Sehe ich genauso,denke aber das Holger und Lubo schon die Augen offen haben für die RM ,das bedeutet sich schon jetzt drum kümmern,wer Jim ersetzen wird 😎
Da hätte ich durchaus eine Wunschliste mit einigen kurz- und einigen mittelfristigen Lösungen
Sehe ich genauso,denke aber das Holger und Lubo schon die Augen offen haben für die RM ,das bedeutet sich schon jetzt drum kümmern,wer Jim ersetzen wird 😎
Da hätte ich durchaus eine Wunschliste mit einigen kurz- und einigen mittelfristigen Lösungen
Eine Institution muss in dem Fall nicht heißen, dass er das Team sportlich voranbringt.
Klingt jetzt hart, aber ich glaube, seine Verletzung hat Berlin ganz ordentlich besser gemacht. Drux hat das Niveau einfach um Längen nicht, reißt aber extrem viel Verantwortung an sich.
Dass Drux zurückkommt, heißt vor allem nicht, dass Berlin dadurch stärker wird.
Ich würde mich als hundert Prozent regelfest bezeichnen und bin kein Bundesliga Schiedsrichter. So schwer ist das nun wirklich nicht.
Du kannst davon ausgehen, dass Roths Grundlage da eine ganz schön andere ist
Naja, es gibt es genau eine Sache, die nicht passt, und die heißt Simon Pytlick. Der spielt halt, sofern er gesund ist, weil er besser ist als Mensing. Darauf hat Mensing keinen Bock. Wenn er also nicht klar versprochen kriegt, dass Pytlick in der Mitte startet, wird er nicht wiederkommen.
Im Spielbetrieb hat der Handball den Vorteil, dass ohnehin schon weniger Spieler auf dem Feld sind.
Im Training allerdings muss im Handball festgestellt werden, dass viel zu wenige Trainer die von Wolf angesprochenen Small Sided Games nutzen. Im Kindertraining dominiert Stehzeit, handballspezifische Drucksituationen auf engem Raum findet man selten, es gibt viel zu viel Techniktraining. Im Jugendhandball steht die Taktik viel zu viel im Vordergrund. Als ich selbst in der D-Jugend war, sind wir Regionalmeister geworden, weil wir jeden Angriff einen anderen Spielzug gespielt haben. Das ist zwar ein wenig besser geworden heutzutage, aber es ist noch ein ganz ganz langer Weg. Aber du hast Recht, in der Tat ein spannendes Wettrennen zwischen Handball und Fußball.
Du bist sehr über dreißig Jahren Trainer, aber hast keinen Schiedsrichter-Schein?
Tolle Moral und ein großartiger Kampf des VfL Gummersbach, der mit einem Punkt gegen den Tabellenführer belohnt wurde
Einige Tore in der Schlussviertelstunde haben Edi Vidarsson oder Dominik Mappes mit purem Willen gemacht.
Anmerkung am Rande:
Regel 10.3b der IHF Handballregeln sagt bzgl. des Anwurfs von der Anwurfzone:
Bei Spielminute 55:52 beim Stand von 28:28 verstößt Berlins Mijajlo Marsenic gegen diese Regel, die Schiedsrichterinnen sehen dies auch, aber geben nicht die zwingend vorgeschrieben progressive Bestrafung, weil sie Vidarsson ein "antäuschen" des Anwurfs vorwerfen. In der aktuell gültigen Regelfassung ist aber das Betreten der Anwurfzone und Berühren des Balles bereits hinreichend für die progressive Bestrafung. Selbst nach eindeutigen Hinweisen der Spieler und Kommunikation untereinander bleiben sie bei der falschen Entscheidung. Das war ein (potenziell spielentscheidender) Regelverstoß der beiden Schiedsrichterinnen! (Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass der VfL Gummersbach in Anbetracht des Punktgewinnes einen Einspruch einlegen wird.)
Und ich dachte in den letzten Tagen, dass Schiedsrichter grundsätzlich eine 100%ige Regelkompetenz an den Tag legen, was sie von Trainern grundsätzlich unterscheidet!
Da hast du viel versäumt. Der Einbruch der Füchse war schon bemerkenswert. Laut Sievert waren Gidsel und Lichtlein zum Schluss platt und Andersson hat nicht wie sonst geliefert.
Meine Hoffnung ist, dass das nicht das letzte Mal war. Und ich denke, diese Hoffnung ist nicht unbegründet. Im Prinzip lebt ja auch ein Andersson als Vollstrecker von Gidsel. Das wird noch eine lange Saison für ihn
Mein Internet ist leider in Minute 48 ausgefallen. Schade.
Experiment wäre es nur, wenn die deutschen Vorreiter wären.
Du hast aber vollkommen Recht, dass es wohl Jahrzehnte dauert, bis das in der Breite ankommt
Merz und Kuttler liefern gerade zwei überragende Beispiele. Berlin bekommt zwei wichtige Pfiffe, weil sie sich umfallen lassen. So gut wie keine Einwirkung des Abwehrspielers. Ich behaupte, dass ein Schiedsrichtergespann aus Sigurdsson und Siewert das besser gepfiffen hätte, weil sie ein viel besseres Gespür für die Intensität mitbringen, weil sie diese jeden Tag stundenlang im Training sehen.
Dass das finanziell für den Verband unheimlich schwierig ist und auch ein Stück weit utopisch, ist mir klar. Daher ist das auch keine Forderung von mir an den DHB. Es ist eher eine Erklärung, warum ich finde, dass Roth mit seiner Aussage mindestens einen wahren Kern getroffen hat (ich sage nicht, dass er zu hundert Prozent Recht hat. Insbesondere von der Fitness her würde es seinem Alter geschuldet natürlich nicht für ein Bundesliga Spiel reichen. Das soll hier aber nicht im Zentrum der Diskussion stehen).
Das sehe ich anders.
Jedenfalls haben alle Trainer, die ich bisher im Training auf dem Niveau pfeifen sehen habe, das sehr gut gemacht.
Und die Aussagen von Roth haben eine überprüfbare Begründung? Ja nee ist klar...
Hab ich weiter oben bereits erklärt, Thema Routine
Ich drehe den Spieß mal um: Würde ein Schiedsrichter behaupten, das mit dem Trainer, da am Rand stehen und coachen, das kann ich auch (oder besser). Was würde als Echo kommen: Ja, die Ausbildung/Schulung, die Taktik, die Psychologie, das Lesen des Spiels und die Vorbereitung usw. Und umgekehrt für Schiedsrichter gilt das nicht
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Bloß dass es dafür keine rationale Begründung gibt, weil Schiedsrichter den Job eines Trainers nicht viel häufiger erproben als die Trainer selbst. Umgekehrt allerdings schon.
Genau!
Wenn man die Experten im TV hört, haben die alle ihre Steckenpferde, die sie auch als neutraler Kommentator nicht ablegen können.
Andy Schmid als Angriffsexperte (der selbst 6 Schritte trotz Zeitlupe nicht als Schrittfehler erkennt) und Heiner Brandt als Abwehr-Fan (für den selbst klarste Siebenmeter keine sind) sind zwei Beispiele. Das legen die nicht einfach so ab.
Und das ist bei Schiedsrichtern anders weil?
Trainer mögen sich 24/7 mit Handball beschäftigen, aber die sind gleichzeitig so darauf geeicht Dinge anders sehen zu wollen als die Schiedsrichter von Schritten über Stürmerfouls usw. dass sie kaum einen objektiven Blick auf das Spiel entwickeln.
Auch wenn ich mir ein Szenario vorstelle, wo ein Trainer ein neutrales Spiel leitet, wird er diese jahrelang erworbene Mentalität nicht ablegen können. Und das ist ein Szenario wo ich davon ausgehen würde, das Roth grundsätzlich einen Punkt hat...und das denke ich nicht.
Wir als Gesamtzuschauerschaft und dazu zähle ich Roth genauso, sind so tief im Schiri-Bashing drin, dass wir wirklich nen Bezug verloren haben, wie kompliziert diese Aufgabe ist. Fast jeder Spielthread ist von solchen Diskussionen dominiert und dabei ist es doch offensichtlich, dass die Regeln und die vielen 50:50-Auslegungsmöglichkeiten das Problem sind und sehr sehr selten wirklich die Schiedsrichter.
Da verwechselst du ganz gewaltig was. Im Spiel sind die Trainer so, wie du beschrieben hast, um einen Vorteil für ihre Mannschaft rausholen zu können. Wenn sie im Training ausschließlich ihre Spieler pfeifen, sieht das ganz anders aus. Trainer können ihre Rolle da sehr wohl adaptieren. Genauso wäre es, wenn sie ein Spiel von gänzlich anderen Teams pfeifen würden. Trainer wissen in aller Regel ganz genau, welchen Spielraum das Regelwerk hergibt und spielen ganz bewusst damit. Sie haben daher ein wesentlich besseres Gespür vom Regelwerk als die meisten hier denken.
Es gibt natürlich immer solche und solche! Manche Trainer wollen auch im Training nicht pfeifen und überlassen es dem Co. Andere haben viel Spaß dran.
Ich verstehe Minden leider nicht, sie werden keine Chance um den Aufstieg haben. Wieso geben sie Damoul nicht die Chance zu wechseln ? So muss die MT einen aus Norwegen holen, da man einen zu kleinen Kader hat. Mal sehen ob er für paar Minuten entlasten kann. Passt aber wieder in das geforderte Profil , kleiner Spieler der viel 1:1 gehen soll. Darf er eigentlich auch anfangs in der zweiten spielen ? Da gehts ja auch um den Klassenerhalt.
Mensing für kühn wäre schon ein starkes Upgrade, ich bin gespannt ob da noch mehr an die Presse kommt, was in Berlin passiert.
Weil Minden sonst in Abstiegskampf geraten könnte
Sorry, aber da muss ich leider ein Veto einlegen. Wenn du sagst, dass die Schiedsrichter Profi-Schiris sind oder angestellt sind, stimmt das nicht. Im Hand aufs Harz-Podcast (ab 36:27) und in einen Tagesspiegel-Interview mit Schulze/Tönnies, wo die beiden dies auch gefragt wurden. Und beide sagen, dass die Schiedsrichter einen Beruf nachgehen. Was sich beide wünschen ist die Professionalisierung des Schiedsrichterwesens.
Genau, und da sind wir ja bei der Krux der Aussage von Roth angelangt. Schiedsrichter haben viel zu wenig Routine im pfeifen. Wie auch, wenn sie einem Beruf nachgehen. Wenn man in einer Disziplin wie der Schiedsrichterei der beste werden will, muss man sie eigentlich täglich mehrere Stunden üben oder sich anderweitig damit beschäftigen. So wie es Sportler mit ihrem Sport auch tun. HBL Schiedsrichter machen ein bisschen Video Analyse, pfeifen pro Woche ein Spiel und haben gelegentlich Fortbildungen. Deshalb hat Roth mit seiner Aussage, er könnte das gut, weil er so viel mehr Routine hat, auf jeden Fall einen Punkt.