Beiträge von Graphitteller

    Nun, mit der Tradition ist es in der Tat etwas schwierig, das ist ja nun mal ein Problem der Deutschen Teilung, für die wohl niemand von uns etwas kann. Denn vor den Magdeburger CL-Zeiten, als die Füchse keine Rolle spielten, spielte Magdeburg bekanntlich nun mal in der DDR-Oberliga und die Füchse in der westdeutschen Bundesliga - schlechte Voraussetzungen für Traditionsaufbau.

    "... die Füchse in der westdeutschen Bundesliga"? Durchgehend?
    Natürlich nicht durchgehend. Man würde den damaligen "Reinickendorfer Füchsen" aber Unrecht tun, wenn man sie als die Fahrstuhl-Elf der Handball-Bundesliga bezeichnen würde, weil es in der entsprechnden Zeit und in einer der beiden Gruppe der Handball-Bundesliga auch vordere Plätze für sie gab. Aber nun konkret, die "Reinickendorfer Füchse" spielten während der deutschen Teilung von:

    - 1966/67 bis 1970/71,
    - 1975/76 bis 1976/77,
    - 1973/74,
    - 1981/82 bis 1985/86
    in der Handball-Bundesliga. (Quelle: Das Handball-Archiv)

    Gruß Graphit-Teller

    Hallo Palmström!

    Ist ja auch egal. Logischerweise würde ich es natürlich gerne sehen, wenn Magdeburg morgen endlich mal wieder gegen die Füchse gewinnen würde. Schwer genug wird es.

    Und dann kommt es am 22.09. in der GETEC-Arena gegen die Rhein-Neckar-Löwen zum Tcaczyk-Bielecki-Gedächtnisderby. :cool:

    Sollte Magdeburg diese beiden Heimspiele gewinnen, wäre das ein riesiger Schritt in die "echten vorderen Plätze", aber die Saison ist noch lang. ... ich will es nicht hoffen, es kommen auch wieder "Magdeburger Durchhänger-Wochen".

    Hallo BigRick!

    Dann gibts heute endlich mal den ersehnten Sieg.

    Eigentlich bist Du ein grenzenloser Optimist :wall: . Aber wenn man sich das richtig überlegt, gibt es mehrere kleine Fünkchen Hoffnung ?( und deshalb auch Grund zum Optimismus. Die Gründe des Optimismus sind:
    - Kiels schwache Partie gegen Gummersbach,
    - Eisenachs Kampf in Heimspielen "wenn es gegen die Großen geht" (und)
    - der Sieg gegen Magdeburg im Jahr 1997 als die umgebaute Assman-Halle
    eröffnet wurde (könnte von der Jahreszeit und vom Wetter stimmen mit heute überein stimmen) und jeder meinte, dass Eisenach chancenlos ist.

    Gruß Graphit-Teller

    Ziemlich mau für das Derby - ...

    Derby? In dem Wort "Derby" "schwingt" auch das Wort "Tradition" mit. Aber dieses Spiel hat keinerlei Tradition. Als Magdeburg schon Champions-League-Sieger war, war der Verein "Reinickendorfer Füchse" ein ganz normaler Berliner Sportverein, einer unter vielen. Das Wort Deby ist auch wegen der Entfernungen unangebracht, ganz davon abgesehen, dass die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Berlin nicht einmal aneinander grenzen.

    Mittlerweile nehme ich nur noch den Ticker von SIS. Der von der HBL ist mir echt zu blöd.

    Ich nehme auch nur den Ticker von SIS und ich finde ihn "absolute Spitze". Eigentlich erübrigen sich alle Kommentare über den HBL-Ticker an dieser Stelle. Ich könnte die Aufregung verstehen, wenn es keine anderen Angebote geben würde. Ich brauche die Informationen (die müssen zuverlässig sein!!!) der Absender ist mir sch...egal.

    Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) biete auf seinem Video-Text (Tele-Text) auf Tafel 260 einen Handball-Ticker der 1. Bundesliga der Mannschaften seines Sendegebietes (Männer und Frauen) an. Leider hat man noch nicht mitbekommen, dass es nicht mehr drei, sondern vier Mannschaften sind. Der ThSV Eisenach wird in diesem Ticker schlichtweg ausgeblendet, man könnte auch "ignoriert" sagen.

    Gruß Graphit-Teller

    Fakt ist, dass das Gespann noch nie etwas von Schrittfehlern gehört haben muss, denn sonst hätten sie diese gepfiffen!

    Um Schrittfehler zu bemerken sollte man vielleicht musikalisch sein. Das klingt zwar ulig, aber Tast-Funker zählen auch nicht die Striche (lange Zeichen) und die Punkte (kurze Zeichen), sie haben einfach das Klangbild im Kopf (Gehör). Um zu zählen ist das Spiel ggf. viel zu schnell.

    Vielmals wenden Fußball-Linienrichter ihr Gehör bei Abseits an (Aussage eines Landesliga-Linienrichters) um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Aber durch die Laufzeit des Schalls kann es noch zu größeren Fehlentscheidungen kommen. Als ich besagten Landesliga-Linienrichters das vorrechnen wollte, sagte er mir: "Das macht drei bis vier Zentimeter aus“. Als ich ihn vorrechnete das er bei seinem Verfahren bis zu 1,5 m Abseits sehe, obwohl es regulär gleiche Höhe ist, war er sprachlos. Hier ist also nichts mit Gehör anwenden. Aber das ist ja hier "off topic", um die Kurve zum Thema wieder zu bekommen, schreibe ich einfach: Ein Glück, dass es im Handball kein Abseits gibt. Dafür gibt es das Zeitspiel, …, wo man die Auslegung der Schiedsrichter kritisieren kann, aber „spielentscheidende“ Fehlauslegungen sind zum Glück schlecht nachweisbar sind.


    Apropos "ohne Prellen von einer Seite zur anderen zu laufen", da gab es in Buxtehude bis zur vorigen Saison eine Spezialistin. >>>>>>>>>>>>?

    Gruß Graphit-Teller

    Hallo Küstentanne!

    Wo Herr Henkel Gründungsmitglied ist, kann man sein Kreuz nicht machen.


    Da hast Du eigentlich Recht. Ich sehe aber bei ihr (AfD) die einzige Partei, die bei der EORO-Rettung Wissenschaftlichkeit an den Tag legt. Erst wenn die Bürgschaften zu Realzahlungen für Deutschland werden (wir wollen es nicht hoffen), wissen wir, was unsere Politiker (das schließe ich Teile der Opposition nicht aus) in den letzten Jahren angestellt haben und die Wähler werden munter. Aber da ist es schon zu spät. Natürlich verhindert vielleicht auch ein Gründungsmitglied Olaf Henkel breite Zustimmung aus der arbeitenden Bevölkerung für diese Partei. Olaf Henkel war in seiner Funktion als Person ein "Leuchtturm", das ist unbestritten. Wenn man ehrlich ist, weiß man von seinen Nachfolgern die Namen gar nicht (mehr), sie waren bzw. sind einfach "blass".

    Gruß Graphit-Teller

    Die beiden Serbinnen, von denen ich als Schiedrichterpaar so begeistert war (siehe meinen Beitrag unter der Nr. 259), heißen Branka Maric und Zorica Masic. Ich hatte soeben die Namen im Artikel "Nationalspielerin Steinbach kämpft um Qualifikation zur Champions League" auf "handball-world.com" gefunden. Vielleicht sieht man sie in der jetzigen internationalen Saison mal wieder in Deutschland pfeifen, vielleicht in Leipzig, Nordhausen oder Buxtehude.

    Um nochmal auf die AfD zu kommen. Hat jemand von den hier diskutierenden einmal den Prof. Bernd Lucke auf einer Wahlkampfveranstaltung erlebt? Ich hatte ihn vor zwei Wochen vor dem Erfurter Hauptbahnhof erlebt. Aus meiner Sicht ist er als Wahlkämpfer total unbrauchbar. Zur Rhetorik gehört nicht nur Inhalt, es geht auch um das "Wie bringe ich es herüber?" Langweilig oder ich könnte es verschärft ausdrücken "lahmarschig". Hat die Partei noch andere "Zugpferde"? Ich sehe im Moment keine! Oder gibt es andere Erfahrungen?

    Gruß Graphit-Teller

    Größtes Handicap für Rot-Weiß-Rot ist die Stellung der Finalhalle- die altersschwache Stadthalle am Vogelweidplatz hat eine Maximalkapazität von 11.000 Zusehern, gefordert werden aber 15.000 Plätze.

    Mit der Marke "Platz für 15.000" Zuschauer hat die EHF die "Latte sehr hoch gelegt", wenn man bedenkt, dass es in der Handball-Bundesliga, die auch die stärkste Liga der Welt genannt wird, keine Spielstätte eines Vereins gibt, die diese Kapazität aufweisen kann. Andererseits gibt es in Deutschland nur zwei Hallen (sieht man mal von den, m. E. für das "Handball schauen" ungeeigneten, überdachten Fußballstadien ab), die diese "Norm" erfüllen. Veranstaltungshallen werden nun mal für den tatsächlichen Bedarf gebaut und nicht für Events, die vielleicht einmal in zehn Jahren stattfinden, denn nichts schadet der Atmosphäre einer Veranstaltung (sei es Sport oder Kutur) so, wie nur halbvolle Hallen.

    Hallo Stürmerfoul!

    Als der THC unter Dago Leukefeld noch eine "graue Maus" in der 1. Bundesliga war, war ja so etwas keine Seltenheit. Aber seit in Bad langensalza die "Uhren anders ticken", ist dies doch einer Mannschaft aus dem Mittelfeld oder der unteren Tabellenhälfte bestimmt noch nicht gelungen im Torverhältnis 17 Tore gegenüber dem THC in einem Spiel gut zu machen. Was dich wahrscheinlich irritiert, ist die Tatsache, dass dieser Sachverhalt Göppingen auch am Ende der Saison mit Sicherheit nichts nützen wird. SORRY, also auch eine von vielen unnötigen statistischen Konstrutionen, die praktisch gesehen keine Bewandtnis bzw. Bedeutung haben, wie es im Sport mit vielen statistischen Details ist.

    Denn schließlich kommen verschiedene Institute mit ein paar Punkten Unterschied doch zu recht ähnlichen Ergebnissen im Vorfeld.

    "... ein paar Punkte Unterschied doch zu recht ähnlichen ..."

    Aber genau das ist der "springende Punkt", zwei Prozent Ungenauigkeit bei kleinen Parteien, z. B. der AfD, können 35 % ihrers Ergebnisses sein (optimistisch gerechnet) und 2 % Ungenauigkeit bei der CDU sind knapp 5 % ihres Ergebnisses. Aber 35 % mehr haben oder 35 % weniger haben, entscheidet schon bei der AfD über Einzug bzw. in den Bundestag oder "in der Versenkung verschwinden". Die Angst seine Stimmer zu verschenken, lässt Viele Abstand von solchen "unsicheren Kantonisten" nehmen, und daher meine Überschrift "Meinungsforscher oder Meinungsmacher?". Die Ungenauigkeiten bei kleinen Parteien hat nichts mit gekauft oder nicht gekauft zu tun, sie ist objektiv gegeben, "verschlimmert" sich aber mit unglücklichen mathematisch-statistischen Umrechnungsmethoden, und gerade verschärft bei Parteien die das erste mal antreten; da hier die Meinungsforscher "etwas im Dunklen tappen" in Bezug auf die Umrechnung der Rohdaten in "Real-Daten".

    Gruß Gaphit-Teller

    Meinungsforscher oder Meinungsmacher?

    Nach einem Artikel der "Frankfurter Allgemeinen" vom 31. August 2013 hat sich die AfD „beschwert“, dass ihnen "falsche Prozentzahlen“ in den Meinungsumfragen zugeschrieben werden. Diese Differenzen zwischen "eigenen Forschungen" der kleinen Parteien und den Ergebnissen der "großen Meinungsforschungsinstitute" sollen nach diesem Artikel aus der Umrechnung der Rohdaten in die "veröffentlichten Daten" der "großen Meinungsforschungsinstitute" resultieren. Gerade kleinen Parteien sollen so Nachteile entstehen, ganz besonders aber der AfD, wegen ihrer besonderen Anhängerschaft. Sollte daran etwas Wahres sein, gibt es für ich drei Schlussfolgerungen:

    1. Sind die Meinungsforscher nicht in Wirklichkeit Meinungsmacher?
    2. In Bezug auf kleinere Parteien werden wir am Wahlabend wohl Überraschungen erleben!
    3. Wahlentscheidend sind sie aber nur unter ganz besonderen Konstellationen!

    Gruß Gaphit-Teller

    Nach annähernd 37 Monaten, könnte man ja die hier im Thema "abgelegten" Daten neu überarbeiten bzw. aktuallisieren.
    In Bezug auf:
    a) bis heute generell (national und international),
    b) gegenwärtig (unabhängig der Ligen und Nationen),
    c) gegenwärtig in der 1. und 2. deutschen Liga.

    HBW Balingen-Weilstetten - TV Emsdetten
    ThSV Eisenach - THW Kiel
    Frisch Auf Göppingen - Rhein-Neckar Löwen
    MT Melsungen - HSV Hamburg
    SC Magdeburg - Füchse Berlin
    VfL Gummersbach - TuS Nettelstedt-Lübbecke
    HSG Wetzlar - Bergischer HC 06
    GWD Minden - TBV Lemgo

    Und das Saisonziel erreicht man nicht mit Punkten aus Kiel, sondern mit Siegen gegen Göppingen, TVE, Eisenach, Minden, Balingen, Lübbecke, BHC oder Wetzlar.


    [align=justify]Das heißt statistisch gesehen quasi, jeden zweiten Spieltag punten zu MÜSSEN, um am Ende der Saison nicht dort zu landen, wo man nicht landen möchte. Vielleicht sollte man Balingen durch Lemgo in der Aufzählung oben austauschen.