Wie in der letzten Saison gibt Brest in den letzten Minuten wieder den Sieg gegen Györ aus der Hand (+5 ca. siebeneinhalb Minuten vor dem Ende!); man konnte förmlich sehen, wie bei Brest die Knie weich wurden, aber auch, wie eiskalt Györ die Partie zu Ende gespielt und noch das Remis geholt hat (war schon bei CSKA so). Györ spielt zurzeit wohl den schnellsten Frauenhandball der Welt, aber noch mit zu vielen Fehlern. Wenn die mininiert werden, sehe ich die Truppe wieder als CL-Gewinner.
Die Entscheidung für Ana Gros als Player of the Match kann nur ein Blinder getroffen haben. Sie war in Hz1 fast ein Totalausfall (0 von 4 aus dem Feld) und in Hz2 nicht viel besser (1.Feldtor in der 40.Minute). So schwach habe ich sie lange nicht gesehen.
Das ständige Zeitspielfordern (und andere Kaspereien) des Györer Trainers fand ich nervig - dagegen ist Müller ja fast ein Waisenknabe an der Linie. Zwar haben die (meines Erachtens sehr guten, konsequenten) Schiedsrichter die Angriffe tatsächlich lange laufen lassen - jedoch auf beiden Seiten.
Bietigheim erneut mit über 30 Gegentoren, insgesamt 102 aus 3 Spielen. Das geht wieder in die gleiche Richtung wie in der letzten Saison, als BBM die meisten Gegentore alles Cl-Mannschaften kassiert hat. Übrigens liegt der BVB mit 98 Gegentoren nur knapp dahinter.