Beiträge von Stenimaus

    Wetzlar! Wetzlar! Wetzlar!

    Schade schade, dass mich mein Chef und ein Stau daran gehindert haben, nach Wetzlar zu reisen :wall:;(
    Das wäre sicherlich ein super spannendes Spiel gewesen...

    Glückwunsch Wetzlar, somit seit ihr erstmal aus der Abstiegstabelle raus!

    Ich habe selten so gelacht :D Was für eine Blamage - Dummersbach! :D :D

    Da war ich gestern echt am überlegen, ob ich mir den Fußballfilm auf der ARD, die Supernanny auf RTL oder aber das Spiel anschaue.

    Ich habe mich für die ARD entschieden und bin beim Zappen zum Endergebnis vom Sofa gefallen.. Nein nein nein...

    Zitat

    Original von Postfan


    8o Das war auch nicht zu erwarten.

    Damit hat Maik Handschke auch nicht gerechnet:

    "Ich bin enttäuscht. Über weite Strecken bestimmten wir die Partie, hatten den Kontrahenten im Griff. Eine Sechs- Toreführung nach der Pause darf nicht mehr aus der Hand gegeben werden", sagte Rostocks Coach Maik Handschke.

    Zitat

    Original von TuS-Benjamin

    Hört sich sehr nach Sauerstoffmangel oder Vergiftung an

    Vergiftung? ?(:lol: Wie soll das gehen? Sie fressen seit 3 Jahren das gleiche Futter. Ich denke mir, es ist die Altersschwäche gewesen..

    Nachdem gestern meine 3 Welse im Aquarium tot waren, werde ich es heute endgültig leeren und bin es dann endlich los...

    Frag mich nur, warum alle 3 gleichzeitig gestorben sind.. ?(

    Hier der Spielbericht vom VfL:

    02.12.2006 - Chekhovski Medvedi Moskau - VfL Gummersbach 31:37 (16:20)

    Eine bärenstarke Vorstellung gab der VfL im Achtelfinalhinspiel der Königsklasse beim russischen Abonnementsmeister. Fünfzehn mitgereiste Hardcore-Fans waren Augenzeuge eines unglaublich souveränen Auftritts, mit Tempohandball allerbester Güte entzauberte das Team von Alfred Gislason in der Olymsysky-Halle in Chechov die Mannschaft, die noch vor einer Woche bei der Vereins-Europameisterschaft in Köln in zwei Spielen ihre internationale Klasse demonstriert hatte und die bekanntlich fast mit der Nationalmannschaft identisch ist. 3000 Zuschauer kamen so überhaupt nicht in Stimmung, denn ihre "Bären" wurden nach allen Regeln der Handballkunst vorgeführt. Von Beginn an hatten die Gummersbacher das Spiel im Griff, taktische Überraschungen blieben aus. Während Medvedi mit einer offensiven 5-1-Deckung ohne Manndeckung den Kombinationsfluss vergeblich störte, hatte der VfL mit diesem System mehr Erfolg.

    Gudjon Sigurdsson kümmerte sich in erster Linie um die linke Angriffsseite der Russen, so dass der Haupttorschütze Alexey Rastvortsev nur begrenzt seine Wurfkraft zeigen konnte. Nach dem 4:4 setzten sich die Gummersbacher schon nach zehn Minuten zum 4:7 mit drei Toren ab und wurden immer selbstbewusster. Die Abwehr packte zu , vorne machte Daniel Narcisse wie immer den Ball schnell. Alexis Alvanos sorgte auf der rechten Seite wieder für den zuletzt so vermisssten Druck, so dass auch seine Nebenleute immer wieder die Lücken im etwas schwerfälligen Mittelblock der Gastgeber fanden, die zudem bei den schnellen Gegenstößen in der Rückwärtsbewegung überfordert waren. Die Taktik von Alfred Gislason ging zu hundert Prozent auf, über 6:9, 8:12 (15.), 9:14 und 13:19 (27.) erspielte sich der VfL bis zur Pause einen Viertorevorsprung , weil auch Goran Stojanovic viele wichtige Bälle gehalten hatte und wieder ein großer Rückhalt war. Es gab an diesem denkwürdigen Tag im Süden Moskaus keinen schwachen Punkt, physisch und psychisch lieferten alle Positionen ihr komplettes Leistungspotential ab.

    In der zweiten Halbzeit sorgte ein Zwischenspurt von Medvedi für etwas Spannung. Nach vierzig Minuten war mit dem 21:23 der Abstand auf zwei Tore zusammengeschmolzen, weil in dieser Phase im Abschluss die Konzentration fehlte und Torwart Alexey Kostygov jetzt seine beste Phase hatte. Vedran Zrnic konterte zum 21:24 und nach dem 23:28 von Gudjon Sigurdsson wurden die Russen immer nervöser und leisteten sich jetzt eine Serie von technischen Fehlern und Fehlversuchen. Es folgte der fast schon erwartete physische Zusammenbruch, wie vor einer Woche in der Kölnarena baute der russische Meister in der letzten Viertelstunde konditionell ab. Der VfL legte dagegen wie in den besten Saisonspielen seinen Turbo ein und zog Treffer um Treffer davon. Über 23:32 (49.) , 26:34 und 28:37 (58.) sah es nach einem Debakel für die Gastgeber aus, die jedoch mit drei Toren in der letzten Minute die Niederlage erträglicher gestalteten.

    Alfred Gislason (VfL Gummersbach):
    Das war eine sehr gute Leistung von uns. Während Medvedi in etwa die Leistung von der Vereins-Europameisterschaft brachte, konnten wir uns steigern. Vor allem in der ersten Halbzeit und auch phasenweise in der zweiten Halbzeit haben wir mit unserem schnellen Spiel dem Gegner große Probleme gemacht. Heute klappte einfach alles. Die Abwehr stand, hatte nicht nur die Rückraumschützen gut im Griff , sondern hat auch den starken Kreisläufer Mikhail Chipurin ausgeschaltet. Die Gegenstöße liefen wie aus dem Lehrbuch. Dazu waren auch unsere Torhüter sehr gut, denn Goran Stojanovic hat dreizehn schwere Bälle gehalten und auch Nandor Fazekas hat in der letzten Viertelstunde überzeugt. Wirklich überragend haben wir im Angriff gespielt, bis auf eine kurze Konzentrationsschwäche zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es heute gar nichts zu kritisieren. Medvedi war in der zweiten Hälfte entnervt. Das war aber erst die erste Halbzeit des Achtelfinales. Wir haben jetzt natürlich eine bessere Ausgangsposition.

    Quelle: vfl-gummersbach.de