig etwas bringt, der Verein eine Herzensangelegenheit sei und man dann nach kurzer Zeit wieder den Abflug machen würde.

    Gruß
    smoerf


    Da hat Ljubo aber eine ganze Menge Insiderwissen mit an den Plattensee genommen. Nicht gerade die feine englische Art...


    Das ist aber doch generell ein Problem, wenn jemand von A nach B wechselt. Die Informationen und das Wissen aus der Vergangenheit vergisst man ja nun nicht spontan durch den neuen Arbeitgeber. Selbst wenn man dieses Wissen nicht bewusst nutzen möchte, wird es im Unterbewusstsein immer eine Rolle bei entsprechenden Entscheidungen spielen.

    Gruß
    smoerf

    Moin,

    wenn es generell nur nach der Gesundheit der Spieler gehen würde, dürfte so manch ein Spieler im Laufe der Saison durch den Heimatverein zwischenzeitlich nicht eingesetzt werden, denn im Laufe der Saison spielt so mancher Spieler mit einer Verletzung, die ein Pausieren eigentlich sinnvoll machen würde - wobei ich hier nicht nur die Vereine in der Verantwortung sehe sondern eben auch den mündigen Spieler, denn an der Stelle ist er erstmal nix anderes als ein "normaler" Arbeitnehmer. In der "normalen" Arbeitswelt geht der Arbeitnehmer in der Regel eben auch zum Arzt und lässt sich krank schreiben, wenn es ihm aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist auf der Arbeit zu erscheinen und genau diese Möglichkeit hat meiner Meinung nach auch ein Sportprofi. Wenn er diese Möglichkeit nicht wahrnimmt, gibt es zwar ebenso die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, aber hier werden die wenigsten Trainer ebenso wie die wenigsten Arbeitgeber in der freien Wirtschaft ihren Arbeitnehmer nach Hause schicken und auf die angebotene Leistung verzichten!

    Die generelle Teilnahme von Dule an der EM selbst ärgert mich tatsächlich nicht so sehr, denn er hat bereits vorher wieder für den THW auf der Platte gestanden und ich kann es keinem Spieler verübeln, dass er an einer Heim-EM teilnehmen möchte, denn diese Chance hat er eben nicht allzu oft in seiner Sportlerkarriere. Etwas anders sieht es dann schon mit der Einsatzzeit im ersten Spiel aus, denn da war es nicht notwendig, dass Dule zu dem Zeitpunkt noch ins Spielgeschehen eingegriffen hat, aber auf der anderen Seite kann man auch damit argumentieren, dass der Spieler aufgrund der langen Ausfallzeit etwas Spielpraxis mit der Mannschaft bekommen sollte und dies in einem bereits entschiedenen Spiel im Normalfall ganz gut funktioniert.

    Richtig ärgerlich finde ich es jedoch, wenn der Vorwurf der schlechten bzw. nicht auf Langzeitgenesung angelegten medizinischen Versorgung und der vor allem der fehlenden Kommunikation zutrifft. Aus Verbandssicht kann ich sogar noch irgendwie verstehen, dass man versucht die Spieler für entscheidende Spiele noch einmal "zusammenzuflicken" und nichts anderes machen eben auch die meisten Vereine, solange der Spieler nicht von sich aus signalisiert, dass es gesundheitlich nun wirklich nicht geht. Wenn es aber nun tatsächlich das zweite Turnier in Folge ist, wo die Zusammenarbeit des Vereins mit dem kroatischen Verband nicht wirklich funktioniert hat und eben nicht alles für die Genesung des Spielers getan wurde, dann ist das ein Verhalten, was meiner Meinung nach eine absolute Frechheit ist und zwar sowohl gegenüber dem Spieler als auch gegenüber dem Verein, der eben auch der Arbeitgeber und somit Geldgeber des Spieler ist. Vor allem stellt sich mir die Frage, welche Vorteile die fehlende Kommunikation dem Verband gebracht haben soll, denn der Verein hätte den Spieler wohl kaum dazu zwingen können vorzeitig abzureisen und ebenso hätte der Verein auch kaum weitere Einsätze aktiv verhindern können - es sei denn, dass man eben den Spieler hätte davon überzeugen können, dass eine vorzeitige Abreise bzw. "Krankschreibung" auch in seinem Interesse wäre.

    Glück auf
    smoerf

    Nilsson hat durchaus bereits einige starke Spiele für den THW abgeliefert und sich so präsentiert, dass eine Vertragsverlängerung nicht so völlig abwegig ist. Für die geringen Einsatzzeiten in den letzten beiden Spielen könnte eine Verletzung verantwortlich sein. Irgendwo war zu lesen, dass Nilsson Knie- und Wadenprobleme hätte und wenn der zweite Spieler auf der Position funktioniert, halte ich es für folgerichtig, dass jemand mit gesundheitlichen Problemen eben weniger bis gar nicht eingesetzt wird.

    Gruß
    smoerf

    Das ganze Hin- und Her zu den Nominierungen und Wechseln im Kader ist ja schön und gut und bestimmt auch interessant, jedoch stell ich mir seitdem man hören konnte, dass wohl Janke wieder ins Team zurückkehren könnte die Frage, ob er nach seinem "Rauswurf" aus Kroatien abgereist ist oder ob er noch vor Ort verweilt. Wenn er noch vor Ort ist, ist vielleicht dies alleine schon der Grund dafür, warum der Bundestrainer ggf wieder auf ihn zurückgreifen wird, da Janke eben keinerlei Anreisestrapazen vor dem Spiel hat und auch noch schön am Mannschaftstraining teilnehmen kann.

    Moin,

    irgendwie finde ich es lustig, wie Dahmke nach dem Spiel nun von einigen als unumgänglich gelobt wird und man den ursprünglichen Verzicht als Bundestrainer-Fehler bezeichnet. Vor der EM waren doch die meisten hier noch völlig überrascht, dass Rune überhaupt im 20er-Kader aufgetaucht ist, da er in der Tat eine durchwachsene Bundesliga-Saison bislang gespielt hat. Nicht, dass mich jemand falsch versteht: ich mag die Spielweise von Rune und er wirkt auf mich auch super sympathisch und in den meisten Spielen ist er wohl auch sehr konzentriert, auch wenn es mit seinem Abschluss eben nicht immer hinhaut und er auch in der Abwehr phasenweise sich in Reihe falsch entscheidet. Dennoch seh ich Rune weiterhin (noch) nicht auf Dauer so konstant stark wie z.B. gestern, als dass er Gensheimer den Platz in der Nationalmannschaft ernsthaft streitig machen könnte.

    Wenn Gensheimer in den ersten Spielen seine gewohnte und wohl auch von ihm erwartete Leistung gebracht hätte, wäre das Fehlen von Dahmke niemandem ernsthaft aufgefallen - maximal wäre wohl aufgefallen, dass ein Backup als Entlastung zum Durchpusten vielleicht doch ganz sinnvoll gewesen wäre, aber da wäre es vermutlich ziemlich irrelevant gewesen, ob dieser Dahmke, Schiller, Musche oder wie auch immer geheißen hätte.
    Den Fehler beim Bundestrainer seh ich also nicht darin, dass er den Spieler Dahmke nicht mitgenommen hat, sondern eher darin, dass er überhaupt nur mit einem Linksaußen zur EM gereist ist, denn generell halte ich persönlich es für sinnvoll jede Position doppelt zu besetzen um direkt reagieren zu können und nicht erst einen Ersatz einfliegen zu lassen.

    Glück auf
    smoerf