Ein Thema, bei dem ich es eher so halte, dass ich Highlight Videos verschicke und die Kinder einfach völlig ohne Korrektur ausprobieren lasse. Den Fokus auf Korrektur hebe ich mir für andere Themen auf
Beiträge von Beuger
-
-
Kühn wird es in seiner Karriere sicher nicht erfahren, aber irgendwann wird es eine Trendumkehr geben. Die beweglichen 1:1 Wuseler die auch mal 6 Schritte gehen, werden mittelfristig nicht nur konsequenter gepfiffen werden, es wir vermutlich auch ein neuer Typus Abwehrspieler erzeugt werden bzw. das passiert ja teilweise auch schon. Der wiederum ist auf klassische Shooter dann nicht mehr ganz so gut vorbereitet, weil er andere körperliche Voraussetzungen hat..... und das wird dann wieder die Ära dieses Spielertypus werden.
Man spielt im Fußball auch nicht mehr tikitaka, obwohl es als Perfektion des Fußballspiels galt.
Den nächsten Schritt vom reinen eins eins Handball weg sind die Dänen ja schon gegangen. Und zwar über extrem gute Passqualität und Bewegung ohne Ball. Zähle mal die eins gegen eins Situationen bei Dänemark im Vergleich zu Magdeburg. Ohne es getan zu haben, glaube ich, dass es bei Magdeburg mindestens doppelt so viele pro Angriff sind.
Aber Dänemark löst es auch ohne reine Shooter. Eher über flexible Alleskönner. Ich sehe das eher als die Zukunft, nicht die Rückkehr zum Shooter, der ansonsten einfach limitiert ist
-
Die deutschen Länderspiele laufen bei Olympia seit jeher mit Priorität im ÖR
-
In der Theorie. Ich bin großer Fan des Ballklauens. Wenn ich dürfte, also eine Halbzeit offensiv, eine Halbzeit freie Wahl, wäre ich vielleicht schon so weit, dass ich die zweite Hälfte in der Tat auch mit D-Jugendlichen 6:0 spielen würde. Aber dann die aktivste 6:0, die man bei den Zwergen weit und breit je gesehen hat. Traue ich mir nach über dreißig Jahren Erfahrung auch ohne jegliche Praxis zu, eine Zwergen-6:0 zu entwickeln, die Spaß macht. In der Zwischenzeit habe ich aber noch genug Baustellen.
Mit einer so aktiven 6:0 gäbe es tatsächlich auch viele Zweikämpfe. In der Praxis aber habe ich in Dänemark noch keine faszinierende aktive defensive Deckung gesehen. Und deswegen finde ich unseren Ansatz besser/attraktiver, auch wenn ich schon mal eine deutsche Mannschaft in Dänemark bewundern durfte, die einen technisch stärkeren Gegner zur Verzweiflung getrieben hat, indem sie sich ab der Mittellinie von vorne, von hinten, von der Seite an die Ballführerin wie menschliche Rucksäcke drangehängt haben. Der Schieri war vollkommen überfordert, ich habe mich zu Tode geschämt.
Passqualität kann nie schaden. Aber... ich behaupte mal, in der Breite lässt sich die Passqualität in der D-Jugend nur begrenzt ausschöpfen. Ab der C-Jugend wird das Thema für mich erst so richtig spannend. Daher würde ich in der D bei anderen Schwerpunkten bleiben, wie eben 1:1, was sich ganz prima mit 11 oder 12 erlernen lässt. Bis einschließlich D offensiv die gesamte Spielzeit, ab der C nur eine Halbzeit und die zweite Hälfte frei. Wenn wir schon schön Deutsch beim Regulieren sind. Das halbe Spiel mal deregulieren! Meine Prognose wäre dann aber: Dadurch steigern wir Vielseitigkeit des Angriffs, die Abwehr wird schlichtweg faul. Weit und breit ist 6:0 in der B-Jugend eine Ausruhdeckung, wenn der Trainer keine Ahnung hat.
Wird der nächste Schritt im "Skandinavientraining" zur Vorbereitung auf den Rödspätte Cup. Allerdings rein zielgerichtet für das Angriffstraining im 4:4. Wenn ich im Spiel nicht 6:0 spielen darf, wecke ich keine schlafenden Hunde. "Das ist aber deutlich weniger anstrengend!"

Große Zustimmung. Bis auf bei einem Punkt. Auch bei einer D-Jugend lässt sich die Passqualität auf ein anderes Level heben. In Lund oder Partille hatte ich schon öfter mal den Eindruck, skandinavische D-Jugend Teams spielen von der Art und Weise her einen vergleichbaren Handball wie deutsche A-Jugend Teams.
-
Wurde mir brühwarm vor einigen Tagen von einem Freund zugeschickt. "Schick ihn zu mir!", war meine Antwort.
Ostern werde ich wieder den Deutsch-Skandinavischen Vergleich haben. Wir bereiten uns akribisch darauf vor. Was mir die Skandinavier in der wD-Jugend in der Breite zeigen, haut mich in der Regel nicht aus den Socken. Was dann aber von der D zur C hin passiert, kann ich mir rational nicht erklären. Vor vielen Jahren war ich mit einer wD im rein deutschen Endspiel in Esbjerg. Die Finalisten hatten jeweils auf dem Weg ins Finale einmal zu kämpfen, ansonsten war es ein Spaziergang. Ein Jahr später in der C-Jugend, das Peeke-Handicap mal außen vor, hätten wir auch in Bestbesetzung keine Schnitte mehr gesehen.
Ich finde unseren Ansatz, in der Theorie, dass wir vor allem den Ball erobern wollen, den deutlich attraktiveren Kinderhandball. Wird nur leider zu wenig umgesetzt, es mangelt an Trainern. Zum skandinavischen Ansatz habe ich nur Halbwissen gesammelt. "Alle sollen Ballkontakt haben", hab ich mal gelesen. "Passgeschwindigkeit als Ziel" finde ich ja nicht verkehrt, in der D-Jugend aber vielleicht nicht DAS Ziel. Und wenn nun zunehmend 1:1 sogar in der Bundesliga in den Vordergrund gestellt wird, dann kann der Ansatz, die Kinder durch offensive Deckung möglichst häufig ins 1:1 zu zwingen, ja nicht so verkehrt sein.
Ich predige es aber seit Jahren: "Trainer ausbilden statt neue Regeln zu erfinden!" Was hilft mir der an sich gute Ansatz mit der offensiven Deckung, wenn es niemand umsetzen kann? Entweder verschiebt sich die Fleichmauer um drei Meter nach vorn oder wir erleben die Klammeraffendeckung. Ich feiere schöne Ballgewinne von der Bank aus, von den Tribünen hallt überall bei Kinderspielen das Geblöke: "FESTMACHEN!" ohne Sinn und Verstand.
Das Alles schreibe ich old school in ein Forum, bin aber nicht bei tiktok. Hmmmm....
Ich sehe das differenziert. Eins gegen eins gibt's im skandinavischen Kinderhandball auch, vielleicht sogar gleich oft, nur eben näher am Tor. Auf jeden Fall wird mehr über Passqualität gelöst, aber das ist ja auch eine Sache, die Dänemark und Schweden in den Männern so erfolgreich macht. Offensiv scheinen durch die skandinavische Variante mehr "Zocker" mit vielseitigen Skills entstehen zu können. Defensiv sehe ich große Probleme im aktiven verteidigen. Ich habe letzten Sommer die 2006er Nationalmannschaft Schweden gegen Spanien gesehen, das war ein Offenbarungseid, wie die Schweden gegen die offensive spanische Abwehr gespielt haben. Ist ja auch logisch - sie lernen nie das aktive Verteidigen.
Womit ich wieder den Bogen zu Zickenbändiger schlagen kann. Das ist eine Frage der Trainerqualität. Sowohl aktives Verteidigen als auch zocken im Angriff kann man wahrscheinlich in beiden Abwehrformationen lernen. Das eine ist beim einen leichter und das andere beim anderen. Die Trainer müssen es aber auch vermitteln.
Königsweg: eine Halbzeit offensive Abwehr, eine Halbzeit freigestellt?
Ich lasse Kiddies beim Training gerne auch einfach mal sechs Null decken. Nur um zu sehen wie sie sich anstellen und was entsteht. Interessant übrigens auch auf Kleinfeld zu spielen im Training, da ist ja automatisch defensive Abwehr. Probiert es doch gerne mal aus!
-
Er macht das Team aber im Moment leider nicht wirklich besser.
-
Wenn ich die Bilder richtig deute, dann spielt er aber keine Abwehr. Für mich wäre das aber eine Grundvoraussetzung im heutigen schnellen Spiel
In der Nationalmannschaft deckt er auf der zwei. Im Verein wird er meistens in der Abwehr geschont damit er fit für den Angriff ist. Ist ja bei den meisten Hauptentscheidungsträgern im Angriff so
-
Hmm, gefühlt fassen die Gegenspieler ihn aber auch kaum an...
Heute beim Spiel gegen Eskilstuna Guif war er zumindest in der zweiten Hälfte in Manndeckung.
-
Ein Spieler, den ich mir perspektivisch auch gut in Flensburg vorstellen könnte, ist Axel Mansson. Er spielt gerade bei Lugi, wechselt nächste Saison nach Kristianstad. Zweijahresvertrag, aber den könnte man bestimmt nach einem Jahr dort rausholen. Ich schaue mir viele seiner Spiele als Zusammenfassung an (wen es interessiert: handbollsligan.live, die Zusammenfassungen sind kostenlos) und bin wahrlich imponiert von seiner Spielweise, die mich ein bisschen an Skipagotu erinnert, wenn auch mit wesentlich unsportlicher anmutendem Körperbau. Er ist der selbe Jahrgang wie Mittun, 2005, spielt aber eine deutlich auffälligere Saison. War übrigens 2022 auch in all star team der Jugend-EM. Bitte auf den Radar mit ihm!
Hier ein kurzes Video mit einigen seiner Aktionen aus einem (!) Spiel. https://www.facebook.com/share/v/jAi8Hz…tartTimeMs=2000
Nicht vergessen, der Kerl ist 18! Hat die zweitmeisten Tore und die zweitmeisten assists in der ganzen Liga.
-
Ist Kettemann nicht ausschließlich für Finanzen verantwortlich?
-
ein paar Städte in NRW aka Düren wird es ja wohl noch geben
-
Entscheidend wird doch sein, wohin will man in Großwallstadt in den nächsten Jahren.
Ich denke doch das man mittelfristig wieder in Liga 1 will.
Mit Katsigiannis wird dies eher kaum funktionieren, wenn dann nur als Übergang, bis man einen passenden Spieler gefunden hat.
Hanemann ist 28 und wohl wirklich besser geeignet, vor allem langfristig.
Der Handball ist doch zu schnelllebig, um mit einem Torhüter für mehrere Jahre zu planen. Zwei ist optimistisch, aber gut möglich. Holt den besten Torwart für die nächsten zwei Jahre, den ihr bekommen könnt.
-
Wobei das Niveau in der HBL so hoch und ausgeglichen ist, dass alle Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte sich nie wirklich sicher sein können, dass es sie in einer Saison, in der es einfach mal nicht läuft, auch mal erwischt. Die Zukunftsplanungen ausschließlich am Klassenverbleib zu planen, wäre ein bisschen gutgläubig.
-
Erlangen ist Wohlfühlzone. Solange Mayerhoffer gut mit seinem links außen ist, wird er nicht gefeuert. Klingt ironisch, ist aber vollkommen ernst gemeint.
Naji wird morgen dem Sportbild Artikel zufolge wohl kein Trainer mehr sein. Schade, ich hätte eine ganze Saison ohne Entlassung wirklich wieder toll gefunden.
-
Momentan hat Naji wohl die Nase vorne... Bemerkenswert aber, dass es immer noch keine Entlassung gab!
-
"99 % Sicherheit" war vielleicht ein klein wenig zu optimistisch eingeschätzt. Gruppe II hat die Trefferquote versaut ...
Nasice vs. RNL VF: vs. Sporting
Hannover vs. Sävehof VF: vs. Flensburg
Bukarest vs. Silkeborg VF: vs. Skjern
Kadetten vs. Füchse VF: vs. Nantes
Meine Tipps: Löwen, Sävehof, Bukarest, Berlin.
Die ersten beiden Begegnungen hierbei offener als die letzten beiden
-
Wollte Klockmann nicht aufhören?
-
Madsen ist genau ein Spieler wie ihn Skipagotu braucht. Kleine Gelegenheit zum scoren wird genutzt. Eigentlich ist Wallinius auch so. Die Kombi würde ich gerne sehen.
-
In Dänemark spielt einer, der soll den Flensburger Trainer ganz gut kennen und schnell wie der Vind sein
-
Das mag sein. Mit Verträgen bis 25 hat man sich natürlich auch eine gewisse Unflexibilität eingehandelt. Hansens Telefon wird mit Angeboten auch nicht allzu häufig geklingelt haben in letzter Zeit.