In der ersten Ausgabe von Hölle Nord ist der verlorene Sohn zu Gast. Uns Ljubo wird mir persönlich immer sehr sympathisch sein, aber es hat schon ein bisschen sehr den Eindruck eines bewusst kuscheligen Auftritts hinterlassen. Ich bin harmlos für das Trainerteam, ich bin hier richtig langfristig, alles ist in Ordnung. Mag Einbildung sein, aber irgendwie dachte ich das er lange nicht viel deutsch gesprochen hat. Der Akzent ist nun breiter.
Durch die Zeilen kann man aber natürlich schon das eine oder andere herauslesen: Er war tatsächlich als Trainer angefragt worden, es gab offenbar tatsächlich nicht eben kleine Konflikte in der Mannschaft und so wie beschrieben auch und gerade zwischen Spielern die noch hier sind.
Was er ansonsten von seiner Tätigkeit beschreibt hat glaube ich noch nicht ganz den Informationswert, weil so viel mit dem neuen Trainer bezüglich Scouting ja noch nicht passiert sein kann. Auch was das mit deutschen Spielern angeht, wird wohl nur funktionieren, wenn der Trainer das mitmacht und Jugend hochzuziehen halte ich immer für sehr fragwürdig wie das funktionieren mag. Unter ihm war das jedenfalls keine Option damals.
Mir persönlich fehlte ein bisschen eine Zusammenfassung der letzten sechs Jahre aus seiner Sicht, aber ich denke darum gings auch nicht. Eher: Ich bins Ljubo, wir sind wieder eine Familie. Mal gucken wie es sich entwickelt.