Beiträge von Domstadtadler

    Am Donnerstag im Derby Lübbecke - Minden und gestern bei RNL - Melsungen hat Sky auf Heiko Mallwitz gesetzt. Das war mal wieder unerträglich. Dem geht während der 60 Minuten so viel durch die Lappen, dass es einen auf der Couch verzweifeln lässt.

    Nur ein Beispiel aus der Schlussphase von RNL - MT: Kohlbacher bekommt ins der 58. Minute eine 2-Minuten-Strafe. MT erzielt das Tor und kommt somit auf zwei Treffer heran, RNL sind im Angriff und dann kommt Mallwitz mit folgendem Satz: "Vranjes will unbedingt den Sieg und bringt auch jetzt den siebten Feldspieler."

    Dass Vranjes unbedingt gewinnen möchte, setzte ich einfach mal voraus. Dass er mit der Herausnahme des TW die Unterzahl ausgleichen wollte, ist Mallwitz völlig entgangen. Das ist ein Beispiel von zahlreichen Pannen, die bei ihm immer und immer wieder passieren. Natürlich könnte ich den Ton ausstellen, aber dann geht natürlich auch die Atmosphäre flöten. Das will ich nicht. Wieso kann aber einer seine schwachen Leistungen am Mikro Woche für Woche wiederholen?

    Das ist ein typischer HCE-Transfer. Ich unterstelle einfach mal, dass da der Name wichtiger war als die sportliche Qualifikation - auch wenn ich dem guten Olafur eine Menge Handball-Sachverstand zutraue. Aber auf der Position des Co-Trainers braucht es eben ganz spezielle Typen. Mich erinnert das an die Inthronisierung von Kevin Schmidt, der mit null Erfahrung ausgestattet plötzlich Sportlicher Leiter wurde. Das wurde dann eine Zeit lang abgefeiert (auch von der heimischen (Fan-)Presse), ehe man nach Transferperiode eins unter Schmidt festgestellt hatte, dass das gar nicht so gut gelaufen ist.

    Ich habe die Löwen gestern das erste Mal seit längerer Zeit wieder einmal über 60 Minuten gesehen. Ich war schockiert. Und glaubt mir: Das war eine sehr durchschnittliche Leistung der HSG. Auch die Wetzlarer haben Fehler gemacht, die ihnen in ihren besten Spielen in dieser Saison nicht passiert sind. Den Löwen sollte Angst machen, dass es trotzdem für die HSG gereicht hat.

    Ich will mal etwas Wasser in den Wein gießen. Ich kenne Mappes schon sehr lange. Er ist ein Top-Spieler der 2. Liga, aber keiner, der in Liga eins Bäume ausreißt. Vor allem ist er sehr sensibel. Er tut sich in rauerem Umfeld durchaus schwer. Deswegen ist er aus Erlangen geflüchtet, deswegen hat es ihn auch wieder nach Hüttenberg zurückgezogen, wo er die Nestwärme spürt.

    Er wird für den VfL in der BL gute Spiele machen, er wird die Mannschaft aber nicht automatisch auf ein anderes Niveau hieven. Er war Leistungsträger in Hüttenberg und Ludwigshafen - nicht in Lemgo und Wetzlar.

    Was mich insgesamt stört: Was hat Mappes denn erwartet, als er bis 2025 beim TVH unterschrieben hatte? Der Verein hat doch in dieser Saison die Ziele übererfüllt. Er müsste doch eigentlich vollkommen glücklich sein. Dass die 2. Liga so ist, wie sie ist, wusste er doch vorher. Nach nicht einmal acht Monaten gibt er das wieder auf und schließt sich einem (wahrscheinlichen) Erstligisten an. Das ist schon harter Tobak. Alle die, die es mit dem TVH halten, tun mir da schon Leid und dürfen sich zurecht vera.... vorkommen.

    https://www.hsg-wetzlar.de/news/detail/cepicverpflichtung

    HSG Wetzlar holt Cepic. Auffällig, dass bislang überwiegend Talente geholt werden. Das kann gut gehen, ist aber natürlich risikoreicher. Immerhin verliert man mit Forsell Schefvert, Danner und Kusan wichtige Spieler. Dazu auch noch Feld, der aber nicht die große Rolle gespielt hat. Es scheint so, als würde man etwas sparen müssen.

    Übrigens: Die WNZ schreibt heute, dass der junge Torwart aus der Schweiz eine Saison beim TV Hüttenberg geparkt werden soll.

    Wetzlar holt einen weiteren extrem jungen TW aus der Schweiz.

    Ich tippe mal, dass damit ab 2023 der Abgang von Klimpke oder Suljakovic Formen annimmt.

    Vermutlich wird Grazioli kommende Saison für die die U23 geplant.

    http://link

    Ähnlich wie bei Forsell Schefvert rechne ich damit, dass es auch in Klimpkes Vertrag eine Ausstiegsklausel gibt. Mir wurde so etwas auch schon zugetragen. Der SCM soll starkes Interesse haben. Es gibt Leute, die sagen, das sei ab 2023 auch schon fix. Das ist mir aber nicht bestätigt worden. So weit ich weiß, läuft Jensens Vertrag in Magdeburg 2023 aus. Könnte also passen.

    Forsell-Schevert ist so ein Spieler, bei dem man sich als HSG-Fan wünschen würde, er hätte einen Rentenvertrag bei uns unterschrieben. Es wäre verdammt bitter, wenn er ginge. Natürlich ist er nicht der Top-Shooter oder der Typ, der die verrückten Dinge macht. Sonst wäre er auch nicht schon über vier Jahre bei uns, sondern würde bei einem Top-Club spielen. Er ist aber ein toller Charakter, einer, der immer alles gibt und seine Leistung sehr konstant abruft.

    Wenn die Löwen noch die Ambitionen und das Kleingeld hätten, um die Top 4 anzugreifen, dann wäre Forsell Schefvert sicherlich kein sinnvoller Transfer. Um aber genau hinter diesen Top 4 möglichst vorne mitzumischen, wäre das eine kluge Verpflichtung.

    Ich hoffe aber, dass sich Handball leaks ausnahmsweise mal vertan hat.

    Das sind sicherlich notwendige Entscheidungen der Löwen. Man sollte jetzt aber nicht von Management-Erfolgen sprechen. Die Löwen zahlen verdammt viel für die Management-Fehler. 300.000 Euro an Ablöse sind im Handball eine Menge. Und wenn ich ehrlich bin: Dafür müsste man auch mehr bekommen als einen Birlehm, der zweifelsohne Talent hat und schon gute Spiele abgeliefert hat. Dass er aber ein Torhüter mit gutem internationalen Niveau wird (und nur das darf der Anspruch der RNL sein), muss er noch beweisen.

    Zu Vranjes ist alles gesagt. Die guten Ergebnisse in Flensburg konnte er nirgendwo mehr bestätigen. Bei den RNL ist es aber gut möglich, dass er angesichts der vorhandenen Klasse des Kaders gute Resultate abliefert, die ihm helfen, ab Sommer dann wieder einen längerfristigen Vertrag zu erhalten.

    Ich kann noch nicht so richtig beurteilen, wohin die Reise geht. Ich finde viele Für und Wider.

    Für: Alle Spieler hatten schon Einsatzzeiten und ihre Erfolgserlebnisse

    Wider: Wir haben noch keine Stammformation. Noch keine Formation, bei der wir einen gewissen Grad an Leistung erwarten können

    Für: Tolle Leistung von Klimpke

    Wider: Wir hier in Wetzlar kennen Andi Wolff zu genau. Für ihn ist das ein Schlag ins Gesicht, dass er so viel Zeit nur zuschauen muss. Bei aller Freude und Sympathie für Till glaube ich aber, dass nur einer unserer Torhüter in den Hauptrunden-Spielen mal den Kasten vernageln kann: und das ist Wolff. Der schafft es aber nur, wenn er mental voll dabei ist. Ich fürchte, Gislason hat ihn aber mental schon etwas gebrochen.

    Für: Das Angriffsspiel hat mir über weite Strecken gefallen. Da war Spielwitz und Kreativität vorhanden.

    Wider: Die Abwehr hat erst Zugriff bekommen, als bei den drei Ösi-Rückraumspielern die Kraft nachließ. Und bei allem Respekt. Das war keine Glanzleistung von Österreich. Das ist nicht das obere Regal des europäischen Handballs. Immer wieder gab es Abstimmungsschwierigkeiten in der deutschen Deckung. Manchmal auch taktische Fehler, wenn undiszipliniert die Verteidigungslinie verlassen wurde, um einen Ball abzufangen. Solche Fehler darf man sich schon gegen Polen nicht erlauben.

    Vielleicht hat Gislason einen Masterplan und alles fügt sich in den kommenden Tagen zu einem Gesamtkunstwerk zusammen. Ich fürchte aber, dass er immer noch in der Probierphase steckt.

    Erlangen ist ein heißes Pflaster. Man hat mit Bissel einen sehr dominanten Aufsichtsratschef. Der schafft es sogar, seinem Sohn einen Kaderplatz zu garantieren. Für Haaß war das als Trainer-Rookie ein zu schwieriges Unterfangen. Die Frage ist, welchen erfahrenen, guten Trainer findest du, der das alles mitmacht. Finanziell lohnt sich ein Job in Erlangen in jedem Fall. Von daher wird es genügend Interessenten geben.

    Ich finde die Idee des Awards grundsätzlich sehr gut. Alles, was ein bisschen Glamour und Lametta bringt, hilft doch der Sportart und freut damit doch auch uns.

    In der Umsetzung finde ich es aber - wie die meisten hier - nicht so dolle. Im Handball ist es doch echt schwierig, einen soIchen Preis am Ende des Kalenderjahres zu verteilen. Das muss doch am Ende der Saison geschehen.

    Außerdem finde ich die Auswahl in den einzelnen Kategorien zum großen Teil abenteuerlich. Bei allem Respekt: Aber was hat bitte Dominik Mappes in der Männer-Kategorie verloren? Der ist mit den Eulen Ludwigshafen in die 2. Liga abgestiegen und macht jetzt bei seinem Heimatverein in Hüttenberg in der 2. Liga einen guten Job. Nichts gegen Mappes, den ich mag und den ich schon lange beobachte. Aber warum steht er zur Wahl und eine Vielzahl anderer nicht? Warum Sander Sagosen, bei dem sich die meisten einig sind, dass er die Erwartungen, die an ihn gestellt werden, nicht erfüllt? Warum lässt man nicht die Möglichkeit, seinen Favoriten noch selbst einzutragen?

    Bei den Trainern: Matschke hat ein gutes halbes Jahr in Wetzlar - was mich freut. Mehr aber auch noch nicht. Jicha ist Deutscher Meister geworden, fehlt aber komplett.

    Bei den Managern: Was hat Karsten Günther vollbracht, was fünf, sechs andere Manager nicht geschafft haben? Für mich macht Kretzsche einen super Job in Berlin, fehlt aber. Mark-Hendrik Schmedt hält die Fäden beim SCM zusammen, fehlt aber. Bei uns in Wetzlar hat Björn Seipp eine gute Trainerwahl getroffen, hat Spieler geholt, die wieder zünden, fehlt aber. Dafür wird Mark Schober nominiert. Für was? Oder Jutta Ehrmann-Wolf. Für was?

    Ich könnte in den anderen Kategorien ebenfalls noch mäkeln. Das alles zieht sich wie ein roter Faden durch diese Wahl. Nur noch eins: Postings von Mimi Kraus haben mit allem zu tun, aber nichts mehr mit Handball. Da geht es um Fitness, ums eigene Fitnessstudio, um Kaffee, ums Vatersein, um seine Frau, um neue Styles. Warum ist er ein für den Handball wichtiger Influencer?

    Nun gut: Vielleicht bin ich zu kritisch. Vielleicht sollten wir einfach froh sein, dass es so etwas gibt. Aber ich wünsche mir halt immer, dass es gut gemacht wird, wenn es schon gemacht wird.

    Ich habe das Spiel in Szeged gesehen und ich war entsetzt über den THW - so wie zuletzt bei der Niederlage in Lübbecke auch. Ich finde, dass die Mannschaft besser spielen müsste als sie es derzeit tut. Ich gebe Düren Recht, wenn er sagt, dass Sagosen mehr bringen müsste. Bilyk kommt gar nicht in Form. Duvnjak finde ich am stabilsten. Zarabec zu wechselhaft. Insgesamt erkenne ich als jemand, der ganz weit weg ist, eher leichte Rückschritte statt Fortschritte. Deswege komme ich mal auf den Trainer zu sprechen: Wenn ich komplett falsch liege, weil ich einfach nur ein Ab-und-zu-Gucker der THW-Spiele bin, dann verzeiht mir, dass ich diese Diskussion aufmache. Aber Jicha überzeugt mich schon etwas länger nicht mehr bzw. das, was auf dem Feld passiert. Und dafür ist er ja verantwortlich. Nun mag sein, dass die Sagosen-Geschichte und die Corona-Fälle ursächlich für die Leistungsschwankungen sind. Das vermag ich nicht zu beurteilen. Wenn beides Randaspekte sind, dann liegt die Ursache aber woanders. Ganz schnell ist man dann natürlich beim Trainer.

    Die Social-Media-Abteilung der MT hat in jedem Fall schon einmal viel Sinn für Humor oder bettelt um den Rauswurf. Auf Instagram sind fünf Heinevetter-Fotos veröffentlicht worden. Darunter stand dann "Heine on fire 100 %"
    Darauf muss man nach der Ansage von Heine Richtung Geerken und dem öffentlichen Aufruhr erst einmal kommen. Den GF stärkt ein solches Posting nicht. Dass es aus dem eigenen Verein kommt, muss Geerken zu denken geben.

    Ich kenne Geerken schon lange und habe oft mit ihm gequatscht. Er hat in Dutenhofen quasi um die Ecke gewohnt. Er lebt ja auch noch immer hier. Er ist super nett und in Sachen Finanzen und Controlling bestimmt sehr kompetent. Aber er ist keiner für den sportlichen Bereich. Ich verstehe nicht, warum Braun-Lüdecke das noch nicht erkannt hat. Geerken als GF und dazu ein sehr kompetenter sportlicher Leiter bzw. Kaderplaner. Dann wäre die MT schon wesentlich weiter.

    Kann mir auch nicht vorstellen, dass er da auch nur eine Sekunde drüber nachgedacht hat zur MT zu wechseln.

    Naja, er wird schon überlegt haben. Er musste eine Entscheidung treffen: Will er richtig viel Kohle verdienen in einem schwierigen, den Erwartungen traditionell hinterherhinkenden Verein? Oder will er sehr gutes Geld verdienen in einem seit Jahren blendend aufgestellten Club?

    Glücklicherweise kann sich jeder die strittige Szene in der Zusammenfassung von Sky (via Youtube) ansehen. Ein Siebenmeter ist das meiner Meinung nach nicht. In dem Moment wo geklammert wird (und das ist wohl das Foul, das ursächlich für den Pfiff der Schiedsrichter war) steht Felix Danner noch mit dem Rücken zum Tor. Zudem befindet sich Andy Schmid zwischen Angreifer und Tor und steht dabei regelkonform außerhalb des Torkreises. Das ist in dieser Konstellation keine klare Torgelegenheit, die ienen Siebenmeter zur Folge hätte. Der Pfiff der Schiedsrichter kommt bereits vor dem Torwurf, so dass keine Option mehr bestand auf Tor zu entscheiden - das war sicherlich unglücklich so früh abzupfeifen.

    Dass es keinen Siebenmeter gab, ist vollkommen richtig und unstrittig. Genauso falsch ist es, auf Freiwurf zu entscheiden. Entweder Tor oder Stürmerfoul.

    Der 5er der Löwen hängt mit beiden Armen am Spieler von Wetzlar dran.
    Dadurch kommt der ins Straucheln und rennt gegen den Löwen am Kreis.

    Für mich wäre es auch Tor, wenn er beim Wurf noch nicht den Kreis berührt hat.
    Da ich das auch in der sechsten Zeitlupe nicht zweifelsfrei erkennen kann, kann man da den Schiedsrichtern wirklich keinen Vorwurf machen.
    In Originalgeschwindigkeit hab ich auch gedacht, der ist schon vor dem Wurf im Kreis.

    Ich hab ja gesagt: Tor oder Freiwurf.
    Je nachdem, ob er vor dem Wurf den Kreis berührt.

    Dem kann ich so jetzt nicht folgen. Danner im Kreis? Wenn Schmid nicht im Raum steht, dann kann Danner das ja auch nicht. Wer die Möglichkeit hat, sich mal genau anzuschauen, wann der SR pfeift, der sollte es noch einmal tun. Der pfeift noch bevor der Ball im Tor ist.

    Ich kann es nicht anders sagen: Die beiden SR wollten nicht, dass dieses Spiel unentschieden ausgeht.

    Kann mir mal einer erklären, warum es in der letzten Situation Freiwurf gegeben hat? Für mich gibt es in dieser Situation zwei Möglichkeiten. Entweder ich sage als SR, dass der Einsatz von Danner korrekt war, dann pfeife ich das Tor. Oder aber ich sage, dass es ein Stürmerfoul von Danner war, dann pfeife ich Stürmerfoul. Ich kann aber bei bestem Willen keinen Freiwurf pfeifen. Hätte ich als SR ein Foul an Danner wahrgenommen, dann hat er sich trotz allem durchgesetzt und ein Tor erzielt.
    Und genau diese Freiwurf-Entscheidung hinterlässt den faden Beigeschmack. Es scheint, als wollten die SR mit so einer halbherzigen, aber komplett falschen Entscheidung Einfluss nehmen.

    Ich kenne den Autor nicht. Und ich kenne Hanning nur aus der Sicht eines Handballfans. Bei Kreis ab habe ich rausgehört, dass sich die beiden schon länger kennen und auch schon mal gezofft haben. Trotzdem denke ich, dass die Hackordnung beim Verfassen des Buchs von vornherein klar geregelt war. Vielleicht auch unausgesprochen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass sich Hanning großartig hat beinflussen lassen. Warum auch? Es ist seine Biografie. Da muss der Autor dann das auch dem Inhalt machen, was der Auftraggeber will. Ich finde das nicht verwerflich, aber dem muss man sich immer bewusst sein. Wenn Hanning einen starken Autor hätte haben wollen, der aktiv mitgestaltet, dann hätte er sich einen solchen suchen müssen. Einen, der über die Grenzen des Handballs hinaus schon einen Namen hat. Die Gefahr, dass die beiden sich während des Schreibprozesses in die Haare kriegen, wäre aber womöglich zu groß gewesen. Aber noch einmal: Ich finde das nicht schlimm. Letztlich hat sich Hanning einen Ghostwriter gesucht, der im Formulieren geschickter, geübter und einfach besser ist als er.

    Ich jedenfalls habe das Buch gerne gelesen. Ich fand Kretzsches Werk von 2018 besser und unterhaltsamer. Aber auch bei Hanning gibt es etliche interessante Geschichten.

    Transfers zu dieser Zeit sind immer extrem schwierig. Oder ggf. extrem teuer. Ich mag Michael Müller tatsächlich als Typ. In seiner kurzen Zeit bei uns in Wetzlar habe ich ihn sehr gut kennenlernen dürfen. Auf dem Feld war er immer ein anderer Mensch als außerhalb davon. Aber: Schon in Berlin war er ein Auslaufmodell. Jetzt seit fast eineinhalb Jahren kein Handball gespielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er der SG weiterhilft. Aber sein Schwiegervater wird in der Not keine Alternative gehabt haben