Beiträge von binesa

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    Original von eisbeer
    Jeder versucht den Weg des geringsten Widerstands zu gehen bzw. will sich das Leben so angenehm wie möglich machen.

    das ist leider nur zu wahr und ich finde auch, dass das kein Grund für Abtreibung sein darf.

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    Wer poppen kann, sollte auch die Verantwortung für das spätere Ergebnis tragen müssen.

    Sofern du da auch den männlichen Teil des Vergnügens einbeziehst, kann man darüber nachdenken. Aber oft genug ist es doch so, dass Mann Schule und Ausbildung zu Ende bringen darf, während Frau oder Mädchen mit der Sorge und den Pflichten für das Kind ziemlich alleine gelassen wird. Auch von denen, die vorher unbedingt von einem Schwangerschaftsabbruch abgeraten haben.
    Das ist nur ein kleiner Aspekt des vielschichtigen Problems. Deshalb bin ich der Meinung, dass man Frauen, die sich für einen Abbruch entschieden haben, nicht so einfach an den Pranger stellen sollte. Denn wie Hexe2004 schon geschrieben hat, wir können in diese Frauen nicht hineinschauen

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    Original von Gummer
    Aber die Frage bei Abtreibungen, v.a. wegen Vergewaltigungen, ist doch, was höher zu bewerten ist: Zum einen das Recht auf Leben des ungeborenen Kindes oder zum anderen die möglichen Probleme die die Mutter wegen der Vergewaltigung mit dem Kind bekomen könnte. Dabei muss ich für mich sagen, dass ich das Recht auf Leben auf jeden Fall höher einstufe als die Bedürfinsse der Mutter. Und auch wenn die Mutter mit dem Kind nicht klarkommt, kann sie es immer noch in eine Pflegefamilie abgeben. Somit kann das Kind wenigstens Leben und wird nicht schon im Mutterleib ermordet.

    Das sagt einer, der nie in diese Situation kommen kann.

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    Original von Outsider81
    Dass ist richtig, ABER der Mensch der in den Tod geht macht dies ja auch weil er Leid und Schmerzen hat, und schließlich ist es sein Leben und sein Leid dass er beendet und kein andres.

    Aber er fügt unter Umständen anderen schweres Leid zu, wenn er sich etwa vor einen Zug wirft. Der Zugführer muss dann mit dem Bild ewig leben und LEIDEN !!!

    Mein eigenes Abi liegt zwar schon Jahrhunderte zurück, aber ich habe heute eine Abipremiere anderer Art: Dies ist mein erstes Abitur, das ich als Lehrer "zu verantworten" habe und ich bin mindestens so aufgeregt wie meine Schüler. Ich hoffe meine Jungs und Mädels machen ihre Sache gut

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    Original von KielerZebra

    Das scheint irgendwie häufig bei euch so zu sein in den letzten Spielen, oder täuscht der Eindruck?

    Nein der Eindruck täuscht leider nicht. Ich frage mich, was da in der Halbzeitpause passiert, normal ist das doch nicht, oder?

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    Original von Linksaussen
    um nur mal einen punkt anzusprechen: in der usa wird man automatisch zum staatsbürger, wenn man dort geboren wird.

    Das ist seit einigen Jahren in Deutschland auch der Fall. Kinder, die hier geboren sind, haben die deutsche Staatsbürgerschaft und die der Nationalität ihrer Eltern. Mit der Volljährigkeit müssen sie sich dann allerdings für eine der beiden Staatsbürgerschaften entscheiden.

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    Original von Felix0711
    Ich finde die Idee eines Sprachtests vor der Einschulung gut und richtig. Allerdings muss dann im Kindergarten dafür Sorge getragen werden, dass die Kinder auch wirklich deutsch sprechen können, bevor sie den Test ablegen müssen.

    Das Problem ist doch, dass diese Kinder den Kindergarten meist gar nicht besuchen. D. h. es müsste eine Kindergartenpflicht geben, damit dort die sprachlichen Voraussetzung für die Einschulung geschaffen werden können.

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    Original von KielerZebra
    Tja, und genau deswegen sollte man nüchtern an diese Sache rangehen, ohne irgendwelche Vorurteile, denn das schürt doch nur noch weiter einen Unterschied, den es so deutlich gar nicht gibt. Fakt ist, Hauptschüler sind nicht schlechter, und Gymnasiasten nicht besser, nur weil sie vielleicht mehr " im Kopf" haben. Letztlich leistet ein Hauptschüler oder generell jeder, der eine Lehre nach der Schule macht und dann in die Arbeitswelt eintritt, mehr für unsere Rente, als ein Gymnasiast, der, nur weil er Abitur hat, irgendwas studiert, und dann nicht weiss, was er machen soll.
    Ich finde es sehr schade, dass Hauptschüler in so eine Schublade gesteckt werden.

    . . . und wieder Vorurteile !!
    Damit steckst Du doch die Gymnasiasten in eine Schublade, denn viele studieren zielstrebig, treten dann in die Arbeitswelt ein und leisten eine Menge für die Rente. Also, was soll dieser Spruch bitte?

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    Original von Felix0711
    Wir brauchen eine umfassende Schulreform um solche Leute besser "mitnehmen" zu können. Egal was es kostet. In anderen Ländern klappt es ja auch.

    Da möchte ich mal Zweifel anmelden, wo klappt es denn in anderen Ländern? In Frankreich etwa oder gar den USA ?

    Und eine Schulreform alleine hilft da auch nicht, die Integration kann nicht schon wieder eine Aufgabe sein, die die Schulen alleine schultern sollen!
    Ich denke, dass das Problem vielschichtiger ist, als das es mit der ganz großen Schulreform getan wäre

    Hab grad auch erst gedacht, dass ich auf der falschen Seite gelandet bin, aber muss sagen, dass ich es sehr gelungen finde. Sicher ist es anfänglich etwas gewöhnungsbedürftig, aber das ist doch normal, oder?

    Also Glückwunsch an die Macher, ich find's gut !!


    Gruß
    Sabine

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