Natürlich ist die anhaltende Industrialisierung das Hauptproblem, aber vor 200 Jahren gab es vielleicht 1Mrd. Menschen auf der Erde und selbiger ging es zu der Zeit sicherlich deutlich besser, den Menschen sicherlich wesentlich schlechter. Selbst 1950 waren es gerade mal um die 2,5Mrd. Menschen! Die Bevölkerungsexplosion der letzten 80 Jahre hat mMn. einen maßgeblichen Anteil an unserer heutigen Situation. Je mehr Menschen, desto mehr Ressourcenausbeutung, desto mehr Emissionen usw. Ein Mensch atmet ca. 1.500kg CO2 pro Jahr aus - wenn man das mit etlichen Milliarden multipliziert kommt da schon was zusammen. Was jeder Mensch zusätzlich verursacht durch mehr Nutzvieh, mehr Konsum usw. kommt ja noch dazu.
Aber lasst uns gerne zu den Füchsen zurückkehren -_-
Das hat nichts mit Bevölkerungswachstum zu tun. Es ist nicht so das 1 Milliarde Menschen soviel verursachen und zwei Milliarden dann doppelt soviel. Die Bevölkerung der industrialisierten Welt ist im gleichen Maße prozentual geschrumpft wie sie ihren Anteil der Zerstörung der Welt gesteigert hat. Überbevölkerung klingt einleuchtend, ist aber glaube ich eher unser ganz persönliches Ding die Verluste zu sozialieren...wenn das das Problem ist, ist halt die ganze Welt Schuld. Wir leben so einfach bequemer.
Ja, zurück zu den Füchsen.
...wobei eigentlich sollen doch solche Debatten ausgelöst werden durch die Kampagne oder ist es doch nur Schönwetter. ![]()