Handball-world.com meldet folgendes:
Füchse-Mannschaftsbus rast in Baum - Aber nur leichte Blessuren
Die Handballer der Füchse Berlin sind bei einem Bus-Unfall in der Nacht zum Donnerstag mit leichten Prellungen und dem Schrecken davon gekommen. Auf der Rückfahrt vom Bundesligaspiel in Flensburg (23:31) stürzte bei Regen und Sturm auf der Bundesstraße 207 ein Baum vor den Mannschaftsbus. Wie der Tabellen-14. am Donnerstag mitteilte, konnte der Fahrer durch ein Ausweichmanöver einen frontalen Aufprall verhindern, fuhr mit 65 Kilometern pro Stunde aber in die Baumkrone. Die Spieler, von denen einige um zur Unfallzeit um 01.00 Uhr morgens schliefen, blieben bis auf einige leichte Prellungen unverletzt. Mit einem Ersatzbus setzten die Hauptstädter danach die Heimreise fort.
"Aufgrund der regennassen Fahrbahn fuhren wir glücklicherweise ohnehin etwas langsamer als erlaubt war", erinnert sich Busfahrer Bernd Große. "Als ich den Schatten des Baumes wahrnahm habe ich sofort ein Ausweichmanöver eingeleitet, um die Mannschaft vor einem Frontalaufprall zu bewahren." Der Fahrer konnte dem Baum allerdings nicht komplett ausweichen, mit etwa 65 km/h krachte der Bus in die Krone des Baums, glücklicherweise aber nicht in den Stamm, so dass es keine ernsthaften Verletzungen gab.
Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning, der nicht mit nach Flensburg gereist war, reagierte am Donnerstag geschockt. "Wir sind froh, dass durch das Verhalten des Busfahrers nichts Schlimmeres passiert ist. Nicht auszudenken, was bei einem Frontalzusammenprall hätte passieren können", sagte Hanning. Füchse-Partner "VIP Bus Connection" reagierte schnell und schickte einen Ersatzbus zum Unfallort. So kamen die Spieler geschockt aber nur mit leichter Verspätung von zwei Stunden in Berlin an.