Beiträge von Richardson

    Also fürs erste Mal denke ich soweit in Ordnung - bis ca zur 50. Minute, als man erst bisschen unglücklich mit den Time-outs im gummersbach und minden war und dann auch viel zu spät nach Minden geschaltet hat. Die letzten 10 Minuten war in den anderen 3 Spielen schon alles gelaufen, da hätte man die letzten 10 Minuten con Minden komplett zeigen müssen. Aber ich bin optimistisch, dass man da noch dazu lernt.

    Zu den Kommentatoren: fand ich alle soweit ok, sehr gut fand ich Schmidt-Sommerfeld, hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören.

    Mit dem Final4 in Hamburg und der Vermarktung gebe ich dir absolut Recht. Da will natürlich auch die HBL ihre besten Teams dabei haben. Wie gesagt, wenns nach mir gehen würde, müsste sich auch nichts ändern. Ich wollte nur sagen, dass bevor die Playoffs kommen und die Top-3 nicht mehr in der Liga mitspielen, ich eher die Variante einer Liga-Reduzierung und eine Nichtteilnahme der 3 am DHB-Pokal bevorzugen würden.

    Zu der Abstiegssituation: Ich könnte mir auch vorstellen, dass man als "Land" absteigt. Also wenn ein deutsches Team nie absteigt, Deutschland dann auch immer die 3 Plätze behält, diese jedoch national vergeben werden. Dass aber, wenn z.B. eine Mannschaft absteigt, der dritte der BL auch nur in der "zweiten" Liga ran darf.

    Dann will ich auch mal etwas zu diesem Thema schreiben. Eigentlich bin ich auch eher skeptisch gegenüber der "Reform der CL", aus dem einfachen Grund, dass ich glaube, dass die aktuelle CL vom Modus her gerade einfach sehr gut funktioniert. Was aus meiner Sicht auch gar nicht gehen würde, wäre, wie es hier schon die meisten Schreiben, dass die Top 3 erst in den Play-offs einsteigt. Es gäbe aber für mich eine Alternative (die natürliche nie eintreten wird), bei der alle Parteien halbwegs zufrieden wären. In dem Artikel stand ja, dass eine Reduzierung der BL keine Mehrheit finden wird und somit unrealistisch ist - klar, die unteren Mannschaften wollen nicht weniger Spiele haben. Was aber, wenn man die Europa-Teilnehmer nicht mehr im DHB-Pokal mitspielen? Dann könnte man diesen ausweiten, also auch mit Gruppenphase und dann Achtel-, Viertelfinale (ggf auch mit Rückspiel). Die unteren Mannschaften haben immer noch ihre normalen Ligaspiele gegen die Topclubs (anders als bei Play-offs), haben zwar 4 Ligaspiele weniger, dafür aber z.B. 10 Spiele in der Gruppenphase des DHB-Pokals plus ggf. Achtel-, Viertelfinale und FF. Und der Wettbewerb wird aufgrund der steigenden Gewinn-Chancen des Pokals wohl auch nicht unattraktiver für viele Clubs. Bei einer 12er EL hätten die 3 Topclubs dann sogar weniger Spiele (4 mehr in EL, 4 weniger in BL und Pokal fällt weg). Selbst bei einer 14er EL wären es dann immernoch nur gleich viele Spiele wie bisher.

    Gut, was interessiert das Geschwätz von gestern. Also ich lege mich fest, Deutschland spielt in Köln oder mir wurde eiskalt ins Gesicht gelogen. Köln hat sich nämlich unter der Bedingung beworben, dass Deutschland in Köln spielt (das Eröffnungsspiel möchte ich ausklammern, sofern ich das eventuell so formuliert habe). Ich bin gespannt auf den Mittwoch. So oder so ist wichtig, dass so viele Zuschauer wie möglich diesen tollen Sport sehen können. Daher hätte ich eine Variante mit zwei Spielen in Düsseldorf analog zu Lille ganz charmant gefunden.

    Hätte ich auch gut gefunden, also zum Beispiel das Eröffnungsspiel und das letzte Gruppenspiel gegen den potenziel besten Gruppengegner, die anderen 3 in einer Hanndballregion wie Mannheim oder Halle und die 3 Hauptrundenspiele in Berlin. Zumindest die Hallen wären auch hier ausverkauft, ingesamt könnten in etwa die gleiche Anzahl an Fans die deutsche Mannschaft sehen, wobei diese aus einem größerem Raum kämen und ein Spiel bei einer Heim-WM ist, wenn gut gefüllt, auch ganz medienwirksam. Und vor allem käme man auch mal ohne Köln aus.

    Sehe ich eigentlich auch so. Das Nieveau wird zumindestens nicht schlechter sein als bei der WM, wohl in etwa gleich. Ich frage mich allerdings, ob es schon bekannte Änderungen für die Qualifikation gibt. Würde mich schon sehr wundern, wenn man WM und EM Quali nicht tauscht, also für WM ne Gruppenphase und für die EM Play-off Spiele für noch nicht gesetzte Mannschaften.

    Ich denke, bis jetzt gab es keinen Grund, den Standort zu wechseln. Die EHF hat das Final Four zu einem richtigen Event gemacht und das ging denke ich auch nur mit Köln als festen Standort so. Mittlerweile hat sich das Final Four aber etabliert und bei der steigenden Nachfrage gerade aus den osteuropäischen Ländern, aber auch wie dieses Jahr aus Frankreich, macht es doch durchaus Sinn, in größere Arenen und auf andere Märkte zu gehen. Dass ein Fußballstadion funktionieren kann, hat man ja jetzt nochmal in Lille gesehen. Ich denke, wenn sich das Stadion abdunkeln lässt, anders als in Frankfurt beim Tag des Handballs, macht es durchaus Sinn. Auch in Kopenhagen hat das ja schon zwei mal mit über 30.000 Zuschauern funktioniert. Und Düsseldorf wäre ja eine weitere Alternative mit einer abdunkelbaren Arena. Da bin ich auch mal gespannt, ob man sich bei der WM dafür entscheidet (die Standorte müssten ja jetzt auch bald mal bekannt gegeben werden).
    Ein weiterer Standort, der für mich noch in Frage kommt, ist Belgrad. Zwar auch "nur" 20.000 Kapazität, aber halt ein Standort in Südosteuropa zwischen Veszprem, Skopje und Zagreb. Eine volle und vor allem laute Halle wäre auch dort garantiert.

    Also klar ist, bei nicht freigeben den Balles gibt es eine Hinausstellung. Die Frage, die sich mir stellt ist, ob es in diesem Fall wirklich bestraft werden musste. Funkruf und rrbth haben ja beide schon richtig geschrieben, "...wenn der Ball NACH dem Pfiff/der Entscheidung nicht sofort frei gegeben wird". Das ist hier meiner Ansicht nach nicht der Fall, denn NACH dem Pfiff lässt er ihn ja sofort auf der Stelle fallen (sogar direkt vor die Füße des Gegners, sodass er sofort weiterspielen könnte). Den Ball nochmal aufnehmen darf er ja, auch wenn er weiß, dass es Fuß war, es muss halt erstmal gepfiffen werden. Und so schnell kann man gar nicht pfeifen, dass er hier zu spät abgelegt worden wäre.
    Das gleiche ist übrigens, wenn Spieler nach dem Ticksen nochmal den Ball aus der Hand fallen lassen und dann nur noch versuchen, iwie zu verhindern, dass der Gegner schnell an den Ball kommt. Da könnt ich mich immer drüber aufregen. Warum nimmt man nicht den Ball und wirft den iwo weit weg, da ist der Gegenstoß erstmal verhindert und ne Strafe kann es auch nicht geben, weil der Schiedsrichter ja auf keinen Fall vor dem Wurf pfeifen kann (höchstens während des Wurfs). (bei der ganzen Situation natürlich vorausgesetzt, dass kein Mitspieler in der Nähe ist, der ihn aufnehmen kann. Da frag ich mich immer, warum man den Schiedsrichtern die Arbeit abnimmt. Lustig ist ja, dass manche es vllt gar nicht pfeifen würden, weil sie in dem Moment vllt gar nicht genau hingeguckt haben. Noch lustiger ist, wenn man als Spieler nur denkt, es wäre 2-Mal und der Schiedsrichter das dann wegen so einer Aktion trotzdem pfeift.

    Zitat Moderator des Berlin-Spiels: "Und bei Petar Nenadic läuft es mit seinem doppelten Bänderiss anscheinend so gut, dass er jetzt sogar in der Abwehr eingesetzt werden kann". Vielleicht sollte sich Steffen Fäth auch mal einen doppelten Bänderriss holen, damit er endlich wieder Abwehr spielen darf. Einen ähnlich aussehenden Bruder, der Abwehrspezialist ist, hat er ja nicht. :D

    Warum nicht? Warum wird er dafür von dir kritisiert?
    Ich finde es gut - leider gibt's hier im Forum zu viele Typen, die Schiedsrichterleistungen grundsätzlich nur dann kommentieren, wenn sie ihrer Meinung nach schlecht waren.

    Hab ich mich auch gefragt, was die Frage sollte. Eigentlich traurig, dass man nicht einmal was gutes zu den Schieris sagen kann.

    Was soll daran unfair sein? Wenn man sowas macht, hat man anscheinend in jeder Altersklasse über mehrere Jahre die beste Mannschaft und es somit auch verdient, erster zu werden. Wenn man die Spieler über die ganze Saison in ihren normalen Altersklassen spielen lassen würde, hätten die anderen Mannschaften doch erst Recht keine Chance. Sehe es genauso wie Alter Sack. Die Spielerinnen brauchen angemessene Wettkampfsituationen, um sich weiterzuentwickeln. Und warum soll man sich nicht den Titel in der eigentlichen Alterklasse nebenbei abholen, wenn man nunmal auch die beste Mannschaft in der Altersklasse hat.

    Was mir in der Diskussion nicht gefällt: Demjenigen der auf einen eventuellen Missstand hinweist, dem wird vorgeworfen zu sehr auf Ergebnisse zu schielen. Ist es aber nicht genau umgekehrt? Schielt nicht derjenige der Spieler wider die Regeln in Mannschaften einsetzt um zu gewinnen mehr auf die Ergebnisse. Ich kann den Fragesteller sehr gut verstehen - er und seine Mannschaft fühlen sich ungerecht behandelt und darüber darf und sollte man dann auch nachdenken.

    Danke, wollte auch sowas schreiben. Gefiel mir auch nicht, mit welcher Vehemenz auf den Fragesteller eingegangen wurde. Er hat es ja richtig geschrieben, es soll in der E-Jugend sicherlich nicht ums gewinnen oder verlieren gehen, aber trotzdem ist ein Sieg auch immer eine Bestätigung der erbrachten Leistung. Und es kann mir keiner erzählen, dass es Kindern in diesem Alter vollkommen egal ist, wenn sie jedes Spiel verlieren und dann nach 2 Jahren immernoch riesen Lust auf Handball haben.
    Und der Fragesteller hat ja auch schon richtig geschrieben, im Verein B wird der schlechteren Mannschaft nicht zugetraut, das Spiel zu gewinnen, deswegen werden kurzerhand die Mannschaften getauscht. Die schlechtere Mannschaft darf also nicht gegen jede Mannschaft in der Liga spielen. Es ist doch also klar, dass der Fehler im Bezug auf Ehrgeiz in dem Alter bei dem Verein B liegt und nicht beim Fragesteller, der hier nur mal nachgefragt hat.

    Jetzt mal abgesehen davon, ob es Rot war oder nicht. Glaubt eigentlich irgendjemand, dass das das Spiel irgendwie verändert hätte, wenn er Rot bekommen hätte? Also ist ne ernstgemeinte Frage, ob hier nur über die Situation ansich diskutiert wird oder auch über den Spielausgang. Wenn nur über die Situation ansich diskutiert wird, könnte die Diskussion ziemlich schnell abgebrochen werden. Die meisten hier sind sich wohl einig, dass es Rot war. Aber an dem Spielausgang hätte es doch nichts geändert, Eggert hat doch ab Mitte der ersten Halbzeit sowieso nicht mehr gespielt, und auch keinen 7-Meter mehr geworfen. Großartig bewirkt hat er also nichts mehr.

    Für mich alle 7-Meter in Ordnung, Schweden war da eben auch immer zu spät. Ansich finde ich ne gute Leistung der Schiris und ne gute Linie. Geben halt auf beiden Seiten sofort 2-Minuten, wenn man nur ein bisschen hinten dran hängt, siehe die beiden Zeitstrafen gegen Karabatic.
    Narcisse wohl der Matchwinner (im Falle eines Sieges).

    Schweden wäre vielleicht gut beraten, nicht so viele Angriff Abwehr Wechsel zu machen, bei dem Tempo, was Frankreich macht. Ziemlich jedes Tor von Schweden wird ja nach 10 Sekunden von Frankreich ausgeglichen. Nielsen ist doch im Angriff auch nicht so viel schlechter als Nilsson oder? Auch im Positionsagriff die Schweden mit vielen leichten Fehlern in der Abwehr (was sich in der Anzahl der 7-Meter wiederspiegelt). Appelgren hinten sowie Nilsson und Gottfridsson vorne halten die Schweden im Spiel.

    Noch eine kleine Anekdote zu gestern (weiß nicht, obs schonmal hier geschrieben wurde):
    Die Parallele zwischen den deutschen Handballern und Kerber geht auch 2017 noch weiter. Angefangen vor einem Jahr über die olympischen Spiele, bei denen beide ein gutes Turnier gespielt haben, nur halt einmal im entscheidenen Moment verloren haben, und jetzt eben wieder. Nach dem frühen Aus von Kerber am Sonntagmorgen war die Niederlage der Handballer ja schon fast vorprogrammiert. :lol: