Ähm, wir geben zu, dass der Satz quatsch ist! Wie schriftlich braucht Ihr das denn? GERO HAT SICH IM TON VEGRIFFEN! Aber er ist kein Argument für die Ablehung einer Genehmigung und schon gar nicht für Hass oder "sie werden schon sehen, was sie davon haben". Das ist Kindergartenniveau.
Und wieso kann ich mir den Satz bzgl. Ruhrpott und Rhein Main Gegend sparen? Was wird da wieder reininterpretiert? Ich hätte auch Berlin oder Rhein Neckar Gegend sagen können. Fakt ist, da wohnen auf der Fläche vom Wartburgkreis das zehn- bis zwanzigfache an Menschen. Da gibt es im Umkreis von 100 km 2-3 Hallen, die man nutzen kann. Das heißt, es gibt überhaupt ein Angebot und dann eines, was aufgrund einer gewissen Konkurrenz auch zu akzeptablen Preisen angeboten wird. Ist das so schwer zu verstehen? Und das eine Gemeinde keine Halle neu bauen will oder es in der Nähe keinen Privatinvestor gibt, kann man einfach dem Verein nicht vorwerfen. Kein Verein hat die Kohle selbst aufgebracht, soweit waren wir schon. Ich freue mich für jeden Verein, der eine Halle bekommt, sogar bei Gemeinden, die über ihre Verhältnisse hinaus gehen (siehe die Jahrhunderthalle). Der ThSV kann es eben nur nich erzwingen.
Die einzig richtige Frage ist: WIll man wirtschaftlich gesunden und sportlich qualifizierten Vereine das Spielrecht in der entsprechenden Liga verwehren, weil es eine Lizenzbedingung nicht erfüllen aber den Sinn erfüllen kann oder stellt man die sportliche Qualifikation voran.
Sagt man, es muss erfüllt werden ohne wenn und aber, dann ist das eine Meinung und die ist okay. Ergebnis ist, Vereine die gesund wirtschaften und sportlich alles mitbringen werden auf Dauer und von diesen unbeeinflussbar vom Spielbetrieb in Liga 1 ausgeschlossen. Diese Meinung kann ich akzeptieren, ich teile sie nicht, aber sie ist vertretbar.
Was ich unvertretbar finde, sind hier Vorwürfe alá "im Ton vergriffen, er kriegt jetzt erst recht nix" und "ich weiß zwar nicht wirklich, was geht und was probiert wurde, aber der Verein X hat defintiv zu wenig gemacht". Die gehen an der Sache vorbei und erfassen das Problem nur durch die Vereinsbrille.