Kaum zu glauben, aber wahr: Der Salzmann war gerade da
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Nass, kalt und glatt ist es schon mal...
Kaum zu glauben, aber wahr: Der Salzmann war gerade da
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Nass, kalt und glatt ist es schon mal...
Die Torschützen in Gummersbach:
Narcisse 5 Tore
Alvanos 5 Tore
Sigurdsson 4 Tore
Illic 9 Tore
Gunnarsson 4 Tore
Spatz 3 Tore
Vucicevic 2 Tore
Zrnic 2 Tore
Wiegert 1 Tor
Ramota 10 Paraden (und einen 7m)
Fazekas 6 Paraden
Der Gegener sollte für uns zu schlagen sein und es sollte ein Heimspiel werden, denn wann hatten wir das letzte Heimspiel im DHB Pokal?
Jahre, Jahre ist es her...
Endstand bei Dessau-Füchse 26:27
Ist zum Ende hin nochmal ziemlich knapp geworden..
Aber Glückwunsch nach Berlin!
Man kann es nicht verstehen - erste HZ Pfui, zweite HZ Hui!
Immer das gleiche Spiel..
Von der 38.Minute bis zur 47. Minute war Hamm Torlos und der VfL hat mächtig Tempo gemacht - 6:14 stehts in der 50. Minute (zumindest von der Toranzahl in der HZ 2)
Edit:
Endstand 27:35
Der VfL gewinnt in Halbzeit 2 das Spiel und ist somit eine Runde weiter ![]()
Glanzlos - aber gewonnen
ZitatOriginal von Claudi1981
zur pause führen die füchse in dessau mit 14:9...
5 Minuten später sind sie aber schon wieder dran 13:15
ZitatOriginal von Stenimaus
Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:
"...und deshalb auch nicht die zweite Garnitur auflaufen lassen oder irgendjemand schonen."
Worte von Alfred.
Die Taten sehen aber anders aus:
Ramota steht im Tor
- mit 7 Paraden
Dafür ist Spatz ganz "gut" bei der Sache, hat schon 3 Tore gemacht.
Die Begründung aus dem Ticker:
"Durch sehr viele individuelle Abspielfehler kann der VfL sich nicht absetzen"
@meteo: Nein, sie spielen nun doch in Münster, Dortmund war nur ganz zu Anfang mal ein Gerücht.
Hier der Spielbericht zum Spiel gegen FRAM:
VfL Gummersbach - FRAM Reykjavik 38:29 (19:14)
Der fünfte Sieg im fünften Spiel der Königsklasse des Handballs war für den VfL eine Pflichtaufgabe, aber kein Spaziergang. Wie erwartet gaben die bislang erfolglosen Isländer kämpferisch alles und verschenkten die Punkte nicht. Vor allem in der ersten Hälfte konnte das junge Team aus Reykjavik wie im Hinspiel den großen Favoriten etwas ärgern. Am Ende setzten sich aber die bessere Physis, die besseren Individualisten und die bessere Mannschaft verdient durch. VfL-Trainer Alfred Gislason schonte an diesem Abend allerdings einige Leistungsträger seiner Stammformation über weite Strecken, die harten Trainingseinheiten bei den Nationalteams in der vergangenen Woche hatten ihre Spuren hinterlassen. Trotzdem gingen 2.017 Zuschauer aus der Wilhelm-Dopatka-Halle in Leverkusen zufrieden nach Hause, in dem offenen, offensiven und torreichen Spiel wurde teilweise verbissen, aber immer fair gekämpft. Die Torhüter hatten hüben wie drüben viele Gelegenheiten sich auszuzeichnen. Sieben Hinausstellungen auf beiden Seiten und eine Rote Karte für den Gummersbacher Debütanten Gudlaugur Arnarsson (3. Zeitstrafe 50. Minute) spiegelten die sechzig Minuten eigentlich nicht wieder.
Begonnen hatte der VfL mit Bennet Wiegert auf Linksaußen und Jörg Lützelberger am Kreis. Da vor allem auch Momir Ilic müde wirkte und das Spiel verlangsamte und bald eine Pause erhielt, ergaben sich einige neue Formationen. Alfred Gislason wechselte munter durch und ließ zum Beispiel nach einer Viertelstunde Linksaußen Gudjon Sigurdsson auf der Mittelposition Erfahrung sammeln. Fram wollte in den ersten Minuten den VfL überraschen, nach ausgeglichenem Verlauf gingen die forschen Gäste in der 9. Minute sogar mit 5:6 zum ersten Mal in Führung. Beim 6:9 nach 11:33 Minuten wurde es Alfred Gislason zu bunt, in einer Auszeit mahnte er zu schnellerem Angriffspiel und ernsthafterer Abwehrarbeit. Die Gummersbacher nahmen sich den Ratschlag zu Herzen. Zwar führte Reykjavik nach 15 Minuten noch mit 8:11, doch nach der ersten Parade des eingewechselten Christian Ramota (19.) wendete sich das Blatt. Mit dem 12:12 übernahm der VfL wieder das Kommando, mit der Tempoverschärfung brach der Gegner nach dem 14:14 (25.) ein und kassierte bis zur Pause fünf Tore in Folge, weil in dieser Phase Christian Ramota acht Bälle hielt.
Daniel Narcisse machte auch in der zweiten Hälfte Dampf, jetzt wurde der Vorsprung verwaltet. Über 24:20 (40.) , 26:22 (45.) und 31:24 (50.) kontrollierte der VfL das Spiel und legte immer wieder nach, wenn die jungen Isländer zu forsch agierten. Bis zur Sirene hatte sich dann bis auf Gudlaugur Arnarsson jeder Gummersbacher in der Statistik mit Toren bemerkbar gemacht.
Trainerstimmen:
Gudmundur Gudmundsson (FRAM Reykjavik):
Glückwunsch an den VfL, der Sieg war verdient. Wir haben trotz der Niederlage teilweise sehr gut gespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit, bis dann der VfL ein sehr hohes Tempo ging und dann konnten wir nicht mehr mithalten. Anschließend hat der VfL seine Stärken gezeigt. Unsere junge Mannschaft hat wichtige Erfahrungen gesammelt.
Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
Das Spiel ist gelaufen, wie ich es erwartet habe. FRAM gibt immer kämpferisch alles. Unser Problem in der ersten Hälfte war, dass der Angriff zu langsam den Ball spielte und die 6-0 Deckung von FRAM so alles im Griff hatte. Ilic und Alvanos waren müde nach der harten Woche bei der Nationalmannschaft. Die frischen Spieler haben ihre Chance genutzt, so lief es für uns gut. Wichtig war die gute Leistung von Christian Ramota vor der Pause. Nandor Fazekas hatte schlecht begonnen, aber ihm fehlte auch die Unterstützung, denn anfangs war unsere Abwehr zu passiv. Daniel Narcisse war wieder überragend. Am Ende war der Sieg verdient. Ich habe versucht, alle spielen zu lassen. Ich war froh, dass ich heute die stark belasteten Spieler so etwas schonen konnte.
Infos zum Spiel
Schiedsrichter: Taras Kouz (UKR) / Viktor Zhoba (UKR)
Zuschauer: 2.017
Siebenmeter: 4/5 - 4/5
Strafminuten: 14 - 16 Minuten
Torschützen VfL
Gudjon Valur Sigurdsson 8 Tore
Daniel Narcisse 6 Tore
Vedran Zrnic 6 Tore
Milan Vucicevic 4 Tore
Jörg Lützelberger 4 Tore
Bennet Wiegert 3 Tore
Momir Ilic 3 Tore
Alexis Alvanos 2 Tore
Robert Gunnarsson 1 Tor
Michael Spatz 1 Tor
Torhüter - gehaltene Bälle
Christian Ramota 10 Paraden ![]()
Nandor Fazekas 5 Paraden
Quelle: vfl-gummersbach.de
Also bis jetzt lässt der Schnee noch etwas auf sich warten..
Sicherlich wird es am Mittwoch ohne Ende Schnee geben, sodass ich von der Arbeit kaum weg und zur Arena komme ![]()
Aber wahnsinnig kalt ist es geworden..
Gestern den Versuch gestartet, mal einen Film im Kino alleine zu genießen, mit keinem das Popcorn teilen zu müssen....
Es wird dunkel - die Werbung beginnt und nach 2 Zigarettenwerbungen reißt der Kolben und aus die Maus.
Wollte mir eigentlich die "7 Zwerge" anschauen. Zum Glück gab´s das Geld zurück..
ZitatOriginal von heiner
Das Öl haben die aber nicht in den Benzintank gekippt, oder?
Nicht in die Luft gehen, Werkstatt wechseln!
Die sie dir vorher zu teuer verkauft haben ... doch in die Luft gehen! Und trotzdem Werkstatt wechseln.
Nein nein nein, habe das Auto letztes Jahr kurz vor Weihnachten gekauft, gebraucht, und habe die Winterreifen von dem, doch eher ekeligen Ford-Verkäufer umsonst dazu bekommen ![]()
Nächstes Mal auf jeden Fall eine freie Werkstatt und nicht direkt bei Ford. Ging nur dieses Mal nicht anders..
Der Vorbericht zum morgigen Spiel in Hamm:
03.11.2006 - Auch gegen den ASV Hamm das Standardprogramm
Eigentlich wollte der ASV Hamm das Pokalspiel gegen den VfL Gummersbach in der Dortmunder Westfalenhalle austragen, doch nach Abwägung aller Argumente entschied sich Manager Franz Dressel für einen Umzug nach Münster. Jetzt spielt der aktuelle Tabellensiebte der zweiten Bundesliga Nord am Sonntag um 17 Uhr in der Heimstätte des Volleyballbundesligisten USC Münster und erwartet dort rund 4.000 Zuschauer. "2.500 Karten sind verkauft", meldete Trainer Kay Rothenpieler zu Beginn der Woche, die Resonanz auf den Pokalhit der dritten Runde sei in Westfalen riesengroß. Die Idee, die in der glorreichen Vergangenheit großen Events des VfL in Dortmund wieder aufleben zu lassen , sei verlockend gewesen. "Wenn aber nur 5.000 kommen und sich dort in der großen Arena verlieren, wäre das ein Reinfall", erklärte Kay Rothenpieler, "so haben wir jetzt in einer kleineren engen Halle sicher eine tolle Stimmung." Rein sportlich rechnet sich der ehemalige 15-fache Nationalspieler nichts aus. Die Einladung des VfL zum Champions Laegue Spiel gegen FRAM Reykjavik nahm der Hammer Coach am Donnerstag nicht wahr, er ließ statt einer Analyse an diesem Abend lieber trainieren. "Wir wollen natürlich das Beste geben, wir freuen uns einfach alle auf ein großes Handballfest", so Rothenpieler, "aber ich kenne natürlich aus dem Fernsehen die Qualitäten des VfL. Es ist sicher ein Verdienst von Alfred Gislason, dass jetzt so ein attraktiver Handball von Gummersbach gespielt wird, nachdem in der Vergangenheit viel auf Kyung-Shin Yoon abgestimmt war."
Vor vier Jahren hatte Kay Rothenpieler, der in der Bundesliga für Düsseldorf und Niederwürzbach spielte, den ASV Hamm in der Oberliga übernommen. Es war die erste Trainerstelle des 36 Jahre alten Kaufmännischen Angestellten, der inzwischen seine A-Lizenz machte und zwei Aufstiege feierte. Seit zweieinhalb Jahren sitzt der ehemalige Rechtsaußen nur noch auf der Bank, nachdem er zu Beginn als Spielertrainer fungierte. In Hamm ist die Halle am Freiherr vom Stein Gymnasium mit 1000 Zuschauern regelmäßig ausverkauft, aber noch arbeitet der Klub im Schatten der 15 km entfernten Ahlener SG, die mit besseren finanziellen Möglichkeiten derzeit den Aufstieg in die erste Bundesliga anstrebt.
Erstliagerfahrung in Hamm hat nur Rückraumspieler Matthias Aschenbroich, der neben Linksaußen Thomas Rycharski auch einer der besten Torschützen im Team ist.
Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:
Wir bereiten uns auf dieses Pokalspiel wie auf jedes andere Spiel vor. Ob der Gegner THW Kiel, FRAM Reykjavik oder ASV Hamm heißt, ist egal. Wir nehmen jeden Gegner ernst und deshalb gehört zum Beispiel auch eine Videoanalyse und eine taktische Besprechung zum Standard. Die Mannschaft wird auf jeden Gegner eingestellt, damit sie nicht unkonzentriert ins Spiel geht.
Der Pokal hat seine eigenen Gesetze, das haben wir schon oft erlebt. Wenn auf der einen Seite alles klappt und auf der anderen nichts, kann immer viel passieren. Aber es ist natürlich klar, dass wir diesen Gegner schlagen müssen. Wir werden ihn nicht aufbauen und deshalb auch nicht die zweite Garnitur auflaufen lassen oder irgendjemand schonen.
Quelle: vfl-gummersbach.de
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03.11.2006 - Das Pokalspiel ASV Hamm - VfL Gummersbach ist ausverkauft
Für das Pokalspiel in Münster sind keine Karten mehr erhältlich, auch die Tageskasse wird nicht mehr öffnen. Wer also noch kein Ticket hat, sollte nicht nach Münster fahren.
Quelle: vfl-gummersbach.de
Hier hat es heute Nacht ein wenig gegraupelt, was aber nach und nach schon am tauen ist.
Werde mich gleich mal auf den Weg ins Sauerland machen und schauen, wie die Lage dort aussieht.
Schneeschaufel, Besen und Türschlossenteiser habe ich schon mal eingepackt.
Gestern abend zum Feierabend hin hatte ich ein paar Graupelschauer auf der Autobahn..
Heute regnet es viel, aber morgen erwarte ich schon Schnee...
31.10.2006 - Der VfL Gummersbach will gegen FRAM Reykjavik die Tabellenführung der Gruppe F behaupten
Presse-Info des VfL Gummersbach, 31.10.2006:
Nach der Bundesliga-Pause, in der sich die Nationalspieler des VfL Gummersbach auf Lehrgängen ihrer nationalen Verbände befanden oder am Länderturnier “World Cup” teilnahmen, steht nun die nächste Herausforderung in der Champions League an: Am Donnerstag kommt der isländische Vertreter FRAM Reykjavik in die Leverkusener Wilhelm-Dopatka-Halle.
Der VfL Gummersbach hat sein Weiterkommen ins Achtelfinale bereits gesichert, muss aber nach wie vor mit voller Konzentration spielen, um den Tabellenplatz 1 der Gruppe F gegen den Verfolger, Celje Pivovarna Lasko aus Slowenien, zu verteidigen. Der Gruppensieg garantiert die Zulosung eines Gruppenzweiten im Achtelfinale und das Heimrecht im Rückspiel.
Das Hinspiel in Reykjavik gewann der VfL Gummersbach mit 38:26 (14:13), die Mannschaft von VfL-Trainer Alfred Gislason wird sich allerdings nicht auf ihrer Rolle als Favorit ausruhen. FRAM Reykjavik verlor zuletzt nur knapp mit 30:33 (12:16) gegen das Spitzenteam aus Celje - ein deutlicher Beleg dafür, dass die Isländer sich zu keinem Zeitpinkt aufgeben und auch gegen Gummersbach um jeden Ball kämpfen werden.
Celje Pivovarna Lasko empfängt am Samstag zu Hause den Tabellendritten Sandefjord TIF, der VfL Gummersbach spielt wegen der Übertragung im Pay-TV-Sender “Eurosport 2” bereits am Donnerstag um 20:30 Uhr.
Alfred Gislason, Trainer VfL Gummersbach:
“Die sehr junge Mannschaft von FRAM spielt einen schnellen Handball und war dicht daran, vor kurzem sogar Celje zu schlagen. Wer Celje bei uns gesehen hat, weiß, welche Qualität man haben muss, um nur knapp mit 30:33 zu verlieren. FRAM hat an diesem Tag eine erstklassige erste Halbzeit gespielt und konnte sogar mit vier bis fünf Toren führen. Die Isländer kämpfen immer, sie geben nie auf. Aber wenn wir unsere normale Leistung bringen, haben sie keine Chance. Sie wollen uns natürlich am Donnerstag überraschen. Aber wir werden sie nicht unterschätzen. Wir wollen in Leverkusen natürlich auch attraktiven Handball zeigen und Werbung für weitere mögliche Spiele dort machen.“
Ticket-Informationen:
Eintrittskarten sind bei den Vorverkaufsstellen und am Spieltag an der Abendkasse erhältlich.
Der VfL bietet für Fans aus Gummersbach und der Umgebung wieder kostenlose Busse nach Leverkusen an. Die Eintrittskarte plus Busticket ist auf der Geschäftsstelle (Telefon: 02261-80830) erhältlich. Die Busse starten um 18:00 Uhr an der Eugen-Haas-Halle und fahren eine halbe Stunde nach dem Spiel wieder dorthin zurück.
Die Wilhelm-Dopatka-Halle liegt unmittelbar gegenüber dem Fußballstadion „BayArena“ an der Bismarckstraße in Leverkusen. Autofahrer folgen der Ausschilderung „Sportpark“.
Quelle: vfl-gummersbach.de
Laut Handballwoche zeigt der VfL Interesse am dänischen Kreisläufer Jesper Nöddesbo.
Quelle: vfl Forum und handballwoche.de
Der Vorbericht vom VfL Gummersbach:
30.10.2006 - Isländer kämpfen immer
Am Donnerstag geht nach der Bundesligapause für den VfL in der Wilhelm-Dopatka-Halle in Leverkusen mit dem Champions League Spiel gegen FRAM Reykjavik der Tanz auf drei Hochzeiten weiter (20.30 Uhr). An diesem fünften Spieltag der Gruppe F soll gegen die Isländer die Tabellenführung in der Königsklasse verteidigt werden, bevor am 11.11. in Celje endgültig die Entscheidung über den wichtigen ersten Platz fällt.
Robert Gunnarsson, der Kreisläufer des VfL, der im Hinspiel aus privaten Gründen fehlte, freut sich natürlich auf ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Klub, bei dem er bis 2002 sieben Jahre seines Handballlebens verbrachte. "Drei bis vier Spieler aus meiner Zeit in Reykjavik sind noch im Team, ich kenne die Mentalität der Mannschaft natürlich", sagte Robert Gunnarsson, "die kämpfen immer bis zum Umfallen und verschenken nichts. Das ist eine typische isländische Mannschaft, die ruft bei solchen Spielen immer das Maximum ab." Einmal täglich werde auch in Reykjavik trainiert, trotzdem ist Handball dort fast ein reiner Amateursport.
"Im aktuellen Team von FRAM sind sehr viele junge Spieler, die noch zur Schule gehen oder studieren", so Robert Gunnarsson, "der Klub wurde vom ehemaligen Trainer Heimir Rikardsson geprägt, der zwanzig Jahre die Übungsarbeit leitete."
In der vergangenen Woche trafen sich die Isländer im Übrigen mit VfL-Trainer Alfred Gislason, der bekanntlich auch Nationaltrainer seines Heimatlandes ist, zu einem Lehrgang in Wallau und absolvierten anschließend zwei Länderspiele in Ungarn. Da gab es auch hautnahen Kontakt und manches verbale Scharmützel mit zwei Spielern von Fram, die am Donnerstag zu den Leistungsträgern zählen: Mittelmann Segus Sigfusson und Torwart Runar Gustafsson.
Auf das isländische Sippentreffen freuen sich natürlich auch drei weitere Gummersbacher, die den besonderen Spirit der Nordatlantikinsel im oberbergischen Traditionsklub verbreiten: Gudjon Valur Sigurdsson, der verletzte Abwehrspezialist Sverre Andreas Jakobsson und die neueste Verpflichtung aus dem Land der Geysire: Gudlaugur Arnarsson, der ebenfalls acht Jahre in Fram spielte und der am Donnerstag sein Debüt beim VfL feiert.
Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:
Ich erinnere mich beim 38:26 Hinspielsieg an eine sehr schlechte erste Halbzeit von uns in Reykjavik und an eine gute zweite. Die sehr junge Mannschaft von FRAM spielt einen schnellen Handball und war dicht daran, vor kurzem sogar Celje zu schlagen. Wer Celje bei uns gesehen hat, weiß, welche Qualität man haben muss, um nur knapp mit 30:33 zu verlieren. FRAM hat an diesem Tag eine erstklassige erste Halbzeit gespielt und konnte sogar mit vier bis fünf Toren führen.
Die Isländer kämpfen immer, sie geben nie auf. Aber wenn wir unsere normale Leistung bringen, haben sie keine Chance. Die Schwäche ist ihre Unerfahrenheit. Außerdem ist Reykjavik zuhause sicher stärker. Sie wollen uns natürlich am Donnerstag überraschen. Aber wir werden sie nicht unterschätzen.
Der erste Platz in der Gruppe ist sehr wichtig, damit hat man in der nächsten Runde das Heimrecht im zweiten Spiel und man bekommt einen Gegner aus dem zweiten Topf. Also brauchen wir eine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel in Celje. Wir wollen in Leverkusen natürlich auch attraktiven Handball zeigen und Werbung für weitere mögliche Spiele dort machen.
Ein isländisches Fest wird es auf keinen Fall nach dem Spiel geben. Für eine Party ist keine Zeit, wir haben am Sonntag schon wieder ein wichtiges Pokalspiel.
29.10.2006 - "World Cup": Kroatien mit Vedran Zrnic erstmals Sieger
Im heutigen Endspiel des "Statoil World Cup", der in Deutschland und Schweden ausgetragen wurde, siegte Kroatien in einer hitzigen Partie im Siebenmeterwerfen mit 33:31 (29:29, 15:13) gegen Tunesien.
Aus dem traditionsreichen und hochkarätig besetzten Acht-Länder-Turnier ging der Weltmeister von 2003 und Olympiasieger von 2004 erstmals als Sieger hervor. Im Halbfinale hatten die Kroaten, in deren Mannschaft VfL-Profi Vedran Zrnic neben dem Superstar Mirza Dzomba die Rechtsaußen-Position besetzt, die Schweden mit 27:26 (14:14) besiegt.
Ebenfalls mit von der Partie bei der "Mini-WM" waren von Seiten des VfL Gummersbach der Serbe Momir Ilic und der Grieche Alexis Alvanos.
Serbien unterlag heute im Spiel um Platz 5 der deutschen Nationalmannschaft mit 27:22 (14:15), Griechenland belegte am Ende nach einer knappen 26:27 (15:10)-Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister Spanien den 8. Platz.
Quelle: vfl-gummersbach.de
26.10.2006 - DHB-Pokal: Auslosung live im NDR
Am Abend des 5. November, die Begegnung ASV Hamm - VfL Gummersbach in Münster wird dann den Spietag der 3. Runde abgeschlossen haben, überträgt das NDR-Fernsehen ab 22:45 Uhr in seiner Sendung "Sportclub Live" die Auslosung für das Achtelfinale im DHB-Pokal.
Quelle: vfl-gummersbach.de
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Na dann schauen wir uns das Spektakel doch mal an ![]()
Volker Zerbe im Interview
Nach mehr als 20 Jahren Erstliga-Handball und einer ebenso langen Nationalmannschaftskarriere, nach Olympia-Silber und dem Europameistertitel beendete Volker Zerbe seine beeindruckende aktive Laufbahn. Der Lange, wie ihn die meisten nennen, kann dennoch vom Handball nicht lassen. Vormittags ist er Bankkaufmann, nachmittags kümmert er sich als Sportlicher Direktor um die Belange des TBV. Und so ganz nebenbei ist er auch noch WM-Botschafter seiner Stadt. HBL-Mitarbeiter Arnulf Beckmann unterhielt sich mit ihm.
Frage: Hallo Herr Zerbe, wie gefällt es Ihnen in Ihrem neuen Tätigkeitsfeld?
Volker Zerbe: Sehr gut. Ich habe unglaublich viel Spaß und bin nach wie vor ganz nah dran am Sport, nur dass ich eben selbst aufgehört habe, aktiv Sport zu treiben. Die ganze Sache hier gestaltet sich äußerst abwechslungsreich, weil es viele große und kleine Geschichten gibt, die es zu gestalten gilt.
Frage: Beschreiben Sie doch mal, wie Ihr Tag aussieht.
Volker Zerbe: Das hat viel mit organisatorischen Dingen zu tun. Ich muss die Spiele der Mannschaft koordinieren, Auswärtsfahrten, Hotelaufenthalte und Trainingszeiten organisieren. Ich kläre Versicherungsfragen und ich arrangiere Autogrammstunden, eben alles, was mit der Mannschaft zu tun hat.
Frage: Sind die Kompetenzen zwischen Ihnen und Herrn Holpert klar aufgeteilt und abgegrenzt?
Volker Zerbe: Auf jeden Fall. Natürlich ist es so, dass wir bei wichtigen Entscheidungen die Köpfe zusammenstecken. Darüber hinaus schaffe ich Freiräume für Fynn, damit er die wirtschaftliche Seite noch besser abdecken kann.
Frage: Eine Tätigkeit als Trainer kam für Sie offenbar nicht in Frage.
Volker Zerbe: Nicht wirklich. Ich wollte ganz einfach nicht mehr täglich in der Sporthalle sein. Dennoch wollte ich dem Handball eng verbunden bleiben. Insofern habe ich mit der jetzigen Position exakt das Betätigungsfeld, das ich wollte.
Frage: Sie arbeiten jeweils halbe Tage in zwei sehr verschiedenen Jobs. Ist das so etwas wie eine selbsterklärte Lebensphilosophie?
Volker Zerbe: So etwas weit greifendes wie eine Lebensphilosophie ist das nicht. Mein Engagement bei der Bank war mir schon früh wichtig, um auch etwas für meinen Kopf zu tun. Finanzen und Finanzgeschäfte machen mir Spaß. Dabei ist der Job gar nicht so verschieden von dem, was ich beim TBV Lemgo mache. Allerdings glaube ich, dass die Aufgaben im Verein künftig immer umfassender werden. Das verschiebt sich.
Frage: Als sei das alles noch nicht genug, sind Sie nun auch noch WM-Botschafter Ihrer Stadt, die einer von zwölf Spielorten der Welttitelkämpfe ist. Wie kriegen Sie das denn noch dazwischen?
Volker Zerbe: Jetzt gerade ist es wirklich alles ein wenig viel. Aber die Aufgabe als WM-Botschafter endet ja schon Ende Januar wieder. Für mich war es wichtig, in bescheidenem Rahmen mitzuhelfen, dass die WM in Deutschland ein tolles Erlebnis wird. Ich werde auch künftig jede Gelegenheit nutzen, den Handball, der m ir so viel gegeben hat, weiter nach vorne zu bringen.
Frage: Hat Heiner Brand Sie nie gefragt, ob Sie Ihre aktive Handball-Karriere noch bis zur WM in Deutschland fortsetzen wollen?
Volker Zerbe: Das hat er hier und da mal durchklingen lassen, aber sicher nur um des Scherzes Willen. Spätestens nachdem ich meine Laufbahn im Sommer beendet hatte, hat er gemerkt, dass bei mir keine richtige Ernsthaftigkeit mehr da ist. Mehr noch: Heiner hat vollstes Verständnis für meine Entscheidung.
Frage: Und was werden Sie tun, wenn am 4. Februar des kommenden Jahres das Finale läuft?
Volker Zerbe: Ich werde mir das Finale sicherlich live anschauen und hoffen, dass die deutsche Mannschaft sich qualifizieren und das Spiel erfolgreich bestreiten wird.
Das Gespräch führte Arnulf Beckmann.
Quelle: handball-bundesliga.de