Fazit ist also: Es gäbe mehrere Möglichkeiten, die Heimspiele gemäß der Richtlinien der HBL auszutragen. Gegen alle hat man aber was einzuwenden. Stattdessen beklagt man sich lieber über die doofe HBL – deren Mitglied man ist – und deren Richtlinien und möchte eine Sonderbehandlung/Ausnahmegenehmigung, möglichst noch über Jahre hinaus.
Quark! Wir haben uns für ein Spiel für eine Halle entschieden, die unsere Größe hat, die wir auch voll kriegen können, in einer Stadt die Handball liebt und wo wir unseren Handballetat nicht riskieren. Es geht hier um drei Spiele Kollege, DREI und dafür gibts ne tragbare Lösung.
Nur, wenn man uns zwingt komplett umzuziehen, können wir direkt die Lizenz zurückgeben. Punkt. Der Witz ist, auch das Spiel in Coburg, einer Halle in der alles möglich ist, wird wieder nicht übertragen. Also wofür diese dämlichen Auflagen? Spielt doch Eure Liga unter Berlin, Hamburg, Kiel, Magdeburg und Flensburg aus, wenn ihr das wollt. Offenbar sind Euch kleine Vereine ein Dorn um Auge, na dann viel Spass!
Kurze Gegenfrage, was hat ein Verein wie Hamburg oder auch Leute wie Du von diesen Auflagen? Nix, absolut nix. Es sind reine Ausschlußregeln, die einen closed shop möglich machen, nix anderes.
exilberliner:
Glaubst Du, wir können uns in der Situation erlauben zu schauen, was ein Umzug nach Erfurt für die Liga, ja sogar für Handballdeutschland bringt? Lol, klar, wir schmettern die Kohle, die wir ohnehin nicht im Überfluß haben, für HBL Marketing raus. Einer Liga, bei der sich die Großen einen Scheiß (33:32 Stimmen, nicht einstimmig!) um die Probleme der Kleinen kümmert.
Ist das nicht die Aufgabe von den großen Vereinen? Spielt Ihr doch in Frankfurt, Erfurt, Dresden, Halle oder München, wenn Ihr meint, dass es was bringt! Verlangt nicht von einem Aufsteiger, der gerade mal sportlich die Ligazugehörigkeit erspielt hat, aber finanziell ganz unten anzusiedeln ist, der auch noch mit Auflagen in seiner finanziellen Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird, Marketing in völlig handballuninteressierten Städten durchzuführen.
Wir werden eine Halle bauen, wenn es notwendig und refinanzierbar ist, das heißt, wir brauchen auch die Perspektive. Witzigerweise hat die Ablehnung, ein komplettes Jahr in Eisenach spielen zu können dazu geführt, dass wir gar nicht erst planen brauchen, denn durch diese dämlichen Auflagen fehlen uns die Mittel für 2-3 Spieler, die wir brauchen um überhaupt an einen Klassenerhalt glauben zu dürfen. Und ohne dauerhafte Aussicht auf Erstligahandball brauchen wir auch keine neue Halle. Its that simple.
Nein, die HBL will es anders: Bitte verschuldet Euch maßlos und baut Hallen ohne Sinn und Verstand! Wieviele Insolvenzen gabs doch in letzter Zeit? Und es waren nicht die letzten, wenn man gezwungen ist, so zu wirtschaften.
Ich treibs mal auf die Spitze: Bei der HBL ist nicht die Frage, ob das Huhn oder das Ei zuerst kommt, sondern hier wird gesagt, erst kommt der Hühnerstall und ob dann Huhn oder Ei kommt, is uns wurscht.