Beiträge von Bahma

    Richtig, pay-TV via Telekom, wegen des zu erwartenden Mehrwertes bekommen die Telekom-Kunden die Geschichte geschenkt. Das hat m.E. jedoch nichts mit den DSF-Übertragungen zu tun oder reden wir hier von zweierlei Dingen?

    Das mag schon sein, aber für die Rechte haben sie schon bezahlt, evtl. haben sie auch vertragliche Verpflichtungen.


    Bezahlt? *Prust* Die Manager der professionell vermarktenden Basketballvereine, also ungefähr 3, laufen Amok, wenn Du sie mal auf den Fernsehvertrag mit dem DSF ansprichst. :hi:

    Hinausstellung gegen den Spieler ist aus meiner Sicht falsch. Der Spieler hat keinen Fehler begangen. Der Rest ist interessant. 4 Fehler des MV, tja, Gelb, 2-Min, rot, + Mannschaftsstrafe? Muss es hier mit 3 gegen 6 weitergehen?

    Was hast Du denn erwartet? Der Reporter kommt wahrscheinlich aus Dagebüll, hat noch nie was vom BHC gehört und die Aufstellung 10 Minuten vor dem Spiel in die Hand gedrückt bekommen ;-). Den 2-Würfe-Zusammenschnitt der zweiten Hälfte fand ich auch bemerkenswert, doch immerhin darf die Handball-Bundesliga neben der 3. Fußballliga in einer Sendung auftreten. Das ist ein Gewinn, im Vergleich zur Vorsaison.

    Verzeihung, liebe Handballfreunde, versteht ihr das Prinzip der Freiberger Selbstdarstellung denn nicht? Aufmerksamkeit um jeden Preis füllt die Halle. Das klappt prima, und die Spielweise ist genauso sehenswert, wie skurril.

    Der Vater des Siebenmeterpirouettenwerfer hat uns höchstpersönlich schon vor Jahren mit der Wurfausführung in dieser Form zum Lachen gebracht. Damals war er „Spielertrainer“ beim aktuellen Bezirksligaletzten Flöha, heute ist der Mann Cheftrainer der HSG Freiberg. Macht das bitte nicht seinem Sohn zum Vorwurf, der ist gerade 18 Jahre alt.

    Frauen Volleyball im Fernsehen und der Stream total überlastet. Frechheit!!


    Frechheit? Wieviel hast Du für die Übertragung gezahlt? Hier geht es um Angebot und Nachfrage. Große kurzbehoste Blondinen im engen Topp lassen sich halt besser verkaufen, als Männerhandball 15. gg. 12. HBL. Kümmere Dich ums Marketing oder finde Dich damit ab. C'est la vie...

    Den Spielstil kann man sicherlich "ungewöhnlich" finden, doch nach drei Spieltagen steht Freiberg damit an der Spitze.

    Mal sehen,
    a) wie lange die aus dem Nachwuchsbereich aufgerückten Spieler diese Schlagzahl durchhhalten
    b) wann ein alter Fuchs die jungen Hüpfer auf den manchmal harten Boden der Tatsach(s)en zurückholt.

    Zu b) habe ich eine sehr genaue Vorstellung :)

    Nein, das stimmt so nicht (zumindest bei uns in Bayern)! Wenn der Gegner in Ballbesitz ist und somit das TTO nimmt, darf nicht gewechselt werden. Das liegt daran, dass man nur in eigenem Ballbesitz wechseln darf, um Spezialistenwechsel zu verhindern und diese Regelung wird durch kein Time Out ausgehebelt.


    Wer soll denn da noch den Überblick behalten? Alle Spielernummern, die auf dem Parkett stehen, wenn die Auszeit genommen wird aufschreiben und mit denen vergleichen, die beim Wiederanpfiff reingehen? Entschuldigung, aber...

    Richtig, es geht nicht um die Zeiteinblendung auf EHF-TV, sondern um die öffentliche Zeitmessanlage in der Halle. Diese hat eine Sekunde zu früh das Schlusssignal gegeben. Deswegen hätten die Schiedsrichterinnen das Spiel unterbrechen müssen, das Tor nicht geben dürfen, die Uhr zurück stellen (69:58) und den Freiwurf wiederholen lassen müssen. Die Zeitnehmerin hat hier keinen Fehler gemacht. Der Ausgangspunkt ist technischer Natur. Das der Protest abgewiesen wurde, ist bitter für Budapest, doch nicht wirklich überraschend.

    Das Kampfgericht hat in der Situation keinen Fehler gemacht. Das akustische Schlusssignal ertönte bereits bei 69:59. Warum, das weiß der Kuckuck oder der Lieferant der Zeitmessanlage. Aus meiner Sicht wäre es richtig gewesen zu unterbrechen (kein Tor!), die Uhr erneut auf 69:58 zurückstellen zu lassen, das automatische Schlusssignal zu deaktivieren und auf den guten alten Pfiff des Zeitnehmers zurück zu greifen. Aber hinterher ist immer schlau reden einfach. Bei der ganzen Hektik, puuuh.

    Was den Schiedsrichterinnen einfiel, die Uhr erstmal von 69:58 auf 70:00 runter laufen zu lassen, wird ihr Geheimnis bleiben. Ob der EHF-Deligierte eine große Hilfe war, scheint mir auch fraglich.

    In Deutschland hat man gar nicht das Problem, dass man Mannschaften mit einer absoluten Weltklasse nicht das Wasser reichen kann, sondern das man gegen Mannschaften die bestenfalls im Mittelfeld sind nicht gewinnt.

    Letztlich braucht man Leute die in ihren Klubs Stammspieler sind. Tschechien hat die Quali mit vielen Leuten geschafft, die in der zweiten Bundesliga spielen. Ich sehe auch nicht, dass ein Bundestrainer groß etwas durch Training verändern kann. Wieviele Trainingslehrgänge hat der im Jahr? Vielleicht vier mal ne Woche im Jahr, oder? Sind weniger als 30 Trainingseinheiten.
    Spieler entwickeln sich durch die wöchentlichen Bewährungen in der Bundesliga.

    Wohl wahr. Und warum ist dem so? Weil in den Spitzenteams
    der ersten Liga 85 % Ausländer Stammpersonal sind? Weil alle Topteams von
    ausländischen Trainern trainiert werden? Weil anerkannte deutsche
    Handballlehrer lieber in die Schweiz gehen, als diesen Irrsinn hier noch länger
    mitzumachen? Weil deutsche Zweitligisten mit 7, 8 oder 9 Ausländern spielen und
    sich auch noch für ihre „tolle Nachwuchsarbeit“ feiern lassen, wenn sie mit Ach
    und Krach die Quali für die A-Jugend-BL schaffen?

    Wenn der Handball in Deutschland eine Perspektive
    haben will, muss eine Quote für deutsche Junioren-Nationalspieler her. In
    Frankreich funktioniert das. Dort bekommt jeder Jun-Nat.-Spieler der sich dem Profihandball
    stellen will, einen Platz in der ersten Liga. Wenn wir auf der
    Nationalmannschaftsebene wieder Erfolge sehen wollen, müssen wir Klasse
    exportieren, statt Masse einzukaufen.