Beiträge von Stenimaus

    Angst vor der eigenen Courage
    Erstellt 11.09.08, 20:15h, aktualisiert 11.09.08, 20:19h

    VfL-Trainer Sead Hasanefendic trauert vergebener Siegchance in Flensburg nach. Das Gummersbacher Team erwartet am Samstag HBW Balingen in der Lanxess-Arena. Ein Sieg ist für die Handballer Pflicht.

    FLENSBURG - Während die einheimischen Handballfans unter den 6300 Zuschauern in der Campushalle einen Heidenlärm veranstalteten und ihr Team beinahe so enthusiastisch feierten, als hätte es soeben nicht weniger als die deutsche Meisterschaft errungen, verließ Sead Hasanefendic den Schauplatz ganz offensichtlich zerknirscht. Und der Trainer des VfL Gummersbach hatte ja auch allen Grund dazu: Wenige Minuten vor dem Ende der Partie hatte seine Mannschaft noch auf Erfolgskurs gelegen und nach einer beeindruckenden Aufholjagd sogar von einem eminent wertvollen Auswärtscoup bei der zunächst wie entfesselt aufspielenden SG Flensburg-Handewitt träumen dürfen; dann aber schienen die Gäste Angst vor der eigenen Courage zu bekommen, wurden von Nervosität befallen, gerieten obendrein durch Zeitstrafen in Unterzahl und mussten die Flensburger, die einen energischen Schlussspurt hinlegten, noch an sich vorbeiziehen lassen.

    „Schade, hier war heute mehr für uns drin“, fasste Hasanefendic treffend zusammen, „die Punkte waren schon zum Greifen nah, aber in den letzten Sekunden waren wir nicht clever genug.“ Davon abgesehen hatte der kroatische Coach aber noch einen anderen wesentlichen Umstand ausgemacht, der letztlich zu diesem Resultat führte: „Flensburg hatte mit Dan Beutler einen Torwart, der in zwei wichtigen Phasen einfach alles gehalten hat. Zuerst war er für den deutlichen Vorsprung verantwortlich, dann war er in den letzten Minuten wieder voll da. Unsere Torhüter hatten diese Qualität heute leider nicht.“ Sein Flensburger Kollege Kent-Harry Andersson war dagegen hochzufrieden. „In den ersten 20 Minuten haben wir nahezu perfekt gespielt, ehe die Gummersbacher immer besser ins Spiel fanden. Und in der dramatischen Schlussphase haben wir mit Einstellung, Konzentration und Teamgeist die Entscheidung erzwungen. Wenn wir so weitermachen, können wir es in dieser Saison noch weit bringen“, sagte der Schwede.

    Für den VfL Gummersbach geht es bereits am Samstagnachmittag (15 Uhr, Lanxess-Arena) mit dem Bundesliga-Heimspiel gegen HBW Balingen-Weilstetten weiter; hier sind zwei Punkte Pflicht. (ksta)

    Quelle: kölner stadtanzeiger

    Letztes Jahr waren gegen Balingen 3.856 Zuschauer in der Halle.
    Manche Blöcke waren mit riesigen Werbebannern überzogen - da können sie dieses Jahr ein paar mehr raus holen, denn es werden sicherlich nur knapp 2000 Leute werden..

    Rhein-Neckar-Löwen - THW Kiel
    VfL Gummersbach - HBW Balingen-Weilstetten
    Stralsunder HV - HSG Nordhorn
    TSV Dormagen - HSV Hamburg
    TUSEM Essen - Füchse Berlin
    SC Magdeburg - TV Großwallstadt
    MT Melsungen - SG Flensburg-Handewitt
    HSG Wetzlar - FA Göppingen

    Serdarusic ist wohl auch bei den Füchsen im Gespräch ;)

    Geheimverhandlungen
    Wird Noka Serdarusic Füchse-Sportdirektor?

    Von JÖRG LUBRICH, DIETMAR KREFT und BASTIAN TEINERT
    Die Füchse beißen sich nach oben. Erst der Bundesliga-Aufstieg, dann der Klassenerhalt, jetzt der Traumstart mit zwei Siegen. Bis 2011 soll der Angriff auf Europa folgen.

    Würde gerne Sportdirektor bei den Füchsen werden: Zvonimir „Noka“ Serdarusic
    Dabei bahnt sich mega-starke Unterstützung an!

    BILD erfuhr: Meister-Coach Noka Serdarusic (58), im Juni nach 15 Jahren beim THW Kiel gefeuert, soll sich in den letzten Wochen mehrfach mit Manager Bob Hanning getroffen haben. Noka soll Sportdirektor bei den Füchsen werden!

    Hintergrund: Seine Frau Mirjana will zurück nach Berlin, kennt die Stadt seit Noka von 1981 bis 1984 bei den Füchsen spielte. Serdarusic: „Meine Frau würde sofort nach Berlin gehen, sie liebt die Stadt und war sehr traurig, als wir damals weggegangen sind. Man soll ja immer machen, was die Frauen wollen.“

    Noka meint es ernst: Sein Haus in Kiel wird schon im Internet zum Verkauf angeboten!

    In Kiel wuchs Serdarusic zum erfolgreichsten Bundesliga-Trainer aller Zeiten (25 Titel). Seine Erfahrung und Kontakte würden den Füchsen einen Riesen-Schub verschaffen.

    Hanning über den Noka-Hammer: „Wenn uns der beste Vereinstrainer der Welt helfen will, ist das eine große Ehre für uns und eine Auszeichnung unserer Arbeit in den letzen Jahren.“

    Sieht Jörn-Uwe Lommel anders! Der Trainer reagiert genervt, als er hört, dass Serdarusic sich schon kurz nach seiner Entlassung im Juni als Sportdirektor bei den Füchsen ins Gespräch gebracht hat.

    Lommel: „Wir fällen hier Entscheidungen im Team. Die Aussage kurz nach seiner Entlassung in Kiel zu treffen, finde ich mehr als befremdlich, absolut nicht nachvollziehbar.“

    Klar! Käme Serdarusic nach Berlin, hätte Lommel neben Hanning noch einen mächtigen und erfolgreichen Ex-Trainer hinter sich...

    Quelle: bild.de

    Die Bildzeitung hatte wohl mal wieder Platz:

    Glandorf-Poker: VfL macht Ernst

    Er ist einer der besten deutschen Handballer: Holger Glandorf (25) von der HSG Nordhorn – spielt er bald in Gummersbach?

    Nordhorn hat Finanz-Probleme, will seinen Star aber halten. Dennoch macht der VfL Ernst. Houlet: „Wir wissen, dass sich viele Top-Klubs um Glandorf bemühen. Aber wir haben auch unsere Möglichkeiten.“

    Heute (20.15 Uhr) tritt der VfL bei der SG Flensburg-Handewitt an. Houlet: „Um die zu schlagen, muss man perfekt spielen.“ Die zweite Halbzeit beim 32:20 gegen Nordhorn macht jedoch Hoffnung...

    Quelle: bild.de

    Hier mal die gesamte Mitteilung von Seiten des VfL´s

    Stefan Hecker verlässt nach dreijähriger Tätigkeit als Geschäftsführer die VfL Handball Gummersbach GmbH. Der VfL hat die von Stefan Hecker am 1.9.2008 ausgesprochene Kündigung akzeptiert und einer kurzfristigen Trennung zugestimmt.

    Stefan Hecker:

    „Ich habe lange mit meiner Entscheidung, den VfL zu verlassen gerungen, bin aber nach mehrere offenen Gesprächen mit Claus Horstmann zu dieser Lösung gelangt. Ich denke, der VfL Gummersbach ist auch ohne mich gut aufgestellt, und ich wünsche dem VfL viel Erfolg. Ich möchte noch die Gelegenheit nutzen, mich bei allen VfL-Partnern für die angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit der letzten Jahre herzlich zu bedanken.“

    Claus Horstmann:

    „Ich bedauere sehr, dass Stefan Hecker uns verlässt. Ich habe ihn im letzten Jahr zum Bleiben bewogen, aber leider konnte das Aufgabenfeld mit der Gesamtverantwortung des Geschäftsführers nicht mit Stefans Heckers Interessen in Einklang gebracht werden. Wir haben hierzu offene und konstruktive Gespräche geführt, die notwendigen Umstrukturierungen und Stefan Heckers Vorstellungen waren aber nicht miteinander zu vereinbaren.“

    François-Xavier Houlet wird mit erweitertem Team neuer VfL-Geschäftsführer

    François-Xavier Houlet wird mit sofortiger Wirkung Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH. Im Rahmen der Gesamtverantwortung wird er den sportlichen und kaufmännischen Bereich leiten, bei seinen kaufmännischen Aufgaben wird François-Xavier Houlet von dem Gummersbacher Wirtschaftsprüfer Götz Timmerbeil unterstützt.

    Zur Verstärkung in den Bereichen Organisation und Marketing wechselt Thorsten Hoenen vom 1. FC Köln zum VfL Gummersbach. Thorsten Hoenen wird François-Xavier Houlet durch sein praxisorientiertes Fachwissen und seine Erfahrung im Bereich des Profi-Sports zur Seite stehen.

    Claus Horstmann:
    „Ich freue mich, dass François-Xavier Houlet bereit ist, die Aufgabe des Geschäftsführers zu übernehmen. François-Xavier Houlet übernimmt in erster Linie die Gesamtverantwortung in allen sportlichen Bereichen. Für die weiteren Aufgaben der Geschäftsführung bin ich froh, dass er von dem langjährigem VfL-Partner Götz Timmerbeil, unserem Vermarkter IMG sowie von Thorsten Hoenen, den ich über viele Jahre kenne und schätze, mehr als kompetent unterstützt wird. Ich bin überzeugt, dass François-Xavier Houlet mit diesem starken Team den VfL Gummersbach weiter voran führt.“

    François-Xavier Houlet:
    "Ich freue mich auf die neue Herausforderung und danke für das Vertrauen, das in meine Person gesetzt wird. Mir steht auch bei allen nicht sportlichen Aufgaben eine starke und kompetente Mannschaft zur Verfügung. Ich möchte aus dieser in den nächsten Jahren ein starkes Team formen, um mit dem VfL auch außerhalb des Feldes viel zu erreichen."

    HSG Nordhorn - MT Melsungen
    TV Grosswallstadt - TSV Dormagen
    HBW Balingen-Weilstetten - GWD Minden
    SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach
    FA Göppingen - Stralsunder HV
    TBV Lemgo - HSG Wetzlar
    Füchse Berlin - Rhein-Neckar-Löwen
    HSV Hamburg - TUSEM Essen
    THW Kiel - SC Magdeburg
    :D

    VfL Gummersbach
    Neue Sorge um die Tor-Krake Stojanovic

    Von ALEXANDER HAUBRICHS Gummersbach - Beim 32:30-Thriller-Sieg gegen die HSG Nordhorn war Nandor Fazekas in den entscheidenden Momenten der große Rückhalt.
    Neueste Meldungen › Mehr aus Handball › Der ungarische Keeper, der nach der Saison wohl zu MKB Veszprem wechselt, parierte zwei Siebenmeter, als die Partie auf des Messers Schneide stand. "Er ist ein toller Keeper und mit Yohan Ploquin habe ich noch einen Joker in der Hinterhand. Trotzdem wäre es super, wenn uns Goran Stojanovic zur Verfügung stünde. Er ist ein Ausnahme-Torwart."

    Doch der Keeper fehlt nach seinem Bandscheiben-Vorfall weiter. Und EXPRESS erfuhr: Dem Nationalspieler droht sogar eine zweite Operation – und damit das Hinrunden-Aus!

    "Seine Nervenenden sind weiter geschwollen. Wir versuchen es jetzt mit einer Spritzenkur", sagt Sportchef Francois-Xavier Houlet. Die Ärzte im Oberbergischen hatten erst auf eine konservative Behandlung gesetzt, dann operiert. Aber es tritt keine Besserung ein. Jetzt will Stojanovic sich noch die Meinung eines Experten einholen.

    "Es ist schwierig. Man darf jetzt auch nicht vorschnell operieren – denn dann fällt er lange aus", sagt sein Berater Sascha Bratic. Houlet: "Nächste Woche bekommt er noch eine Spritze. Dann entscheiden wir. Hoffentlich kommt er so schnell wie möglich zurück."

    Quelle: express.de

    Zitat

    Original von Lelle1605
    Mit einer Niederlage für den VFL wäre es ja ein kompletter Fehlstart gewesen.Jetzt auch noch auswärts in Flensburg...

    Über 4000 Zuschauer sind es dann doch noch geworden.Das muss wohl als Erfolg gewertet werden!


    Auf der Anzeigentafel waren es 4000 Zuschauer, aber bei den vielen leeren Plätzen können es keine 4000 gewesen sein :nein:


    Aber gestern war doch der erste von 34 Spieltagen - ich weiß gar nicht, warum die Mannschaft Dich jetzt schon mit Lügen strafen soll? Ich habe 6 Vorbereitungsspiele gesehen, in der der "neue" VfL einen total überzeugt hat..
    Klar, die Vorbereitung lief soweit ganz gut und man hat positiv gestimmt dem Spiel gestern entgegengefiebert und raus gekommen ist so eine Leistung. Aber schlimmer fand ich den Saisonstart letztes Jahr mit der derben Klatsche gegen Kronau.
    Es kann doch nur besser werden - und das bereits am Samstag ;)

    Zitat

    Original von Celje 2002

    Blödsinn. Zum damaligen Zeitpunkt waren die Finanzen entscheidend. Klev hatte noch Vertrag, Sverres Vertrag ist ausgelaufen. Für eine Vertragsverlängerung war kein Geld da, ganz einfach!

    Beim Abschiedsinterview erzählte Sverre es ganz anders. Als seine Koffer gepackt waren und Alfred weg war, rief der VfL an, ob er es sich nicht nochmal überlegen möchte. Seine Frau war zu dem Zeitpunkt hochschwanger, der Umzug war so gut wie fertig und er hat den schweren Entschluss gepackt und ist abgereist...