Eigentlich könnte man sagen das Spiel war langweilig und ohne Höhepunkte. Aus meiner Sicht war es aber nicht so, die Höhepunkte lagen irgendwie "versteckt" Da war zum einen:
- das intelligente Spiel von Michelle Urbicht auf LA
- die Stabilisierung der Abwehr durch die erstmal wieder spielende Luisa Schulze (im Angriff gibt es bei ihr noch Luft nach oben, da hat sie einiges freistehend „versemmelt“)
- das „Draufgängerische“ von Anne Hubinger, die auch jetzt mal hingeht wo es “wehtut“
- kurios, dass Blomberg, nicht wusste, wie es verteidigen sollte, „wenn Susann Müller nicht im Angriff auf der Platte stand“
- in den letzen zehn Minuten spielte Michelle Urbicht RM und machte das Spiel sehr, sehr schnell (hier könnte etwas heranwachsen)
- der absolute Höhepunkt hatte nichts mit dem eigentlichen Spiel zu tun: Beim „HCL-Superwurf“ wurde erstmals (in den bisherigen zwei Spielzeiten fiel das Geld von jeweils 1100 € einen guten Zweck zur Verfügung) der Jackpott (800 €) „geknackt“ [Spiel in der Halbzeit, wo man mit einem Wurf aus dem Torkreis ins gegnerische Tor treffen muss (der Ball darf aber erst den Hallenboden hinter der Torlinie berühren, d. h. "Aufsetzertverbot")]
Beiträge von Graphitteller
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War ein Zahlendreher. (Beim Spielplan auf der Verbandsseite und der Webseite von der ich das Ergebnis habe war die Ansetzung vertauscht.)Danke für den Hinweis. Ist behoben.

@ Arcosh
Danke für die Zusammenstellung.
Nach dem schlechten Sonderheft der HB-Woche geht ja diese Zusammenstellung "runter wie Öl".
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Golden league (Frankreich, 04.-07.01.2013)
Frankreich - Katar 29:23
Dänemark - Norwegen 34:22 (13:15) (Beeindruckende zweite Halbzeit der Dänen)Norwegen - Katar 34:27 (Norwegen hat einige Stammspieler geschont)
Frankreich - Dänemark 28:29Frankreich - Norwegen 29:28 (13:14)
Dänemark - Katar 23:23Ein lange ausgeglichenes Spiel gegen Frankreich, der deutliche Sieg gegen Norwegen und ein Unentscheiden gegen Dänemark lassen aufhorschen. Ich bin gespannt, ob Katar bei den Asienmeisterschaften Ende des Monats in Bahrain diese Leistungen bestätigen kann. ...


(irgendwie verstehe ich das nicht!) -
Vielen Dank, liebe Redaktion. Die EM steht an und Euer Sonderheft ist ein Witz. 4,50€ für nichts. Einfach nur peinlich.Den gleichen Gedanken wie "Celje 2002" hatte ich heute Morgen, als ich in "Bahnhofs-Buch- und Zeitschriftenhandlung" (in Erfurt) vor dem Regal der Sportzeitschriften stand.
Ich schließe mich dem Wunsch von Baloo in Thread "Brauchen wir neue Smilyes?" an: "Ich wünsche mir ein K...-Smiley!"
Deutschlands Nationalmannschaft ist nicht dabei, da bekundet die Fachpresse indirekt Solidarität.

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... In diesem Thread haben nämlich leider nur 22,93 % der Post mit dem Turnier zu tun. Die Quote ist sogar noch viel schlechter als die von Gensheimer von außen.

@ Juuna
>>>> Hattest Du dein Posting schon miteingerechnet? -
Full House

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... Diesem Ziel ist ALLES unterzuordnen und es wäre verheerend diese Spiele wieder zu unterschätzen wie die gesamte EM-Qualifikation ! ...
Wie hieß früher die Werbung für den "STERN"? Wenn ihr es nicht wisst, ich als Ostdeutscher weiß es noch?Sie hieß: Einer sagst der STERN, …!
Und was hat das mit Handball zu tun? Was Bronco schreibt ist die Wahrheit: "....diese Spiele wieder zu unterschätzen wie die gesamte EM-Qualifikation!". Die Niederlage zu Hause gegen Montenegro war aus meiner Sicht reine Kopfsache. Als man merkte, jetzt muss der „Schalter umgelegt werden“, war es zu spät, der „Schalter ging nicht mehr umzulegen“. Es war fehlende Demut. Was den deutschen Fußballern fehlt ist klar: Demut. Deshalb gab es auch keine Titel mehr in letzter Zeit. Nun bzw. jetzt fehlt sie auch bei den Handballern. Fehlende Demut (ich meine die, in der Psychologie, nach Friedrich Fromm) führt zu solchen sportlichen Katastrophen. Die Aussagen der Spieler im Vorfeld des Spiels gegen bzw. in Tschechien: Fehlende Demut!
Nicht nur in Deutschland war man entsetzt über diese deutsche sportliche Katastrophe, andere hat es auch hart getroffen:
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575 km (Trier - Leipzig)
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Die Entscheidung fiel nachdem die EM-Teilnehmer feststanden. Man hätte den Platz also einfach offenlassen können - wenn die Dänen nicht bis zum möglichen Halbfinale einem Aufeinandertreffen mit den Franzosen aus dem Weg gehen wollten.
@ arcosh
Und jetzt wird ein Schuh daraus: "Das Scheitern Deutschlands in der EM-Qualifikation, kam dem Veranstalter wie gerufen. So konnte Frankreich den dritten Platz der 'Nachbarn Dänemarks' einnehmen und Dänemark hat eine Medaille fast sicher."
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... Hängt damit zusammen, dass die selbstbestimmte Berufswahl bei den über 40 jährigen in der DDR eingeschränkt war und man auch eher von einer Laufbahn statt einer Karriere sprach.
Ich gebe dir hier nicht ganz Recht, aber über diese "ganz feine Kleinigkeit" Unkorrektheit, möchte ich hier nicht öffentlich streiten. Zu 98% hat dieser Abschnitt Bestand. So wurde man während seiner Armeezeit, zum Laufbahngespräch geladen, wenn man überzeugt werden sollte vom SaZ (dreijähriger Dienstzeit) zum BUB (Berufsunteroffizier mit mind. zehnjährige Dienstzeit) oder zum BOB (Offizier und Armee bis zur Rente) eine "eine Kelle oder mehrere Kellen draufzuschütten". Nur Angeber und Dummköpfe sprachen von der Karriere bei der Armee (NVA).
Das Wort Neger war bei uns im Osten bis Anfang der achtziger Jahre nicht negativ besetzt. Anfang den achtziger sprach man langsam vom Farbigen, was aber der deutschen Sprache wiederum die Genauigkeit nahm (denn vom schwarzen Farbigen wollte auch keiner sprechen). Der Vorgänger des Wortes Neger war ja das Wort Mohr (4. Geschichte in H. Hoffmanns "Struwepeter", Struwwelpeter – Wikipedia). Viele Gaststätten die sich "Mohr" oder "Zum Mohren" nennen, haben in den Räumen Abbildung oder Plastiken von "schwarzen Farbigen" gehabt. Mein "Lieblings-Mohr" (in Gotha, „Hotel zum Mohren“) wurde abgerissen, so dass ich nicht mehr beurteilen kann, ob es noch so ist. Vielleicht hätte er auch heute nicht mehr so heißen „dürfen“. Von der Historie her ist das Wort akzeptabel, denn andererseits kenne ich keine Gaststätten die "Neger" oder "Zum Neger" heißen bzw. hießen.
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Sicherlich spricht aus organisatorischer Sicht einiges dafür Spielorte der Mannschaften aus Nachbarländern entsprechend verkehrsgünstig zu wählen. ...
Der "schwedische Heimvorteil" ist nicht das Problem. So lautete ja die Frage. Er lenkt nur von der "sportlichen Zweifelhaftigkeit", die Du (Arcosh) so formuliert hast: "Aus sportlicher Sicht ist es aber sehr zweifelhaft, dass der Gastgeber vor der Auslosung drei (!) mögliche Gegner in andere Gruppen platzieren und so den Turnierverlauf maßgeblich zu den eigenen Gunsten beeinflussen kann". Dem lässt sicht nichts mehr hinzufügen.
Die Sache mit Frankreich in die Gruppe C. Dazu meine Meinung: Es sollte vielleicht der "Heim-Spielort" für die deutsche Nationalmannschaft in der Vorrunde sein. Bis auf Frankreich sind anderen "vorplatzierten" Nationen (Dänemark als Ausricher hier nicht mit gerechnet) Nachbarländer von Dänemark. Aarhus liegt auf Jütland. Ist ohne kostenintensive Fähre / Brücke von Deutschland aus schnell zu erreichen? Möglicherweise immer volle Hallen wenn Deutschland spielt! Leider ist Deutschland, als Dänemarks Nachbarland, nicht dabei.
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Ausscheiden (der deutschen Handball-Männer) in der EM-Qualifikation
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unsympathische Persönlichkeitsmerkmale
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@ Stürmerföul
Du meinst doch nicht etwas eine (bekannte) Handball-Torhüterin? -
Kann die österreichische Nationalmannschaft in Zukunft vielleicht auch so von der Deutschen Bundesliga profitieren, wie die isländische und dann eine ähnliche Rolle auf internationalem Parkett spielen?
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Mit der Ironie ist das ja immer so eine Sache, daher frage ich lieber nach.
Sieht den schwedischen Spielort wirklich jemand kritisch?Nein!!! Ganz und gar nicht!
Es ging doch in der Ironie um einen "polnischen Spielort" auf Bornholm (sozusagen "kurz vor Danzig")

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Ütteroda (Bezug zum Handball? >>> Dorf in der Nähe von Eisenach)
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Die (positive) Zuschauerzahl heute in Oberhausen zeigt doch deutlich, dass man bei solchen Turnieren, einen Bogen um Städte (z. B. Dortmund) machen sollte, die von sportlichen Events nur so überfrachtet sind. Beim Supercup im November war Hamburg das Negativ-Beispiel.