Beiträge von Stenimaus

    22.01.2007 - EM-Qualifikation: Griechenland scheidet aus, Montenegro und Serbien kommen weiter

    Während die Griechen mit Alexis Alvanos in der Quali-Gruppe 6 nur den zweiten Platz erreichten und damit nicht in die Playoffs vordringen, behauptete Montenegro mit Goran Stojanovic die Führung in Gruppe und kann sich Hoffnungen auf die Teilnahme an der Europameisterschaft machen.

    Die Griechen gewannen am Wochenende zwar ihr Heimspiel in Thessaloniki gegen Portugal mit 27:26 (15:13), unterlagen aber im Rückspiel mit 24:20 (10:10). In den Dreiergruppen berechtigt nur der erste Platz zur Playoff-Teilnahme.

    Montenegro hingegen konnte im Hinspiel die Niederlande mit 32:27 (16:12) besiegen und im Rückspiel ein 33:33 (15:15)-Unentschieden erreichen. Somit nehmen Montenegro und die Niederlande an der nächsten Qualifikationsrunde teil, Österreich auf dem dritten Tabellenplatz schied aus.

    Neben Goran Stojanovic hat auch Momir Ilic Chancen auf die EM-Teilnahme. Serbien wurde Erster der Gruppe 2, gefolgt von Mazedonien.

    Die Auslosung der Playoff-Runde erfolgt am 26. Januar

    Quelle: vfl-gummersbach.de

    Innerhalb von 2 Minuten ist es heute von Regen in Schnee übergegangen..

    Der Schnee blieb auch liegen, sah ja alles ganz nett aus, aber ich bin überglücklich, dass jetzt schon wieder alles weg ist...

    Ne, was haben wir zu dritt im Chat ne Stimmung gemacht - ich bin völlig erledigt.

    Nachdem die Stimmung schon am Freitag ok war, war sie heute supppaaaaaaaa und ich freue mich immer mehr auf Donnerstag :jump:

    Das Spiel hat echt Spaß gemacht anzuschauen - eine ganz andere Mannschaft als Freitag..

    Weiter so

    Die Nachrichten hatten noch einen Sturm angekündigt - und bei uns sich auch wieder Dachpfannen runter gekommen...

    Jetzt wird auf den Schnee gewartet, so dass man die Löcher im Dach nicht mehr sieht ;(

    Mir steht eine unruhige Nacht bevor - es stürmt wieder total ;(

    Hoffentlich kommen nicht noch mehr Pfannen runter, der Dachdecker hatte bis jetzt noch keine Zeit...

    Der Kölner Stadtanzeiger meldet dazu folgendes:

    Spieler müssen auf WM verzichten
    ERSTELLT 19.01.07, 17:38h, AKTUALISIERT 19.01.07, 17:49h


    Berlin - Einen Tag nach Bekanntwerden des möglichen Doping-Falles Davor Dominikovic hat der Handball-Weltverband (IHF) einem weiteren Spieler die WM-Teilnahme verweigert. "Ich kann bestätigen, dass es kein Spieler aus Europa ist", sagte Hans Holdhaus, Vorsitzender der Anti-Doping-Kommission der IHF, am Freitag in Berlin. Dem Vernehmen nach soll es sich um einen Spieler aus Brasilien handeln. Dessen Verband hatte um eine Ausnahmegenehmigung für den Spieler gebeten, der aus medizinischen Gründen ein auf der Dopingliste geführtes Medikament nehmen muss.

    "Die Ausnahmegenehmigung haben wir verweigert", sagte der Österreicher Holdhaus. Zudem habe die IHF auf Grund von gesundheitlichen Bedenken abgeraten, den Spieler einzusetzen. "Aber ich möchte an dieser Stelle betonen, dass es sich nicht um einen Dopingfall handelt", sagte der Mediziner. Nach Informationen von "Spiegel-Online" soll es sich um den brasilianischen Kreisläufer Jardel Pizzinato handeln. Laut Angaben eines brasilianischen Delegierten leidet der 28-Jährige an Niereninsuffizienz und ist deshalb auf die Einnahme von Erythropoetin (Epo) dringend angewiesen.

    Einen Tag zuvor war der kroatische Handball-Nationalspieler Davor Dominikovic nach einer positiven A-Probe aus dem Aufgebot für die Weltmeisterschaft in Deutschland gestrichen worden. "Wir haben den kroatischen Verband aufgefordert, den Spieler möglichst schnell zu einer B-Probe zu veranlassen", sagte Holdhaus kurz vor Beginn eines sportmedizinischen Kongresses, auf dem Möglichkeiten zu einer besseren Verletzungsprophylaxe für Handballer diskutiert werden sollen.

    Der Fall Dominikovic sorgt derweil für Verwirrung. Kroatiens Trainer Lino Cervar teilte am Freitag in Stuttgart mit, dass eine zweite, vom kroatischen Verband HRS beantragte Untersuchung in Wien ein negatives Ergebnis ergeben habe. Die zunächst in einem spanischen Labor analysierte A-Probe war positiv ausgefallen, weshalb der 28 Jahre alte Abwehrspezialist aus dem Aufgebot des Titelanwärters für die Weltmeisterschaft in Deutschland gestrichen worden ist. "Wir warten jetzt auf das Ergebnis der B-Probe aus Madrid", sagte Cervar. "Wir stehen alle hinter dem Spieler, obwohl er positiv getestet worden ist."

    Sollte die B-Probe negativ sein, könnte Dominikovic in der WM-Hauptrunde mitwirken. Für die drei Gruppenspiele Kroatiens gegen Marokko (Samstag), Südkorea (Sonntag) und Russland (Montag) fällt der beim spanischen Club Portland San Antonio spielende Defensivmann definitiv aus. Dominikovic wurde mit Kroatien 2003 Weltmeister und 2004 Olympiasieger. In der Bundesliga spielte er 2002 für den THW Kiel.

    "Wir werden weiter nach der Wahrheit suchen", sagte Cervar. Natürlich könne er für nichts garantieren. Niemand solle für einen eventuell begangenen Fehler verurteilt werden. "Davor wird immer ein Teil des Teams bleiben", versicherte der Trainer. Dominikovic hatte nach Bekanntgabe des Ergebnisses bestritten, jemals verbotene Substanzen genommen zu haben.

    Quelle: ksta.de

    Wir sind Handball-Spielerfrauen

    „Zweieinhalb Wochen muss es auch mal ohne Sex gehen“
    Von DIRK WEITZMANN und JAN LACROIX

    Angela Schleipfer (links) ist die Freundin von Pascal „Pommes“ Hens. Ihre Freundin Benita Latsch liebt Nationaltorwart Carsten Lichtlein
    Unsere Handball-Männer sind bei der WM auf der „Mission Gold“. Aber wie ticken eigentlich ihre Frauen? BILD am SONNTAG traf zwei Spielerfrauen nach dem Auftaktsieg gegen Brasilien: Angela Schleipfer (25, Freundin von Pascal Hens) und Benita Latsch (26, Carsten Lichtlein).

    BILD am SONNTAG: Frau Latsch, Ihr Freund Carsten flog einen Tag vor der WM als überzähliger Akteur vorerst aus dem 15er-Kader. Konnten Sie ihn trösten?

    Benita Latsch: Da wir in Berlin im gleichen Hotel wie die Mannschaft wohnten, konnte ich ihn kurz sehen. Ich habe ihn fest in den Arm genommen.

    Wie halten Sie sonst während der WM Kontakt zu Ihren Männern?

    Angela Schleipfer: Pascal und ich sind sehr aufs Handy fixiert (lacht) . Wir telefonieren sehr viel und schicken uns SMS. Zwischen den Spielen können wir uns auch mal kurz sehen.

    Benita: Die Familienväter im Team haben es da schwieriger. Da vermissen Kinder den Papi.

    Und was ist mit dem Sex?

    Angela: Zweieinhalb Wochen muss es auch mal ohne gehen.

    Bilden denn auch die Spielerfrauen eine echte Mannschaft?

    Angela: Es gibt eher Grüppchen. Benita und ich sind seit langem befreundet. Wir sind oft mit den Frauen von Henning Fritz und Markus Baur zusammen.

    Benita: Ein Nachteil ist, dass nicht alle Frauen Karten für die gleiche Sitzreihe in der Halle haben. Gegen Brasilien konnten nur Angela und ich nebeneinandersitzen.

    Also fällt eine gemeinsame Plakat-Aktion, wie sie die Frauen von Klinsis Jungs bei der WM im Sommer präsentierten, flach?

    Angela: Bisher sieht es so aus. Dabei hieß es erst, dass wir etwas Ähnliches machen wollen. Zumindest ab dem Viertelfinale sollten wir was machen.

    Demnach sind Sie optimistisch, dass Ihre Männer bei diesem
    Turnier weit kommen?

    Angela: Natürlich! Ich will, dass wir Weltmeister werden. Mit Deutschland im Rücken sind auch Frankreich, Spanien oder Kroatien schlagbar.

    Sie klingen wie eine Trainerin. Analysieren Sie die Spiele zusammen mit Ihren Männern?

    Angela: Um Gottes Willen, nein! Pascal möchte zu Hause nicht über Handball sprechen. Er macht das am liebsten mit sich selbst aus. Aber ein Vorteil ist natürlich ...

    Benita: ... dass Angela und ich selbst Handball spielen. So können wir besser nachempfinden, was in unseren Männern vorgeht.

    Sagt man Ihnen nach, sich einen Handballer geangelt zu haben?

    Benita: Das bekommt man schon zu hören. Aber wir sehen ja selbst, wie viele Mädels sich nach den Spielen um unsere Männer scharen.

    Über Fußball-Spielerfrauen sagt man oft, dass sie am liebsten shoppen gehen ...

    Benita: Ja, ja. Eine nette Anspielung. Aber deren Männer bekommen ganz andere Gehälter als unsere.

    Verdienen Fußballer zu viel, Handballer zu wenig?

    Angela: Ja, wenn man hört, was Fußballer verdienen. Eine Million weniger täte ihnen nicht weh.

    Wie wichtig ist Ihnen als Frau die Selbstständigkeit?

    Benita: Unheimlich wichtig! In jeder Beziehung, nicht nur mit einem Profisportler. Man lebt ja nicht nur für den Mann, die Beziehung und den Hund.

    Angela: Wenn ich nichts machen würde, wäre das total schlimm für mich. Ich bin froh, dass ich als Werbekauffrau arbeite.

    Spürt man, dass man Teil des öffentlichen Lebens ist?

    Angela: Ja. Das merke ich schon, wenn ich mit Pascal in Hamburg spazieren gehe. Jeder guckt, weiß genau Bescheid. Das nervt schon.

    Petra Frings, die Frau von Torsten Frings, hat vor kurzem gesagt, Fußballer seien wie Kinder. Und meinte Unselbstständigkeit. Können Sie das gleiche von Handballern sagen?

    Angela: Absolut! Ich muss Pascal immer erst zur Hausarbeit auffordern. Wenn ich nach neun Stunden Arbeit nach Hause komme und seine Trainingstasche steht immer noch im Flur, ist das schon verdammt hart.

    Haben Sie Einfluss auf Ihre Männer?

    Angela: Wenn ich beim Shopping was sehe und meine, dass ihm das steht, hört er auf mich. Zu dem Irokesen-Haarschnitt habe ich ihm ebenfalls geraten.

    Apropos Haarschnitt. Wie finden Sie den Bart von Bundestrainer Heiner Brand?

    Beide: Sehr sexy! (lachen)

    Angela: Der gehört einfach zu ihm. Heiner Brand und der Bart – die gehören zusammen!

    Quelle: bild.t-online.de

    NARCISSE BLEIBT
    Gummersbach krallt sich Ungarn-Kaiser Csaszar

    Von ALEX HAUBRICHS
    VfL-Regisseur Daniel Narcisse bleibt Gummersbach treu.

    Gummersbach – Na also! Der VfL greift nach Gabor Csaszar. Ungarns junger Kaiser (das heißt Csaszar auf Deutsch) gilt als größtes Handball-Juwel der Magyaren und wird bei der Weltmeisterschaft als Regisseur seiner Nationalmannschaft auftreten.

    Kein Wunder, dass Alfred Gislason Angst hatte, finanzkräftigere Klubs könnten ihm den Profi von Dunaferr SE vor der Nase wegschnappen.

    Doch einen Tag nach dem EXPRESS-Bericht über das Interesse der Konkurrenten beendete Stefan Hecker die Hängepartie, kontaktierte die Berater des Spielers.

    „Wir werden uns in den nächsten Tagen mit ihm zusammensetzen und den Vertrag für die kommende Saison unter Dach und Fach bringen“, sagt Hecker.

    Der 22-Jährige bleibt aber nicht der einzige Coup auf dem Transfermarkt. Auch sein Landsmann Daniel Buday soll bald die Zusage erhalten. Weil er derzeit verletzt ist, wird der VfL aber wohl auf eine direkte Verpflichtung verzichten.

    Und noch zwei Hämmer gibt’s vom Oberberg. Daniel Narcisse bleibt wohl noch eine Saison. Gislason: „Weil wir ihn geschont haben, kann er jetzt fit zur WM sein. Das wird er uns danken.“

    Und für die übernächste Saison baggert Gummersbach an Lemgos tschechischem Zweimetermann Filip Jicha.

    Weg ist dagegen Rückraumspieler Milan Vucicevic, der bis Saisonende bei der HSG Wetzlar unterschrieben hat.

    Quelle: express.de

    Kommt Gabor Csaszar für Milan Vucicevic, der ab sofort für die HSG Wetzlar aufläuft?

    (Red./20.1.2007-13:30) Gummersbach – Der Linkshänder Milan Vucicevic war erst vor vier Monaten beim VfL vor Anker gegangen, jetzt heuert er in Wetzlar an - Gummersbacher Verhandlungen mit Daniel Buday und Gabor Csaszar werden konkreter.


    Das ging schnell. Die sechs Treffer, die Milan Vucicevic im letzten Spiel vor der Weltmeisterschaft bei Eintracht Hildesheim erzielte, waren die letzten, die er im blau-weißen Trikot erzielte.

    Der 28-Jährige wechselt mit sofortiger Wirkung zur abstiegsbedrohten HSG Wetzlar und soll dort den Rückhänder der Nationalmannschaft, Lars Kaufmann entlasten. Der Vertrag, den Vucicevic bei den Hessen unterschrieb, ist bis zum Ende der Saison befristet. Vucicevice war erst im September zum VfL Gummersbach gewechselt, nachdem sich der Russe Denis Zakharov einen Achillessehnenriss zugezogen hatte.

    Nach der Genesung von Zakharov hätte man bei den Oberbergern zusammen mit Alexis Alvanos drei Linkshänder zur Verfügung gehabt. Insofern erscheint der Transfer von Vucicevic folgerichtig. Der Serbe, der vor seinem Engagement beim VfL in Portugal tätig war, wechselt nach Auskunft der HSG Wetzlar ablösfrei zu den Hessen.

    Derweil nehmen die Verpflichtungen der beiden ungarischen Nationalspieler Daniel Buday und Gabor Csaszar konkretere Formen an. Am 26. Februar findet ein Treffen mit VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker statt, „aber bis dahin sollen nach Möglichkeit die Verträge schon klar sein“, so der Manager mit Blick auf die WM. Denn hier könnte das große ungarische Talent Csaszar richtig durchstarten und auch andere Vereine auf sich aufmerksam machen.

    Quelle: oberberg-aktuell.de

    20.01.2007 - VfL-Spieler bei der WM - Teil1

    Heute traten vier Spieler des VfL Gummersbach (und Trainer Alfred Gislason) erstmals bei der WM in Aktion, und sie hatten einen guten Start.

    Gudjon Valur Sigurdsson wurde nach dem Spiel gegen Australien, das Island in Magdeburg 45:20 (26:9) gewann, zum "Player of the Match" ernannt. Er hatte in 16 Versuchen 15 Tore erzielt! Dabei zeigte der Linksaußen die Qualitäten, die ihn auch in der Bundesliga und der Champions League mit dem VfL zu einem der besten Spieler machen. Immer wieder überfiel er die wehrlosen Australier mit blitzschnellen Kontern, der Rest waren weitere sehenswerte Treffer von der Außenposition.

    Kroatien besiegte Marokko in Stuttgart mit 35:22 (18:11). VfL-Rechtsußen Vedran Zrnic trug vier Treffer zum Sieg bei.

    Der VFL bestätigt auch den Wechsel:

    20.01.2007 - Milan Vucicevic wechselt nach Wetzlar

    Milan Vucicevic wechselt mit sofortiger Wirkung vom VfL Gummersbach zur HSG Wetzlar.

    Vucicevic war zu Anfang der laufenden Saison zum VfL gekommen, um den verletzten Denis Zakharov im rechten Rückraum zu ersetzen und somit auch Alexis Alvanos zu entlasten.

    Der VfL Gummersbach bedankt sich bei Milan Vucicevic für sein Engagement und wünscht ihm viel Erfolg in Wetzlar.

    Quelle: vfl-gummersbach.de

    Zitat

    Original von Betti

    He ich bin älter als du, nicht widersprechen! :verbot:

    Und ich bin älter als Du und darf Dir somit widersprechen?

    Dann sage ich für Markus und mich:

    NEIN! :D

    "Kyrill" fordert in NRW vier Todesopfer und zahlreiche Verletzte

    Köln: Sturm beschädigt Römisch Germanisches Museum

    öln (ddp-nrw). Nach dem schweren Sturm befürchtet das Römisch-Germanische Museum in Köln Schäden an seinem weltbekannten Dionysos-Mosaik. «Für uns war das der Super-Gau», sagte Museumsleiter Hansgerd Hellenkemper am Freitag. Die umherfliegende Holzabdeckung eines Brunnens hatte während des Sturms am Donnerstag drei große Fenster des Museums durchschlagen. Die massiven Holzbohlen und die Sperrholzplatten fielen ebenso wie die Glasscherben auf das 75 Quadratmeter große Mosaik.

    Noch in der Nacht wurden die zerstörten Fenster des Gebäudes provisorisch gesichert. «Durch die offenen Scheiben wäre es in dem Gebäude zu einem Temperatursturz gekommen. Dies hätte gravierende Folgen für unsere Ausstellungsstücke aus geklebtem Glas, Holz und Elfenbein haben können», erläuterte Hellenkemper.

    Das Mosaik wurde provisorisch mit Styroporplatten abgedeckt. «Eine genaue Schadensanalyse ist erst nach einer zuverlässigen Sicherung der Fassade möglich», sagte der Museumsleiter. Allein durch die zerstörten Glasscheiben sei bislang ein Schaden von rund 100 000 Euro entstanden, eventuelle Kosten für eine Restaurierung des Mosaiks sind darin noch nicht enthalten.

    Hellenkemper erinnerte daran, dass das Mosaik nicht zum ersten Mal massiver Beschädigung ausgesetzt war: «Es gehörte zu einer römischen Villa, die ungefähr im zweiten Jahrhundert nach Christus errichtet wurde. Als die Franken im Jahr 355 Köln überfielen, landeten brennende Balken auf dem Mosaik.»

    Das Mosaik ist 1941 bei Bauarbeiten für einen Luftschutzbunker am Kölner Dom freigelegt worden. Später wurde das Römisch-Germanische Museum um das Fundstück herumgebaut. Das Mosaik gilt als einer größten und besterhaltenen römischen Böden nördlich der Alpen. Sein Wert wird von Hellenkamp mit etwa 15 Millionen Euro angegeben. Während des Wirtschaftsgipfel 1999 in Köln kamen die führenden Regierungschefs der Welt auf dem Dionysos-Mosaik zu einem festlichen Essen zusammen.

    koeln.de

    Steinar Ege im Interview: "Die WM wird ein Riesen-Handballfest"

    Neun Jahre spielte Norwegens Nationaltorhüter Steinar Ege in Deutschland für den VfL Gummersbach (1997-1999 und 2003-2006) und den THW Kiel(1999-2003) . Nach einem Abstecher beim spanischen Club Garalda hütet der sympathische Skandinavier seit dieser Saison das Tor des dänischen Spitzenclubs FC Kopenhagen. Kurz vor dem WM-Start in Deutschland nahm sich Ege viel Zeit für ein Interview mit handball-world.com, sprach über seinen neuen Club und die Unterschiede im dänischen Handball, sowie über die WM in Deutschland.


    Hallo Steinar , wie geht es Ihnen in Kopenhagen, haben Sie sich mit Ihrer Familie eingelebt?

    Steinar Ege:
    Ja, wir finden Kopenhagen sehr schön und haben uns gut eingelebt. Unsere Tochter Lotte ist jetzt sieben und hat an der Schule angefangen, am 15. Dezember letzten Jahres wurde zudem unser Sohn Jonas geboren. Das Leben könnte nicht besser ein.

    Wie läuft es sportlich in Dänemark?

    Steinar Ege:
    Es läuft gut, wir spielen weniger als in Deutschland und das tut dem Körper natürlich gut. So habe ich jetzt auch mehr Zeit für meine Familie.

    Sind sie zufrieden mit der bisherigen Saison des FCK?

    Steinar Ege:
    Sehr sogar, wir stehen an der Tabellenspitze und spielen noch im EHF Pokal. Leider treffen wir dort auf den SC Magdeburg, eine sehr schwere Aufgabe.

    Was ist diese Saison noch möglich mit dem FC Kopenhagen?

    Steinar Ege:
    Wenn wir unter die besten vier Mannschaften der Liga kommen spielen wir am Ende um den Titel. Im EHF Pokal ist Magdeburg natürlich der große Favorit, nicht nur gegen uns, sondern auch auf den Gesamtsieg. Aber in zwei Spielen kann im Europapokal immer viel passieren.

    Sie haben lange in der Bundesliga gespielt, nun in Dänemark. Was sind die größten Unterschiede, Dänemark gilt vor allem für den Frauenhandball als das Land Nr. 1.

    Steinar Ege:
    Handball bekommt in Dänemark allgemein eine große Beachtung. Durch das Fernsehen stehen die Frauen natürlich viel mehr im Blickpunkt als in Deutschland. Was die Männer angeht, wir spielen nur ein Spiel in der Woche und die Busreisen sind viel kürzer als in Deutschland. Den größten Unterschied gibt es natürlich bei den Zuschauern, wir spielen durchschnittlich vor 800 Zuschauern zu Hause in Kopenhagen, in der Köln-Arena hatte Gummersbach schon 18.000 Zuschauer. Die Stimmung von den Fans ist in Deutschland so natürlich auch viel besser als in Dänemark, genau wie das Niveau der Liga, obwohl die dänische Liga hier in den letzten Jahren eine gute Entwicklung genommen hat, viele Spieler, die früher in Deutschland gespielt haben, spielen nun in Dänemark. Das tut der Liga gut.

    Verfolgen Sie noch die Bundesliga?

    Steinar Ege:
    Oh ja, ich hänge noch am Handball in Deutschland. Ich hab diese Saison zwar noch kein Spiel live gesehen, aber ich erkundige mich natürlich nach den Resultaten. Ich habe noch viele Freunde in Deutschland, das macht es einfach sich zu informieren.

    Am Freitag startet die Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland, freuen Sie sich zurückzukommen?

    Steinar Ege:
    Ich freue mich sehr wieder in Kiel zu spielen (Vorrundenspielort von Norwegen, d. Red). Was die WM angeht freue ich mich auf die Beste Weltmeisterschaft alle Zeiten, sowohl was die Zuschauer wie auch die Organisation angeht. Unsere Mannschaft werden viele Norweger in Kiel unterstützen, die WM wird ein riesen Handballfest.

    Was ist für Norwegen bei der WM möglich?

    Steinar Ege:
    Unser Ziel ist die Hauptrunde. Unsere Vorrundengruppe ist sehr ausgeglichen, ich glaube hier entscheiden am Ende Kleinigkeiten wer gewinnt und am Ende weiterkommt. Wir sind aber gut genug, auch wenn die letzten Vorbereitungsspiele nicht so positiv verlaufen sind, uns für die Hauptrunde zu qualifizieren.

    Wenn Sie ihre Nationalmannschaft beschreiben müssten, was ist typisch für Norwegens Kader, wo sind Ihre Stärken?

    Steinar Ege:
    Die Stimmung und Moral in unserer Mannschaft ist unheimlich gut. Auf dem Feld sehe ich unsere Abwehr als unsere Stärke, zudem spielen wir immer mit vollem körperlichen Einsatz.

    Verraten Sie uns eine Schwäche von Norwegen?

    Steinar Ege:
    Nein, das tue ich nicht (lacht). Aber vor der WM hatten wir mit vielen Verletzten zu kämpfen, waren selten komplett und konnten uns nicht einspielen. Aber wir reisen ja immer mit Physiotherapeuten und unserem Arzt, die haben wirklich viel zu tun bei so alten Männern wie mir (lacht).

    In der Vorrunde trifft Norwegen in Kiel auf Dänemark, ein besonderes Spiel um die Vormacht im skandinavischen Handball, oder ein Spiel wie jedes andere auch?

    Steinar Ege:
    Nein, das ist ein ganz normales Spiel. Wichtig ist für uns am Ende die Hauptrunde zu erreichen.

    Wer ist für Steinar Ege der WM Favorit?

    Steinar Ege:
    Frankreich ist für mich der klare Favorit. Sie kommen als Europameister und haben die beste Mannschaft.

    Was trauen Sie Deutschland bei der WM zu?

    Steinar Ege:
    Das ist schwer zu sagen. Bei der Fußball WM hat man Deutschland auch nichts zugetraut, am Ende hat sich die Mannschaft in einem Rausch bis ins Halbfinale gespielt. Die DHB Auswahl wird eine wahnsinnige Unterstützung der Fans erfahren, das kann beflügeln.

    Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg bei der WM.

    Quelle: handball-world.com