Graben wir doch noch mal die Idee aus, dass die Kataris dahinterstehen. Es wurde ja schon vor einigen Wochen darüber spekuliert. An eine Weltliga kann ich nicht glauben, dazu sind die Reisezeiten zu anderen Kontinenten im allgemeinen viel zu lang. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass die Geldgeber (Kataris) ihre Mannschaften im Spitzenhandball vetreten sehen wollen. Und die Reisezeiten sind da auch verkraftbar.
Also wird mit viel Bimborium ein Horrorszenario für die ehf an die Wand gemalt, damit die ehfcl sich den Wünschen anpasst. Das Hauptproblem dürfte aber hier das Franchising sein, so dass ich vermute, dass es nur über eine sportliche Qualifikation geht.
Das hab ich mir auch schon gedacht mit den Kataris als Geldgeber. Im Grunde wäre es doch für alle europäischen Spitzenvereine gut, wenn die Kataris ihre Mannschaften im Spitzenhandball vertreten sehen wollen. Z.b. könnte der Super Globe (was ja ein interkontinentaler Wettbewerb ist) einfach mal erweitert werden, z.b. auf 12 Mannschaften in 2 6er Gruppen mit anschließendem FF. Wenn man Mannschaften wie Barcelona oder Paris mit genügend Geld dafür bekommt, fällt von der Seite schonmal der Wunsch an die EHF nach einer großen Cl weg und die deutschen Spitzenclubs müssen sich nicht mehr über die Belastung beschweren. Aus Deutschland könnte dann ganz nach der Vorstellung von Gütschow mit Metropolen den Handball voran zubringen Berlin am Super Globe teilnehmen zsm mit 5 anderen Großstädten (z.B. Paris, Barcelona, St. Petersburg, Kopenhagen und Zagreb) plus Kielce und Veszprem, 2 katarischen Vereinen (al-Jaish, Al Sadd) und einer afrikanischen (Kairo, Tunis) sowie einer südamerikansichen Mannschaft (Sao Paulo, Buenos Aires). Barcelona, Paris, Kielce und Veszprem hätten dann 10 weitere Spiele, davon mind. 6 auf Cl-Niveau, Kiel, RNL und Flensburg hätten weniger Belastung, wenn das CL-System wieder so durchgeführt wird, wie es von 2009 bis 2015 gut funktioniert hat, Herr Gütschow könnte sich ersteinmal anschauen, ob es überhaupt funktioniert, was er da vorhat und das alles läuft nicht unter nem Privatunternehmen, sondern wird weiterhin von der IHF organisiert.