Beiträge von Beuger

    Ich seh das auch nicht so. Der fünfte Mann ist fast immer Außen vor und kann eigentlich maximal jemand sein, der sich aus Altersgründen (jung/alt) dem ganzen fügt. Wenn Minne zu unserem 4er-Rückraum dazukäme, dann ist das einer zuviel.

    Klar, es kann sich immer jemand verletzen und wenns zwei sind, hätte man dann gerne noch einen, aber das muss man sich wirklich leisten können.

    Das ist einzig eine Frage der Rotation. Das ist bei vielen Spielen von einem guten Trainer zu erwarten!

    So pauschal stimmt das einfach nicht. Die Füchse wurden mit zwei guten Rechtshändern im Kader deutscher Meister und standen im CL-Finale. Klar war Glück dabei, dass sich keiner ernsthaft verletzt hat, und der Spielmacher ist Linkshänder, aber fünf (gute!) Rechtshänder ist schon Balaton-Dekadenz, die man sich leisten können muss. Die SG ist mit Pytlick, Möller, Witzke und Grigic unfassbar gut mit Rückraum-Rechtshändern besetzt.

    Die Füchse sind da natürlich ein schlechtes Beispiel, weil sie mit Linkshänder auf Mitte starten. Ich kann auch genereller sagen sieben gute Rückraumspieler. Und die hatten die Füchse schon!

    Flensburg hat schon in so vielen Saisons wegen zu wenigen Rechtshändern im Rückraum bei Verletzungen richtig Probleme bekommen.

    Grgic kann seinen Vertrag erstmal kündigen wie er mag, wenn es der ThSV nicht akzeptiert (dazu rechtliche Argumente hat) und keine Freigabe erteilt, spielt er nirgendwo erstmal. Die Folge wäre ein Rechsstreit bzgl. der Wirksamkeit der Kündigung gewesen (wie bei Zehnder), bei dem Eisenach und Grgic nur hätten verlieren können. So war es also sicher schlauer die 180 Grad-Drehung zu machen und eine akzeptable Lösung mit allen 3 Parteien zu finden. Vermutlich hat Grgic dafür Zugeständnisse beim Gehalt und/oder Handgeld gemacht, zudem spart sich die SGF das Gehalt von Mensah und bekommt ggf. noch ne Ablöse für ihn. Finanziell also sicher auch ein sinnvoller und machbarer Akt für Flensburg!

    Es könnte auch sein, dass der Vertrag nicht sauber war

    Freundschaft!

    Das ist hart. Weil die Typen so unterschiedlich sind und einer noch mitten in der Karriere. Vorerst:

    Uwe Gensheimer

    Gudjon Valur Sigurdsson
    Emil Jacobsen

    Ich ziehe eindeutig sigurdsson zuerst. Viel längerer Peak und mehr Gewinner Typ. Spannend wäre es mit Lars Christiansen oder Anders Eggert statt Jacobsen.

    Grundsätzlich förderungswürdig finde ich insbesondere Kinder- und Jugendsport. Dann halt Sport als Gesundheitsfürsorge.

    Davon hat die Gesellschaft und damit der Steuerzahler den höchsten Nutzen.

    Die Bedeutung von Leistungs- und Spitzensport ist (zumindest für mich) deutlich schwerer einschätzbar.

    Ja, aus Breitensport entsteht aber immer automatisch Spitzensport. Weil es einen gewissen Anteil an Leuten gibt die das machen wollen. Daher ist Förderung der Breite immer Förderung der Spitze auf Sicht.

    Der Punkt mit den Kindern mit Migrationshintergrund ist für mich auch ein ganz relevanter, auf den ich noch keine Antwort habe. Obwohl ich beruflich mit dieser Klientel viel zu tun habe. In Schweden wird massiv Kohle staatlicherseits in Sportvereine in Brennpunkten gesteckt. Vielleicht ein Ansatz.

    Die bestehenden Regeln sind das Problem.

    Wie viele Anträge zur Änderung bzw. Verbesserung der DHB-Rechtsordnung seitens der Vereine gab es denn in den letzten Jahren? Professionelle Vereine sollten sich u.a. auch mit den Spiel- und Rechtsordnungen befassen, denn das ist der vorgegebene Rahmen, in dem sie sich bewegen müssen. Wenn ihnen dabei grobe Fehler oder Unzulänglichkeiten in diesen Richtlinien auffallen, dann gibt es immer die Möglichkeit Änderungsanträge vorzubringen. Dazu bedarf es aber auch einer geeigneten, stringent formulierten Alternative zum bestehenden Wortlaut. Hinterher ist es zu spät sich zu beschweren bzw. es kann nur noch an Lösungen für zukünftige Vorfälle gearbeitet werden.

    Ich bin sehr gespannt, ob der DHB-Bundesrat tatsächlich Änderungen an der Rechtsordnung bzgl. Einsprüchen vornehmen wird. Ich persönlich kann mir nur schwer vorstellen, dass es eine "gerechtere", allgemeingültige und auf alle Situationen anwendbare Regelung geben kann.

    Weil die Hürden extrem hoch sind und es extrem aufwändig ist.

    Ein Verein, der da alleine im Breitensport eine Änderung in seinem Landesverband will, muss über den Bezirkstag seines Bezirks eine Mehrheit organisieren, um überhaupt zu erreichen, dass der Antrag im Spielausschuss des Landesverbands DISKUTIERT wird. Natürlich ändert so nichts. Und genau sowas meine ich mit Selbstherrlichkeit.

    "Wenn das Regelwerk und seine Durchführungsbestimmungen solche grausamen und realitätsfernen Lösungen zulässt, dann taugt das Regelwerk nichts. Jeglicher Versuch, hier den beteiligten Mannschaften den schwarzen Peter zuzuschieben, geht völlig an den wahren Ursachen und Hintergründen vorbei."


    Genau DAS ist der springende Punkt! Besser hätte ich es nicht formulieren können! Die Rechtsordnung ist für den A..., Wird aber verteidigt wie der heilige Gral. Das ist so deutsch. Zeigt doch einfach mehr Empathie und Fingerspitzengefühl.