Beiträge von Stenimaus

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    Original von Ruebe

    @jenny.....jau, ole, ole
    und nen eimer sangria ;)

    freu mich nach einem so tollen handball nachmittag auf morgen.
    vorallem mal ein paar leute aus der HE zu treffen.

    War schon toll, dass der Hallensprecher extra russisch gelernt hat "Russland - Uraaaaaaa". Dieses Gebrüll hörte sich eher nach einer Horde Gorillas an, als nach 10.819 Zuschauern, die sich über ein Moskuer-Tor freuten :D

    Im Hallenheft ist auch groß der Stand der IG-Handball am morgigen Sonntag angekündigt - also Felix, tu Dein Bestes, wenn der Chef persönlich schon nicht vor Ort sein kann...

    So, ich melde mich auch zurück.

    Das waren echt zwei sehr spannende Spiele, wobei man beim Spiel Moskau-Real mit der Zeit dachte, dass Moskau das Ding gewonnen hat. Die letzten 5 Minuten haben die ein Tempo auf´s Parkett gelegt - wahnsinn.

    Gummersbach gegen Lemgo - dramatischer und spannender konnte es nicht sein.
    Das ganze Spiel über ein ewiges hin und her: VfL vorne - Ausgleich - Lemgo vorne - Ausgleich......

    Mit 10.000 Zuschauern war die Arena nicht gerade voll, aber ich fand die Stimmung besser, als bei einem der vergangenen BuLi-Spiele.

    Wiegert und Hegemann haben mal wieder ein paar Akzente gesetzt, was das Tor-Verfehlen angeht :D

    Freue mich auf das Finale morgen :hi: Ruebe - olé :hi:

    Was aber jedem zu empfehlen ist, der morgen in die Halle kommt: T-Shirt und kurze Hose sind angesagt - eine Hitze in und um die Arena...

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    Original von Diddi
    Hier mal ein paar Infos zur Vereinseuropameisterschaft von der Homepage des VFL:

    24.11.2006 - Informationen zur Vereins-EM
    Alle Ergebnisse und Informationen zur Vereins-EM 2006 in der Kölnarena, finden sie auf der eigens eingerichteten Internetseite.

    Dort finden Sie Statistiken, Live-Ticker zu allen Spielen und vieles mehr.
    http://www.vfl-gummersbach.de/vereins_em/index.php

    Da warst Du wohl 3 Minuten zu spät :baeh:

    Ich mach mich jetzt mal auf den Weg nach Köln, bis später :hi:

    Der Vorbericht zur Vereins-EM vom VfL Gummersbach:

    23.11.2006 - Vereins-Europameisterschaft: Kein Freundschaftsturnier

    Wenn am Wochenende in der Kölnarena bei der Vereins-Europameisterschaft drei Titelträger und der VfL Gummersbach als Ausrichter um die Klubkrone des Hallenhandballs kämpfen, wird das Turnier nicht nur ein Schaulaufen für glorreiche Vergangenheit sein. Alle Mannschaften spielen auch in dieser Saison in einem internationalen Wettbewerb und dokumentieren damit den hohen sportlichen Stellenwert dieses Gipfeltreffens.

    So marschierte der Champions-League-Sieger des Jahres 2006, BM Ciudad Real aus Spanien, auch in der Vorrunde 2007 in der Königsklasse ungeschlagen an die Tabellenspitze, was im Übrigen neben dem FC Barcelona nur noch dem THW Kiel in einer relativ leichten Gruppe gelang. Klare Siege gegen die Kadetten Schaffhausen aus der Schweiz, den weißrussischen Topverein Brest HC Meshkov und den ungarischen Spitzenklub SC Pick Szeged machen deutlich, dass die Iberer weiter das derzeit weltbeste Team zur Verfügung haben. Im Kader der siebzehn Spieler tummeln sich acht Spanier und neun Ausländer, die zusammen wohl auch das teuerste Aufgebot überhaupt bilden. Einzelne Weltklassespieler herauszuheben, scheint müßig.

    Auch der russische Gewinner des letztjährigen Pokalsiegerwettbwerbs machte in der Champions League bislang eine gute Figur. Kein Wunder, denn Chekhovskie Medvedi ist praktisch identisch mit der Nationalmannschaft und wird auch von dem Nationalcoach Vladimir Maxismov in Personalunion trainiert. In der aktuellen CL-Vorrunde kassierte sein Team zwei Auswärtsniederlagen und wurde in der Gruppe D hinter der SG Flensburg-Handewitt Zweiter. RK Zagreb setzte sich mit 26:19 und Flensburg mit 34:29 durch. Zuhause ist der ehemalige Militärklub ZSKA Moskau allerdings eine Bank, Zagreb (29:24) und auch Flensburg (33:27) wurden mit jeweils fünf Toren Differenz auf die Heimreise geschickt. Wenn der VfL am 2.12. im CL-Achtelfinale in Moskau das Hinspiel bestreitet, dürfte die Olimpiskij-Halle ein einschneidendes Erlebnis bleiben. In zwanzig Logen und einer Sauna werden dort die betuchten Fans verwöhnt.

    Der TBV Lemgo verteidigt derzeit den Titel im EHF-Wettbewerb, der im Frühjahr gegen Fisch Auf Göppingen gewonnen wurde, nachdem man im Halbfinale den VfL Gummersbach ausgeschaltet hatte. Die dritte Runde 2007/2008 überstanden die Ostwestfalen kürzlich locker mit zwei Siegen gegen den israelischen Vertreter Maccabi Rishon Le Zion. Der VfL, der nach der Niederlage in der Meisterschaft auf eine Revanche brennt, ist kein Ausrichter des Zufalls. Als Tabellenführer der besten Handballliga der Welt garantiert auch der Deutsche Rekordmeister nicht nur durch seine umfangreiche Titelsammlung der Vergangenheit allerhöchstes Niveau in dem Teilnehmerquartett, der Hochgeschwindigkeitshandball der Marke Gislason wird auch auf der Bühne Vereins-Europameisterschaft für Furore sorgen.


    Das Statement von VfL-Trainer Alfred Gislason:

    Ich war mit dem SC Magdeburg schon dreimal bei diesem Wettbewerb dabei und habe ihn zweimal gewonnen, in Magdeburg und in Kiel. Das waren große Erlebnisse für meine Mannschaft. Ich weiß, dass vor allem in Spanien diese EM einen hohen Stellenwert hat. Der Champions-League-Sieger will die Bestätigung, dass man wirklich die beste Mannschaft der Welt ist. Das ist kein Freundschaftsturnier, das werden die Zuschauer in allen Spielen von der ersten Minute an erleben. Es geht um einen Titel, der für mich höher einzuschätzen ist als mancher EC-Wettbewerb.

    Ciudad Real:
    Das ist natürlich auch mein Top-Favorit. Sie haben die teuerste Mannschaft aller Zeiten, es ist seit Jahren die beste Mannschaft der Welt. Jede Position ist doppelt bis dreifach mit Weltklassespielern besetzt. Der Trainer lässt auch immer den ganzen Kader spielen, das macht sie so stark und unberechenbar. Selbst so ein Klassemann wie Olafur Stefansson, den ich gerne in Gummersbach gesehen hätte, spielt manchmal nur wenige Minuten in einer Halbzeit. Dem gefällt es aber trotzdem sehr gut dort, denn er hat dort bis zum Jahr 2009 verlängert.

    Ch. Medvedi:
    Bis auf drei Spieler ist das die Nationalmannschaft. Was sie drauf haben, konnte man in den CL-Spielen gegen Flensburg sehen, da haben sie auch in Flensburg lange geführt. Sie spielen einen modernen Handball, die zwei bis drei Spezialistenwechsel der Vergangenheit zwischen Abwehr und Angriff gibt es nicht mehr. Auch die Russen beherrschen die Schnelle Mitte. Dazu kommt ihr typischer Stil mit Anspielen an den Kreis und körperlich starke Rückraumspieler. Trainer Maksimov hat eine junge und ehrgeizige Mannschaft, die uns auch im CL-Achtelfinale alles abverlangen wird.

    TBV Lemgo:
    Jetzt wollen wir gegen Lemgo den Spieß umdrehen und uns revanchieren für die Niederlage in der Bundesliga. In Lemgo hatten wir ein Problem im rechten Rückraum. Da am Samstag Alexis Alvanos wieder fit ist, sieht es da sicher anders aus. Die 5-1-Deckung gegen Daniel Narcisse hatte nur Erfolg, weil Momir Ilic und Milan Vucicevic müde waren. Sie sind aber auch wieder fit. Der Ausfall von Florian Kehrmann ist bitter für Lemgo, das ist vorne wie hinten ein Führungsspieler, der nicht gleichwertig ersetzt werden kann.
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    Informationen zur Vereins-EM:

    Handball-Vereins-EM 2006: Der VfL Gummersbach begrüßt in der Kölnarena die Weltelite des Handballs / Turnier auf höchstem Niveau am 25. und 26.11 in der Kölnarena

    Am kommenden Wochenende ist die Sportstadt Köln Austragungsort eines der hochkarätigsten Handball-Turniere der Welt. Denn bei der Vereins-Europameisterschaft in der Kölnarena empfängt der VfL Gummersbach mit den aktuellen europäischen Titelträgern das Who is Who der Weltelite: In dem Turnier der Superlative spielen der Champions-League-Sieger BM Ciudad Real (Spanien), der Titelträger des Pokalsiegerwettbewerbs, Chehovskie Medvedi (Russland), der TBV Lemgo (Deutschland) als Sieger des EHF-Pokals und der VfL Gummersbach als Gastgeber um einen Pokal, der in den vergangenen Jahren zu einer der begehrtesten Trophäen für Vereinsmannschaften geworden ist.

    Dieses Jahr hat der VfL Gummersbach die Ehre, in der Kölnarena Gastgeber des Gipfeltreffens zu sein. Mit dem besonderen Rahmen in Europas Handball-Tempel und dem Rang der Turnierteilnehmer wird die Vereins-EM 2006 zur größten "EHF Men's European Championship for Club Teams" aller Zeiten. Wenn unter anderem mit Ciudad Real die momentan beste Handball-Mannschaft der Welt gegen Chehovskie Medvedi (fast die gesamte die russische Nationalmannschaft) um einen Titel spielt, sind hochkarätige Delegationen der Verbände und zahlreiche TV-Sender mit von der Partie. Mit insgesamt über 30.000 erwarteten Zuschauern wird auch die Publikumskulisse dem Ereignis mehr als gerecht.

    Der Austragungsmodus

    Am Samstag, den 25.11., finden die beiden Halbfinals statt:
    Halbfinale 1: VfL Gummersbach – TBV Lemgo (14:45 Uhr)
    Halbfinale 2: Ciudad Real – Chekhovski Medvedi Moskau (16:30 Uhr)

    Am Sonntag, den 26.11., folgen das Spiel um Platz 3 sowie das Finale:
    Spiel um Platz 3 (Verlierer der Halbfinals) (14:00 Uhr)
    Finale (Sieger der Halbfinals) (16:00 Uhr)

    In allen Spielen bis auf das Finale erfolgt die Entscheidung im Falle eines Unentschiedens nach Ablauf der regulären Spielzeit per Siebenmeterwerfen. Im Finale folgt zunächst eine Verlängerung und dann gegebenenfalls ein Siebenmeterwerfen.

    Die Mannschaften:

    B.M. Ciudad Real (Spanien)

    Der amtierende Champions-League-Sieger ist die teuerste und beste Handball-Mannschaft der Welt. Dafür steht mit Präsident Domingo Díaz de Mera der zweitreichste Mann Spaniens. Er hat sogar eine Kaufanfrage seitens Real Madrid mit der nüchternen Aussage gekontert, bevor "die Königlichen" seinen Club kauften, würde er selbst Real Madrid übernehmen. Die Mannschaft der Spanier ist auf jeder einzelnen Position mit den besten Spielern der Welt besetzt. Im Tor steht mit dem Serben Arpad Sterbik der aktuelle "Welthandballer des Jahres", auf Rechtsaußen sorgt mit dem Kroaten Mirza Dzomba der weltbeste Spieler auf dieser Position für athletische und akrobatische Aktionen der Extraklasse. Dem slowenischen Halblinken Siarhei Rutenka sagt man den härtesten Wurf der Welt nach, und den Isländer Olafur Stefansson, den besten Linkshänder der Welt, kennen die Fans noch aus der Bundesliga vom SC Magdeburg. Als Krönung dirigiert das Starensemble mit Talant Dujshebaev ein von vielen Experten als "bester Mittelmann aller Zeiten" eingeschätzter Trainer. Und sollte es zu Ausfällen kommen, kann das Publikum vielleicht sogar erleben, wie der 38-Jährige selbst noch einmal als Spieler in Aktion tritt.

    Chehovskie Medvedi (Russland)
    Die "Bären" aus Tschechow bei Moskau stellen bis auf eine Handvoll im Ausland tätiger Legionäre die russische Handball-Nationalmannschaft. Der aktuelle Titelträger des Pokalsiegerwettbewerbs ging nach dem Zerfall der GUS aus dem Armeeclub ZSKA Moskau hervor und wurde von der Trainer-Legende Vladimir Maksimov konsequent an die Spitze der russischen Liga geführt, wo der Elitekader ein recht einsames Dasein führt. Darin, dass Chehovskie Medvedi in Russland ohne echte Konkurrenz ist, liegt das einzige Manko der zu Hause wenig geforderten Truppe. "Der Zar" Maksimov gehört zu den erfolgreichsten Trainern der Handballgeschichte, und er ist immer noch der Mann mit dem größten Einfluss im russischen Handball. Maximov lehrt die klassische russische Schule, so sind große, athletische Spieler im Rückraum selbstverständlich. Der Halblinke Alexej Rastvortsev gehört zu den zentralen Figuren ebenso wie Vitali Ivanov und Vasily Filippov auf der Mittelposition.

    TBV Lemgo
    Mit dem EHF-Pokal-Sieger aus Ostwestfalen streitet eine der am prominentesten besetzten deutschen Mannschaften in der Kölnarena um den Titel der Vereins-EM. Das Team von Trainer Volker Mudrow stellte in der Meister-Saison 2002/03 mit 34:0 Hinrunden-Punkten einen sagenhaften Rekord auf – als Resultat der "Schnellen Mitte". Mit der konsequenten Umsetzung dieser modernen Taktik stellte Lemgo die gesamte Liga in den Schatten. Über lange Jahre spielte in Lemgo auch der Kern der deutschen Nationalmannschaft, der "TBV Deutschland" wurde zum hiesigen Musterbeispiel für Blockbildung. Mit Florian Kehrmann und Daniel Stephan (zurzeit verletzt), Christian Schwarzer und Markus Baur hat der TBV Lemgo immer noch mehr deutsche Handball-Stars in seinen Reihen als jeder andere Bundesligist. Dass Volker Zerbe diese Saison nicht mehr im Spieler-Trikot, sondern im Business-Anzug des Managements auftritt, ist indes ein Indikator für den Umbruch. Mit dem deutschen Nationaltorhüter Carsten Lichtlein sowie dem tschechischen Wurfwunder Filip Jicha seien nur zwei von vielen Namen genannt, mit denen die Verjüngung bislang aber bestens gelang. Der TBV Lemgo gehört auch 2006/07 wieder zur absoluten Bundesliga-Spitze.

    VfL Gummersbach
    Der VfL komplettiert als Gastgeber den Kreis der Turnierteilnehmer – und rechtfertigt seinen Auftritt mit zwei Halbfinalteilnahmen im EHF-Cup (2005 und 2006) sowie dem Sieg in der Gruppe F der laufenden Champions-League-Saison. Zudem steht der VfL Gummersbach mit seiner stolzen Sammlung von mehr als 26 nationalen und internationalen Titeln wie kein anderer Teilnehmer für große Handball-Tradition, wie auch mit seiner aktuellen Mannschaft und dem Austragungsort Kölnarena für die Zukunft dieses Sports. Die neu formierte und verjüngte Mannschaft von Trainer Alfred Gislason, der mit dem SC Magdeburg die Champions League und auch zwei Mal die Vereins-EM gewann, begeistert mit ihrer modernen Spielweise, die für attraktiven, temporeichen Handball steht. Alfred Gislasons Kader ist gespickt mit Handballern der internationalen Extraklasse wie dem Franzosen Daniel Narcisse, dem Isländer Gudjon Valur Sigurdsson, dem Kroaten Vedran Zrnic und den Torleuten Nándor Fazekas (Ungarn) und Goran Stojanovic (Montenegro). Wie die Spieler der anderen Teilnehmer auch, freuen sich die VfL-Stars auf die Vereins-EM als Vorgeschmack auf die Finalspiele der WM 2007, wo sie mit den jeweiligen Teamkollegen von Ciudad Real wieder in der Kölnarena auflaufen wollen.

    Daten und Fakten:

    Über 160 Medienvertreter sind für das Turnier akkreditiert. Die Live-Übertragungen nach Europa erfolgen durch den Sender Eurosport, für den asiatischen Raum übernimmt "Al Jazeera Sport" die Berichterstattung. Eigens für Spanien berichten zwei TV- und ein Radio-Sender live aus der Kölnarena, auch ein russischer TV-Sender ist "on air". Der VfL Gummersbach richtet auf seiner Homepage (http://www.vfl-gummersbach.de) in Zusammenarbeit mit der EHF für die Vereins-EM ein eigenes Portal ein, auf dem Berichte, Bilder und Hintergrundinfos zum gesamten Turnier zur Verfügung stehen werden. Zudem wird als aktueller Ergebnisdienst ein Live-Ticker angeboten. Das Halbfinale 1 wird im deutschsprachigen Raum bei Eurosport übertragen, das Halbfinale 2 bei Eurosport 2. Eurosport 2 überträgt auch das Spiel um Platz 3, Eurosport das Finale.

    Das Fachmagazin HANDBALLWOCHE wird nach jeder Begegnung den besten Spieler der Begegnung ehren, die EHF ermittelt den besten Spieler des Turniers, den besten Torhüter und ehrt zudem den Torschützenkönig.

    Die Gästeliste umfasst das Who is Who des europäischen Handballs. Die Führungsetage der EHF mit Präsident Tor Lian verbringt das Wochenende in Köln, wie viele weitere Promiente auch. Zudem treffen sich am Rande der Veranstaltung die "G 14" des Handballs (u.a. FC Barcelona, THW Kiel), aber auch die Verbände entsenden ihre Vertreter. Es sind 15 norwegische Trainer zu Gast, zudem Delegierte des isländischen Verbands und 50 Spanier. Das Präsidium von RK Celje Pivovarna Lasko reist eigens mit einem Mitarbeiterstab an, um Erfahrungen für die Folgeveranstaltung 2007 in Celje zu sammeln.

    Die Organisation für das gesamte Wochenende inklusive Fuhrpark, Unterbringung, allgemeiner Logistik und die Vorgänge rund um die Spiele erreicht den Aufwand für die WM-Finalspiele 2007. Von der Unterbringung in Kölner Top-Hotels (Offizielle im Hyatt, Mannschaften im Dorint-Hotel Messe) bis zur Betreuung der Teams durch spanisch- und russischsprachige Guides und der VIP-Hospitality in der Kölnarena findet die Gesamtveranstaltung auf höchstem Niveau statt.

    Das Preisgeld teilt sich wie folgt auf:
    1. Platz: € 35.000 / 2. Platz: € 20.000 / 3. Platz: € 10.000 / 4. Platz: € 5.000

    Alles weitere auf vfl-gummersbach.de

    So, ich melde mich dann auch mal zu dem Spiel zu Wort.

    Gummersbach hat dieses Spiel die meiste Zeit dominiert und konnte somit in der 2.HZ die zweite Garde aufspielen lassen, da der Sieg schon sehr sicher war.

    Die ersten 15 Minuten fand ich die Abwehr der Göppinger stark. Sie reagierten agressiv und hatten ab und an damit Erfolg. Danach folgte eine ängstliche Phase, mit viel Nervosität, mit vielen Abspielfehlern und und und.
    Als Schöne dann nach 20 Minuten zwei Tempogegenstöße verballert hatte und auch ein 7m über´s Tor ging, nahm Petkovic eine Auszeit, die aber nicht die Wende brachte.

    Kurz vor Halbzeitpause gab es eine 2Min Strafe für FAG, welche aber nach Anwurf nicht beachtet wurde und so folgte eine blödsinnige Diskussion, woraufhin Göppingen in 4er Unterzahl auf dem Feld stand.
    Nach meinem Empfinden agierten die Göppinger dann ein wenig rüpelhaft, schubsten hier und da, worauf hin schließlich von Silviu Baiceanu das Trikot kaputt gerissen wurde und es wieder Diskussionen gab.

    Beim Stand von 24:16 versuchte Göppingen dann ein Tor per Kempa-Trick zu werfen - der Mut wurde aber nicht belohnt.
    Schweikardt spielte ab der 45. Minute vorgezogen und nahm Narcisse in "Schutz".

    Und wie auch in Halbzeit eins versuchte Schöne sich mit Tempogegenstößen, die aber leider entweder über dem Tor, daneben oder halt direkt in den Armen von Fazekas gingen.

    Die letzten 5 Minuten wurde es nochmal spannend, obwohl der Sieg schon fest stand, aber dennoch wurde das Spiel sehr schnell und hektisch. Zum Göppinger-Match-Winner würde ich vor allem in den letzten Minuten Michal Shejbal zählen, der die harten Tempogegenstöße entschärft hat. Wichtige Tore hat ebenso Dragos Oprea geworfen.

    1918 Zuschauer für einen Mittwoch abend, danach sah es 30 Minuten vor Anwurf noch recht leer aus. Stimmung kam nur gegen die Schiris auf. Einige Gummersbacher-Fans fanden die Beurteilungen von Scheller und Wutzler nicht in Ordnung, haben sie mit "Schieber"-Rufen konfrontiert, aber ok, so sind die Gummersbacher doch :P

    Zu Bennet wiegert kann ich nur sagen, dass er die zwei Tore, die er geworfen hat, auf die feinste Art und Weise gemacht hat - respekt!
    Und auch Michael Spatz kam mal wieder zum Zuge und hat ebenso wichtige Tore geworfen.

    Alexander Mierzwa (32) macht in der Schweiz auf sich aufmerksam. Der frühere Gummersbacher kommt bei Pfadi Winterthur als Linksaußen und aus Aufbauspieler zum Einsatz und ist mit 69 Toren in 8 Spielen aktueller Torjägerlistenanführer.

    Quelle: handballwoche
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    :jump: weiter so, alex!

    War zwar kein Konzert, aber ich war gestern abend bei "Starlight Express".

    Die neue Show hat es echt in sich. Viele großartige Lichteffekte, die Feuerwerke, die so groß in der Werbung angekündigt werden könnten was mehr sein, aber es war genial.

    Tolle Showeinlagen gab es, die gar nicht geplant waren: Im zweiten Lied rutschte der Sänger direkt hinter uns die Treppe herunter. Er hatte sich in der Kurve verschätzt :D :D :D
    Ist aber nichts passiert.

    Sehr zu empfehlen, vor allem unter der Woche, da es sehr leer ist und man allen Platz der Welt hat.

    Zitat

    Original von Meikel
    keine Göppinger da? Ich wollte doch auch eventuell mal wieder ins Oberbergische fahren

    Bin zwar kein Göppinger, aber da ;) Und Ruebe kommt auch - also ein Besuch lohnt sich :hi:


    Hier der Vorbericht vom VfL Gummersbach:

    20.11.2006 - Frisch Auf nach drei freien Tagen

    Ein echtes Mammutprogramm wartet auf den VfL bis zum Ende dieses Jahres. Das Bundesligaspiel gegen Frisch Auf Göppingen am Mittwochabend in der Eugen-Haas-Halle (20 Uhr) ist der Auftakt zu einer Serie englischer Wochen mit insgesamt zwölf Spielen. Nach dem Auswärtsspiel bei Eintracht Hildesheim am 30. Dezember beginnt für die Nationalspieler die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die in Deutschland mit dem Finale in der Kölnarena der absolute Saisonhöhepunkt werden soll. Das Duell gegen Frisch Auf Göppingen wird für den VfL aber kein Aufwärmprogramm für die Vereinseuropameisterschaft, die am kommenden Wochenende stattfindet, werden, denn der schwäbische Traditionsklub zählt inzwischen zu den etablierten Klubs der oberen Tabellenhälfte.

    "Wir hatten einen sehr guten Start, wir haben alle Pflichtpunkte bislang geholt", sagte Vereinssprecher Alexander Kolb in dieser Woche, "mit 17:5 Punkten im Rücken kommen aber jetzt für uns die hochkarätigen Gegner, gegen die wir ohne großen Druck auflaufen können." Dass die Mannschaft von Trainer Velimir Petkovic einen nicht unerheblichen personellen Umbruch mit vier Ab- und vier Zugängen verkraftete, bewiesen auch die guten Ergebnisse in den letzten Auswärtsspielen. So gab es einen Sieg in Melsungen und ein Unentschieden beim heimstarken TV Großwallstadt. Kapitän und Abwehrchef Lars-Henrik Walther beendete seine Laufbahn und arbeitet jetzt im Verein als Teammanager. Bruno Souza ging zum HSV Hamburg und Andrius Stelmokas zu den Füchsen Berlin. "Die beiden Abgänge am Kreis haben wir gut kompensiert", sagte Alexander Kolb, "denn mit Silviu Baiceanu aus Rumänien und dem Nachwuchsmann Manuel Späth aus der Region sind wir zufrieden." Damit habe man auch die Baustelle im Innenblock der Abwehr erstaunlich schnell behoben. Nach dem achten Rang am Ende der vergangenen Saison sei nun das Ziel ausgegeben worden, sich in der Tabelle zu verbessern.

    "Unsere Chance in Gummersbach zu punkten ist nicht groß, aber wir wollen sie natürlich nutzen", so Alexander Kolb. Man habe auch in Göppingen aus der Distanz den positiven Wandel des VfL zum attraktiven Handball wahrgenommen und großen Respekt vor einem Gegner, der sich mit seinen starken Leistungen unerwartet schnell unter den ersten Drei etabliert habe. Auf zwei wichtige Spiele muss Trainer Velimir Petkovic aber verzichten: Der international erfahrene Isländer Jaliesky Garcia (43 Länderspiele) fällt mit einem Kreuzbandriss noch lange aus, ebenso wie der nicht weniger routinierte Serbe Aleksandar Knezevic (136 Länderspiele).

    Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
    Wir wollen nach der Niederlage in Lemgo wieder auf die Erfolgsspur und treffen dabei auf einen unangenehmen und schweren Gegner. Göppingen hat in Melsungen gewonnen und in Großwallstadt einen Punkt geholt, sie sind nach einer schwächeren Phase inzwischen sehr gut drauf. Wir müssen in jedem Fall besser spielen als in Lemgo, wenn wir gewinnen wollen.

    Göppingen hat einen guten Rückraum. Michael Kraus auf der Mitte und Nikola Manojlovic sowie Volker Michel bilden ein starkes Trio, der neue rumänische Kreisläufer Silviu Baiceanu bringt auch überdurchschnittliche Leistungen. Dazu kommen zwei Nationalspieler auf den Außenpositionen, mit Christian Schöne und Dragos Oprea sind sie dort auch sehr stark besetzt. Torwart Martin Galia ist sicher einer der besten in der Bundesliga, der sich auf eine sichere 6/0-Deckung verlassen kann.

    Ein Sieg wäre für uns natürlich sehr wichtig, er brächte zusätzliche Motivation die nächsten harten Wochen. Ich habe den Spielern am letzten Wochenende auch drei Tage frei gegeben. Sie sollen geistig und körperlich wieder frisch sein. Ich bin froh, dass auch Alexis Alvanos am Mittwoch wieder fit ist. Er hat uns in Lemgo sehr gefehlt.
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    Alles weitere, sowie Einblicke in das Hallenheft und http://www.vfl-gummersbach.de :hi:

    Hier der Bericht von der HSG Varel:

    Varel stoppt Negativtrend mit Heimsieg über Schwerin
    Sonntag, 19. November 2006

    cd. Aufatmen bei der HSG Varel. Nach dem Remis vergangenen Mittwoch gegen Potsdam erzielten die Kalafut-Schützlinge einen 25:22-Heimsieg gegen Post Schwerin. Torwart Christoph Dannigkeit überzeugte mit 17 Paraden und stach seinen Gegenüber Dennis Klockmann (9 Paraden) deutlich aus.

    André Seefeldt, verletzter Torhüter der HSG Varel, erkannte nach Spielschluss zusammen mit Tobias Weihrauch sofort den Hauptgaranten des Vareler Sieges am Sonnabend. Zusammen feierten sie den völlig erleichterten Schlussmann mit der Nummer 21 im HSG-Gehäuse, der trotz seiner tadellosen Leistung die Lobeshymnen weiterleitete: „Die Abwehr vor mir war heute super“. 22 Tore erzielte der Gast aus Mecklenburg-Vorpommern nur. Die zuletzt arg in die Kritik geratene Abwehr der Vareler war gegen die Postler ein Hauptgrund, für den doppelten Punktgewinn.

    Ein weiterer Grund war der gut aufgelegte Rückraum der HSG: Thomas Lammers (6 Tore), Bogdan Mihai (4) und Arek Blacha (7/3) deuteten mit einfachen Treffern an, dass das Vertrauen in die eigene Stärke wieder zurückkommt. Zum Ende der ersten Halbzeit kann sich die HSG durch Blacha und zweimal Mihai erstmals mit drei Treffern (10:7) vom Gegner absetzen, der in der Anfangsphase stets führte. Zweimal Lammers und der heute aufgebotene Jochen Toepler auf Rechtsaußen sorgten letztendlich für die 14:9-Pausenführung. Da spielten auch zwei vergebene Strafwürfe von Christian Brecht und Ralf Koring keine besondere Rolle.

    Nach der Pause brauchten beide Teams eine Weile, bis man wieder über Torerfolge jubeln durfte. Knapp vier Minuten vergingen, bis Andre Wilk Dannigkeit im HSG-Tore bezwingen konnte. Ein Doppelschlag von Toepler sowie ein schneller Ballgewinn, den Weihrauch für sein erstes Tor nutzen kann, sorgen für eine komfortable 16:10-Führung der Hausherren. Bis zum 22:15 per Strafwurf durch Arek Blacha kann Varel den Vorsprung verteidigen, um den Gegner in der Schlussphase der Partie vor 700 Zuschauern doch wieder herankommen zu lassen. Und dass, obgleich Dannigkeit einige freie Bälle der Schweriner entschärfen kann. Das 24:22 durch Alexander Ladig in der 58. Minute kann der Ex-Cottbuser aber nicht verhindern. Die aufkommende Unsicherheit bei den Varelern wird aber durch Toeplers Schlussakt und dem 25:22 frenetisch vom Publikum gefeiert und die gesamte Sporthalle Altjührden freut sich über zwei Pluspunkte.

    HSG Varel:
    Dannigkeit (17 Paraden), Winkler (n.e.) – Schützmann (n.e.), Mihai (4), Brecht (2/1), Toepler (4), Lammers (6), Weihrauch (2), Strauch (n.e.), Králik, Blacha (7/3), Vorontsov (n.e.), Koring, Padeken (n.e.).

    Zuschauer: 700

    Zitat

    Original von Mone
    So - ich melde mich nun mal wieder zurück :) Köln ist wirklich ne super Stadt - und das Seminar war auch echt hilfreich! Nun bringt mich so schnell nichts mehr aus der Ruhe, wenn User auf Konfliktsuche sind ;)

    Trotz der vielen "ältern" Männer hattest Du Erfolg? :D Oder hat sich das Blatt noch gewendet?