Beiträge von HHSandra

    ich auch nicht@sandra.....aber ich schreibe auch nicht,das kiel hochklassig spielt :D

    Das wäre auch nicht zu belegen ;)

    Im Ernst: Größten Respekt vor den Leistungen des THWs in den letzten Jahren. Schön anzuschauen war´s doch allerdings selten. Aber vollkommen egal, solange die Titelhamster weiter eifrig Pokale sammeln, wird´s in Kiel keinen stören :hi:

    Weil der THW heuer teilweise äußerst unansehnlich spielt, müssen einem THW-Fan also die Graupenspiele der anderen Teams gefallen und man darf sie nicht kritisieren? Seltsame Logik. :cool:

    Ich weiß nicht was einem THW-Fan gefällt oder gefallen muss. Liest man allerdings die Beiträge hier, so bekommt man den Eindruck, dass sich die meisten hier sich sehr gut unterhalten fühlten. Und das nicht nur aufgrund von Spannung oder Slapstick. Ich finde es waren einige Highlights dabei, allen voran von Duvnjak. Auf den könnt ihr euch echt freuen :/:

    da stimm ich Mc Pomm jetzt mal zu. Luft nach oben gibts natürlich immer.

    Aber dass jetzt gerade die Kieler schreien, die jahrelang supereffektiven Brachialhandball mit Weltklasserückraum aber ohne Außen und groß ausgefuchste Spielzüge spielen, verwundert doch etwas.

    VG
    Valentin

    So sehe ich das auch. Wenn das der Maßstab sein soll, dann habe ich noch nicht viele Spiele mit THW-Beteiligung gesehen, die das Prädikat "hochklassig" verdienen.

    Trotzdem finde ich, daß man gerade bei den Weltmeisterschaften etwas mehr Diversität bei den Austragungsländern haben könnte - auch, um Handball in Ländern mit weniger Handballinfrastruktur als in Deutschland und Dänemark zu fördern.

    Grundsätzlich gebe ich dir ja Recht. Ich denke aber den Gedanken der Nachhaltigkeit kann man getrost vernachlässigen. Das hat doch wohl die Vergangenheit gezeigt. Selbst in Deutschland war der erhoffte Aufschwung von 2007 doch nur ein Strohfeuer. Wie sieht es eigentlich aktuell in Österreich aus? Ist da noch etwas von der EM 2010 zu spüren?

    Der Ball kam über das Aussennetz ins Tor. Wir sprechen hier nicht von einem Lattenkracher, der an der Unterkante auf die Linie springt, vielleicht auch hinter der Linie war oder deutlich einschlug und wieder heraus sprang. Hier fehlte eindeutig, dass das Runde ins Eckige ging!

    Irgendwie mogelst du dich drumrum. ?(

    Fakt ist, dass in beiden genannten Fällen das Resultat das gleiche ist. Der Ball hat die Torlinie nicht überschritten, es ist also kein Tor gefallen. Wird das Tor trotzdem geben, so ist es irregulär zu Lasten einer Mannschaft. Gleiches gilt für jegliche Art eines irregulären Tores.

    Nochmal: Was macht es für die beteiligten Mannschaften für einen Unterschied? Denn nur darum kann es ja schließlich gehen.

    Scheinbar sind doch die meisten hier für eine Neuansetzung. Auch die Bildzeitung tendiert in diese Richtung. Wo aber bleibt die Gerechtigkeit für Leverkusen? Die haben zum Zeitpunkt der Fehlentscheidung bereits 1:0 geführt. Die Chancen standen gut, dass sie das Spiel auch so gewonnen hätten. Was, wenn Hoffenheim das Wiederholungsspiel gewinnt und Leverkusen dadurch die Meisterschaft oder zumindest die CL-Quali verpasst? Dann möchte ich nicht Rudi Völler hören ;)

    Ich denke, wenn überhaupt, dann müsste das Spiel beim Stande von 1:0 für Leverkusen ab der 70. Minute fortgesetzt werden. Aber wahrscheinlich lassen das die Regularien erst recht nicht zu!?


    Bin für ein Wiederholungsspiel (sofern es die Statuten übrhaupt zulassen). Und so eine Szene kann mit vermeintlichen Abseitstoren, Elfmeterschwalben ect. nicht verglichen werden.

    Kannst du das näher begründen? Ein Abseitstor, oder auch ein Wembleytor (Ball vor der Linie) sind ebenfalls eindeutig irreguläre Treffer. Worin besteht deiner Meinung nach der Unterschied? Wie gesagt, sowas wie gestern sieht man nicht alle Tage, aber letztendlich bleibt es es eine ebenso folgenschwere Fehlentscheidung wie die anderen genannten Situationen.

    @ Gummersbacher

    Danke für die Info. Ich bin überrascht, dass die Liga so was nicht eigenständig lösen darf. Müsste man in der HBL bei einem ähnlichen Fall auch mit dem einschreiten des Weltverbandes rechnen?

    Da es scheinbar noch keinen Thread für die laufende Runde gibt (ich hoffe ich habe nichts übersehen), mache ich hier aus aktuellem Anlass mal den Anfang.

    Gestern beim Spiel Hoffenheim gegen Leverkusen fiel ein Tor das keines war. Ich denke die meisten hier werden es bereits mitbekommen haben. Der Ball fand durch ein Loch im Außennetz den Weg ins Tor, der Schiedsrichter gab den irregulären Treffer.

    Bei der TSG Hoffenheim geht man bereits jetzt davon aus, dass es ein Wiederholungsspiel geben wird. Man beruft sich dabei auf das legendäre Phantomtor von Thomas Helmer vor knapp 20 Jahren.

    Ich persönlich bin der Meinung, dass es kein neue Ansetzung geben sollte. Warum sollte diese Situation anderes bewertet werden als andere irreguläre Treffer? Wembleytore die fälschlicherweise gegeben wurden, Treffer aus Abseitspositionen oder nach vorangegangenem Foul. Oder auch reguläre Tore die zu unrecht nicht gegeben wurde. All dies erleben wir nahezu an jedem Spieltag.

    Zugegeben, die Geschichte gestern war schon sehr kurios. Die Diskussion um den Videobeweis (den ich absolut befürworte) wird neu entfacht. Warum aber sollte ausgerechnet hier ein Wiederholungsspiel angesetzt werden? Bei vielen anderen Fehlentscheidungen von gleichem Gewicht kommt nie einer auf die Idee dies zu fordern.

    Wie ist eure Meinung dazu?

    Klar, kann man "verarscht" als Vorwurf des Betruges seitens der Schiedsrichter interpretieren. Man kann es aber auch so sehen, dass die Anerkennung eines abgestandenen Tores bei gleichzeitigem Strafwurf würdigen Foul am Angreifer in der Liga zwar Usus ist, aber deshalb noch lange nicht regelkonform!

    Wenn es Usus ist, dann kann Heinevetter sich das "verarscht" ebenso schenken.

    Ich fand Heinevetter als Typ mal gut.... "endlich mal keiner dieser aalglatten Jasager". Mittlerweile finde ich ihn nur noch zum Fremdschämen.

    @ Füchsin

    Du verteidigst den Heinevetter ja wie eine Löwin..... ähhhh Füchsin ihr Junges ;)

    Irgendwann muss aber doch auch mal der größte Fan merken wenn das Idol übers Ziel hinausschießt. Heinevetter hat den Schiedsrichtern indirekt Betrug vorgeworfen. Man stelle sich vor ein Heinevetter lässt in letzte Sekunde einen absolut haltbaren und entscheidenden Ball durch und ein Schiedsrichter würde ihm indirekt Absicht unterstellen? Ich möchte Heinevetters und auch deine Reaktion nicht erleben. Und der Verband würde wohl auch nicht tatenlos bleiben.

    Im Übrigen gebe ich dir Recht. Beleidigungen, vor allem wenn man die Zielperson nicht persönlich kennt, sind unterste Schublade und zeugen von schlechter Kinderstube. Das ist hier scheinbar auch keine Seltenheit.

    Etwas sagen zu dürfen, bedeutet doch noch lange nicht etwas sagen zu müssen.

    Ein Souverän "steht zu seiner Leistung", Mittelmaß und Anfänger "suchen das Weite".

    Der Sinn erschließt sich mir dennoch nicht. Ein Schiedsrichter fällte eine Entscheidung die aus seiner Sicht die Richtige ist. Ist es eine Fehlentscheidung, so wissen wir Zuschauer das bereits einige Sekunden nach der Aktion. Dazu brauchen wir keine Stellungnahme der Schiedsrichters. Um was genau geht es also?

    Eigentlich geht es bei Fragen zu eindeutigen Fehlleistungen (Spieler u. Schiedsrichter) doch immer nur darum zu provozieren und bloßzustellen. Beim Fußball ist das noch extremer zu beobachten. Da hoffen die Reporter doch geradezu auf eine pampige Antwort.

    Also ich halte diesen Kommentar schlichtweg für Blödsinn. Warum sollen die Schiries schwach aussehen, wenn sie sich nicht äußern? Die Teams haben eine Aufgabe, die erledigen sie und das überwiegend gut. Und wenn ein Quartalsirrer wie Heinevetter auftaucht, der nur sein Ego in den Mittelpunkt stellt, soll die HBL reagieren und die Schiries einer komplett überflüssigen Diskussion aussetzen. Da wird der Pappnase aber zu viel der Ehre erwiesen. Ein ganz klein wenig soll doch am Ende der sportliche Gedanke noch vorhanden sein und der beschränkt sich nicht aufs Spielfeld sondern auch auf das eigene Verhalten und den Umgang mit allen, die am Spiel beteiligt sind. Was passiert dann letztendlich, wenn sich die Schieris äußern dürften. Geben sie einen Fehler zu, sind sie zwar ehrlich aber die Deppen, die angeblich ein Spiel entschieden haben, geben sie nichts zu, sind sie unfähig, unehrlich und sonst noch schlechtes. So einfach sollte man es Typen wie Heinevetter definitiv nicht machen.

    So sehe ich das auch. Die Schiedsrichter würden dann doch ausschließlich zu Stellungnahmen von Fehlentscheidungen ins Licht der Kamera gerückt. Nach guten/unauffälligen Spielen interessiert sich niemand für die Schieris. Würde man das so bei den Spielern machen, dann würden die meisten wohl zukünftig auch auf Kameras abseits des Spiels verzichten und die Reporter kommentarlos stehen lassen. Was hier gefordert wird, wäre in Zeiten von Superzeitlupe lediglich eine Bloßstellung.

    Das ist doch auch nicht ganz richtig. Heinevetter wird in der Presse (z.B. hier: Heinevetter-geht-auf-die-Liga-los.html) mit den Worten zitiert:
    "Ich empfinde großen Respekt gegenüber den Schiedsrichtern. Sie gehören zu den besten Paaren der Liga, aber in diesem Fall haben sie kurz vor Schluss einen Fehler gemacht, der uns den Sieg gekostet hat. Sie haben 59 Minuten lang gut gepfiffen. Aber diese eine entscheidende Szene lässt das alles vergessen. Sie haben einen Fehler gemacht, dazu sollen sie stehen... Stattdessen sitzen sie in einem goldenen Käfig, den sie selber gar nicht wollen, und dürfen nichts sagen, obwohl sie gern reden würden."

    Das sehe ich schon als eine Relativierung an. Außerdem deutet die Aussage ja an, dass es ein Gespräch zwischen Heinevetter und den Schiedsrichtern gegeben hat. Ich glaube nicht, dass Heinevetter ein persönliches Problem mit den Schiedsrichtern hat (vermutlich auch nicht mit persönlichen Entschuldigungen im Falle einer verbalen Entgleisung), sondern eine formale öffentliche Entschuldigung ablehnt, weil er das Vorgehen der Liga nicht ok findet.

    Sorry, aber das ist keine Relativierung, sondern eine Frechheit. Wenn nach Heinevetters Meinung 59 Minuten gut gepfiffen wurde, dann ist es trotz des Fehlers in der 60. ein gutes Spiel der Schiedsrichter gewesen. Eine falsch bewertete Allerweltsszene kann daran nichts ändern. Dass die Schiedsrichter nicht zu dem Fehler stehen, ist wohl auch absoluter Blödsinn. Nach Ansicht der Szene werden sie wohl kaum behaupten dass es ein regulärer Treffer war. Ich denke nicht dass man sie dafür extra noch mal vor die Kamera zerren muss um sich öffentlich zu entschuldigen. Und dass der Käfig golden ist, kann ich auch nicht erkennen. Werden Handballschiedsrichter überbezahlt und hofiert?

    Nein, m.E. relativiert Heinevetter nicht sondern gießt weiter Öl ins Feuer.


    Andererseits spricht aus meiner Sicht nichts dagegen (vielleicht habe ich auch gewichtige Gegenargumente übersehen), wenn sich die Schieris - wie beim Fußball - wenn erforderlich, öffentlich über bestimmte Situationen öffentlich äußern dürften:

    "Jetzt, wo ich das auch noch einmal in Zeitlupe gesehen habe, muss ich sagen, dass Ich mich voll auf die Situation konzentriert habe. Ich hatte Ball, Angreifer und Verteidiger im Blick und gesehen, dass der Abwehrspieler sowohl im Raum stand als auch den Angreifer, der vor der Linie abgeprungen ist, gefoult hat. Da ist mir wohl aufgrund der Komplexität der Situation entgangen, dass Groetzki schon einen Bruchteil einer Sekunde stand, bevor der Ball die Hand verlassen hat. Ich habe das als Vorteilssituation wahrgenommen und das Tor gegeben", oder so ähnlich. - Wäre doch ein Statement, das viel Wind aus den Segeln nehmen und für Verständnis sorgen würde.

    Wie viele solche oder ähnliche gewichtete Szenen gibt es in einem Handballspiel? 5,10,15? Nehmen wir nur mal die Situation "abgestanden". In Schnitt würde ich mal sagen, gibt es in jedem Spiel 3-4 Tore die aus diesem Grund nicht hätte zählen dürfen. Warum sollte ein Schiedsrichter dazu Stellung nehmen? Ich weiß nicht was es bringen soll, wenn der Schiedsrichter ein Versäumnis zugibt, welches eh schon per Zeitlupe aufgelöst wurde. Und erst recht verstehe ich nicht warum solche Dinge in der letzte Spielminute anders bewertet werden sollten als in der ersten.

    Warum gibt es in der Bundesliga eigentlich keine öffentliche Meinungen von den Schiedsrichtern selbst? Im Fußball kommt es schon mal vor, dass sich die Schiedsrichter für Fehlentscheidungen entschuldigen und das rechne ich sehr hoch an. Das habe ich beim Handball noch nie erlebt!

    Ich denke nicht dass man das vergleichen kann. Ein Handball-Schiedsrichter hat pro Spiel ein Vielfaches an Entscheidungen zu treffen als der Kollege beim Fußball. Allerdings ist eine einzelne Fehlentscheidung beim Handball doch so gut wie nie spielentscheidend. Was bringt es da den Schiedsrichter nach der Meinung zu fragen, zumal die Zeitlupen die Situationen doch meist im Detail aufdecken!?

    Die Diskussion hier um das letzte Tor einstand doch nicht, weil die Fehlentscheidung extrem gravierend war, sondern weil es die letzte Aktion im Spiel war. Wäre das Tor in der 20. Minute gefallen, dann hätte es vermutlich nicht mal ne 3. Seite in diesem Thread gegeben.

    Denn es kommt doch nicht von ungefähr wenn nach jeder zweiten Partie wir hier über Schiris diskutieren wollen/müssen. Und Diskussionsanregungen kommen nicht immer von Unterlegenen und sind zum großen Teil doch auch belegbar ( wenn jeder mal in sich geht müsste er dem eigentlich zustimmen - jetzt mal alle Polemik, Fansein und sonstwas weg gelassen )

    Vielleicht lässt die Qualität der Schiedsrichter auch einfach nach, weil es immer weniger gibt die sich diesen undankbaren un wenig lukrativen Job noch antun wollen!? Weniger Auswahl wirkt sich natürlich auch auf die Spitze aus. Nach dem tragischen Tod der Methes wurde von allen Seiten einen respektvolleren Umgang mit den Schiedsrichtern gelobt. Was ist davon übrig geblieben?

    Vielleicht sollte sich nach dem Spiel mal ein Schiedsrichter vor die Kamera stellen und Leistungen bzw. Nichtleistungen von Spielern kommentieren. Gleiches Recht für alle!

    Ohne technische Hilfsmittel (z.B. Videobeweis) wird die Fehlerquote der Schiedsrichter weiter steigen. Das bleibt nicht aus bei Regeländerungen die das Spiel schneller machen und zunehmender Athletik. Die Schiedsrichter haben keine Zeitlupe und müssen in Sekunden eine Entscheidung treffen. Wie kann man da erwarten dass es nicht zu Fehlentscheidungen kommt? Die Schiedsrichter haben den mit Abstand schwierigsten auf dem Feld. Das sollten wir uns alle ab und zu mal vor Augen führen.