Beiträge von Graphitteller

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    Ich komme noch mal auf das Spiel in Buxtehude vom letzten Mittwoch. Wenn bei einem Pressetermin Karolina Kudlacz sagt: "Ich spiele seit acht Jahren in Deutschland. aber so etwas habe ich noch nie erlebt". Co- bzw. Torwart-Trainer Wieland Schmidt und Manager Kay-Sven Hähner (von diesen beiden habe ich noch nie eine Gegner-Schelte gehört) meinen, das es nach wenigen Minuten schon Rot für Friederike Gubernatis hätte geben müssen. Hähner führte weiter aus, dass die Gegenseite sehr aggressiv agierte und den üblichen Rahmen überschritten habe. Solche Aussagen kenne ich nie vom Kay-Sven Hähner und wenn er eine solche Aussage macht, deutet das doch hin, das die Wahrnehmungen der Fans nicht subjektiv gefärbt ist bzw. war, sondern die Vorgehensweise von Buxtehude (allen voran Friederike Gubernatis) mit der üblichen Härte im deutschen Frauenhandball nicht zu tun. Die Aussagen der drei Genannten sind der heutigen LVZ entnommen. Weiter ist zu lesen, dass Anne Müller ein viertel Jahr fehlen wird. Wie hatte ich weiter vorn in einem Beitrag geschrieben: Pyrrhussieg[.

    @netter59

    aber ihr zu unterstellen das sie ihre gegnerinnen absichtlich verletzt oder umhaut find ich sehr übertrieben....wären die verletzungen im spiel gegen eine andere mannschaft als den HCL passiert,würdest du sicher kein wort drüber verlieren.. :verbot:

    1. Ich habe nichts von absichtlichen verletzen geschrieben, sondern von unfairer Spielweise. Darin besteht ein mächtiger Unterschied.

    2. Zwischen Saskia Lang's Spielweise (die übrigens selten in der Abwehr spielt) und der Spielweise von Friederike Gubernatis liegen Welten. Aber wenn Du schon Saskia Lang in Spiel bringst, musst Du aber zwei Atemzüge früher Kerstin Wohlbold nennen. So sieht es jeder aus seiner Sicht. Aber lassen wir mal Fakten sprechen: Wie ist denn in dieser Saison gegewärtig die "Rangfolge der Sünder" der Frauenhandball-Bundesliga bezüglich der (gegenwärtigen vier) Spitzenteams 1. Friederike Gubernatis (BSV) 22 Punkte; Danick Snelder (THC) 21 Punkte, 3. Maxi Hayn (BSV) 18 Punkte, 4. Kerstin Wohlbold (THC) 17 Punkte, 5. Anja Althaus (THC)16 Punkte, 6. Jana Stapelfeld (BSV) 13 Punkte. Du kennst doch den Spruch: "Wer im Glashaus steht, soll nicht mit Steinen werfen". Wahrscheinlich nur Zufall, dreimal THC und dreimal BSV unter den ersten sechs? Auch nur Zufall, keine Spielerin aus Oldenburg und keine Spielerin aus Leipzig?

    3. In dieser Saison ist sie (Fr. Gubernatis) ja nicht das erste mal negativ aufgefallen. Auch gegen den THC war sie bestimmt "kein Kind von Traurigkeit". Ich kann aber Sitationen nur beurteilen, wenn ich sie live gesehen habe (damit meine ich nicht den "Live-Stream"). Ich habe Friederike Gubernatis ca. zehn mal live gesehen [Bad Langensalza, Leipzig, Frankfurt (Oder), Buxtehude], ihre Spielweise wurde von Mal zu Mal "aggresiver". Den Gipfel erreichte sie wahrscheinlich gestern. Wenn Du meinst im Spiel gehen den THC, das ist vielleicht auch möglich. Nur hatten da die THC-Spielerinnen großes Glück.

    4. Geht es mir nicht um den HCL in erster Linie, denn auch für die WM im Dezember fällt Anne Müller definitiv aus. Da kann man die Sünderin nur beglückwünschen!

    in der Liste der möglichen Gründe fehlen m.E. noch:
    übertriebener Ehrgeiz und schlechte körperliche Voraussetzungen/schlechter Trainingszustand

    ... und bei den in Buxtehude verletzten Gegenerinnen fehlen zwei Worte als Gründe:

    FRIEDERIKE GUBERNATIS

    Im gestrigen Spiel gegen den HC Leipzig hat sie ihren Titel als "Rambo des deutschen Frauenhandballs" alle Ehre gemacht. Zwischen "hart" und "unfair" liegen Welten.Ein kleiner Tipp an die Mannschaft in Buxtehude: Wenn man der Gegenspielerin Respekt erbietet, dann ist das Verletzungsrisiko auch bedeutend kleiner. Mir wird "spei-übel", wenn ich dann etwas von einer Verletzungsmisere in Buxtehude lese.

    Man kann in Buxtehude einen Sieg erringen, doch leider ist es meist nur ein Pyrrhussieg.

    Ich denke, Dirk Leun ist so klug und lässt sie (FRIEDERIKE GUBERNATI) am 22. Januar 2014 (Rückspiel in Leipzig) zu Hause, das würde dem Spiel nur gut tun.

    Ein echter 90er-Klassiker!
    Da kommen viele alte Erinnerungen auf...

    ... und nicht zu vergessen die damalige Halle in Dutenhofen, mit einer Stehplatz-Tribüne hinter dem Tor (oder hinter den Toren?). Ich war mal mit zum Pokalspiel, es könnte 1996 gewesen sein. Für mich der bester Spieler der 90er Jahre auf Eisenacher Seite: Titel Răduță.

    Apropos, hessische Mannschaften. Gab es da nicht noch eine andere hessische Mannschaft, die noch höherklassiger als Melsungen und Wetzlar spielte? Wo sind denn die abgeblieben?

    ThSV, es muss zwei Tribünen auf der Längsseite geben, die aus mindestens 7 Sitzreihen bestehen. Links und rechts braucht nicht zwingend eine Tribüne zu sein.


    Weil dies so ist, MUSS oder besser gesagt MÜSSTE es eine Einzelfallprüfung geben. Die Eisenacher Halle ist nicht schlecht (noch 1997 nach dem Umbau wurde sie als "Schmuckkästchen" bezeichnet), sie passt aber nicht in "das Raster der HBL".

    Sport1 wählt die Partien aus, die für sie die vermutlich höchsten Einschaltquoten bringen, ....

    ... und dafür soll von der "öffentlichen Hand" Geld ausgegeben werden (Stichwort Hallen-Neubau)? Frei nach dem Motto: "Gewinne werden privatisiert - Verluste werden verstaatlicht". Für mich ein absolutes UNDIND.

    Eigentlich müsste man doch froh sein, wenn sich die Bundesliga-Mannschaften über so viel wie möglich Bundesländer verteilen. Ich denke daran best

    eht kein Interesse!!! ... und weil daran kein Interesse besteht, wird der Handball immer eine "regionale Sportart" bleiben.

    Mir geht das Gejammere der Eisenacher mittlerweile auch auf den Nerv. Bei denen sind immer die anderen schuld. Schluss, Punkt aus. Sie saßen damals mit in der HB-Tagung und haben für diese irrsinnigen Vorgaben gestimmt. ...


    Wenn man sich zu solch einen diffizilen Thema äußert, sollte man aber auch alle Beiträge des Themas genau gelesen haben. Hier wurde nicht nur gestritten und gefeilscht, sondern hier wurden auch sachlich Fakten bekannt gegeben. Ich verweise nur auf den Beitrag von Lothar Frohwein unter der Nummer 70. Wenn Du diesen Beitrag gelesen hättest, würdest Du nicht solch ein dummes Zeug schreiben, wie in den zwei von mit zitierten Zeilen deines Beitrages Nr. 93.

    Die Schiedsrichter würden dann doch ausschließlich zu Stellungnahmen von Fehlentscheidungen ins Licht der Kamera gerückt. Nach guten/unauffälligen Spielen interessiert sich niemand für die Schieris.

    Etwas sagen zu dürfen, bedeutet doch noch lange nicht etwas sagen zu müssen.

    Ein Souverän "steht zu seiner Leistung", Mittelmaß und Anfänger "suchen das Weite".

    Also ich halte diesen Kommentar schlichtweg für Blödsinn. ...


    Da sind wir ja einer Meinung, nur im Unterschied zu dir, beziehts ich meine Aussage auf Beitrag 169 dieser Thematik. Von Psychologie und Sportpsychologie hat Du meiner Meinung noch nie etwas gehört bzw. weißt damit auch nichts anzufangen. Rundumschläge sind wahrscheinlich deine Spezialität?

    Ich belasse es bei diesen drei vorherigen Sätzen: ENDE DER DURCHSAGE

    Gruß Graphitteller

    Ein Kommentar aus dem Berliner Tagesspiegel, der die Angelegenheit auch aus anderer Perspektive wertet:
    Tagesspiegel

    Finde ich sehr gelungen!


    Das finde ich auch, es sollten sich die hohen Funktionäre des Deutschen Handballs mal durchlesen und verinnerlichen. Aber Funktionäre und Bürokraten, Heinevetter erwähnt Letztere explizit in seiner schriftlichen Stellungnahme, sind, meiner Meinung nach, ein und dasselbe Kaliber.

    Heinevetter: „Ich schrieb denen, dass Deutschland mal ein Land der Dichter, Denker, Schauspieler und Ingenieure war, und jetzt die Bürokraten, Pfarrer und Lehrer das Sagen haben.“


    Wo er Recht hat, hat er Recht. Aber er hat etwas verwechselt, die Schauspieler gehören auf die andere Seite, vor die Bürokraten oder zwischen die Bürokraten und die Pfarrer. Warum: Na was sind den unsere ...?

    Mit den Dichtern und Denkern hat der Thüringer Heinevetter ja Recht, Thüringen hat bis vor einigen Jahren noch mit "Willkommen in der Denkfabrik" geworben.

    ACHTUNG
    :spam:: Ich weiß nicht ?( , ob die Zurücknahme dieses Slogans, mit dem Weggang von Heinevetter aus Thüringen zu tun hat. Bad Langensalza liegt ja mal "geschätzte Luftlinie" 50 km entfernt von Weimar, war aber zur Zeit der Dichter und Denker preußisches Gebiet, genau wie Erfurt. Letzterer Stadt wurde ja noch 1990 das Recht abgesprochen, Landeshauptstadt von Thüringen zu werden :verbot: , und konnte es nur in Ermanglung von Alternativen werden :lol: . Weshalb auch der THC nicht THC heißen dürfte, genau: zwei preußische Städte.

    Wieder zurück zum Ernst der Sache, Hut ab und Respekt vor Silvio Heinevetter. Er hat jetzt, laut LVZ (Printausgabe) von heute (hier der Artikel der Online-Ausgabe: Heinevetter will keinen Maulkorb - 1000 Euro Strafe - Handball - Sport - LVZ-Online), einen Anwalt eingeschaltet. Auf in eine neue Runde. Ich denke die Sache geht so aus: :wall:.