Beiträge von Stenimaus

    21.04.2007 - Gespräch mit Christian Ciemalla über handball-world.com

    „Wenn es kein anderer macht, dann machen wir es halt selbst!“
    Wer täglich aktuell über die Neuigkeiten nicht nur im eigenen Lieblingsclub, sondern im gesamten deutschen Profi-Handball informiert sein möchte, benötigt neben der Tageszeitung auch einen Internet-Anschluss. Im Web steht handball-world.com bei den Handball-Fans ganz oben in der Liste der Lesezeichen, denn nirgendwo sonst gibt es ein so aktuelles und flächendeckendes Informationsangebot.

    Wir sprachen mit Christian Ciemalla über dieses groß angelegte Projekt. Mit dem Aufbau der Seite handball-world.com hat sich Christian Ciemalla nicht nur deutschlandweit einen Namen gemacht. Der 29-jährige gebürtige Hildesheimer fungiert unterdessen nicht nur weiterhin als Macher von handball-world.com, er ist auch Pressesprecher der Frauenbundesliga, Vorstandsmitglied der IG Handball und als freiberuflicher Journalist in anderen sportlichen und nichtsportlichen Bereichen sowie als Berater in Sachen Öffentlichkeitsarbeit tätig. Bei der WM in Deutschland war er zudem für den DHB und die IHF für das tägliche Informationsmagazin „Daily Report“ verantwortlich.

    Wann und mit welcher Zielsetzung wurde handball-world.com ins Leben gerufen?
    Das Projekt handball-world.com wurde bereits 2000 ins Leben gerufen, damals mit einem kommerziellen Hintergrund, der sich aufgrund der damaligen Entwicklungen im Bereich Internet aber nicht umsetzen ließ. Das Projekt wurde von den Geldgebern aber weiter unterstützt und am Leben erhalten. 2004 wurde es an den Verein IG Handball übergeben, der nun das Konzept „von Fans für Fans“ umsetzt.

    Wenn zum Beispiel ein spielintensives Wochenende ansteht – wie läuft die Redaktionsplanung ab und die Produktion der aktuellen Seiten?
    Der große Vorteil von handball-world.com ist das Netzwerk von Handballinteressierten. Ich spreche dabei immer von „positiv Handballbekloppten“, die in den Hallen vor Ort sind und uns mit Informationen versorgen. Viele davon wollen nicht einmal genannt werden, sondern schicken uns Informationen von einem Spiel mit dem Hintergrund, dass sie auch darauf hoffen, dass jemand anderes von anderen Spielen Informationen liefert. Nur so ist es möglich, dass wir nicht nur ausführlich über jedes Spiel der ersten Bundesliga der Herren und Frauen berichten, sondern auch von zahlreichen Spielen aus den zweiten Bundesligen, von den internationalen Wettbewerben oder aus anderen europäischen Ligen. Die vielen Informationen laufen dann bei uns in der Redaktion zusammen und werden für die Seite aufbereitet.

    Wie entwickeln sich eure Zugriffszahlen? Habt Ihr Chancen, vom Insider-Medium zum allgemein bekannten Handball-Portal Nummer eins zu werden?
    Mit über 100.000 gelesenen Seiten pro Tag haben wir uns, meiner Meinung nach, bereits den Titel „Handball-Portal Nummer eins“ geholt. Aber sicherlich stimmt es, dass unsere Leser größtenteils Insider sind und viele „normale“ Fans unsere Seite gar nicht kennen. Das ist schade, ändert sich aber hoffentlich auch zumindest ein wenig durch dieses Interview. Ein Grund für die fehlende allgemeine Bekanntheit ist sicherlich, dass wir bislang kein Geld in die Werbung gesteckt haben. Die eingehenden Gelder, wie die Mitgliedsbeiträge der IG Handball, werden verwendet, um unser Angebot weiter zu verbessern.

    Ein Online-Medium erreicht selten den Stellenwert eines Print-Mediums – welche Akzeptanz habt Ihr unter den Medien-Profis einerseits und den Handball-Profis andererseits?
    Ich denke, sowohl bei Medienschaffenden, wie auch bei Spielern oder Offiziellen haben wir einen sehr hohen Stellenwert. Als jüngstes Beispiel möchte ich dabei beispielsweise nur anfügen, dass Bernd-Uwe Hildebrandt nach seinen Rücktritten vom SCM-Managerposten und als Ligachef sein erstes Interview gegenüber handball-world.com gegeben hat. Wir haben zum Beispiel auch damals den Skandal um Niestetal aufgedeckt und „live“ von der Lizenzvergabe 2005/06 berichtet.
    Als weiterer Beleg für unsere Akzeptanz kann ich zudem anführen, dass wir für den DHB bei der WM nicht nur die tägliche Informationsschrift „Fastbreak“ erstellt haben, sondern trotz des harten Kampfes um die Akkreditierungen auch für jeden Austragungsort einen Mitarbeiter akkreditiert bekommen haben. Ich denke, durch unsere tägliche Arbeit haben wir uns Vertrauen und Akzeptanz über Jahre hinweg erarbeitet und müssen den Vergleich mit den Printmedien keineswegs scheuen.

    Unter welchen wirtschaftlichen Voraussetzungen läuft das Projekt?
    Im Gegensatz zur Anerkennung unseres Angebots sehe ich hinsichtlich der Akzeptanz des Bezahlens für Informationen noch ein Problem: Während jeder bereitwillig für ein Printmedium wöchentlich oder monatlich bezahlt, so geht der Leser davon aus, dass das Internet umsonst ist. Hier hoffe ich auf ein Umdenken, ansonsten wird das Projekt handball-world.com irgendwann an einen Scheideweg kommen. Die wirtschaftliche Lage ist weiterhin eher schwierig, vor allem weil der Bereich Vermarktung bei uns sicherlich noch nicht ausgereizt ist. Aber das Wirtschaftliche stand in den letzten Jahren auch noch nicht im Vordergrund, dieses Projekt war, ist und wird nur durch den Einsatz der vielen freiwilligen Helfer am Leben zu erhalten sein.

    Gibt es denn die Perspektive, handball-world.com zu professionalisieren?
    Trotz der zahlreichen freiwilligen Helfer stoßen wir derzeit an Grenzen. Das Projekt ist so groß geworden, dass wir zwingend professionelle Strukturen schaffen müssen. Ein großer Schritt war bereits der Relaunch der Seite, der mit einer kompletten Neustrukturierung der hinter der Seite steckenden Datenbank verbunden war. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten, im Hinblick auf die Gestaltung von Webseiten für die Vereine genauso, wie beispielsweise bei der weiteren Internationalisierung der Seite oder den Aufbau eines umfangreichen Archivbereichs. Dies und viele weitere Ideen sind nur mit einer verstärkten Professionalisierung und mit zumindest einem oder zwei hauptamtlich tätigen Redakteuren umzusetzen.

    Das heißt, derzeit gibt es niemand Hauptamtlichen oder Angestellten bei handball-world.com?
    Hauptamtlich Tätige gibt es schon, aber niemanden, der hauptamtlich bezahlt wird. Der engere Kreis der Freiwilligen bekommt eine kleine Aufwandsentschädigung, von einer Bezahlung möchte ich da aber nicht sprechen. Das ist auch einer der Gründe, warum wir uns besser vermarkten müssen, wir möchten den vielen Helfern irgendwann wenigstens die Fahrtkosten ersetzen können.

    Die Seite ist die einzige Liga-, Vereins- und länderübergreifende Plattform im deutschsprachigen Bereich. Kann das angehen angesichts der zweifellos immer weiter steigenden Popularität des Handballs in Deutschland?
    Es ist schon etwas komisch, vor allem da es auch international keine übergreifende Plattform für den Handballsport gibt. Das war 2000 einer der Gründe für den Start von handball-world.com und der Hauptgrund dafür, an dem Projekt auch in den schwierigen letzten Jahren festzuhalten. „Wenn es kein anderer macht, dann machen wir es halt selbst!“, ist einer unserer Wahlsprüche. So haben wir beispielsweise auch bereits 2004 einen übergreifenden Liveticker organisiert, bei dem uns die Fans aus den Hallen per SMS die Zwischenstände in die Redaktion übersandt haben, oder diese Zwischenstände auch über den Videotext abrufbar gemacht. Und mit einem Blick auf die fehlende internationale Plattform, haben wir ihn uns wieder zu Herzen genommen: In Kürze wird es handball-world.com auch in einer englischsprachigen Version geben.

    Wie beurteilst du als Mann der ersten Stunde den bisherigen Werdegang – und wo siehst du heute die Ziele von handball-world.com?
    Olaf Nolden und ich haben nach dem WM-Finale und dem Empfang am Rathaus noch in Ruhe ein Bier zusammen getrunken und konnten es eigentlich selbst nicht glauben: Ich habe als Einzelkämpfer mit handball-world.com begonnen, er fast zeitgleich mit handballimfernsehen.de, irgendwann haben wir uns zusammengetan, es folgte die IG Handball und immer mehr Mitstreiter, die das Projekt bereichert haben. Wir haben ein wenig in Erinnerungen geschwelgt, und dabei ist uns aufgefallen, dass wir, trotz unserer oftmals auch kritischen Berichterstattung, eigentlich nur offene Türen eingelaufen haben bei Offiziellen, Vereinen, Fans und eigentlich allen am Handball beteiligten Personen. Ein wirklich konkretes Fernziel haben wir dabei gar nicht vor Augen, wir wollen einfach weiterhin immer besser werden. Um dies zu schaffen, sind wir aber auch auf die Hilfe unserer Leser angewiesen, auch auf die finanzielle, zum Beispiel durch 2 Euro pro Monat als Mitglied der IG Handball. Vielleicht wäre das als Fernziel zu nennen: „Noch mehr Leute für den Handball und für unsere Seite zu begeistern!“


    Quelle: vfl-gummersbach.de

    Heiner Brand trägt den Ehrenring der Stadt Gummersbach

    (mp/18.4.2007-20:15) Gummersbach – Im Rahmen eines Festaktes im Gummersbacher Ratssaal bekam Heiner Brand heute von Bürgermeister Frank Helmenstein den Ehrenring der Stadt Gummersbach verliehen - Überaschungsauftritt der "Höhner" sorgte für WM-Stimmung unter den Gästen - Brand: „Gummersbach ist und bleibt meine Heimat".

    Dass die Beziehung zwischen ihm und seiner Heimatstadt nicht immer ganz einfach gewesen sei, wollte Heiner Brand anlässlich der Verleihung des Ehrenringes der Stadt nicht verschweigen. „Ich hab die Nestwärme hier lange Zeit nicht so empfinden dürfen“, sagte der Weltmeistertrainer, und das dies für ihn oft doch „etwas unverständlich“ gewesen sei. Daher sei er aber nun „besonders stolz auf diese Auszeichnung“; dass die Verleihung im Rat sogar einstimmig verabschiedet wurde, „obwohl doch eine Zwei-Drittel-Mehrheit gereicht hätte", mache sie noch ein Stück wertvoller für ihn.

    Bürgermeister Frank Helmenstein verlas im Rahmen seiner Laudatio einen Artikel der Berliner Zeitung, in dem Autor Jochen Arntz kurz vor Beginn der Handball-Weltmeisterschaft ein, so Helmenstein, „atmosphärisches, einfühlsames Kurzportrait über Heiner Brand und über unsere gemeinsame Heimatstadt“ verfasst habe, mit dem bezeichnenden Titel „Der Tiefwurzler“ („Heiner Brand, der Handball-Weltmeister von 1978, blieb in Gummersbach. Er machte seinen Weg, ohne sich zu wegzubewegen. Er ist jetzt 54, seit zehn Jahren schon Bundestrainer der Handballer, und wird es wohl auch bleiben. Er ist ein Tiefwurzler, im Beruf und im Leben.“).

    Nach einigen persönlichen Worten von Jochen Kienbaum („Wir kennen uns schon aus dem Sandkasten, vom Bolzplatz und dem sonntäglichen Stammtisch unserer Väter. Der Handball ist für uns beide immer ein enges Band geblieben. Die Hingabe an die Sache zeichnet Dich aus.“) betonte Heiner Brand, dass „Gummersbach meine Heimat ist und bleibt“ und dankte Bürgermeister Helmenstein dafür, „mir in einem privaten Brief Brücken gebaut zu haben.“ Gleichzeitig räumte der Bundestrainer ein, „selber oftmals nicht so offen zu sein, wie ich es bei anderen gerne hätte“. Mit einem Schmunzeln fügte Brand hinzu, dass „das vielleicht auch an meinem Schnauzbart liegt“, der so manches Lächeln verdecke.

    Brand dankte allen Helfern, Wegbegleitern und vor allem seiner Familie um Frau Christel und Sohn Markus, „die mich immer unterstützt hat und wohl noch eine Weile unterstützt.“ Als Überraschungsgäste erschien schließlich noch die Musikcombo „De Höhner“, die, sehr zur Freude des Geehrten, gleich im Ratssaal eine a cappella Version ihres WM-Songs „Wenn nicht jetzt, wann dann“ zum Besten gab.

    Quelle: oberberg-aktuell.de

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    Zitat

    Original von Alphadex


    Das du leider verschlafen hast :lol:

    Ich kann Dir gerne ein paar Hüpfe-Videos schicken, die beweisen, dass ich voll und ganz wach war und bei der Sache :D

    Zum Thema:

    Hab das CL Spiel in Valladolid, Spanien vergessen...

    Mit dem VfL war ich dieses Jahr bis jetzt nur in

    Düsseldorf
    und
    Wetzlar auswärts,

    am 16. Mai gehts auswärts noch nach Hamburg

    dazu kommt noch: Düsseldorf-Göppingen, Wetzlar-Göppingen, Düsseldorf-Kronau, Magdeburg-Göppingen und am 2.Mai kommt noch Wetzlar-Hamburg hinzu. Pokalspiel Halver Schalksmühle-Balingen war auch noch dabei..

    Und bei der WM war ich auch bei ein paar Spielen :D
    Samstags Vorrunde in Wetzlar, Hauptrunde Dortmund 2x, Platzierungsspiele und Finale Köln...

    Zitat

    Original von Lelle1605
    Bin mal gespannt auf die Stimmung und die Kronauer-Fans gespannt.Beim Final Four war das ja wirklich super,was ihr da "geleistet" habt.

    Dafür das Kronau Vize geworden ist, ist die Halle aber ganz schön leer..
    Ein paar Trommeln kommen zwar rüber, aber sonst ?(

    SG Kronau/Östringen - VfL Gummersbach
    TBV Lemgo - TuS N-Lübbecke
    GWD Minden - SC Magdeburg
    FA Göppingen - MT Melsungen
    HSG Nordhorn - HSG Wetzlar
    VfL Gummersbach - TBV Lemgo
    HSG Düsseldorf - Wilhelmshavener HV
    HSV Hamburg - TV Großwallstadt
    THW Kiel - Eintracht Hildesheim
    HBW Balingen-Weilstetten - SG Flensburg-Handewitt

    Danke für´s Zitat Rentner :D

    Alles weitere hier:

    Der SC Magdeburg hat heute auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz die Verpflichtung des Kongolesen Damien Kabengele von Eintracht Hildesheim bekannt gegeben. Der 26-jährige Rückraumspieler erhält einen Vertrag bis 2009. Weitere Spielerverpflichtungen kündigte SCM-Manager Holger Kaiser für die nächsten zehn Tage an, darunter auch einen Torwart. Am Rande der Pressekonferenz wurde bekannt, dass Spielmacher Oleg Kuleschow zur neuen Saison beim VfL Gummersbach anheuert.

    Während der SCM den Wechsel Kuleschows zu Bundesligakonkurrent Gummersbach nicht offiziell bestätigte, hieß es beim VfL, dass man den Russen in den nächsten Tagen offiziell vorstellen werde.

    Quelle: handball-world.com

    "Marlar" bekommt einen Spielgefährten

    Wieder Elefantennachwuchs im Kölner Zoo

    Vor einem Jahr wurde im Kölner Zoo Baby Marlar geboren.
    Köln (ddp-nrw). Im Kölner Zoo ist am frühen Montagmorgen ein Elefantenkalb zur Welt gekommen. Nach Angaben einer Zoosprecherin stehen das Geschlecht und der Name des Tieres noch nicht fest.

    Bildergalerie - Nachwuchs bei Kölns Elefanten

    Die Geburt fand in der Elefanten-Gruppe statt. Die Mutter «Tong Koon» und das Jungtier seien anscheinend wohlauf.

    Am Dienstag (ab 12.00 Uhr) soll sich die Elefantenherde erstmal mit dem Jungtier den Zoobesuchern zeigen.

    Vor rund einem Jahr ist in Köln das Elefantenbaby «Marlar» zur Welt gekommen. Der erste Elefantennachwuchs des 1860 eröffneten Tierparks ist dort zum Publikumsliebling geworden.

    Quelle: koeln.de
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    Jetzt Knutet es aber in ganz Deutschland :lol:

    Zitat

    Original von dieKleine
    Kam bei mir vor ca. einer halben Stunde auch. Ein wenig nervig zwar, aber nicht zu ändern gerade, oder?

    Hatte die Meldung heute auch ein paar mal.. Da kann man sich nur in Geduld üben..