Man sollte bei allem aber wirklich die Kommission aus der Kritik rauslassen. Die hat einen Arbeitsauftrag, den sie bis jetzt nicht nach hinten verzögert hat und arbeitet wie ebenfalls schon hingewiesen wurde ehrenamtlich. Wenn sich hier Anlass zur Kritik anbietet, dann zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Alles andere ist Polemik oder Voreingenommenheit.
Alles andere was einen daran frustriert, ist schließlich vorher passiert. Wenn hier Dinge jahrelang ignoriert oder für nicht wichtig erachtet wurden, kann man nicht mit dem Finger schnippen und alles ist gut. Wie soll das bitte auch funktionieren?
Was ein sogenanntes Berufsverbot angeht, sehe ich das schon anders. Fuhr wurde wieder beschäftigt, dies hat aber ein öffentliches Echo erzeugt. Der Verein der darin zunächst kein Problem sah, hat darauf reagiert. So funktionieren die Jobs aller Personen die in Berufen arbeiten, die in der Öffentlichkeit stehen. Das einzige was für einige neu sein mag, sind die inhaltlichen Gründe, warum so etwas geschieht. War früher halt egal oder wurde unter den Teppich gekehrt. Für so manchen wäre es besser, wenn das weiter so passiert.
Nebenbei glaube ich kaum das juristische Konsequenzen für Fuhr am Ende dieser Aufarbeitung warten. Das ist der Fehler an solchen Debatten. Aufarbeitung bedeutet nicht nur das jemand am Ende rechtskräftig verurteilt wird und ansonsten war alles gelogen.