capitano19: Ich denke Kehrmann hätte es schon verdient. Denn schließlich hat er eine verunsicherte Mannschaft auf dem letzten Platz mit einigen Punkten Rückstand übernommen und sie gerettet. Das ist nicht selbstverständlich, auch wenn der Kader sicher stärker zu bewerten ist als der von beispielsweise Friesenheim. Wenn wir gerade bei Friesenheim sind, warum nicht König? Hat mit seiner Truppe aus Feierabend-Handballern erstaunlich gut mitgehalten und hätte auch fast den Klassenerhalt geschafft.
HeinzBecker: Natürlich gibt es eine Weiterentwicklung in Mannheim. Schließlich ist der Kader sicher nicht stärker geworden gegenüber der letzten Saison. Trotzdem hat man es geschafft, dem vom Kader her klar überlegenen THW wieder bis kurz vor Schluss einen Zweikampf zu liefern. Nebenbei hat Jacobsen neben der traditionell guten 6-0-Abwehr auch noch eine gut funktionierende 5-1 bzw. 3-2-1-Abwehrvariante eingeführt. A.G. hingegen lebt von seiner Vielzahl an Weltklasse-Rückraumspielern. Wenn die nicht funktionieren hat er m.e. keinen Plan B. Man muss nur ins THW-Forum schauen, um zu sehen wie kritisch er wegen seiner Spielweise beäugt wird. Und dass Gaugisch, Andersson, Sveinsson und Kehrmann erst mal die Leistung dieser Saison bestätigen müssen ist doch Humbug. Schließlich geht es bei der Wahl zum Trainer des Jahres doch eben um die gerade abgelaufene Saison und nicht um die Saison 2014/15 plus 2015/2016.